Bewerbung beim Zoll, Voraussetzungen

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Ajness
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Bewerbung beim Zoll, Voraussetzungen

Beitrag von Ajness » 01.07.2006 12:22

Hallo,

Ich wollte mal fragen, welche Vorausstetzungen ich mitbringen muss, um beim gD angenommen zu werden. Ganz speziell die Frage nach den Dioptrienwerten.(Ich habe zurzeit -2.75 auf beiden Augen)
Würde mich sehr über eine Antwort freuen.

Lg

Ajness

HansDampf
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Beitrag von HansDampf » 01.07.2006 17:37

lies dir erst nochmal das gejammer von allen durch und überleg nochmal ob du da hin willst :wink:

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Ajness
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Mh....

Beitrag von Ajness » 01.07.2006 18:28

Ist es denn wirklich sooo schlimm? Es gibt doch momentan in fast jedem Arbeitsbereich starkes Gejammer....

arme Sau
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Beitrag von arme Sau » 01.07.2006 19:02

Schade ich kann Dir keine Antwort geben!

Und lass Dich nicht von unserem "gejammer" abschrecken. Wie Du schon richtig feststellst wird überall gejammert.
Man soll halt einfach nicht mit Illusionen an die Sache rangehen ;-)


arme Sau
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Ajness
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Beitrag von Ajness » 01.07.2006 19:17

Ich hab noch eine Frage :-)

Es wird im Moment ja viel an Stellen bei den Beamten gespart und ich habe schon öfter gelesen, gerade beim Zoll wird gespart....
Hat der Zoll noch Zukunft?Ich würde wirklich gerne zum Zoll, aber irgendwie hab ich das Gefühl, da ist zurzeit der Wurm drin.

Ajness

enjoylive
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Beitrag von enjoylive » 01.07.2006 20:24

Ajness hat geschrieben:Ich hab noch eine Frage :-)

Es wird im Moment ja viel an Stellen bei den Beamten gespart und ich habe schon öfter gelesen, gerade beim Zoll wird gespart....
Hat der Zoll noch Zukunft?Ich würde wirklich gerne zum Zoll, aber irgendwie hab ich das Gefühl, da ist zurzeit der Wurm drin.

Ajness
Hallo,
komm erstmal in den Klub und dann sehen wir weiter :lol:
arbeite um zu leben, aber lebe nicht, um zu arbeiten

Angelfire
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Beitrag von Angelfire » 02.07.2006 02:12

Lass dich nicht abschrecken und bewerbe dich für den gehobenen nichttechnischen Zolldienst. Dann sind die Dioptrienwerte nebensächlich. Ich habe auch mit -2,75 Dioptrien auf dem linken Auge und mit -2,25 auf dem rechten beim mittleren Nichttechnischen Dienst angefangen. Solltest aber bei der Tauglichkeitsuntersuchung eine gute Brille dabei haben. ;)

Auch wenn bei Zolls einiges im Argen liegt, ein Fehler ist es in der heutigen Zeit mit Sicherheit nicht, dort anzufangen. Und das Studium ist sehr gut. Der meiste Teil wird in Sigmaringen oder Münster gelehrt. Au7ßerdem ist der Zoll eine Verwaltung des Bundes. Uns BU/ndesbeamten geht es noch ein Fitzelchen besser, als den Kommunal- und Landesbeamten.

Du mußt aber damit rechnen, das du nach der Ausbildung im gesamten Bezirk deiner OFD eingesetzt wirst. Aber wenn du noch ungebunden bist, dann lernst du Deutschland kennen ;)

Drücke dir die Daumen für deine Bewerbung :)

LG Angelfire
Was du nicht willst das dir getan, das tu auch keinem andren an!

