Diskussionsthread Beamtenpensionen

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Thust
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Re: Diskussionsthread Beamtenpensionen

Beitrag von Thust »

>Da ja Threads wahllos gesperrt werden sobald Fakten auf den Tisch kommen, eröffne ich nun im Off-Topic Bereich >einen Diskussionsthread zum Thema Beamtenpensionen:

Sie machen sich konstant in ihrer Argumentation angreifbar und nicht glaubwürdig, indem sie in ihre "Fakten" auch eine gehörige Portion Meinung legen und nicht sauber mit den korrekten Begriffen und Sachverhalten argumentieren.

>Auch sind die achso oft genannten Zusatzversicherungen von den Angestellten mit Lohnverzicht erkauft. Was >meinen Sie wovon diese Zusatzrenten im Vorfeld abgezogen werden? Vom Gehalt natürlich.

Das ist eine Behauptung ihrerseits, die nicht belegt wird.

>Auch das Beamte/Pensionäre eine private KV abschließen MÜSSEN ist einfach falsch, sie haben die Wahl. Zwar >nur einmal, aber von müssen zu sprechen ist schlichter Humbug.

De jure haben sie recht - wenn der zukünftige Angestellte möchte, kann er in der gesetzlichen KV bleiben. De facto ist es genau umgedreht, es sei denn sie wollen den doppelten Beitrag zur KV bezahlen wie der angestellte Kollege der z.B. gegenüber im Büro sitzt. Der Staat spart es sich nämlich, seinen pflichtgemässen Anteil zur gesetzlichen KV bei Beamten zu entrichten. Statt dessen wettet er, dass es ihn billiger kommt nur im Fall des Eintretens eines Gesundheitsschadens zu zahlen. Mit anderen Worten - einerseits "ermöglicht" es der Staat Beamten in die PKV zu kommen, gleichzeitig "zwingt" er sie aber dazu.

>Und natürlich haben Sie auch unterschlagen, dass Pensionäre ganze DREIZEHN mal ihre Pensionsüberweisung >bekommen, womit ihre Darlegung komplett aus den Fugen gerät.

Das wäre mir neu.

>Ebenso berücksichtigen Sie nicht, dass alle Tarifabschlüsse im Öffentlichen Dienst auch für Pensionen >übernommen werden. So haben z.B. die Pensionäre zuletzt eine Erhöhung von 3% bekommen, die >Rentenerhöhung viel mit 1,3% weit weniger hoch aus.

Tarifabschlüsse im öD werden a) in letzter Zeit im Regelfall (Bund), aber nicht immer zwingend und oft mit Abschlägen auch für den Beamtenbereich übernommen. b) als wiederum zwingende Konsequenz daraus, wird der übernommene Teil auch für die Pensionen angewandt. Ihre Argumentation ist somit nicht ganz zutreffend - einfach richtig formulieren nächstes Mal.

>Zwar 10 Jahre alt, aber an den prozentualen Verteilungen dürfte sich nichts geändert haben - eher ins negative. >Sie sehen also, dass nicht mal 1 % der Bevölkerung an ihre Durschnittspension herankommt. Also schlussfolgere >ich, dass weniger als die Top 1% der deutschen Bevölkerung im Beamtenverhältnis steht. :lol:

Das ist doch das alte Lied. Pensionen sind höher a) weil der Qualifikationsgrad von Beamten in der Regel höher ist als der des Durchschnittsrentners, und b) weil sich die Pension als Vollversorgung auch im Alter versteht, und nicht als Grundversorgung. Die dazu erfolgte Absenkung der Beamtenbesoldung (im Vergleich zu den Angestellten gehältern des öD) im Ausgleich für den nicht entrichteten Rentenbeitrag der Beamten finden sie schon in den 1950er Jahren.
kurt47
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Re: Diskussionsthread Beamtenpensionen

Beitrag von kurt47 »

Das ist doch das alte Lied. Pensionen sind höher a) weil der Qualifikationsgrad von Beamten in der Regel höher ist als der des Durchschnittsrentners, und b) weil sich die Pension als Vollversorgung auch im Alter versteht, und nicht als Grundversorgung. Die dazu erfolgte Absenkung der Beamtenbesoldung (im Vergleich zu den Angestellten gehältern des öD) im Ausgleich für den nicht entrichteten Rentenbeitrag der Beamten finden sie schon in den 1950er Jahren.[/quote]

