Griechenland und das Geld auf eurem Konto

Hier kommen politische Themen zur Sprache.
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dove
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Griechenland und das Geld auf eurem Konto

Beitrag von dove » 01.07.2015 19:41

Eins vorweg,

ich möchte hier nun keine 25. Debatte über Griechenland vom Zaun brechen!

Mir geht es eher um die Dramaturgie des Geldes in Griechenland :!:

Mir ist vorhin ein Gedanke durch den Kopf geschossen. Es gibt ja nun einmal viele kleine einfache Leute wie "vermutlich" du und ich. Die nun keine Zeit und Möglichkeit hatten ihre Ersparnisse ins Ausland zu transferieren!

Einmal angenommen Mutti Artemon hat ihr leben lang gearbeitet, und neben den Finanzhilfen an die Kinder (damit es denen mal besser geht) noch sagen wir 10.000 EUR für ihren Altersabend zur Seite (auf ein Banksparbuch) gelegt. Damit Sie nun ihre Rente aufbessern kann.

Die Europäischen Banken wurden bereits vor Jahren gerettet. All die Milliarden die nach Griechenland flossen, flossen im gleichem Atemzug zurück an europäische und Internationale Banken.

Es reicht nach wie vor nicht ! Die Griechen sollen weiter sparen, mehr Steuer zahlen, später in Rente gehen!
So weit so gut/schlecht.

Jedenfalls, Griechenland schafft es nicht, geht Pleite !

Und nun ?

Mutti Artemon Ersparnisse auf diesen sch*** Bankkonto, also rein virtuelles Geld, wird, einfach so, halbiert!
Und von diesem Geld welches Mutti Artemon und nicht der Bank gehört, bekommt Sie nur 60 EUR am Tag ausgezahlt.

Ich will nicht sagen dass wir den Griechen das Geld in den Popo pusten sollen :!:

Was ich sagen will ist das Geld, das VIRTUELLE GELD, auf der Bank ist für den Ar*** wenn es zu einem Crash kommt !
Bild

Unsere Politiker fordern ständig das wir als Bürger mehr Geld für unsere ALTERSVORSORGE zurück legen!
Ich kann dazu nur sagen A*** geleckt. Wenn es soweit kommt, werden Sie euch den Effenberger zeigen. Aber ganz gehörig !

Und dann sind da noch einige die verlangen doch tatsächlich dieses reelle Geld (ist auch nur Papier) in rein virtuelles umzuwandeln ???


Leute leute nee, last euch von den Politikern doch nicht immer für dumm verkaufen !

Oder ? Was sagt ihr dazu ?



Bild





* Artemon = griechischer Dichter
CETA gefährlicher als TTIP

https://www.youtube.com/watch?v=Mfxy0zreyS8
12:45 min
Der EU Grenzen aufzeigen CETA STOPPEN

Baumschubser
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Re: Griechenland und das Geld auf eurem Konto

Beitrag von Baumschubser » 01.07.2015 20:14

Das ist nunmal so, dass wenn das griechische Bankensystem komplett kollabiert, dann auch alle Guthaben futsch sind oder umgemünzt werden auf die neue Drachme. Falls es denn soweit kommt.
Frag mal Oma oder Opa, die kennen das aus der Zeit nach 1945 sicher noch. Auch da war alles weg, allerdings auch überwiegend die Schulden, denn auch die werden umgerechnet. Für Leute, die Kredite haben, kann sich eine Staatspleite also sogar rechnen. Hat man nach 1990 in der DDR gesehen, da wurden alle Kredite halbiert, hat viele Häuslebauer gefreut.

In Griechenland hält sich mein Mitleid auch echt in Grenzen. Zu 50% sind unfähige Regierungen an der Pleite schuld, die andere Hälfte geht aber auf die Kappe der ganzen korrupten Menschen in diesem Land und das ist auch das kleine Muddel. Dort hat doch jeder den Staat beschissen, wo es nur ging. So kann es nichts werden und Griechenland ist nur ein Land in der EU, wo es so läuft. Da gibts noch massig weitere Kandidaten.

