Behandlungsabbruch - unschlüssig wie es weiter geht

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Lichtwege
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Behandlungsabbruch - unschlüssig wie es weiter geht

Beitrag von Lichtwege » 12.07.2021 10:17

Hallo,

danke, dass ich die Möglichkeit bekomme mich hier mit Gleichgesinnten auszutauschen. Ich bin NRW Landesbeamtin mit psych. Diagnosen nach Gewalteinwirkung im Dienst. DU (Diagnose und Kausalität) ist seitens der Behörde schriftlich anerkannt. Nach einigen Monaten Dienstunfähigkeit bin ich nun wieder am Arbeitsplatz, weil ich unter diesen ganzen Arztmeinungen und deren Behandlungsideen noch mehr leide als ohne. Ich habe auch nicht den Eindruck gehabt, als Beamtin irgendwo ernst genommen zu werden ("Ach Sie sind Beamtin, dann haben wir ja Zeit" sagte zb die Therapeutin an Tag 1 zu mir). Ich habe den Verlust meines (Arbeits-)alltags als echt schlimm empfunden und sowieso würde ich mir lieber gerne selbst helfen. Es gibt keinen juristischen Konflikt und keine sozialen Probleme am Arbeitsplatz.

Ich mache mir dennoch Sorgen wegen ein paar Dingen und suche Gleichgesinnte zum Austausch: Ich habe derzeit keinen Arzt und bin mit dem, der mich behandelt hat, auch nicht gut zurecht gekommen. Er hat mich sehr unter Druck gesetzt mit seinem (Verhaltens- und Kunsttherapeutischem) Therapieangebot. Ich frage mich, ob ich mich dauerhaft von einem geeigneten Psychiater begleiten lassen soll, der mich nur 1,2 mal im Jahr sieht (und mich z.B. kurze Zeiten DU schreibt, wenn es gar nicht geht). Aber wie finde ich so einen Arzt? Ich habe nicht einmal einen Hausarzt. Derzeit habe ich immer wieder ein paar Einzelfehltage, für die ich keine Krankschreibung brauche, und reiße mich sonst halt zusammen und schöpfe die flexiblen Arbeitsmöglichkeiten aus . Aber was ist, wenn sich meine Situation wieder verschlechtert? Ich mache mir Sorgen, dass die Dienststelle vielleicht irgendwann denkt, dass ich wieder gesund sei, bloß weil ich mich selbst therapieren möchte, oder dass sich zu einem späteren Zeitpunkt vielleicht (erneut) die Frage stellt, ob es einen Kausalzusammenhang zwischen zukünftigen Beschwerden und dem Dienstunfall gibt. Was würdet ihr tun?

Edit: Super, direkt ins falsche Forum geschickt. Kann das bitte jemand verschieben? Tut mir Leid!

Dienstunfall_L
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Re: Behandlungsabbruch - unschlüssig wie es weiter geht

Beitrag von Dienstunfall_L » 13.07.2021 11:59

Den Wunsch, dein Thema zu verschieben, kannst du an Moderatoren richten, z. B. indem du auf das Ausrufungszeichen in der rechten oberen Ecke deines Beitrags klickst.

Ich würde mir einen Hausarzt und einen Psychiater suchen und bei beiden regelmäßig Termine machen.

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