Zwei Termine: Vorstellungsgespräch und BAD-Arzt

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Andrea5
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Zwei Termine: Vorstellungsgespräch und BAD-Arzt

Beitrag von Andrea5 »

Hallo alle Zusammen,

heute hab eine gute Nachricht und eine Hiobsbotschaft bekommen. Nächste Woche, habs endlich nach sehr langer Zeit mal wieder ge-
schaft, ein Vorstellungsgespräch zu bekommen. Hab mich schriftlich online beworben, ohne Zutun von Vivento. Der Job ist teilzeitge-
eignet und auf zwei Jahre begrenzt. Anfangen könnte man schätze ich, wenn die schnell sind zum 01.04 oder 01.05.13. Bei mir würde
es als Abordnung laufen. Wenn ich die Zusage habe, hole ich dann Vivento mit ins Boot für die Modalitäten.

Und die Hiobsbotschaft ist der BAD-Termin wegen DDU neben dem VCS-Rechtstreit. Hab mein Rechtsanwalt schon Bescheid gesagt.
Der meinte, daß die Telekom mir andersweitig für meine berechtigte Streitlust einen zwischen die Hörner verpassen will. Aber rechtlich
sind es ja zwei verschiedene Paar Schuhe. Und den BAD-Termin sollte ich auf mich zu kommen lassen. Naja, irgendwie habe ich ja damit
auch gerechnet. 2012 war ich einmal 6 Wochen krank wegen einer sehr schweren Bronchitis und Ende des letzen Jahres mit meinem
Bluthochdruck durch die ganzen Belastungen mit der VCS-Geschichte. Meine Hausärztin und meine Seelendoktorin hab ich eh auf meiner
Seite. Beide halten eh nichts von einer DDU. Die Atteste dafür nehme ich mit zum BAD-Arzt. Bin ja jetzt noch krankgeschrieben bis
kurz vor dem BAD-Termin.

Ob ich jetzt fein draußen bin, wenn mich woanders anfange, daß weiß ich natürlich nicht. Vielleicht macht mir die Telekom ja auch einen
Strich durch die Rechnung, man geht in DDU und wird nicht zu einer anderen Behörde abgeordnet.

Wenn ich nicht krank wäre, könnte es mir ja so ähnlich wie Bundesfreiwild gehen:

http://www.beamtentalk.de/ablehnung-zuw ... 2-105.html
Zitat Bundesfreiwild:
"Dieser Thread wird wohl noch lange nicht sterben wegen allgemeiner Erledingung des Desasters:

Man glaubts ja nicht, aber es gibt doch immer noch andere "Lösungen" für Vivento!
Heute morgen liegt ein schissgelber DinA4-Umschlag im Briefkasten. Ich natürlich sofort an Vivento gedacht. "Was wird wohl drin sein?"

Eine "erneute Zuweisung" ist drin! Mit Sofortvollzug zum 18.03., das ist der nächste Montag.
Begründung: Man hätte ja jetzt den aufnehmenden BR beteiligt. Ja... der hat sich "nicht geäußert", aber die SchwBVFrau hat vehement abgelehnt.
Ich gehe davon aus, dass die ver.di-Verbindungen im Hintergrund sehr eng waren und man sich nicht zu einer richtigen Ablehnung durch den BR aufraffen wollte.
Wahrscheinlich, um der SchwBV nicht in den Rücken zu fallen, äußert man sich dann einfach nicht, was für den AG bedeutet, dass er mal machen kann.
Ist natürlich nur eine Vermutung meinerseits, ich kann ja nicht mit Sicherheit sagen, dass jemand da am Rad gedreht hat. Aber die Vermutung liegt nahe, in Anbetracht der Tatsache, dass man mich immer noch von meinem BR-Mandat substrahiert mit diesem Müll.

Na was solls... die restlichen, schwerwiegenden Ermessenfehler bleiben immer noch bestehen.

