Mobbt (bosst) die Telekom absichtlich ?

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Schwapau
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Re: Mobbt (bosst) die Telekom absichtlich ?

Beitrag von Schwapau »

Wenn du psychisch behandelt wirst, dann wird auch immer nach dem Beruf und Arbeitgeber gefragt.

Hinter vorgehaltener Hand wird die Telekom in Fachkreisen als die größte Baustelle mit psychischen Kranken geführt - das ist ein offenes Geheimnis und das weiß auch jeder !
Statistigen belegen dies - und wenn du mitteilst, dass du bei der Telekom bist, wird von allen Fachleuten auch kein gutes Haar an dem schönen AG gelassen.

Aber solange unsere gute Frau Schick meint, am WE sollen die MA in Ruhe gelassen werden, sie haben ja in der Woche genug Zeit, wird sich auch daran nichts ändern.
Dann arbeitet mal halt in der Woche 12 Stunden...
Rechtlerin
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Re: Mobbt (bosst) die Telekom absichtlich ?

Beitrag von Rechtlerin »

natürlich nicht - aber man kann doch nicht sagen, jetzt wird am WE nicht gearbeitet und sie aber zu, dass du das komplette Pensum von Mo. bis Fr. schaffst...egal wie.

das kann es ja nicht sein !
Rudolf_2
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Re: Mobbt (bosst) die Telekom absichtlich ?

Beitrag von Rudolf_2 »

Hallo "Schwapau",
welche Krankenhäuser haben denn schon eine psychologische (oder psychiatrische) Abteilung, und warum lässt "man" sich auf Grund psychischer Probleme in ein (vielleicht sogar noch Akut-) Krankenhaus einweisen? Es muss auch keine Einweisung sein, denn als B-Mitglied kannst Du dort ja auch ohne Einweisung jederzeit vorstellig werden, und um Aufnahme bitten.

Das Ganze halte ich aber, wie bereits gesagt, für groben Unfug!

Zunächst wirst Du wohl, wie fast alle anderen auch, mit Deinen psychischen Beschwerden zu Deinem Hausarzt tingeln, und der/die wird Dir dann selbstverständlich, je nach Anamnese, dazu raten, Dich in fachärztliche Behandlung zu begeben (falls er/sie selbst keine derartige Zusatzausbildung vorweisen kann)! Danach schlägst Du bei diesem Facharzt auf, und begibst Dich in Therapie, aber keinesfalls (oder zumindest nur im Notfall) in einem Krankenhaus! Solltest Du Dich jedoch im Anschluß an diese (Erst-)Therapie in eine Fachklinik (Psychosomatik, oder ähnliches) begeben müssen, DANN hat diese Fachklinik auch Deinen Arbeitgeber in den Akten. Aber nur dann!

Hier war aber von Krankenhäusern die Rede - und da hört dann schon der Spaß mit den Fehlinformationen auf!

So, wie heutzutage auch in den Firmen fast überall gearbeitet wird (nicht nur bei der Telekom, obwohl das schon grausam genug ist), so werden auch Informationen hier im Netz, speziell aber auch hier in den Foren, ge- und behandelt:
Halbwahrheiten, bestenfalls gewürzt mit Halbwissen, unter Zeitdruck nur quergelesen, und schließlich noch mit Stammtischparolen und die durch eigene leidvolle Erfahrungen geprägten Blicke durch die Wut-Brille, ergeben aber manchmal eben nur Mist!

Leute, denkt nach! Manchmal ist daher schon der gesunde Menschenverstand die rettende Hilfe zur Selbsthilfe...

Selbst, wenn diese Daten nicht erfunden wären, so interessiert es letztlich doch keine Sau, was mit diesen Leuten passiert, und WARUM es ihnen passiert - und die Politikerkaste in diesem Ländle interessiert das schon gar nicht! Also: kämpft um Euer Recht, haut der T und Konsorten das gezielte Unrecht nur so um die Ohren und bekämpft es mit Klagen! Eine andere Sprache versteht diese Firma schon lange nicht mehr! Aber hört endlich auf Euch wie kleine Kinder zu beklagen! Nehmt Eure Sache selbst in die Hand, statt Euch auf Petitionen, oder sonstwas stützen zu wollen! Aus der Politik kommt keine Hilfe! Ganz im Gegenteil: Sie unterstützt sogar noch die Management-Entscheidungen, inklusive der Vivento/PBM-NL-Konstruktionen! Es ist sowohl im Falle der DDU, als auch im Falle des Vorruhestands ganz im Sinne der Politik, wie hier verfahren wird! Bei der DDU spart der Bund, weil die Pension lebenslänglich gekappt ist, und beim Vorruhestand ist ein Beamter weniger vorhanden, der die Zersplitterung der T, und den späteren Verkauf hemmt!

