Euro vor dem Abgrund ?

Hier gehören Themen rein die nirgends anderswo reinpassen.

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Mikesch
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Re: Euro vor dem Abrgrund ?

Beitrag von Mikesch »

@Bundesfreiwild
Ich gebe Dir da unbedingt recht, genau so ist auch meine Denke, nur haben wir die Rechnung ohne den Menschen gemacht!! :wink:
Öhm, ich bin in mehrerer Hinsicht falsch gepolt, mir geht das Gruppendenken irgendwie ab...

Aber, mal hobbyspychologisch als Erklärung...
Gruppendenken ist einfach menschlich, es beginnt in der Familie, Schule, Arbeitsstelle, Verein bis hin zum Staat...
Ich wüsste nicht, wie man daran etwas ändern kann, manch Sozialverhalten ist vllt genetisch bedingt?
Eigentlich ist es aber auch nicht gar so schlimm, solange es keine krankhaften Züge annimmt und eine respektvolle Toleranz anderen gegenüber besteht.
Für mich bestehen schon Unterschiede in der Mentalität von Menschen in unterschiedlichen Regionen oder im größeren Rahmen auch Nationen. Ich glaube zwar nicht an genetischen Vorgaben, aber aus der Geschichte und/oder Kultur heraus. Fahre mal nach Ägypten, Asien, Afrika oder selbst in nahe Nachbarländer. Die Menschen sind zumeist anders als hier oder anderswo. Wenn sich Menschen mit ihrem "Kreis" identifizieren, finde ich da nichts schlimmes bei. Wichtig ist alleine wie oben schon gesagt, die respektvolle Toleranz anderen gegenüber.
Auch ich bin der Meinung, dass ein Gruppenzugehörigkeitsgefühl zu Deutschland wie eine Art Gehirnwäsche aberzogen worden ist. Nie wieder sollte hier so etwas wie Nationalstolz entstehen können. Wenn jemand sagt (warum auch immer), dass er Stolz darauf ist, ein Deutscher zu sein, wird er gleich als Nazi abgestempelt...
Gleichzeitig ist man aber von außen betrachtet Deutscher und wird immer mit einer "Erbschuld" belastet. Die Auswüchse muss ich ja nicht im Detail ausführen...
Für mich ist das der falsche Weg gewesen. Weil der Mensch einfach so ist und immer auch eine Identifikation in einer Gruppe, auch Nation sucht, hat IMHO rechtes Gedankengut solch einen Zulauf als einfach ein gesundes Zugehörigkeitsgefühl zu tolerieren.

Um jetzt wieder OnTopic zu werden...
Ebend aus diesen Gründen der Gruppendynamik auf nationaler Ebene geht für mich der Euro mittelfristig den Bach runter. Schon mal warm anziehen...
LG Mikesch
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Zollkodex-Ritter
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Re: Euro vor dem Abrgrund ?

Beitrag von Zollkodex-Ritter »

Bundesfreiwild hat geschrieben:Tja, das ist ja genau die Einstellung, die einem das Kotzen leicht macht:
Anstand und Gewissen haben bedeutet eben, dass man NICHT alles tut, was man tun KÖNNTE, ohne dafür bestraft zu werden.
Deswegen spekuliere ich z.B. nicht mit Lebensmittel.
Und genau DAS ist ja die Mentalität, die wir den Verursachern der Krise ankreiden: Sie tun alles, was (leider - und oft auf deren Drängen) erlaubt wurde, egal ob dabei ganze Volkswirtschaften und Wirtschaftssyteme den Bach runter gehen, Hauptsache, man konnte einen kurzfristigen Gewinn einstreichen.
Da gehören aber alle dazu: Du willst hohe Guthabenverzinsung. Wo und wie die erwirtschaftet wird, interessiert dich nicht. Die Banken und Versicherungen müssen das aber erwirtschaften. Der Staat verschuldet sich wegen den Bürgern (hierzulande vorallem Sozialleistungen) und leiht sich Geld bei den Banken. Einige Staaten haben sich eben so dermaßen verschuldet, dass sie das Geld nicht zurückzahlen können, also steigen die Zinsen. Ist doch völlig normal, höheres Risiko, höhere Zinsen.
Wenn man doch weiss, dass eben genau der Share-Holder-Value, bzw. die Dividenenzahlung oder auch die exorbitanten Gewinne aus Kursveränderungen, das Grundübel sind, dann kann ich mir doch überlegen, ob ich da mitmache oder nicht.
Und ich kann mir überlegen, von welchen Unternehmen ich -das wäre die traditionelle Form des "Investments"- Aktien kaufe und seriös-langweilig lange halte, um das eigentlichen Unternehmensgeschäft zu stützen und davon über lange Jahre über die Dividende zu profitieren. In dieser Form wären die relativ fiktiven Kursgewinne egal. Und wenn man sieht, wie die Aktienkurse alter Unternehmen aussahen, war da ein seriöses Wachstum, bzw. Gewinnwachstum mal so bei 2-5%. Und da war man begeistert.
Aktien sind eine Form der Geldanlage wie andere auch: Wenn man risikolos 5% Zinsen bekommen kann, warum sollte man sich dann mit einer 2%igen Dividende abspeissen lassen? Und was willst du denn heutzutage so an Aktien kaufen? Daimler hat/te Anteile von EADS, Apple lässt in China produzieren usw.
tanjaw
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Re: Euro vor dem Abrgrund ?