Ich habe sowas ja noch nicht mitgemacht. Mein Anwalt ist unterrichtet, wir sprechen morgen drüber.
Da bin ich ja mal gespannt, was das VG KO meint, wenn seine Aussetzung des Sofortvollzuges jetzt einfach überrollt wird.
Mir stellt sich die Frage: Muss ich jetzt wiiiieder Widersprechen und wiiiieder den Sofortvollzug aussetzen lassen und die aufschiebende Wirkung beantragen? Mein Anwalt wirds wissen.

Zum Glück habe ich nächste Woche erstmal noch 4 Tage genehmigten Alturlaub. Und danach....gibts auch wieder "(Zitat Ende)

Mein Sofortvollzug ist ja ausgesetzt seitens der Telekom. Da ich aber nicht arbeitsfähig bin, wird DDU eingeleitet. Ist aber mein persönlicher
Eindruck.

Ich werde meine Vorstellungsgespräch durchziehen und mal sehen was kommt. Ebenso den BAD-Arzttermin. Und falls die Telekom es mit
der DDU durchziehen will, dann mach ich mich bereit für das nächste Gerichtsverfahren. Eine DDU kommt für mich aus finanziellen Gründen
nicht in Frage. Da muß keiner meiner Meinung sein.

LG
Andrea
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Bundesfreiwild
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Re: Zwei Termine: Vorstellungsgespräch und BAD-Arzt

Beitrag von Bundesfreiwild »

Beim BAD-Termin auf jeden Fall drauf beharren, dass du dienstfähig bist. Das Vorstellungsgespräch und dein Engagement für einen Job - auch extern - unbedingt ins Gespräch bringen. Du bist dienstfähig, nur die Rahmenbedingungen müssen passen. Und die bist du dabei, dafür selbst zu sorgen, dass das auch so kommt. Nicht deine Dienstfähigkeit ist ein Problem, sondern die Unfähigkeit von Vivento, die Leute ortsnah un im Konzern einsetzen zu WOLLEN.
Andrea5
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Re: Zwei Termine: Vorstellungsgespräch und BAD-Arzt

Beitrag von Andrea5 »

Hallo Bundesfreiwild,

danke für deine Info. Hab noch eine Frage dazu: Soll man das Thema VCS und die langen Wegezeiten beim BAD-Arzt auch zur Sprache
bringen? Ich will ja auch nicht ins Fettnäpfchen treten.

LG
Andrea
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Bundesfreiwild
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Re: Zwei Termine: Vorstellungsgespräch und BAD-Arzt

Beitrag von Bundesfreiwild »

Die langen Wegezeiten sind natürlich ein Hauptthema. Und du solltest darauf abzielen, deine private Belastung auch deutlich zu machen, damit klar wird, dass die mit den Reisezeiten einfach nicht zu bewältigen ist und du selbst gesundheitlich durch diese Belastung und die erhöhte Verantwortung und das schlechte Gewissen wegen deiner Verpflichtungen, denen du nachkommen musst, so am Ende bist, dass dir nichts anderes übrig bleibt, als die Flucht in einen externen Job vor Ort anzuvisieren.
Versuche eine Fahrzeitbegrenzung zu erreichen, die dich nur zum nächsten T-Standort bringt, aber auch nicht weiter.
Torquemada
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Re: Zwei Termine: Vorstellungsgespräch und BAD-Arzt

Beitrag von Torquemada »

Andrea5 hat geschrieben:Eine DDU kommt für mich aus finanziellen Gründen
nicht in Frage.
Ich glaube kaum, dass bei deiner Teilzeitsituation dein Netto höher ist als die beamtenrechtliche Mindestversorgung von 1433 Euro. Zudem bekommst du die Komponenten für die zwei Kinder ungekürzt.
Andrea5
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Re: Zwei Termine: Vorstellungsgespräch und BAD-Arzt

Beitrag von Andrea5 »