Ihr könnt trotzdem aber gern allen möglichen Politikern eine oder auch gleich mehrere e-mails schreiben, falls es Euer eigenes Gewissen beruhigen, oder blinder Aktionismus Euch befriedigen sollte. Nur helfen wird es keinem einzigen von Euch, auch nicht, wenn es in Massen geschähe!

Und sage mir keiner, Politiker hätten auch ein Gewissen! Das haben fast alle schon beim Eintritt in diese einträgliche "Laufbahn" am Eingang gleich zu Beginn abgegeben...
Es soll zwar welche geben, wie z.B. ein Heiner Geisler, die wollen es später (nach ihrer aktiven Tätigkeit, und jetzt im bestbezahltesten Ruhestand der Republik) gern wieder haben, und sie lassen sogar auch den einen, oder anderen, hoffnungsvollen Ansatz in dieser Richtung anklingen. Nur denen hört in diesem prä-mortalen Stadium dann auch niemand mehr zu!

Wenn sich diese Einsicht jedoch wirklich in allen festsetzen würde, gingen die echten psychischen Probleme möglicherweise schlagartig auf ein statistisches "Normalmaß" zurück!

Allerdings muss ich noch einen nicht ganz unwichtigen Punkt hinzufügen:
Ein ziemlicher Teil dieser psychischen Erkrankungen wird gern auch vorgeschoben, um in den Genuss eines Krankenscheines, als Freifahrtschein aus der Knechtschaft, zu kommen! Ein Gutteil der Krankschreibungen, sowie sogar der anschließenden Therapien in einschlägigen Fachkliniken, sind ebenfalls nur ein Fake, oder Mittel zum Zweck!
Allen echten Kranken hilft das natürlich nicht, aber manch einer hat sich durch die Flucht in eine Gesprächstherapie (die Psychologen sind auch nur Menschen, und manchmal sogar auch nur mit einem Sachverstand, der nur dem eigenen Geldbeutel dienlich ist) eine bequeme Hängematte geschaffen, in der es sich monate-, wenn nicht gar jahrelang gut abhängen läßt! Man muss nur wissen, wie...

Allen anderen sei empfohlen, den AG in den Allerwertesten zu treten! Mit der bewussten Gegenwehr stellt sich manchmal auch ein vielleicht sehr lange nicht mehr gekanntes Phänomen ein:
Das verloren geglaubte Selbstwertgefühl! Ein mit allen unlauteren Mitteln seitens des Arbeitgebers zertretenes Selbstwertgefühl macht krank, und wenn dort nicht gegengesteuert wird, auch dauerhaft! Also tut etwas dagegen und lamentiert nicht nur!



Übrigens:
Aber solange unsere gute Frau Schick meint, am WE sollen die MA in Ruhe gelassen werden, sie haben ja in der Woche genug Zeit, wird sich auch daran nichts ändern.
Dann arbeitet mal halt in der Woche 12 Stunden...
Du meinst sicherlich nicht 12 Stunden IN DER WOCHE!?
Gruß
Rudolf
Rechtlerin
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Re: Mobbt (bosst) die Telekom absichtlich ?

Beitrag von Rechtlerin »

Ich kann auch Klinik dazu sagen - jedes Krankenhaus hat heutzutage einen Bereich für psychisch Kranke - kannst natürlich auch in eine
Spezialklinik gehen...es gibt auch Tageskliniken.

Ich weiß auch nicht, welches Problem du hast.

Fakt ist, wenn du in psychotherapeutischen Behandlung bist, egal ob Krankenhaus ode sonst wo, wird natürlich der Arbeitgeber genannt.
Und Fakt ist, dass es nachweisbare Auswertungen über eine Häufigkeit von Telekom-MA da ist - ob du es glauben möchtest oder nicht.
Rechtlerin
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Re: Mobbt (bosst) die Telekom absichtlich ?

