Nun ärgere ich mich auch mal...

Zollforum: Forum für Themen aus dem Bereich Zoll

Moderator: Moderatoren

Benutzeravatar
Mikesch
Beiträge: 1972
Registriert: 16.01.2006 09:52
Behörde: Zollverwaltung
Wohnort: OL
Geschlecht:

Nun ärgere ich mich auch mal...

Beitrag von Mikesch »

Mein Dienstort ist in A, da soll ich auf ne Schulung nach B, meine eigentliche DSt.
Fahrten dort hin sind eine Dienstreise. Weil es praktisch ist, lade ich meine Kollegen in meinen Dienstwagen, nehme Umwege in kauf, tranportiere Material, welches ich nach der Schulung bei meiner DSt in OL ablade.
Habe dadurch natürlich einen Diensttag von >10 Stunden.
Durch den Einsatz des DKfz und der Fahrgemeinschaft stehen der Verwaltung nicht all zu hohe Kosten ins Haus.
Ersparnisse kann man aber noch weiter optimieren!
In dem man am letzten Schulungstag (auch so datiert) den Teilnehmern eine Abordnungsverfügung vor die Nase legt!
Lustig hier der Satz, für eine Zimmervermittlung wird nicht gesorgt :lol:
Durch die tolle nachträglich ausgestellte Abordnungsverfügung gehen mir gut 6 Stunden verloren!
Hätte ich das vorher gewusst, hätte ich mir ein Zimmer genommen, denn 270km rum zu gurken sind auch nicht mein Ding!

Ja, rechtens ist das IMHO nicht, aber deswegen ne Welle machen...

Aber entäuscht bin ich! Machen uns unsere Politiker schon das Leben schwer, wird man nun schon auf HZA-Ebene ge.......

cu,
Mikesch

Änderung, Nachtrag:
Nun sind mir sogar meine 6,-Euro/Tag gestrichen worden, da ich jeden Tag nach Hause gefahren bin.
Das Geld habe ich tatsächlich für Verpflegung ausgegeben, klasse...
Ok, das lernt mich was und ich weiß, wie ich mich demnächst verhalte :twisted:
Zuletzt geändert von Mikesch am 06.01.2007 01:53, insgesamt 1-mal geändert.
SELECT 'dreams' FROM 'erinnerungen' WHERE HARDCORE = 'yes'
Fotografie, Internet, Reisen, Tauchen & Tools
http://www.zuhause-im-wohnmobil.de
Angelfire
Beiträge: 402
Registriert: 15.11.2005 23:35
Behörde:

Beitrag von Angelfire »

Ich verstehe dein Dilemma. Auf der einen Seite ärget man sich, aber auf der anderen Seite überlegt man sich, ob sich der Aufwand und der Ärger lohnt. Habe auch gerade so etwas ähnliches.

Gemäß Gleitzeitvereinbarung darf man 40 Minusstunden machen. Nun habe ich mit 3 Stunden plus einen Gleittag beantragt, der abgelehnt wurde. Begründung: Ich hätte noch Urlaubstage und nur wenn diese aufgebraucht sind, und der Urlaub wichtig wegen der Familienbetreuung ist, könnte ich mit Gleittagen ins Minus gehen.

Personalrat und Gleichstellungsbeauftragte sind leider auch ins Leere gelaufen, obwohl sie sich wirklich engagiert haben. Da mal ein großes Lob von mir.

Aber im Endeffekt heißt es in der Gleitzeitvereinbarung: Nach Zustimmung durch die Leitung..........

Na und die meint, sie müsse das nicht gestatten. Ist egal das ich Kinder habe im schulpflichtigen Alter und mit meinen Urlaubstagen jongliere. Die Ferien kann ich nie und nimmer damit abdecken.

Also sind dieses Jahr alle meine Puffertage (2) flöten gegangen. Dann werde ich wohl demnächst, wenn mein Kleiner wieder mal krank ist (chronische Bronchitis, chronische Mittelohrentzündung durch zu kleinen Kopf und zu kleine Belüftungskanäle) meinem Großen nicht mehr zumuten, das er ne Stunde eher aufhört und mein Mann zwischendurch mal zu Hause vorbeischaut.

Als ich mal angerufen habe, das mein KInd ktank ist, und ich gefragt habe, ob ich zu Hause arbeiten kann (ich habe einen Telearbeitsplatz) wurde mir beschieden, das ich doch wie jede andere Frau Sonderurlaub wegen Erkrankung des Kindes zu nhemen habe. Mir stünde da kein Extrarecht zu. OK, dann arbeite ich eben zu Hause nicht, wenn das Kind krank ist. Aber 8 Tage deswegen reichen oft nicht, vor allem nicht mit einem chronisch kranken Kind.

Da meine Arbeit aber nur teilweise erledigt wird, wenn ich nicht da bin, bekomme ich Schelte, wenn etwas liegen bleibt. Das wirkt sich dann wieder auf die Beurteilung aus.

Ein Teufelskreis.

LG Angelfire
Was du nicht willst das dir getan, das tu auch keinem andren an!