Bundesfreiwild hat geschrieben:Die langen Wegezeiten sind natürlich ein Hauptthema. Und du solltest darauf abzielen, deine private Belastung auch deutlich zu machen, damit klar wird, dass die mit den Reisezeiten einfach nicht zu bewältigen ist und du selbst gesundheitlich durch diese Belastung und die erhöhte Verantwortung und das schlechte Gewissen wegen deiner Verpflichtungen, denen du nachkommen musst, so am Ende bist, dass dir nichts anderes übrig bleibt, als die Flucht in einen externen Job vor Ort anzuvisieren.
Versuche eine Fahrzeitbegrenzung zu erreichen, die dich nur zum nächsten T-Standort bringt, aber auch nicht weiter.
Hallo Bundesfreiwild und alle Anderen,

brauch der BAD-Arzt eine Kopie meiner Zuweisung als Arbeitsgrundlage und die Untelagen von meinem Sohn (Schwerbehindertenausweis,
Pflegebescheinigung, Kopie vom Kinderarzt wegen Autismus+geistige Behinderung)? Klar sind natürlich Unterlagen von meinen zur Zeit
behandelnen Ärzten. Mit den anderen Sachen tue ich ziemlich schwer und bin natürlich in diesem Bezug ahnungslos. Ich will auch nicht
das der BAD-Arzt mir daraus einen Strick dreht.

LG
Andrea
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Bundesfreiwild
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Re: Zwei Termine: Vorstellungsgespräch und BAD-Arzt

Beitrag von Bundesfreiwild »

Stimmt SO nicht.
Natürlich ist es wichtig, dass du dem BAD-Arzt nachweisen kannst, dass dein Sohn deine erhöhte Zuwendung und Zeit benötigt, also der Nachweis, WARUM du die zusätzliche Reisezeitenbelastung und evtl. Schichtdienste nicht bringen kannst. Also die Beweise vorzeigen - und wieder mitnehmen. Keine Weitergabe von Daten von deinem Sohn. Also nur vorzeigen und wieder einstecken.

Dippedupp: Bei Vivento zählen NUR noch die eigenen gesundheitlichen UND DIE SOZIALEN Gründe. Und die sollte man dann auch möglichst nachweisen können.
Wenn die eigenen Gesundheits- und Belastungsprobleme vor allem unter den erschwerten sozialen Aufgaben in der Familie entstehen UND durch die dienstlichen Rahmenbedingungen weiter erschwert würden, ist das genau die Lage, die es zu dokumentieren gilt.
Torquemada
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Re: Zwei Termine: Vorstellungsgespräch und BAD-Arzt

Beitrag von Torquemada »

dibedupp hat geschrieben:Na ok. Führt dann eben eher zur Zurruhesetzung. Mit der Begründung, dass die familiäre Belastung der Gesundheit noch zusätzlich schadet.
Das endet doch bei Andrea5 ohnehin mit der Zurruhesetzung. Der Plan, den sie mit ihrem Mann und dem Geldverdienen hat, geht halt nicht auf.
Andrea5
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Re: Zwei Termine: Vorstellungsgespräch und BAD-Arzt

Beitrag von Andrea5 »

Hallo alle Zusammen,

heute war BAD-Arzttermin. Erstmal vorab, die Person meines Vertrauens durfte mit rein. Für mich schon mal ein sicherers Gefühl.
Als ich gesagt hatte, daß ich auf jeden Fall arbeiten möchte, war die BAD-Ärztin schon mal erleichtert. Sie hat sich viel Zeit genommen
und ist zum Schluß gekommen, daß ich arbeitsfähig bin, zumindestens erstmal eingeschränkt. Ich soll BEM bekommen, wohnortsnah
(also nicht bei der VCS). Meine Einschränkungen: kein Schichtdienst machen und soll eine Wegezeitbegrenzung bekommen, also eine
Gesamtwegezeit von 1,5 Stunden. Das Gutachten muß sie noch fertigschreiben. Eine Kopie bekomme ich auch. Aber erst wenn ich das
Gutachten habe, fühle ich mich erstmal sicherer. Leute könne ja viel erzählen.

Es ist stellt sich ja auch die Frage, ob sich die Telekom überhaupt an so ein Gutachten hält. Denen traue ich nämlich nicht über den
Weg. Das wars erstmal.