Beitrag von Rechtlerin »

Hallo Rudolf,

bei den anderen Dingen muss ich dir Recht geben - Politiker oder sonstige mit einem Halbwissen helfen einem nicht weiter. Wenn man nicht zufrieden ist mit der Situation, hilft nur eine Klage weiter - wie sagt man so schön "Auge um Auge - Zahn um Zahn" - das gilt vor allen Dingen für die Betroffenen in der Vivento und PBM NL - aber auch für viele andere, gerade bei der Telekom.

Zu den "Scheinkranken" kann und will ich mich nicht äußern - das wäre auch zu vermessen, denn es gibt wie überall mit Sicherheit auch welche, die dies dann ausnutzen und dieses Krankheitsbild ausnutzen.


Ich meinte übrigens 12 Stdn. am Tag - das andere wäre ja schön, aber nur bei vollem Lohn
Rudolf_2
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Re: Mobbt (bosst) die Telekom absichtlich ?

Beitrag von Rudolf_2 »

Ich kann auch Klinik dazu sagen - jedes Krankenhaus hat heutzutage einen Bereich für psychisch Kranke - kannst natürlich auch in eine
Spezialklinik gehen...es gibt auch Tageskliniken.

Ich weiß auch nicht, welches Problem du hast.

Fakt ist, wenn du in psychotherapeutischen Behandlung bist, egal ob Krankenhaus ode sonst wo, wird natürlich der Arbeitgeber genannt.
Und Fakt ist, dass es nachweisbare Auswertungen über eine Häufigkeit von Telekom-MA da ist - ob du es glauben möchtest oder nicht.

Nicht JEDES Krankenhaus hat "heutzutage"...! Ganz im Gegenteil! Allein DAS ist schon die nächste Fehlinformation, es ist schlicht und ergreifend FALSCH!

Ich wohne beispielsweise "auf dem Land" in NRW. Im Umkreis von etwa 50 Kilometern gibt es mindestens 10 Krankenhäuser und Kliniken, davon hat kein einziges einen Bereich für psychisch Kranke, außer den speziellen Psychosomatischen Fachkliniken (die es in diesem Umkreis auch an zwei Standorten gibt), die aber in meiner oben genannten Zahl erst gar nicht enthalten sind!
Auch in anderen ländlichen Regionen gibt es diese Konstellation, wie Du sie anführst, keinesfalls! Und es gibt sie noch nicht einmal in größeren bis großen Städten! Mach´ Dich daher demnächst vorher schlau, bevor Du hier Behauptungen aufstellst, die nicht haltbar sind! Wider besseren Wissens etwas zu behaupten hilft niemandem weiter, und so ist auch die Situation hier im Forum! Man kann niemandem wirklich helfen, wenn man nur etwas Aufgeschnapptes als Wahrheit zum Besten gibt, Stammtisch-Grüchte weiterverbreitet, oder einfach aus dem Bauch heraus etwas behauptet!

Dieser unstrittige Punkt ist jetzt zwar nicht gerade lebenswichtig, man könnte sich sogar viel besser um etwas Wichtigeres streiten, aber es geht hier eben ums Prinzip!
Inhaltsloses Blablabla, oder auch Falschaussagen (egal, ob bewusst, oder unbewusst), sind für viele schon so zur lieben Gewohnheit geworden, dass es sich in alle Lebensbereiche eingeschlichen hat, ohne dass die so dauernd "Blubbernden" es überhaupt bemerken. Man muss dann nur ein wenig kritischer hinterfragen, und schon ist der schöne Seifenblasen-Lack ab! Waschweiber-Geschwätz ist der richtige Begriff für ungeprüft übernommene Aussagen an der Ladentheke, beim Rommé-Abend, oder einfach nur auf der Straße...
Vielleicht hat man solche Aussagen aber auch aus der Zeitung, oder dem allseits geliebten Fernsehen! Das macht die Sache allerdings nicht vertrauenswürdiger, oder besser, eher im Gegenteil! Wenn ich alles für bare Münze nehmen wollte, was mir mein Umfeld tagtäglich so alles erzählt, dann: Allseits Gute Nacht!

Also Leute, konzentriert Euch auf das Wichtige, und lasst, wenn Ihr schon aus Prinzip, oder aus Faulheit nicht nachfragen wollt, zumindest das sinnfreie Nachplappern irgendwelcher aufgeschnappter Fehlinformationen sein! Damit ist niemandem geholfen, es wird sogar nur neues Blablabla produziert...
Gruß
Rudolf
Rechtlerin
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Re: Mobbt (bosst) die Telekom absichtlich ?