Völlig richtig, der Zugang zum gehobenen Dienst erfordert einen FH-Abschluss und zum höheren Dienst ein Hochschulstudium mit Dipl. oder Master-Abschluß.
Dass daraus dann ein höheres Gehalt resultiert weiss ja wohl jeder Klippschüler und mit Sicherheit wissen es alle Statistiker.
Es soll ja schon Bundesländer geben, die auch beim Polizeidienst keinen mittleren Dienst mehr vorhalten bzw. die Ausbildung nicht mehr anbieten.
Das drückt dann den Durchschnitt nochmal nach oben.
Nebenbei bemerkt pfeifen es die Spatzen von den Dächern, auch von den Kasernendächern: Für den mittleren Dienst wird die Personalrekrutierung immer schwieriger. Da gabs ja schon klammheimlich Bundestagsdebatten zum Thema Personalbeschaffung beim öffentlichen Dienst.
Im Technikbereich ist es in der Hinsicht zappenduster!!
kurt47
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Re: Diskussionsthread Beamtenpensionen

Beitrag von kurt47 »

egyptwoman hat geschrieben:
Bundesfreiwild hat geschrieben:Dies ist ein Beamtentalk. Von mir aus kann man den auch sperren.
Dasselbe hab ich auch schonmal vorgeschlagen, wurde aber mit dem Hinweis das man keine Zensur (oder so ähnlich) will abgelehnt. Tja also auf Igno setzen, dann liest den gar keiner mehr, das Problem ist nur das dann andere Kommis von Foristen hier die darauf antworten teilweise nicht mehr nachvollziehbar sind und die Threads dann irgendwo aus dem Zusammenhang gerissen werden könnten. Entfernen wäre wohl besser. Aber darüber müssen die Mods entscheiden.

egyptwoman
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Sperren würde ich ihn nicht.
Dann hätten meine Freunde und Bekannten (meist Angestellte aus der freien Wirtschaft oder Freiberufler) nichts mehr zu lachen.

Ausgelacht haben sie mich Jahrzehntelang ob meiner Berusfwahl, beim letzten Klassentreffen waren allerdings ein paar Bänker dabei, die nicht mehr lachen.
Mad Max
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Re: Diskussionsthread Beamtenpensionen

Beitrag von Mad Max »

Thust hat geschrieben:
>Auch sind die achso oft genannten Zusatzversicherungen von den Angestellten mit Lohnverzicht erkauft. Was >meinen Sie wovon diese Zusatzrenten im Vorfeld abgezogen werden? Vom Gehalt natürlich.

Das ist eine Behauptung ihrerseits, die nicht belegt wird.
Ist doch Blödsinn. Was soll das? Wenn ich auf die Gehaltsabrechnung meiner Mutter gucke, werden dort knapp 2% vom Brutto für die Betriebsrente abgezogen.
Thust hat geschrieben: >Ebenso berücksichtigen Sie nicht, dass alle Tarifabschlüsse im Öffentlichen Dienst auch für Pensionen >übernommen werden. So haben z.B. die Pensionäre zuletzt eine Erhöhung von 3% bekommen, die >Rentenerhöhung viel mit 1,3% weit weniger hoch aus.

Tarifabschlüsse im öD werden a) in letzter Zeit im Regelfall (Bund), aber nicht immer zwingend und oft mit Abschlägen auch für den Beamtenbereich übernommen. b) als wiederum zwingende Konsequenz daraus, wird der übernommene Teil auch für die Pensionen angewandt. Ihre Argumentation ist somit nicht ganz zutreffend - einfach richtig formulieren nächstes Mal.
Wieder Blödsinn. Selbst(!) deutsche Gerichte haben geurteilt, dass es eben kein zwangsläufiger, althergebrachter Grundsatz des deutschen Beamtentums ist, dass die Steigerungssätze der Besoldungen wirkungsgleich auf die Pensionen übertragen werden. Warum die Regierungen hier nicht ansetzen, um die Pensionslasten abzumildern (analog der Rentenversicherung)? Weil die Pensionen der Beamten in Deutschland eben eine heilige Kuh sind..... der hohe Anteil von Beamten in den Parlamenten tut natürlich sein übriges. Man möchte schließlich weich fallen, wenn es mit der WIederwahl nicht klappt.
egyptwoman
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Re: Diskussionsthread Beamtenpensionen