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Ajness
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Beitrag von Ajness » 02.07.2006 13:21

Vielen Dank für die ganzen Antworten! Ich werd es einfach mal versuchen und gucken was bei raus kommt :) :wink:
Man soll ja schließlich nichts unversucht lassen *g*

Lg Ajness

Zolli
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Beitrag von Zolli » 02.07.2006 14:49

Der Vollständigkeit halber sei noch auf die nette Zollseite hingewiesen. Dort findest du recht ordentliche Informationen über die Ausbildung bei Zolls.

Viel Erfolg,

Zolli
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Mikesch
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Re: Mh....

Beitrag von Mikesch » 03.07.2006 01:18

Ajness hat geschrieben:Ist es denn wirklich sooo schlimm? Es gibt doch momentan in fast jedem Arbeitsbereich starkes Gejammer....
Es wird erst noch schlimm, aber für alle Arbeitnehmer. Als Beamtin hast Du noch ein paar Vorteile gegenüber der freien Wirtschaft, die werden aber schmelzen, man muss das langfristig sehen. Als Beamtin bist Du eine ungelernte, auch wenn hier so nett von einem Studium gesprochen wird. Im richtigen Leben kannst Du damit nichts anfangen, Firmen lachen Dich aus. Es bleibt nur der Vorteil einer unkündbaren Stellung und dass (noch) jeden Monat dein Geld auf das Konto kommt. Musst also abwägen.

Wäre ich noch mal jung, ich würde was sinnvolles studieren, dann ab ins Ausland, wie das im Moment so viele machen.
Oder Du fängst erst mal als Beamtin an, um dein Leben zu finanzieren, studierst dann nebenher und haust dann ab...
...Beispiele dafür kenne ich aus meinem Bekanntenkreis genügend.

Alles in Allem ist die Frage nicht so leicht zu beantworten, hängt ja auch von Deiner Persönlichkeit und Lebenssituation ab.

Grüsse,
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Zolli
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Re: Mh....

Beitrag von Zolli » 03.07.2006 06:35

Mikesch hat geschrieben:Es wird erst noch schlimm, aber für alle Arbeitnehmer. Als Beamtin hast Du noch ein paar Vorteile gegenüber der freien Wirtschaft, die werden aber schmelzen, man muss das langfristig sehen. Als Beamtin bist Du eine ungelernte, auch wenn hier so nett von einem Studium gesprochen wird. Im richtigen Leben kannst Du damit nichts anfangen, Firmen lachen Dich aus. Es bleibt nur der Vorteil einer unkündbaren Stellung und dass (noch) jeden Monat dein Geld auf das Konto kommt. Musst also abwägen. ...
Da muss ich dir widersprechen. Es werden immer wieder, insbesondere bei größeren Firmen oder auch bei Steuerberatern, Nachwuchszöllner gesucht, die dann für viel Geld und 60 Stunden-Woche in die freie Wirtschaft wechseln.

Der Zoll hat einen ganz großen Vorteil: keine Verwaltung, die ich kenne, hat einen dermaßen umfangreichen (=abwechslungsreichen) Aufgabenkatalog wie wir. Es gibt, glaube ich, für jeden einen interessanten Job, ob nun in der Abfertigung, der Sachbearbeitung, Schwarzarbeitsbekämpfung, Vollstreckung ...

Und wenn ich sehe, welche abstrusen Teilzeitmodelle bewilligt werden, dann scheint mir der Zoll auch für weibliche Beschäftigte eine sinnvolle Alternative. Leider habe ich keine Ahnung, ob andere Verwaltungen auch Modelle wie "ich arbeite jeden dritten Freitag im Monat, wenn die Quersumme des Datum eine Primzahl ist" genehmigen.

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Beitrag von enjoylive » 03.07.2006 18:48

Macht doch dem Mädel nicht Angst. Sowohl Mikesch als auch zolli sehen die Realitäten. Auch ich neige dazu, jungen Leuten zu raten, irgendwann ins Ausland zu gehen. Hier ist bald sense, die jeweilige Regierung besteht aus Marionetten und die Wirtshaft wirtschaftet auf Teufel-komm-raus - bis zum Ende. Denn nichts ist unendlich, weder das viel beschworene Wachstum noch die Vorräte. Also so gesehen, hat Zoll noch gewisse Vor-
teile, solange der Staat nicht den Pferdekopf raushängen muß.
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Mikesch
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Re: Mh....