Beitrag von Rechtlerin »

Hallo,

ich brauch mich nicht warm anzuziehen, mir ist es immer so warm ums Herz. Wenn man die fürsorgeriche Behandlung der Telekom in Anspruch nehmen darf, geht es einem doch sofort merklich besser - das ist soooooooooo schön !
Rudolf_2
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Re: Mobbt (bosst) die Telekom absichtlich ?

Beitrag von Rudolf_2 »

Hat eigentlich schon ´mal jemand mit seinem Rechtsbeistand eine Klage, oder zumindest einen Klageschwerpunkt, wegen FEHLENDER, oder ins Gegenteil verkehrter Fürsorgepflicht erörtert? Oder gar die Nichtbeachtung dieser verbrieften Pflicht seitens der Gerichte in einschlägigen Verfahren?

Dass diese Fürsorgepflicht nur auf dem Papier besteht (mit dem u.a. die T damals überhaupt erst AG werden durfte), ist nachweisbar.
Zuletzt hat der Fall von "Bundesfreiwild" jedoch eine erschreckende Deutlichkeit gezeigt, mit der die immer dreister agierdenden Helfershelfer der T diese Pflicht nicht nur aushebeln, sondern in ihr Gegenteil verkehren! DAS nenne ich dann einfach ´mal absoluten Vorsatz, den letztlich auch kein Richter mehr wohlwollend umdeuten dürfte. In die Nähe eines Vorwurfs von Rechtsbeugung zu geraten, könnte gerade für Richter ein überaus explosives Minenfeld werden...
Gruß
Rudolf
Rechtlerin
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Re: Mobbt (bosst) die Telekom absichtlich ?

Beitrag von Rechtlerin »

Das Problem ist, dass der Begriff der Fürsorgepflicht so was von schwammig ist und auch im BBG sehr "schwach" definiert ist.

Oftmals werden ja unsinnige DU-Untersuchungen und Verletzungen von Unterrichtungspflichten gerade von der Telekom noch frecherweise mit der Fürsorgepflicht begründet.
Hier wird es mal Zeit, dass es mal massenweise Klagen rollt - aber ich denke die Betroffenen haben gerade in dieser schweren Zeit viele andere Probleme.

So kann die Telekom (noch) machen was sie will !
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Bundesfreiwild
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Re: Mobbt (bosst) die Telekom absichtlich ?

Beitrag von Bundesfreiwild »

Ich weiss, dass gerade was läuft, in dem vom Anwalt Richtung T der "totale Ermessensausfall" beklagt wird. Das betrifft natürlich die Fürsorgepflicht in Zusammenhang mit der Ermessensausübung, deren Prozess im T-eigenen Zuweisungsleitfaden in der Anlage 6 genauestens im Entscheidungsablauf beschrieben ist und flächendeckend bei den Zuweisungen ignoriert wird. Sind keine Einzelfälle mehr.

Der psychologische Druck ist natürlich groß, insbesondere dann, wenn man schon rein körperliche Gesundheitsprobleme hat.
Die Symptome sind dann aber erstmal nicht wirklich eine psychische Erkrankung, sondern eine ganz normale Stressreaktion des Körpers.
Von der Natur ist es halt so vorgesehen, dass man auf belastende oder gar körperlich gefährliche Situationen mit Stresshormonen reagiert.
Normal ist, dass so eine Stresssituation auch mal wieder vorbei ist.

Das passiert bei Vivento nicht mehr. Da wird der Kessel mit Absicht immer schon unter Druck gehalten.
Der Blutdruck geht nicht mehr runter, man träumt nachts elendigen Telekomscheiss, das Privatleben leidet unter den immer wieder aufkommenden Bewältigungsgesprächen.
Am Ende leidet dann auch die Gesundheit wirklich beträchtlich.
Ich gehe davon aus, das ist so gewollt. Die Strategien sind ja bekannt und man merkt, dass sie durchgezogen werden und auch wirken.
Es gibt nicht wenige Kollegen, die derweil dem Suff verfallen, andere Drogen nehmen und sich so mehr oder weniger aus dem Stress rauszunehmen versuchen, wobei das natürlich nicht die Lösungen sind, sondern nur wieder neue Probleme.