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Hauseltr
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Re: Griechenland und das Geld auf eurem Konto

Beitrag von Hauseltr » 04.07.2015 16:32

@ Dove

Leitzins der EZB am 04.09.2014 0,050 %

Sparda Bank Berlin ! Bis zu 12,28 % Sollzinssatz für geduldete Überziehung! Von wegen "freundlich und fair" ! SO zieht man den kleinen Mann übern Hocker

Siehts bei eurer Sparda etwa anders aus ?


Wer auf die "geduldete Überziehung" zurückgreift, hat seinen Dispo voll ausgereizt und sollte sein Finanzgebaren mal überprüfen.

Lt Internet: Dispozins 12,5 Prozent
weitere Überziehung 17,0 Prozent (das ist die geduldete Überziehung)

Da ich mir den Luxus einer Internetbank leiste, würden mir für beide Kreditarten 7,5 % berechnet.

Baumschubser
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Re: Griechenland und das Geld auf eurem Konto

Beitrag von Baumschubser » 04.07.2015 17:34

Ich nable mich auch gerade von der Sparda Bank Berlin ab, seit da auch noch 7,50€ für die EC-Karte kassiert werden. Gehaltskonto ist bei der DKB, dort gibt es auf Giro- und Kreditkartenkonto mehr Zinsen als auf manches Sparkonto woanders. Und die Dispozinsen sind nur halb so hoch wie bei der Sparda. Habe seit jahren nicht wirklich einen Bankberater gebraucht, so viel Geld hab ich nicht, dass sich das jemals lohnen würde.

Krönung war dieser Tage das Angebot eines "Vermögensberaters" für einen Bausparer. Der wollte mir ein Paket aus zwei hintereinander gestaffelten Bausparern andrehen.

1. Vertrag
16.000€ Bausparsumme
sollte nur mit VL bespart werden
0,2% Guthabenzins (insgesamt keine 50€ über die 6,5 Jahre Ansparzeit!!!!)
aber 240€ Abschlussgebühr und jährliche Kontogebühr über 7,90€

nach Ansparung des Mindestguthabens alles in den 2. Vertrag
32.000€ Bausparsumme
wieder die selben räudigen Zinsen und hohen Gebühren

Insgesamt also ein Verlust über 800€, dem die jährliche Zahlung der Eigenheimzulage gegenüber gestanden hätte. Sowas wagen die echt, der Kundschaft anzubieten. :lol: :lol: :lol:
Genau deshalb nehme ich mein weniges Geld selber in die Hand.

........ und ja, ich habe sogar schon überlegt, alles in bar einzulagern.

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Re: Griechenland und das Geld auf eurem Konto

Beitrag von Zollkodex-Ritter » 04.07.2015 23:18

Baumschubser hat geschrieben: Frag mal Oma oder Opa, die kennen das aus der Zeit nach 1945 sicher noch. Auch da war alles weg, allerdings auch überwiegend die Schulden, denn auch die werden umgerechnet. Für Leute, die Kredite haben, kann sich eine Staatspleite also sogar rechnen. Hat man nach 1990 in der DDR gesehen, da wurden alle Kredite halbiert, hat viele Häuslebauer gefreut.
Das mit Oma und Opa stimmt doch so gar nicht. Guthaben wurden schlechter umgerechnet als die Schulden und dann kam zu Lastenausgleich noch ne Zwangshypothek auf das Haus. Schulden rechnen sich bei einer Staatspleite nur für den Staat, denn der Staat hat im Falle eines Falles Zugriff auf das Vermögen seiner Bürger...

Das mit der ungleichen Umrechnung von DDR-Schulden mit 2:1 und Löhne, Gehälter sonstige wiederkehrende Zahlungen mit 1:1 hat in der Tat in der DDR ja nachhaltig für blühende Landschaften gesorgt...

