Welchen Einfluss haben Studiumsnoten auf die Karriere?

Forum für Beamte und Angestellte der Finanzämter.

Moderator: Moderatoren

Lucius
Beiträge: 22
Registriert: 04.09.2019 16:33
Behörde:

Welchen Einfluss haben Studiumsnoten auf die Karriere?

Beitrag von Lucius » 07.12.2020 22:22

Hallo, ich studiere aktuell Steuerverwaltung und frage mich wie wichtig es ist möglichst gute Noten im Studium zu haben.

Ich meine besser als 4,0 ist klar, ansonsten hat man nicht bestanden. Daneben ist es ja so dass man nach dem Studium einen Wunsch abgeben kann an welches Finanzamt man gehen möchte und es hieß je besser die eigene Note sei, desto mehr würde der eigene Wunsch berücksichtigt werden. Außerdem hieß es dass Leute die wirklich schlechte Noten (um die 4,0) haben, ins Casino (Nachtschicht) gehen müssten.

Also "hauptsache (mittelmäßig) bestehen" oder macht eine 1,0 im Vergleich zu 2,0 wirklich einen Unterschied? Kann man mit einer sehr guten Note schneller und besser aufsteigen oder ist das nicht relevant?

Um es nochmal zu verdeutlichen: Für die Studiumzulassung braucht man zb. eine bestimmte Abschlussnote (Abitur oder Fachhochschulreife). Es macht de facto keinen Unterschied ob man einen 1,0 oder 2,0 Schnitt hatte, da man bei beidem so oder so angenommen wird. Also reicht 2,0. Die 1,0 hätte eben nur auf dem Papier schöner ausgesehen (solange man nicht auf die Idee kommt plötzlich was anderes zu studieren).

Die Frage ist relevant, weil wenn eine bessere Note wirklich erheblich mehr Vorteile hat, es sich dann lohnt auch gezielt auf diese Note hinzuarbeiten. Eine 1,0 zu schaffen ist eben nochmal mit erheblich mehr Aufwand verbunden als eine 2,0.

Übernommen wird man im Gegensatz zu früher ja schon wenn man besteht. Zumindest hier in Baden-Württemberg.

Ach ja, noch eine Frage: Gibt es grundsätzlich eig. Finanzämter die besonders beliebt sind oder in die man bevorzugt gehen sollte? Weil falls nicht, dann ist doch eig. egal wohin man geht, oder? Das wäre dann ja eig. nur eine Frage wo man gerne wohnen würde, wo man Freunde und Familie hat und keine Frage von beruflicher Natur.

Zudem: Man kann ja auch in der OFD oder im Finanzministerium arbeiten. Das geht wahrscheinlich erst wenn man schon viele Jahre im Finanzamt tätig war, oder? Ich weiß es nicht aber ist das Arbeitsgebiet in der OFD und im FinMin nicht ein komplett anderes als im Finanzamt? Oder kommen da einfach die 1,0 Kandidaten der Abschlussjahrgänge hin?

Werbung