drohende Dienstunfähigkeit

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zione
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drohende Dienstunfähigkeit

Beitrag von zione » 13.09.2020 11:17

Hallo,

ich arbeite im Wechselschichtdienst, bin seit 5 Jahren begrenzt dienstfähig. Mein behandelnder Arzt hat mir dringend geraten
nicht mehr im Schichtdienst zu arbeiten und würde mir ein Attest ausstellen. Leider gibt es in unserer Behörde nur wenige Posten
im Tagesdienst, diese sind bereits besetzt.
Was kommt da auf mich zu? Der ganze Vorfall wird natürlich zum Amtsarzt gehen, der sich dem Hausarzt sicher anschliessen wird.

Könnte mir die sofortige Dienstunfähigkeit drohen, da ich meinen Dienstposten nicht mehr ausüben kann?
Oder eine Versetzung auf einen anderen Dienstposten?

Und für den Fall einer Dienstunfähigkeit: die Mindestpension wird auf jeden Fall gezahlt? bin seit 23 Jahren Beamter, davon 5 Jahre begrenzt dienstfähig (A8)

Kerberos
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Re: drohende Dienstunfähigkeit

Beitrag von Kerberos » 14.09.2020 10:21

zione hat geschrieben:
13.09.2020 11:17
Könnte mir die sofortige Dienstunfähigkeit drohen, da ich meinen Dienstposten nicht mehr ausüben kann?
Wenn eine anderweitige Verwendung nicht möglich ist, erfolgt die Versetzung in den Ruhestand. Zunächst muss aber ein DU-Verfahren durchgeführt werden.
zione hat geschrieben:
13.09.2020 11:17
Oder eine Versetzung auf einen anderen Dienstposten?
Ja.
zione hat geschrieben:
13.09.2020 11:17
Und für den Fall einer Dienstunfähigkeit: die Mindestpension wird auf jeden Fall gezahlt? bin seit 23 Jahren Beamter, davon 5 Jahre begrenzt dienstfähig (A8)
Ja.

zione
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Re: drohende Dienstunfähigkeit

Beitrag von zione » 15.09.2020 15:42

Danke für die Antworten @Kerberos

Nachdem ich mich nun ein wenig eingelesen habe, verstehe ich es richtig, dass das Ruheghalt (wegen Dienstunfähigkeit) nicht unter die amtsunabhängige Mindestversorgung ( 65 Prozent der ruhegehaltfähigen Dienstbezüge aus der Endstufe der Besoldungsgruppe A 4, zzgl. 30,68 Euro) fallen kann? Im besten Fall kann es nur mehr sein, wenn das erdiente Ruhegehalt höher ausfällt?

Kerberos
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Re: drohende Dienstunfähigkeit

Beitrag von Kerberos » 15.09.2020 16:40

So ist es! :)

HansiHintermeier
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Re: drohende Dienstunfähigkeit

Beitrag von HansiHintermeier » 15.09.2020 20:57

du schreibst du bist 23 jahre beamter, warum kümmerst du dich um die mindestversorgung? deine pensionsansprüche werden sehr viel höher/mehr sein

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zeerookah
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Re: drohende Dienstunfähigkeit

Beitrag von zeerookah » 16.09.2020 09:25

HansiHintermeier hat geschrieben:
15.09.2020 20:57
du schreibst du bist 23 jahre beamter, warum kümmerst du dich um die mindestversorgung? deine pensionsansprüche werden sehr viel höher/mehr sein
Über den Daumen gepeilt würde ich sagen 50% von A8 gegenüber Mindestversorgung nimmt sich nicht viel...

Gertrud1927
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Re: drohende Dienstunfähigkeit

Beitrag von Gertrud1927 » 16.09.2020 10:49

Hallo.
Ich denke kommt doch darauf an wie alt er ist und ob er dann noch viel Zurechnungszeiten hat oder Zeiten vor der Verbeamtung.
Wenn es ungünstig ist kann es doch in den Bereich der Mindestpension liegen.
Also wenn etwas älter dann wenig Zurechnungszeit und keine Vordienstzeit.

HansiHintermeier
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Re: drohende Dienstunfähigkeit

Beitrag von HansiHintermeier » 16.09.2020 10:52

http://lbv.beamtenversorgung.nrw.de/fsiframe.wrkexec

hier kannst du in etwa berechnen was du bekommst bei du

zione
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Re: drohende Dienstunfähigkeit

Beitrag von zione » 16.09.2020 14:28

Im Moment sollte die Mindestversorgung noch höher sein. Ich war 3 Jahre in Teilzeit, und die 5 Jahre begrenzte Dienstfähigkeit wird meines Wissens auch nur im Umfang der geleisteten Stunden ( bei mir 85%) angerechnet. Ich werde mir das demnächst vom Versorgungsamt berechnen lassen.

HansiHintermeier
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Re: drohende Dienstunfähigkeit

Beitrag von HansiHintermeier » 16.09.2020 17:58

wenn du mir ein paar allgemeine daten wie
geb jahr, und einen groben lebenslauf per pn schickst dann rechne ich es für dich aus. oder du nimmst einen versorgungsrechner aus dem internet. der aus nrw oder schleswig holstein ist am einfachsten. das ergebnis ist aber identisch für jedes bundesland

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