Beitrag von egyptwoman »

Och ja Mad-Max und Wirtschaft-frei, warum beantragt ihr nicht gleich das die Beamten zum Nulltarif arbeiten sollen, krank werden dürfen sie auch nicht und später können sie ja auf ner Parkbank schlafen oder in der Bahnhofsmission wenn sie dann im Rentenalter sind. Wäre das in eurem Sinne? Wenn man euch beide so schreiben liest dann mit Sicherheit. So Beamtenfeindlich wie ihr beide seit wünsche ich mir das ihr irgendwann mal nen Beamten egal ob Polizei oder anderes dringend braucht und die euch dann ne lange Nase ins Gesicht setzen. Mal schauen wie ihr dann reagiert.

egyptwoman
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Re: Diskussionsthread Beamtenpensionen

Beitrag von Mad Max »

Danke für die sachliche Antwort.
Aber wenn ein Pensionär auf der Bank schlafen muss, teilen sich zwei Rentner die Bank daneben.
egyptwoman
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Re: Diskussionsthread Beamtenpensionen

Beitrag von egyptwoman »

Mehr wie ironisch kann man euch beiden ja leider nicht antworten. Für Gegenargumente seid ihr ja nicht empfänglich. Das einzige was ihr permanent anbringt ist die eurer Meinung nach gute finanzielle Versorgung, was sonst noch alles dran hängt und wenn man euch mal die negativen Sachen schreibt, kommt grundsätzlich von euch: Ja aber dafür habt ihr ja ausgesorgt es geht euch gut. Es werden Behauptungen eurerseits aufgestellt die an jedem Stammtisch die Runde machen und wenn man versucht euch mal zu schreiben wie es tatsächlich aussieht, dann schaltet ihr auf Durchzug.
Sachlich diskutieren kann man mit euch beiden nicht, weil ihr einfach von der Materie überhaupt keine Ahnung habt und nur das weiterplappert was euch irgendwelche sogenannten Experten vorplappern und das ist für euch das Non-plus-ultra, die haben Ahnung und diejenigen die direkt mit dem Beamtentum zu tun haben und dort arbeiten egal in welcher Branche, haben alle keine Ahnung, das ist euer Denken.
Ich hab Wirtschaft-frei schonmal geschrieben: wie unzufrieden muss man mit seinem eigenen Leben sein, das man solche Neid-Debatten immer wieder anstacheln muss.
Eins kann ich dir/euch beiden noch sagen: selbst als ich noch voll gearbeitet habe, hatte ich nach Abzug aller Fixkosten nur minimal mehr Geld zum ausgeben zur Verfügung als meine Tochter mit 2 Kindern die von Hartz4 lebt und so geht es wohl den meisten die im mittleren Dienst beschäftigt sind. Nicht immer nur den höheren oder gehobenen Dienst als das Maß aller Dinge nehmen sondern mal schauen wo die meisten Beamten beschäftigt sind: im mittleren Dienst und die haben nicht wie die meisten Meinen 3000 Euro Netto im Monat (so dachte auch meine Familie und meine Freunde und waren erstaunt als ich ihnen mal sagte wie es wirklich aussieht, keiner von denen wollte mit mir tauschen).

egyptwoman
kurt47
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Re: Diskussionsthread Beamtenpensionen

Beitrag von kurt47 »

egyptwoman hat geschrieben: Nicht immer nur den höheren oder gehobenen Dienst als das Maß aller Dinge nehmen sondern mal schauen wo die meisten Beamten beschäftigt sind: im mittleren Dienst und die haben nicht wie die meisten Meinen 3000 Euro Netto im Monat (so dachte auch meine Familie und meine Freunde und waren erstaunt als ich ihnen mal sagte wie es wirklich aussieht, keiner von denen wollte mit mir tauschen).