LG
Andrea
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Re: Zwei Termine: Vorstellungsgespräch und BAD-Arzt

Beitrag von Andrea5 »

Hallo Dipedupp,

ja sie sprach von einer Wiedereingliederung. Vielleicht habe ich den Begriff durcheinander gebracht. Schuldigung.

LG
Andrea
Rechtlerin
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Re: Zwei Termine: Vorstellungsgespräch und BAD-Arzt

Beitrag von Rechtlerin »

Andrea5 hat geschrieben:Hallo Dipedupp,

ja sie sprach von einer Wiedereingliederung. Vielleicht habe ich den Begriff durcheinander gebracht. Schuldigung.

LG
Andrea
Hallo,

jetzt frage ich mich liebe Andrea, wie du denn auf das BEM kommst. Denn wenn dir die Ärztin mitteilt, dass du eine stufenweise Wiedereingliederung (nach dem Hamburger Modell) machen sollst / kannst, dann kann man doch diese Begriffe nicht verwechseln.
Ich bin mir auch nicht sicher, ob die diese beiden Begriffe inhaltlich überhaupt auseinander halten kannst. Also die stufenweise Wiedereingliederung ist/kann ein Teil des BEM sein, sie muss es aber nicht.
Das BEM ist ein Prozess bei dem DH, Beschäftigter und andere beteiligte Personenkreise (BR, SBV, Arzt usw.) nach Wunsch des Beschäftigten beteiligt werden können/müssen.
Mir ist aber bei den Leuten von der PBM NL noch kein Fall bekannt, bei dem ein BEM durchgeführt worden - bei der Vivento ist mir allerdings auch noch kein Fall zu Ohren gekommen.
Die Telekom wird ein BEM auf jeden Fall erst einmal ablehnen, bei Andrea zu 100 % mit dem Grund:
"So lange sie noch nicht in der Zuweisung bzw. Beschäftigung sind, macht ein BEM keinen Sinn. Erst wenn Sie z. B. bei der VCS sind, dann wird ein BEM durchgeführt. Das haben wir bereits mit der VCS xy geklärt" !!!

Wenn du unbedingt ein BEM haben willst (das kann auch ganz lustig sein), dann scheib die Telekom an und setz ein Frist mit der Bitte um rechtsmittelfähigen Bescheid. Bei Ablehnung mittel Widerspruchsbescheid oder bei Nichtmeldung (nach drei Monaten) kannst du Klage einreichen - ich verspreche dir, dass du diesen Prozess mit höchster Wahrscheinlichkeit gewinnen wirst bzw. die Telekom den ablehnenden Widerspruchsgescheid zurück nimmt - jetzt fragst du (oder die anderen) sich warum bist du dir so sicher:
Nach § 84 Abs. 2 ist ein BEM durchzuführen, wenn der Beschäftigte länger als sechs Wochen krank ist !!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!1

Sollte das bei dir der Fall sein, gibt es KEINE Möglichkeit, das BEM zu verhindern !!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

Du musst das aber initiieren...sonst hast du keine Chance auf ein BEM
Also der BAD kann weder ein BEM (Betriebliches Eingliederungsmanagement) noch eine stufenweise Wiedereingliederung bestimmen - er kann ggf. in dem Gutachten den Vorschlag machen.
Aber du kannst dir auch sicher sein, dass der Dienstherr diese Vorschläge nicht eigeninitiativ aufnimmt - im Nachgang wird dieser immer sagen, das war ja nur ein Vorschlag und wir sehen das im Zuge der Fürsorgepflicht des DH anders.

Für die stufenweise Wiedereingliederung kann ich dir folgendes vorschlagen:
Geh zu deinem Arzt und lass einen Wiedereingliederungsplan erstellen - die Ärzt wissen Bescheid und dafür gibt es einen Vordruck.
Auf diesem sind die jeweiligen Zeiten vermerkt - also:
2 Wochen = 1 Stunden
2 Wochen = 2 Stunden usw.
Normalerweise muss ein Beginn- und Endedatum vermerkt werden, dass kann der Arzt eintragen, wenn du ein Datum kennst - oder mittels zusätzlichem Schreiben offen lassen und den Beginn die Telekom bestimmen lassen.
Das musst du an die Telekom senden und diese wird dir antworten - entweder ja oder nein - dann siehst du weiter.