Wer in der heutigen Zeit Euro spart, ist nicht ganz dicht. Es ist egal, ob das Sichtguthaben auf Tagesgeldkonten oder Sparbücher usw. sind, oder ob das Geld bar zuhause liegt. Es sei denn, man ist Grieche, dann muss man seine Euros, sofern man noch welche hat, in bar haben. Denn falls Griechenland zur Drachme zurückkehrt, hat man ja Euro-Bargeld, das ist in Europa ja nicht wertlos. Es macht in der momentanen Lage in Deutschland keinen Unterschied, Bar oder Sichtguthaben zu halten.

Sachwerte sind seit Jahren angesagt: Edelmetalle, Immobilien und Aktien.

Vor ein paar Jahren hatte hier glaub mal Zollwolf seine Strategie erzählt. Immobilien sind derzeit für mich nichts, also blieben Edelmetalle und Aktien. Edelmetalle für die Krise und als Langzeitpolster, Aktien für die Dividende.

Die Oma, mit ihren 10.000 Euro, um die Rente aufzubessern, sollte das Geld besser nutzen, als "zubessern": Sie sollte reisen. So lange sie es noch kann. Die Chance, dass sich andere das Geld unter den Nagel reißen, die nicht zur Familie gehören, ist verdammt hoch.

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Re: Griechenland und das Geld auf eurem Konto

Beitrag von tiefenseer » 05.07.2015 10:44

Hi,

ich weiß nicht, woher du diese Erkenntnis hast.
Zollkodex-Ritter hat geschrieben: Das mit der ungleichen Umrechnung von DDR-Schulden mit 2:1 und Löhne, Gehälter sonstige wiederkehrende Zahlungen mit 1:1 hat in der Tat in der DDR ja nachhaltig für blühende Landschaften gesorgt...
Meine Mutter ist ne einfache Frau und ihr Vermögen wurde lediglich bis zu 4000,- DDR-Mark 1:1 getauscht. Alles was da drüber ging hieß 1 DDR Mark = 0.5 D Mark.
Und die Umrechnung der Löhne ist auch nen Witz gewesen.
Ein Tischler in West-Bln. bekam zu dieser Zeit etwa 2500 DMark. Ein Tischler im Ost gerade einmal die Hälfte und die Kosten für das tägliche Leben explodierten.
Eine Verkäuferin in West etwa um die 2000 D-Mark. Meine Mutter stand 8 Stunden hinter dem Thresen beim Fleischer und bekam gerade mal 890 D-Mark ab dem 01.Juli 1990.

Blühende Landschaften sehen für mich anders aus.
Der Osten wurde zum 2. Mal innerhalb von nicht einmal 50 Jahren ausgeblutet und daraus ein Ausverkauf gestartet.

Hier kann ich dir nur zustimmen!!!!
Zollkodex-Ritter hat geschrieben: Die Oma, mit ihren 10.000 Euro, um die Rente aufzubessern, sollte das Geld besser nutzen, als "zubessern": Sie sollte reisen. So lange sie es noch kann. Die Chance, dass sich andere das Geld unter den Nagel reißen, die nicht zur Familie gehören, ist verdammt hoch.
Wir haben unserem Kind erklärt, dass sie von uns nicht viel Erben wird. So lange es geht, wollen wir es uns gut gehen lassen.
Schließlich hat das letzte Hemd keine Taschen....

In diesem Sinne ...und...schwitzt nicht so dolle
Ärgere Dich nicht über Deine Fehler und Schwächen, ohne sie bist Du zwar vollkommen, aber kein Mensch mehr.

B...

Re: Griechenland und das Geld auf eurem Konto

Beitrag von B... » 05.07.2015 21:27

Digitale Verrechnungseinheiten als AaAvB (Anspruch auf Auszahlung von Bargeld) auf dem Konto und auch unser buntes Scheingeld (ähem Geldscheine) beruhen nun einmal auf Vertrauen. Vertrauen, damit auch morgen noch Waren und Dienstleistungen zu bekommen. Die AaAvB sind wertlos, wenn die Bank pleite ist. Unser Scheingeld als staatliches Monopolgeld ist wertlos, wenn das Vertrauen weg ist.