Probleme, die es dem Dienstherrn dann ermöglichen, auf einfachstem Wege die DDU anzuleiern und durchzukriegen.

Am Ende sitzen die eigentlichen Drahtzieher aber in der Politik, die als Hauptaktionäre im Aufsichtsrat den Kurs bestimmen, der dann abwärts auszuführen ist.
Deshalb nützt es auch nichts, sich ans Ministerium zu wenden. Man würde immer wieder nur beim Verursacher landen.
Kater-Mikesch
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Re: Mobbt (bosst) die Telekom absichtlich ?

Beitrag von Kater-Mikesch »

Die Telekom legt die Verhältnismäßigkeit so aus, wie sie es gerade braucht - in vielen Fällen nach der Klageerhebung zieht sie
dann wieder den "Schwanz" ein und erkennt alles an...

Wenn aber neben einer Klage innerhalb einer Zuweisung auch noch andere Ansprüche wie z. B. Schadensersatz geltend gemacht werden, dann würde ich mich auch nicht auf das Schuldanerkenntnis der Telekom verlassen sondern vorsichtshalber die Fortsetzungsfeststellungsklage erwirken...

Die Telekom läßt es gerne mal auf eine Klage ankommen, weil sie weiß, dass nur ein Bruchteil der Betroffenen klagt - und bei denen die klagen, ziehen sie kurz nach der Klagezustellung schnell mal den ablehnenden Widerspruchsbescheid zurück und tun so, als wollen sie alles anerkennen...
Aber wer die Telekom kennt, weiß dass sie nur Zeit gewinnen wollen und die machen dann anschließend genauso weiter wie bisher - was anderes wäre auch nicht nachvollziehbar, denn es sind ja genau die Betonköpfe dort vorhanden wie vorher...

Und die wollen die Beschäftigten mürbe machen, die wollen die Beschäftigten in die DU schicken - ohne Rücksicht auf Familie, Kinder und der eigenen Krankheit - und noch dürfen diese Verantwortlichen machen was sie wollen - noch dürfen diese Verantwortlichen Existenzen zerstören....
Torquemada
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Re: Mobbt (bosst) die Telekom absichtlich ?

Beitrag von Torquemada »

Ich habe mir den hier öfters angeführten Beschluss des Verwaltungsgerichtshofs Mannheim mal in Ruhe angeschaut. Für mich ist die Argumentationsweise des Gerichts bei der genannten Konstellation völlig nachvollziehbar.

Die Telekom ist auch strategisch und psychologisch gut geschult und nutzt eben alles, was so geht. Es ist aber rechtlich ein massiver Unterschied, ob man einen 55jährigen Beamten A8 ohne alle sozialen Gründe in eine 70 Km entfernte VCS-Einheit steckt oder einen Kollegen mit sozialen Gründen (z.B kleine Kinder) absichtlich eine solche Fahrtstrecke aufbürdet.
Schlussendlich bleibt jedem nur der ernsthafte Gerichtsweg. Im Zweifel müssen vor Ort eben Aufzeichnungen geführt werden.
Ich kenne einen 57jährigen A8 der gemütlich jeden Tag 60 Km über die Autobahn zu VCS fährt. Wenn es ihn anschifft, legt er ab und an mal ein oder zwei Wochen Pause ein.
Warum er das durchhält ? Weil zu "zu Hause eh nur meine Alte wartet" und..."die maximal 40 Wochen reisse ich im Jahr locker ab".
Andererseits gibt es Kollegen, die alleine im Angesicht der PBM-Niederlassung in Depressionen verfallen, krank sind und anfangen zu saufen.
Und nicht vergessen: jedes Jahr werden es alleine durch natürliche Fluktuation weniger Beamte. Richtige Zurruhesetzungen, Todesfälle etc.
Rechtlerin
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Re: Mobbt (bosst) die Telekom absichtlich ?

Beitrag von Rechtlerin »

ILO_29 hat geschrieben:@ torquemada,

... Was würde es für dich bedeuten täglich 120 oder 160 KM - alternativ über 4 Std. ÖPNV - zur Arbeit fahren zu müssen?

