Mündliches Auswahrverfahren: Vorstellungsgespräch

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Lisbethkarl
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Mündliches Auswahrverfahren: Vorstellungsgespräch

Beitrag von Lisbethkarl » 02.02.2019 14:29

Guten Tag,

wenn man nun den Prüfern gegenüber sitzt und die einem sagen:"Stellen Sie sich bitte vor.", was genau wird dort von einem erwartet? Erwarten die eine ganze Selbstpräsentation von 3-5 min oder reicht es wenn man einfach ein bisschen was interessantes/relevantes von sich erzählt?
In dem einen Bewerberbericht im Internet hat der Bewerber berichtet, dass er seinen Lebenslauf mehr oder weniger "runtergerattert" hat. Sein Fazit zum Vorstellungsgespräch klang allerdings sehr positiv.
Nun weiß ich nicht direkt in wie fern ich mich vorbereiten sollte.
Ich hab schon eine ganze Selbstpräsentation geschrieben, aber nun hab ich die Sorge, dass es too much ist. :shock:

Slupy
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Re: Mündliches Auswahrverfahren: Vorstellungsgespräch

Beitrag von Slupy » 04.02.2019 08:00

Guten Morgen,

das Vorstellen dient der Selbstpräsentation. Die Prüfer wollen dich kennen lernen. Es gibt keine Vorgabe was du genau erzählen sollst. Je mehr du ein Einblick in dein Leben gibst (Lebenslauf, Freunde, Hobbys,...) desto größer wird der Überblick von dir (für die Prüfer).
Ich selbst bin oft als Rollenspieler bei den Tests tätig und kann dir da aus der Erfahrung heraus sagen; Sei du und sei aufgeschlossen - diese Kollegen habe ich meistens nach dem Einstellungstest als Anwärter wieder gesehen.

Zu deiner Sorge "Too much" - kann man nie genau sagen, aber ich denke sofern du innerhalb der 10 Minuten bist, werden sie dich nicht unterbrechen und dir zu hören, was du zu sagen hast.

Torquemada
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Re: Mündliches Auswahrverfahren: Vorstellungsgespräch

Beitrag von Torquemada » 04.02.2019 08:13

Slupy hat geschrieben:
04.02.2019 08:00
Je mehr du ein Einblick in dein Leben gibst (Lebenslauf, Freunde, Hobbys,...) desto größer wird der Überblick von dir (für die Prüfer).
Finde interessant, dass immer diese Einblicke in das private Dasein gegeben werden sollen. Offenbar wollen damit die "Begutachtenden" (die sich selbst natürlich als "normal" empfinden) einen Abgleich zu ihrem oft spießigen und stromlinienförmigen Leben machen.

Es gilt also leider der Rat, lieber zu flunkern, um die Reihenmittelhausmentalität der Kommisionsmitglieder zu befriedigen.

Slupy
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Re: Mündliches Auswahrverfahren: Vorstellungsgespräch

Beitrag von Slupy » 04.02.2019 10:41

Das würde ich nicht so betrachten.
Ich glaube eher, dass die Prüfer sich einen Überblick über die sozialen Kompetenzen und die Verankerung in der Gesellschaft verschaffen wollen. (Schließlich geht es um das Beamtentum und dessen Aufgaben -> Keine Korruption o.ä.) <- Allerdings ist das nur meine Vermutung...

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