Beitrag von tanjaw »

Ein Austritt Deutschlands aus der EU wäre das Ende der EU. Wir alle sollten für den EURO und die EU kämpfen, da die EU das beste und größte Projekt in der europäischen Geschichte ist. Die EU hat maßgeblich dazu beigetragen, dass wir in den letzten Jahrzehnten Frieden in Europa haben (mal von den grauenvollen Kriegen auf dem Balkan abgesehen).
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Re: Euro vor dem Abrgrund ?

Beitrag von Regina »

Ist das nicht erschreckend, dass wir vor solchen Problemen stehen und diese für ein paar Wochen total in den Hintergrund rücken, weil alle nur noch über unserern Herrn Bundespräsidenten und seine privaten Verfehlungen reden? Das muss natürlich auch thematisiert werden, aber alles andere rückt aktuell in den Hintergrund und das finde ich katastrophal.
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arme Sau
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Re: Euro vor dem Abrgrund ?

Beitrag von arme Sau »

Wie soll es weitergehen ?
Wenn Europa, wie die USA, Bundesanleihen ausgeben soll, muss es zum Bundesstaat werden. Hierzu gehören ein europäischer Finanzminister, ein gemeinsames Parlament, das die Budgets kontrolliert, und ein direkt gewählter Kommissionspräsident, der die Einheit des Kontinents verkörpert. Nur so werden sich die Bürger weiter mit Europa identifizieren.
. . . (und)
Wenn der Euro und das historisch beispiellose Projekt vom geeinten Europa gerettet werden sollen, müssen seine beiden stärksten Staaten ihre kostbarsten Schätze einbringen: Deutschland sein Geld und Frankreich seine Souveränität.

aus
http://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/e ... .1375426-2

Schei**

Ich will das alles nicht :evil:

Ich will nicht in einem Europäischen Bundesstaat Deutschland leben,

ich will keinen zentralisierten Europäischen Finanzminister

ich will keinen Zentral Parlament in Brüssel und keinen

zentralistisch gewählte Kommissionspräsident


Und ich will auf keinen Fall mit EURO Bonds für Schulden anderer aufkommen ! :evil:

Ich will das alles nicht Frau Merkel !
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Re: Euro vor dem Abrgrund ?

Beitrag von egyptwoman »

Wer will das schon? Antwort der normale Bürger nicht, nur wirst du nicht gefragt, es wird wie immer über deinen Kopf hinweg entschieden und du musst dann damit leben. Traurige Realität, der normale Bürger der für den ganzen Mist den die Eurokraten in Brüssel verzapfen aufkommen muss, ist einfach nix mehr wert. Ich hoffe es kommt zum großen Knall und diese ganze - sorry für den Ausdruck - Eurozonen-Sch..... hat bald ein Ende. Kann doch nicht sein, das andere Länder immer mehr in die Schuldenkrise kommen mit Geld überhäuft werden und die Deppen wie Deutschland für die Schulden aufkommt, ohne jemals einen Cent davon wiederzubekommen.

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Re: Euro vor dem Abrgrund ?

Beitrag von schäferhund »

Die gemeinsame Währung "Euro" ist eigentlich eine feine Sache. :D Es sitzen nur die falschen Teilnehmer mit im Boot.
Vorsichtige Gedankengänge für eine gemeinsame Währung gab es übrigens schon in den 1950er Jahren (!).
Witschaftsminister Ludwig Erhardt (CSU, 1897 - 1977) warnte aber damals schon, mit bestimmten Staaten eine gemeinsame Währung zu bilden.

