Amtsarzt

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Paprika
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Amtsarzt

Beitrag von Paprika » 01.03.2022 18:43

Ein freundliches Hallo in die Runde,

ich bin wegen Depressionen krank geschrieben.
Falls ich zum Amtsarzt muss:

1. Wenn meinerseits keine Arztberichte vorliegen, muss ich die für den Amtsarzt anfordern oder gebe ich beim Amtsarzt nur die behandelnden Ärzte an?

2. Wenn ich zB vor einem halben Jahr wegen Nackenverspannungen in Behandlung war, muss ich das und den behandelnden Arzt angeben? Bei diesem Arzt war ich seither nicht mehr.

3. Bei Vorerkrankungen: muss hier was vorgelegt werden?

4. Was steht im amtsärztlichen Gutachten? Die Prognose, die Diagnose, Krankheitsgeschichte?

Ich war/bin bei verschiedenen Ärzten in Behandlung.

Viele Grüße

BalBund
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Re: Amtsarzt

Beitrag von BalBund » 01.03.2022 20:47

1.) Angeben reicht, es empfiehlt sich aber selbst welche anzufordern dann kennt man ihren Inhalt

2.) das wird der Amtsarzt Dir sagen. Orthopädische Behandlungen die abgeschlossen sind werden i.d.R. keinen Eingang in ein DDU Gutachten wegen Psyche finden.

3.) Es müssen wahrheitsgemäße Angaben gemacht werden

4.) Eine Empfehlung/Prognose für den Dienstherrn hinsichtlich der voraussichtlichen, künftigen Leistungsfähigkeit. Diese ist ggf. Grundlage für die Zurruhesetzung.

Orientierend: Seit wann bist Du krankgeschrieben? Wie lange wird die Genesung nach Einschätzung deiner Therapeuten in Anspruch nehmen? Wie lange bist Du schon beamtet? WIe sah die Krankenakte vorher aus? Viele Fehltage oder immer da gewesen?
Auch die Ursache der Depression kann den Ausschlag geben, ein plötzlicher, traumatischer Verlust mit "Heilungsprognose" ist ein anderer SV als über die Jahre verschlechterte Symptomatik unklarer Genese.

Paprika
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Re: Amtsarzt

Beitrag von Paprika » 02.03.2022 09:02

Danke für deine Antwort, BalBund!
Krank, war ich kaum in den letzten
Jahren, aber meine Prognose sieht dennoch eher ungünstig aus, da sich die Symptomatik verschlechtert hat.
Bin 45 Jahre alt, verbeamtet seit 2001 und 2003 hatte ich erstmalig Depressionen.

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