egyptwoman


Das Lachen über den Beamtenstand ist meinen Freunden und Bekannten längst vergangen - es ist auch schon Jahrzehnte kein Thema mehr.
Da sind allerdings auch keine pauschalierenden Kleingeister darunter, die glauben dass es ihnen besser geht wenn es anderen noch schlechter geht.
Es sind Menschen die aus folgenden Tatsachen und Fragen die richtigen Schlüsse ziehen.
1. es wird den tariffähigen Berufsgruppen nie schlechter gehen als den nicht tariffähigen
2. Weshalb hat denn die Schleswig-Holsteinische Ministerpräsidentin Heide Simonis das einzige Experiment mit der Umwandlung von Beamten zu
Angestellten nach 2 Monaten beendet?
3. weshalb konnten sich nach der Wende die öD-ler im operationellen Wechselschichtdienst nur mit Hilfe der Gewerkschaften unter großen
Schwierigkeiten als Angestellte halten und die Beamten-Werdung verhindern?
schäferhund
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Re: Diskussionsthread Beamtenpensionen

Beitrag von schäferhund »

egyptwoman hat geschrieben: Nicht immer nur den höheren oder gehobenen Dienst als das Maß aller Dinge nehmen sondern mal schauen wo die meisten Beamten beschäftigt sind: im mittleren Dienst und die haben nicht wie die meisten Meinen 3000 Euro Netto im Monat (so dachte auch meine Familie und meine Freunde und waren erstaunt als ich ihnen mal sagte wie es wirklich aussieht, keiner von denen wollte mit mir tauschen).
Hmm, also was den mittleren Dienst anbetrifft, so ist im Normalfall bei ca. 3.300 € Brutto das Ende der Fahnenstange erreicht. Mehr geht in dieser Laufbahn einfach nicht !
Habe in der Verwandtschaft einen A9 + Z - Kollegen, der bereits seit 1966 dabei ist und trotz seines "nur" mittler. Dienstes als Sachgebietsleiter tätig ist. Sein Nachfolger wird dann mit größter Sicherheit einer aus dem gD werden. Laut seinen eigenen Angaben, hat er monatlich so etwa 2.300 Netto - habe nachgerechnet - stimmt !
Natürlich kann man sich jetzt darüber streiten, ob ein Kollege mit 47 Berufsjahren (!) der zudem Referatsleiter ist, mit diesem Gehalt zu gut oder zu schlecht bezahlt wird. Freilich, mit der 20-jährigen Bedienung in irgendeinem Landgasthof können wir den Mann kaum vergleichen. Auch ist mir klar, dass nur eine wirklich kleine Minderheit innerhalb des mD es irgendwann zu A9+Z bringen wird, geschweige von den 47 Dienstjahren. :D

Was den mittleren Dienst selbst anbetrifft, so dürfte er nach meinen Beobachtungen zumindest im reinen Verwaltungsbereich tatsächlich langsam aussterben. Teilweise versucht man hier und da sogar, Angehörige dieser Berufsgruppe mit fragwürdigen Vorgehensweisen aus dem Dienst zu drängen.
Die bisher vom mD-Beamten erldigten Tätigkeiten machen dann künftig Kollegen des gD oder in Extremfällen sogar des hD (!). Einfache Tätigkeiten erledigen dann Tarifkräfte in Teilzeit und/oder Zeitvertrag. Ein ähnliches Thema hatten wir bereits schon vor ca. 1 1/2 Jahren hier im Forum.
Mad Max
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Re: Diskussionsthread Beamtenpensionen

Beitrag von Mad Max »

kurt47 hat geschrieben:

2. Weshalb hat denn die Schleswig-Holsteinische Ministerpräsidentin Heide Simonis das einzige Experiment mit der Umwandlung von Beamten zu
Angestellten nach 2 Monaten beendet?
Weil der Horizont von Politikern nur bis zur nächsten Wahl reicht. Und da die Verbeamtung eine wunderbares Instrument ist, Lasten in die Zukunft zu verschieben, wird davon reichlich Gebrauch gemacht. In den Jahren, in denen Simonis bzw. ihre SPD regiert, wird der Haushalt entlastet. Das Dicke Ende kommt dann, wenn die Beamten in Pension gehen.
kurt47
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Re: Diskussionsthread Beamtenpensionen