Wenn die Telekom aber die st. WE und/oder das BEM ablehnen sollte, wird das in einem zukünftigen DU-Prozess eher der Telekom angelastet - bevor sich hier jetzt wieder einige Besserwisser melden:
Ein BEM ist keine Voraussetzung für eine DU...
Aber wenn schon der BAD-Arzt einen für (Teil)Dienstfähig hält, dann ist eine Abehnung eines BEM oder einer stufenweisen WE gegen die Telekom zu werten.
Überigens - lt. Handbuch BEM (sollte didedupp ggf. kennen) ist eine DU während eines BEM-Prozess nicht möglich - das ist eine eigene Vorgabe der Telekom.
Wäre ggf. wieder für einen zukünftigen Prozess wichtig.

Du bzw. alle müssen wissen, dass die Telekom nicht freiwillig eine st. WE und schon gar nicht ein BEM durchführt - das geht halt nur mit etwas Druck. Wenn nötig, mit Druck der Gerichte :mrgreen:
Roadster
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Re: Zwei Termine: Vorstellungsgespräch und BAD-Arzt

Beitrag von Roadster »

Genau wie dibedupp schreibt wir ein DDU-Verfahren eingeleitet.
Andrea5
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Re: Zwei Termine: Vorstellungsgespräch und BAD-Arzt

Beitrag von Andrea5 »

Hallo alle Zusammen,

so hab jetzt den Bericht vom BAD-Arzt: bin schichtdienstunfähig, hab eine Gesamtwegezeitbeschränkung von max. 1,5 Stunden bekommen.
Die sind vorraussichtlich dauerhaft . Es sollte eine betriebliche Wiedereingliederung lt. BAD durchgeführt werden mit der Gesamtwegezeit-
Beschränkung (also wohnortsnah). Ich bin zumindestens eingeschränkt dienstfähig.

Was da nun noch kommen wird weiß ich nicht. Ich werde das BAD-Gutachten meinem Anwalt weitergeben und für den VCS-Prozeß nutzen
wegen der Wegezeitbeschränkung. Ob jetzt noch eine DDU folgen wird, keine Ahnung.

LG
Andrea
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Bundesfreiwild
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Re: Zwei Termine: Vorstellungsgespräch und BAD-Arzt

Beitrag von Bundesfreiwild »

Falls in dem BAD-Attest nichts von Umzugsfähigkeit steht, wird dieser Fakt als nächstes geprüft werden... wieder vom BAD - oder einem Amtsarzt.
Mach dich schon mal bereit und sammle die Argumente.
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Bundesfreiwild
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Re: Zwei Termine: Vorstellungsgespräch und BAD-Arzt

Beitrag von Bundesfreiwild »

Und der "geeignete" WE-Arbeitsplatz ist dann der bei VCS, den sie aufgrund der Fahrzeiten in Kombi mit den Familienpflichten gar nicht wahrnehmen kann.
Falls es so kommt, muss der Arzt, der die WE verschreibt und ausgestaltet, entsprechende Anweisung im WE-Plan aufschreiben, wie z.B. Fahrzeit höchstens soundsoviel Minuten, keine Schicht- und Wechseldienst, was auch immer. Der Arzt bestimmt, wie die WE abzulaufen hat.

Wenn man bei PBM oder Vivento ist, macht eine WE NUR DANN Sinn, wenn sie auf einem Arbeitsplatz und Tätgikeit stattfindet, den man nachher auch dauerhaft erreichen und machen kann. Wenn gegen diese Zuweisung aber schon ein Widerspruchsverfahren läuft, weil eben....... .... dann machts auch keinen Sinn, genau DORT die WE zu machen, weil man da nie "ankommen" wird.