Teilzeit für Studium?

Allgemeine Themen zum Bereich des öffentlichen Dienstes.

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ZSinaL
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Teilzeit für Studium?

Beitrag von ZSinaL »

Weiß vielleicht jemand, ob man sich auf Teilzeit (20 Stunden Woche) runter stufen lassen kann, um nebenbei zu studieren? Und wenn ja, ob das auch nur für die Semesterzeit geht, daß man also in den Semesterferien wieder Vollzeit arbeitet? Das man unbezahlten Urlaub dafür nehmen kann, weiß ich, aber dann fehlt ja leider das Wchtigste zum Überleben :(
Die Stummen sind die Gefährlichen, denn man denkt, sie können auch nicht hören
Angelfire
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Beitrag von Angelfire »

Also ich würde mit meinem Personalchef reden. Bei uns gab es bisher nie Probleme, wenn man studieren wollte. Auch zwischendrin ganztags arbeiten, geht bestimmt.

LG Angelfire
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ZSinaL
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Beitrag von ZSinaL »

Naja, ich hab mal gehört, daß es wohl nur bestimmte Gründe für Teilzeit gibt, quasi nur no Kind möglich. Damit kann ich aber noch nicht dienen.
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Angelfire
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Beitrag von Angelfire »

Nein, Studium ist ein guter Grund! Außerdem kannst du als Beamtin auch genehmigungsfreie Teilzeit machen, wenn du auf einem DP bist, der das zuläßt. Und als ZSin dürfte das kein Problem sein. Also habe keine Scheu, und rede mit deinem Personalchef, der kann dir genau sagen was du beantragen mußt.

LG Angelfire
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ZSinaL
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Beitrag von ZSinaL »

Danke für die schnelle Antwort! Noch in fremder Sache: Weiß jemand, ob es funktioniert, auch ohne Abi Jura zu studieren? Es gibt ja die Möglichkeit, einige Fächer zu studieren, wenn man in solch einem Beruf so und so viel Jahre schon gearbeitet hat, also quasi vom Fach ist.
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Mulder
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Beitrag von Mulder »

Es sollte außerdem auch in Eurem Bereich irgendeinen Teilzeit-Ansprechpartner geben. Der muss nicht zwingend von der Personalabteilung sein.
Akim
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Beitrag von Akim »

Hi,

ich habe aktuell Teilzeit wegen eines Studiums. Bei mir gab es keine Probleme...ich konnte auch in den Semesterferien Vollzeit arbeiten, das aber wohl eher, weil mein Vorgesetzter sich dafür eingesetzt hat.

Viele Grüße,
A.
Angelfire
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Beitrag von Angelfire »

Das mit Jura solltest du mit einem Studienberater bei einer Uni klären, die wissen da mehr als wir :)

LG Angelfire
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ZSinaL
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Beitrag von ZSinaL »

Wie kommst `n Du damit klar, Beruf und Studium zusammen? Ist es sehr schwer?
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Zollkodex-Ritter
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Beitrag von Zollkodex-Ritter »

Ich würde mich an deiner Stelle hüten, dem Personalchef und/oder jemand anderes von deinem Vorhaben zu erzählen -> Unabhängig von Studienausgang = ENDE der Karriere

Es gibt neue Teilzeitbestimmungen, nein, nicht die, die für Beamte gelten, sondern allgemein gültige Bestimmungen im Arbeitsrecht, in dem jedem Arbeitnehmer ein Anspruch auf Teilzeitarbeit hat, ohne jegliche Begründung...

Ich bin selbst nicht betroffen, aber ich kenne gleich mehrere Fälle, in denen das den betroffenen negativ ausgelegt wurde...
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Mikesch
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Beitrag von Mikesch »

Zollkodex-Ritter hat geschrieben:Ich würde mich an deiner Stelle hüten, dem Personalchef und/oder jemand anderes von deinem Vorhaben zu erzählen -> Unabhängig von Studienausgang = ENDE der Karriere
Stimmt unbedingt!!!
Wo kämen wir denn dahin, wenn ein kleiner Scheißer plötzlich Vorgesetzter seines Vorgesetzen werden würde :twisted:

Teilzeit bekommt man einfach so, ohne Angabe von Gründen...
Weiß jemand, ob es funktioniert, auch ohne Abi Jura zu studieren? Es gibt ja die Möglichkeit, einige Fächer zu studieren, wenn man in solch einem Beruf so und so viel Jahre schon gearbeitet hat, also quasi vom Fach ist.
Hängt von der Uni ab, in OL ist es nach einem Test möglich.

Grüße,
Mkesch
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ZSinaL
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Beitrag von ZSinaL »

Danke für die Tips (Beim Zoll Karriere?), werd mich zum gegebenen Zeitpunkt an den Personalrat wenden (wir haben zum Glück eine Person, die top ist).
Wie wurde es denn den Betroffenen negativ ausgelegt? ich mein, inwiefern spüren sie es, daß es nicht so erwünscht ist, Chef vom Chef zu werden?
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Zollkodex-Ritter
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Beitrag von Zollkodex-Ritter »

Wie es negativ ausgelegt wird? Man wird immer darauf angesprochen, wenn man etwas mit der Personalabteilung zu tun hat. Keine Nachfragen oder so, sondern "Was wollen sie damit?" "Warum?" etc.

Das geht auf der persönlichen Ebene, viele Vorgesetzte können sich nicht damit abfinden, dass derjenige etwas tut, was nicht in seinem Einflussbereich liegt. Hat viel mit Neid und Mißgunst zu tun.

Und wehe, man wird scheitern... Dann ist die Schadenfreude vorprogrammiert...