Aber mal ehrlich. Wer in den letzten Monaten nicht seine Euros vom griechischen Konto geholt hat, dem ist aber auch wirklich nicht mehr zu helfen.

Griechenland war vor 5 Jahren pleite und ist es immer noch. Die gr. Wirtschaft war 2001 nicht bereit für den Euro und sie ist es nach wie vor nicht. Und was das hineinmogeln in den Euro betrifft. Die in Brüssel haben das sehr wohl gewusst und beide Augen zugedrückt. Die Wiege der Demokratie nicht mit im Euro? Einfach undenkbar. Also sch… drauf und rein in den Euro (grober Fehler). Nun, damit sind die mit selber Schuld.

Und ich bin der festen Meinung, solange die den Euro weiter behalten, werden die auch nicht wettbewerbsfähig werden. Da kann man ein drittes, viertes oder drölftes Hilfspaket machen. Das Geld ist genauso weg wie die bisherigen Kredite. Die brauchen einen DRASTISCHEN Schuldenschnitt UND eine eigene Währung. Ohne Haircut kommen die auch mit der neuen Drachme nicht mehr auf die Beine. Also Schulden weg, einfach sagen nöö, die 300 Mrd. zahlen wir NIEMALS zurück, wir DENKEN gar nicht daran. Deshalb bin ich auch über das OXI heute sehr erfreut. Damit bleiben meine beiden Lieblingsgriechen im Amt. Und im Resteuropa gibt’s lange Gesichter.

Die damalige Gelegenheit die griechischen Schulden dort ausfallen zu lassen, wo wie herkamen – bei privaten Banken – den hat man versäumt. Aus privaten Schulden wurden 2010 öffentliche (nächster grober Fehler). Dann sollten die in der Rezession sparen mit einer Brüningschen Sparpolitik (nächster Riesenfehler). Das klappt nie und nimmer. Damit das Geld aus dem ersten Hilfspaket nicht weg ist, hat man ein zweites gemacht. Und damit das nicht auch weg ist, sollte es ein drittes werden. Was nun hoffentlich vom Tisch ist. Die verhalten sich wie Zocker im Casino. Solange man neues Geld (Geld = Kredit = Forderung beim Geber = Schuld beim Nehmer) gibt, kann man immer noch den alten Einsatz zurückbekommen. Wer damals zu 104 Euro Telekomaktien gekauft hat und die immer noch hält, der hat ja auch noch keinen Verlust gemacht.

Die EU-Nomenklatur und die nat. Regierungen sollten nun endlich zugeben, die 300 Mrd. sind weg und werden ausgebucht und abgeschrieben. Ende mit der Lügerei. Ende mit der Alternativlosigkeit. Ende mit „Scheitert der Euro, scheitert Europa.“ Ende mit der Vertragsbrecherei (Stabilitätskriterien / No bail out / Staatsanleihenkäufe der EZB – Fehler, Fehler, Fehler). Die können sehr wohl in der EU bleiben. Griechenland gehört zu Europa gehört zur EU. Muss aber nicht den Euro haben. Wenn die in ihrer grenzenlosen Selbstüberschätzung den Austrittsparagraphen vergessen haben, sind die auch selbst schuld. Eine Ehe wie im Mittelalter. Scheidung bei Strafe verboten. Bis das der Tod…

Ich hoffe auf einen Zustand, wo die EZB einfach nicht mehr anders kann als den Stecker zu ziehen. Und darauf, dass die in Griechenland dann zu einer eigenen Notwährung gezwungen sind. Sonst geht das Gewürge endlos weiter. Denn freiwillig wollnse ja nicht aus dem Euro.

Dafür wurde hoffentlich heute eine Grundlage gelegt.

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Re: Griechenland und das Geld auf eurem Konto

Beitrag von Zollkodex-Ritter » 10.07.2015 00:55

tiefenseer hat geschrieben: ....
Und die Umrechnung der Löhne ist auch nen Witz gewesen.
...
Dazu kann man nur sagen: Danke CDU.