Gruß
ILO_29
Hallo an alle Forumsteilnehmer, hier mal ein Beitrag - wenn möglich, nehmt die Vorgehensweise der Telekom mit Humor - gerne würde ich mal mit vielen Leuten ein Treffen organisieren und sich einfach mal austauschen - vielleicht interessiert sich ja auch die Öffentlichkeit dafür:

Ich erzähl euch mal eine Geschichte:
Es war einmal ein Beamter, der war beschäftigungslos zu Hause - der mußte niemals zur Arbeit fahren, denn diese sinnlose und Arbeit wollte er sich nicht zumuten. Da er zu Hause war hatte er sehr viel Geld gespart - er sollte nämlich nach langer zufriedener Arbeit für seien Dienstherrn auf einmal zur VCS XY, die 60 Km enfernt war - abwohl in nur 21 km Entfernung ein Standort war, bei dem er hätte arbeiten können.
230 AT x 70 Km x 2 = 32200 km pro Jahr und das mal umgerecht auf Benzin/Diesel = ca. 3850,00 Euro pro Jahr. In diesem Betrag ist noch nicht einmal der Wertverlust und sonstige Kosten wie Versicherung, Inspektion usw.
Wenn dieser Mensch jetzt z. B. die tatsächlichen Kosten dafür nehmen würde, also ca. 30 bis 50 Cent pro Km, kann sich jeder ausrechnen was einer spart, der zu Hause liegt und nicht zur Arbeit fahren muss.

Und dieser Betroffenen bekam noch jeden Monat die Besoldung - und er freute sich Tag für Tag, den er zu Hause saß. Dann ging er hin und nervte die Telekom mit ein paar (un)sinnigen Anfragen ...mal eine Fahrt zu seinem Betreuer, dann eine Vorstellung bei einer Bewerbung und nochmal eine Fahrt zum Betreuer - da kamen noch ein paar Fahrten hinzu - und wenn er mal mit seiner Familie nach München einkaufen will, machte er einfach am gleichen Tag ein Termin im Jobcenter ab und tat so, als ob ich sich für die Telekom interessiere - dann bekam er die Fahrtkosten auch schon wieder erstattet und das Shopping in München machte nochmals so viel Spaß.

Ja und wenn er doch tatsächlich zur VCS muss, dann ging er einfach zum Anwalt und versuchte mit allen Mitteln, dass zu verhindern - notfalls ging er halt ein paar Tage dort arbeiten und dann bin er wieder krank. Und wenn er dann so lange krank war, ging er halt auch mal wieder arbeiten - dann bekam er aber auf einmal Schweißausbrüche und hatte solche Probleme mit der Bandscheibe - das ging dann überhaupt nicht mehr.
So ging das Tag für Tag, Monat für Monat und Jahr für Jahr - und wenn er nicht in die DU gegangen ist, macht er das heute noch........................................

Dies ist eine frei erfundene Geschichte - aber es könnte sein, dass hinter den Bergen, bei den sieben Zwergen sich etwas ähnliches abgespielt hat
Torquemada
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Re: Mobbt (bosst) die Telekom absichtlich ?

Beitrag von Torquemada »

ILO_29 hat geschrieben:@ torquemada,

... Was würde es für dich bedeuten täglich 120 oder 160 KM - alternativ über 4 Std. ÖPNV - zur Arbeit fahren zu müssen?

Gruß
ILO_29

Ich denke, die Grenze liegt bei etwa 50 Kilometer oder 1 Stunde einfache Strecke mit dem PKW oder ÖPNV. Dass ist für gesunde Menschen zumutbar. Alles darüber hinaus ist von Übel.
Torquemada
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Re: Mobbt (bosst) die Telekom absichtlich ?

Beitrag von Torquemada »

6.20 Uhr

Der Nachbar latscht durch den Neuschnee zur Bushaltestelle (400 Meter). Ein eiskalter Wind weht ihm entgegen. Vor ihm liegt eine Busfahrt und eine Zugfahrt. Glücklicherweise muss er am Arbeitsort nicht mehr weiter mit Bus/Straßenbahn. 90 Minuten wird er bis zum Arbeitsplatz bei einer Bank brauchen. Sein Arbeitgeber macht wenigstens beim Jobticket mit. So zahlt er "nur" 1800 Euro im Jahr.

Der Telekombeamte ohne Beschäftigung dreht sich noch mal im warmen Bettchen rum.

Da die Telekom "natürlich" kein Jobticket anbietet, würde ihn der Spaß schlappe 3000 Euro kosten.