Beitrag von kurt47 »

Mad Max hat geschrieben:
kurt47 hat geschrieben:

2. Weshalb hat denn die Schleswig-Holsteinische Ministerpräsidentin Heide Simonis das einzige Experiment mit der Umwandlung von Beamten zu
Angestellten nach 2 Monaten beendet?
Weil der Horizont von Politikern nur bis zur nächsten Wahl reicht. Und da die Verbeamtung eine wunderbares Instrument ist, Lasten in die Zukunft zu verschieben, wird davon reichlich Gebrauch gemacht. In den Jahren, in denen Simonis bzw. ihre SPD regiert, wird der Haushalt entlastet. Das Dicke Ende kommt dann, wenn die Beamten in Pension gehen.


Nicht alle Politiker warten aufs dicke Ende,
Schäuble legt das bei den Beamten eingesparte Geld sauber und ordentlich zurück, ein Schwabe eben:
Aber es ging auch anders:
Das Land Niedersachsen verabschiedet sich von der Vorsorge für die künftige Pensionslast! Gleichzeitig plündert Hannover die dafür bereits geschaffenen Rücklagen. Die Mittel (554 Mio. €) sollen in den normalen Haushalt überführt werden.Ab 2010 wird auch nicht wie geplant in den zu bildenden Vorsorge-Fonds eingezahlt.
Diese Rücklage sollte bis 2017 aufgebaut, bis dahin nicht angetastet und dann zur Zahlung der Pensionen genutzt werden. Das jetzt verbratene Geld stammte von den Beamten selbst. Diese mussten dafür auf ihr Weihnachtsgeld verzichten. Das bleibt nach wie vor gestrichen und kommt damit dem Landeshaushalt direkt zugute.

Da guckt der Mad Max und schämt sich dass er schreibt und nichts weiss ;-))))))))
Thust
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Re: Diskussionsthread Beamtenpensionen

Beitrag von Thust »

>Auch sind die achso oft genannten Zusatzversicherungen von den Angestellten mit Lohnverzicht erkauft. Was >meinen Sie wovon diese Zusatzrenten im Vorfeld abgezogen werden? Vom Gehalt natürlich.

Hier korrigiere ich mich - das Wort "Lohnverzicht" hat mich ohne Weiterlesen gleich zu einer falschen Annahme geführt. Die Zusatzversicherungen der Angestellten werden natürlich auch mit Beiträgen der Angestellten bezahlt. Aber nicht nur, hier gibt der Arbeitgeber auch einen kräftigen Batzen dazu wie im Beamtenbereich auch.




Was den Rest anbetrifft, bleibe ich bei meiner Aussage.
witzlos
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Re: Diskussionsthread Beamtenpensionen

Beitrag von witzlos »

Grundloses Sperren kommt nun auch dazu. Aber genial, dass sogar trashmail-Adressen zugelassen sind. :roll:
schäferhund
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Re: Diskussionsthread Beamtenpensionen

Beitrag von schäferhund »

wirtschaft_frei hat geschrieben:Wenn doch die meisten Beamten im mittleren Dienst sind verstehe ich nicht wieso die Pensionen diese Höhe erreichen? Auf die Erklärung bin ich gespannt.
Beispiel Baden-Württemberg:

gD und hD zusammen: 81,40 % (!)
eD und mD zusammen: 15,60 %

Stand: 30.06.2011

anders jedoch beim Bund:

gD und hD zusammen: 48,30 %
eD und mD zusammen: 47,90 %

Stand: 22.8.2011


Natürlich gibt es Dienststellen, in denen der mD noch stark vertreten ist (z. Bsp. Strafvollzug), auf Bundes- u. Länderebene sind eD und mD aber deutlich auf dem Rückzug. Ich gebe zu, dass mich diese Zahlen zunächst auch etwas irritiert haben :shock:
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Re: Diskussionsthread Beamtenpensionen

Beitrag von Mikesch »

Räusper... :wink:
Habe die zwei gröbsten OTs entsorgt...
Wer "wirtschaft_frei" nicht lesen mag oder auf ignore setzen mag, ok, aber das muss hier nicht mitgeteilt werden...
LG Mikesch
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