1:8 war der Schwarzmarktkurs. Lafontaine wollte seinerzeit eine Sonderwirtschaftszone, die nicht für sterbende Dörfer in den neuen Bundesländern gesorgt hätte und auch die Treuhand wäre in dieser Form erspart geblieben. Aber diese Haltung war ja unpatriotisch und grundsätzlich 1:1 ein Politikum.

Bei der Reform 1948 wurden 100 RM Sparguthaben in 6,50 DM umgetauscht. Schulden, Hypotheken und u.a. Bausparguthaben wurden 10 RM in 1 DM getauscht. Aktien 1:1. Löhne, Renten, Pensionen auch 1:1 Daraus würde sich ergeben, dass 90% der Schulden weg sind, da der Zahltag mit 1:1 umgerechnet wurde. Besitzer von Sachwerten waren die großen Gewinner. Öffentliche Anleihen in Privatbesitz (u.a. Kriegsanleihen verfielen wertlos.

1952 kam der Lastenausgleich und die ungerechtfertigte Besserstellung von Immobilienbesitzern (Der Staat kennt ja das, was im Grundbuch steht) wurde abgeschöpft. Maßgebender Wert der Immobilie zum Stichtag einen Tag nach der Währungsreform:

War deine Hütte schuldenfrei, wurde dir ein Freibetrag von 5.000 DM zugestanden. Nehmen wir an, dein Haus wäre 30.000 DM wert gewesen, dann hättest du 50% des Betrags, der 5.000 DM überstiegt, als Zwangshypothek eingetragen bekommen, also 12.500 DM. Zahlbar mit Rabatt sofort, ansonsten innerhalb von 30 Jahren. Bekannt als Vermögensabgabe.

War dein Heim noch nicht schuldenfrei, durftest du Hypotheken- und Kreditgewinnabgabe zahlen. Die errechnet sich aus dem grundbuchbesicherten Kreditwert in RM zum Umstellungsbetrag in DM. Wäre das Haus mit 20.000 RM beliehen gewesen, hätte die Grundschuld nur noch 2.000 DM dank der Umrechnung 10:1 für Schulden betragen. Differenz ist also 18.000 Umstellungsgrundschuld. Diese Schuld war dann genauso zu tilgen wie die ursprüngliche Grundschuld. Angenommen 5% Zins und 1% Tilgung sind das dann 1080 DM im Jahr und dann noch die RM-Rate von 1200 RM bzw. 120,- DM/Jahr =1.200 DM.
http://www.finanzberatung-rehberger.de/ ... ichsgesetz

Erwähnen möchte ich noch, dass die letzte Zwangshypothek damals lediglich 29 Jahre zuvor war. Wenn es blöd lief, musste das gleiche Haus 2-3 Mal abbezahlt werden.

Politiker wollen Eigenheimbesitzer. Diese kann der Staat sehr fest an sich binden, denn sie sind immobil.

Ach ja, wer auf die Idee kommt, die Hütte einfach zu verkaufen: 1924 ff sanken die Immobilienpreise mittelfristig um 90%, die Steuerlast war höher als der Marktwert der Immobilien und Häuser waren zu verschenken.

Um den Kreis zu schließen: Katasteramt für Griechenland...

Bombadil, du hast recht.

Griechenland wird so schnell nicht aus dem Euro austreten, und wenn die Resteurozone die Probleme des griechischen Volks ignoriert, dann kann man Europa als Idee begraben. Schlag ins Gesicht der anderen Krisenstaaten... Entweder die Troika knickt ein, oder in Griechenland putscht in einigen Wochen das Militär... Da Griechenland nicht aus dem Euro geworfen werden kann, wäre es denkbar, dass es einen Neuro geben könnte, ohne Griechenland. Aber die Resteurozone wird sich darauf nicht einigen können... Die sollen zahlen und gut. Billiger wird es nimmer. Danke Frau Merkel, dass sie alternativlos Griechenland 5 teure Jahre künstlich beatmet haben.

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