Zensur bei pro-T-in!

Forum für Mitarbeiter der Telekom, sowie der deutschen Post.

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Kater-Mikesch
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Re: Zensur bei pro-T-in!

Beitrag von Kater-Mikesch »

Hallo Grubi, hallo Schwapau,

da ProT-in leider bezüglich der Beamten bei der PBM Nl nicht viel bis gar nichts unternommen hat - um das geht es mir hier am ehesten - würde ich da wahrscheinlich nicht beitreten...
Eher schon bei DPVKOM - aber das ist jetzt auch nicht so wichtig...

Denn egal wo ich beitrete, werde ich als kleines Licht nicht viel bewegen können...

Es wäre mal hilfreich, wenn sich die Mitarbeiter z. B. von der PBM NL treffen, die aktuell ohne Beschäftigung sind - aus diesem Kreis würde ich was bewegen wollen...
dann gerne mit ProT-in oder DPVKOM - da wäre ich auf jeden Fall dabei...
Hilfreich wäre eine aktuelle Liste, auf der alle beschäftigungslosen Mitarbeiter bei der PBM NL sind - das wäre schon mal was...wer kommt denn an die Namen und
Adressen dieser Mitarbeiter ?

MfG
Kater-Mikesch
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Re: Zensur bei pro-T-in!

Beitrag von Kater-Mikesch »

Hallo Grubi,

dann muss man dort schon Mitglied sein...ansonsten gibt es keine Antwort.

Habe es schon probiert
Kater-Mikesch
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Re: Zensur bei pro-T-in!

Beitrag von Kater-Mikesch »

Vielen Dank
Kater-Mikesch
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Re: Zensur bei pro-T-in!

Beitrag von Kater-Mikesch »

Hallo ILO,

macht doch einfach ein neues Thema auf, dann siehst du die Reaktionen...

MfG
jack-in-office
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Re: Zensur bei pro-T-in!

Beitrag von jack-in-office »

Ich hatte Ende 2010 ein sehr eigenartiges Erlebnis. Bei Arte lief der Themenabend um das Mobbing bei der France-Telecom und später ein Bericht über die Entwicklung der Privatisierung bei der Deutschen Telekom und der spanischen Telefonica.

1.Film Drama bei France Télécom

Mittels Befragungen von Mitarbeitern, Gewerkschaftern, ehemaligen Führungskräften und Psychologen beleuchtet die Dokumentation die unerbittliche Logik, mit der der französische Telekommunikationsgigant France Télécom insgesamt 22.000 Stellen abbaute. So wurden Mitarbeiter, die nicht freiwillig aus dem Unternehmen scheiden wollten, vom Management zum Weggang genötigt.

Zu den Schikanen gleichenden Maßnahmen gehörten unter anderem die Zurückhaltung wichtiger Informationen und die gezielte Isolierung der betreffenden Mitarbeiter. Hinter dieser fragwürdigen - in internen Dokumenten belegten Strategie - stand ein bewusstes, von Beraterfirmen erdachtes und umgesetztes System, dessen verheerende Auswirkungen vielleicht sogar abzusehen waren.
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Drama bei France Télécom
(Frankreich, 2010, 54mn)
ARTE F

2.Film
Der Preis der Privatisierung

In den Jahren 2008 bis 2010 wurde das ehemalige französische Staatsunternehmen France Télécom von einer schweren Krise erschüttert, an deren Ende sogar 24 Selbstmorde standen. Warum traf die von der Europäischen Union erzwungene Umstrukturierung die France Télécom härter als andere europäische Telekommunikationsbetreiber, die ebenfalls staatsmonopolistisch organisiert waren?

Die Entwicklung geht auf das Jahr 1992 zurück, als die EU-Kommission die Liberalisierung der Telekommunikationsdienste mit einer Umsetzungsfrist bis zum Jahr 1998 beschloss. Ziel der Maßnahmen waren die Verbesserung der Telekom-Dienste, günstigere Verbraucherpreise und die Stärkung der Telekombranche in den damals 15 Mitgliedsländern. Somit mussten sich die etablierten Betreiber neuen Wettbewerbern auf dem Markt stellen.

Die Dokumentation untersucht neben der France Télécom auch den Anpassungsprozess zweier anderer ehemaliger Monopolunternehmen: den der strukturell mit France Télécom vergleichbaren Deutschen Telekom und den des spanischen Erfolgsunternehmens Telefónica. Sie beleuchtet das deutsche Mitbestimmungsmodell, den in Spanien gepflegten vertrauensvollen Dialog und die technologischen Erfolge des privaten französischen Betreibers Free. Sie analysiert die strategischen Fehler der Deutschen Telekom und erzählt vom internationalen Siegeszug der Telefónica, der im krassen Gegensatz zu dem von France Télécom und der Deutschen Telekom angehäuften Schuldenberg steht. Haben die nationalen Regulierungsbehörden die Staatsunternehmen gegenüber den Neuankömmlingen favorisiert? Welche Rolle spielte der Staat als Gesellschafter?

Der Preis der Privatisierung
(Frankreich, 2010, 52mn
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Es war einer der besten Beiträge, die ich je gesehen hatte und da ich bei Pro T-in bin, schrieb ich es ins Forum sowie die Zeiten der Wiederholung in Arte, die etwa 2 Wochen später wieder zu sehen gewesen wäre.
Kurz nach dem Absenden klingelte mein Telefon und ein Kollege der Pro T-in meldete sich bei mir und teilte mir mit, dass sie meinen Beitrag ( eigendlich lediglich der Hinweis auf diesen Themenabend sowie die Zeiten der Ausstrahlung) nicht ins Netz setzen könnten, da sie das mit der Telekom vereinbart hatten und sich an ihre Abmachungen halten müssen. Es wären in letzter Zeit mehrere Selbstmorde gemeldet worden, er wäre selber erst vor kurzem bei einem Kollegen bei der Beerdigung gewesen, und die DTAG wäre sehr beunruhigt über diese Entwicklung. Man wolle sich demnächst treffen um eine weitere Vorgehensweise zu besprechen ( DTAG und BR). Auf meine Frage was denn so Beunruhigendes daran ist mehr Informationen zu bekommen entgegnete er, dass an Informationen nichts schlechtes sei, aber diese Sendung würde eventuell weitere Menschen dazu bewegen ihrem Leben eine Ende zu setzen...

Mein Hinweis auf die Sendung wurde nicht ins Netz gesetzt. Das Thema ist weiterhin tabu.
Torquemada
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Re: Zensur bei pro-T-in!

Beitrag von Torquemada »

Grubi_Scheibenklar hat geschrieben:Danke "jack-in-office":
Das was Du dort schilderst ist eine sehr ernst zu nehmende Zensur bei proT-in. Unter dem ironischen Aspekt lese und begreife ich den Namen der Arbeitnehmervertretung proT-in völlig neu.

Durch die unrechtmäßige Wegnahme der Beamtenaufgaben erhalten Menschen psychische Problemen, die zur Selbstaufgabe führen können; dies ist mithin Krankheitsfördernd und im Extremfall auch todbringend.
Ich kann leider bei Herrn "Grubi Scheibenklar" nur noch blödsinnige Beiträge erkennen, die offenkundig nur auf einer persönlichen Aversion gegen Prot-IN beruhen. Werde seine Beiträge also konsequent ignorieren, die hier Threads vermüllen.