Beitrag von Mikesch » 03.07.2006 22:48

Zolli hat geschrieben:Da muss ich dir widersprechen. Es werden immer wieder, insbesondere bei größeren Firmen oder auch bei Steuerberatern, Nachwuchszöllner gesucht, die dann für viel Geld und 60 Stunden-Woche in die freie Wirtschaft wechseln.
Viele Stunden ja, aber viel Kohle? Du kennst die Entlohnung als Angestellter bei Steuerberatern? Ne, lass man...
Zolli hat geschrieben:Der Zoll hat einen ganz großen Vorteil: keine Verwaltung, die ich kenne, hat einen dermaßen umfangreichen (=abwechslungsreichen) Aufgabenkatalog wie wir.
Stimmt! Wobei ich skeptisch bin, dass das so bleibt.
Zolli hat geschrieben:Und wenn ich sehe, welche abstrusen Teilzeitmodelle bewilligt werden, dann scheint mir der Zoll auch für weibliche Beschäftigte eine sinnvolle Alternative.

Stimmt!

Das meinte ich ja auch mit Lebensmodell.
Fakten sammeln, dann mit den eigenen Wünschen und Fähigkeiten abstimmen und eine Wahl treffen.

@enjoylive
Ich möchte keine Angst machen, aber man sollte den Kopf auch nicht in den Sand stecken.
Im Moment ist es so, dass die Firma DE voll gegen die Wand gefahren wird*. Hier ist auch zu bedenken, dass, kommt es zu weiteren Einschränkungen, die Beamteschaft zuerst dran ist.

Ajness plant für die Zukunft, ihre jetzige Entscheidung hat u.U. Auswirkungen auf ihr ganzes Leben.
Wenn Du etwas werden willst, führt das nur noch über Qualifikation, so ist zumindest z.Zt. selbst in unserem Land noch Geld zu verdienen.

Ein pauschaler Rat ist daneben, dafür wissen wir nichts über Ajness.
Möchte sie mal heiraten und Kinder bekommen, sehe ich das Beamtendasein tatsächlich auch noch für länger als 1. Wahl an.

Wäre ich noch mal jung... bezieht sich auch nur auf mich, wie ich es heute machen würde.
Ich war faul und hatte immer nur Mädels im Kopf und so kam ich mit meiner ungelernten Nichtsnutzigkeit halbwegs gut über die Runden.
Nur heute rächt es sich...
...und erinnere mich an die Worte meiner Eltern ;-)

Grüße,
Mikesch

* Hierzu habe ich im Moment weder Lust noch Zeit, eine Abhandlung zu schreiben, siehe einfach denkend Tagespresse.
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Beitrag von Ajness » 04.07.2006 13:32

Ich erwarte nicht das große Geld, bin mit einem monatlichen Gehalt zum Leben durchaus sehr zufrieden.
Hauptsächlich erwarte ich einen sicheren Job, bei dem ich nicht jeden Tag um meinen Arbeitsplatz zittern muss.
Dafür arbeite ich auch gerne länger und bin flexibel, was die Arbeitsorte angeht.

Lg Svenja

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Beitrag von Zollwolf1960 » 05.07.2006 14:18

Liebe Svenja,

nach dem, was du schreibst, ist es doch eine gute Idee, unserem netten Zollclub beizutreten. Wenn du an dich selbst glaubst, dich von deiner Intuition leiten lässt und ein dickes Fell hast, dann aber sofort bewerben. ;)

Ich wünsche dir viel Glück
Dein Zollwolf
Der öffentliche Dienst und der gesunde Menschenverstand schließen einander aus.

Man sollte sich die Gelassenheit eines Stuhles zulegen können, der muss auch mit jedem A.... klarkommen.

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