Kurz vor der Einführung des Euro im Bundesgebiet (2002) warnten ca. 200 Wirtschaftswissenschaftler und Professoren vor der Teilnahme bestimmter Staaten. Ihre ernsthaften Bedenken wollte damals kaum einer zur Kenntnis nehmen. Nun haben wir den Salat :evil:
arme Sau
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Re: Euro vor dem Abrgrund ?

Beitrag von arme Sau »

http://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/s ... -1.1376881
Der neue Rettungsfonds ESM soll Europa krisenfest machen, aber er kommt mit einem Preis: Deutschland haftet mit Milliarden. Das ruft Widerstand auf den Plan. Die Stiftung Familienunternehmen appelliert an den Bundestag, das Projekt in letzter Minute zu stoppen.
Die Familienunternehmer appellieren dringend an die Volksvertreter, den dauerhaften Rettungsschirm ESM "in der vorliegenden Form nicht passieren zu lassen". Denn damit würde zusätzlich zu den bereits bestehenden Verpflichtungen weiteres Kapital und Garantien in der Höhe von 700 Milliarden Euro eingesetzt, ohne dass die deutschen Interessen ausreichend berücksichtigt wären.
Die neue Erklärung verweist besonders auf eine bisher kaum beachtete Bestimmung des Vertragsentwurfs, die der milliardenschweren Institution Immunität verleiht. Gerichten soll es verwehrt sein, auf Personal, auf Vermögen und auf Unterlagen des ESM zuzugreifen, es sei denn, Gremien des Rettungsschirms selbst würden einen solchen Zugriff ausdrücklich gestatten. Für die Familienunternehmer heißt das: "In Luxemburg entsteht eine riesige Black Box, welche die Euro-Retter persönlich jeder Verantwortung entzieht, obwohl diese über enorme finanzielle Risiken zu entscheiden haben. Wer die Folgen seines Tuns nicht zu fürchten hat, der lässt schnell die erforderliche Sorgfalt außer Acht."
"Warum sollte sich der deutsche Steuerzahler einem nicht mehr umkehrbaren Haftungsautomatismus unterwerfen?"
usw usf !

:!:
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arme Sau
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Re: Euro vor dem Abrgrund ?

Beitrag von arme Sau »

.
nur einige Zitat aus derm Tagesschau Forum: (Von Normalos wie du und ich, und nicht von Politikern!)
http://meta.tagesschau.de/id/62104/span ... emuehungen

Spanien: IWF fordert weitere Reform- und Sparbemühungen

15. Juni 2012

Weil die Umsatzsteuer belastet vor allem diejenigen, die ein Sparquote von null haben. Und sie belastet auch den Konsum, was wiederum zu Nachfragerückgang führt.

Damit wird man es sicher schaffen die Arbeitslosigkeit zu bekämpfen, weil die Auf Nachfragerückgang immer mit Einstellungen reagiert wird: Stellt ein Unternehmen weniger her, wird es natürlich mehr Leute einstellen. Na logisch !

Und wenn wir endlich zu dem Punkt gelangt sind, in der die Belastung des Konsums zu Arbeitslosigkeit führt kann man sich mal die Frage beantworten, woher die Arbeitslosen ihre Sozialleistungen bekommen.

Richtig: Bei dem Staat, der versuchte mit der Umsatzsteuer seinen Haushalt auszugleichen. Und dann fragt man sich ernsthaft wieso die Verschuldung steigt.
oder
Erst Griechenland, jetzt Spanien ... wieviele Trillionen neu gedruckte Euro Scheine sollen denn noch verbrannt werden bis die "Politik" begreift, dass man Europa als gesamtes in ihrer jetzigen Form aufgeben muss!
Es führt kein Weg dran vorbei - Europa und der Euro ist erledigt, und je früher eine geordnete Auflösung "umgesetzt" wird, desto besser und weniger schmerzvoll mittel- und langfristig!
Ich warte gespannt auf Sonntag und den Wahlausgang in Griechenland, ich habe absolut kein Interesse für die EM Fussballmeisterschaft, wenn ich weiss dass bald alles krachen wird in Europa, nicht nur in Spanien und Griechenland.
oder
"...damit Spanien das Vertrauen der Märkte zurückgewinne und auf den Weg zu mehr Wachstum zurückkehre..."

Auf welchen "Weg zu mehr Wachstum" sollte bitteschön Spanien "zurückkehren"?

Wann gab es denn zuletzt "Wachstum" in Spanien?

Richtig, als die Immobilien-Blase ihre Runde drehte!

:twisted:

Auch nett der Artikel in der Süddeutschen vom heutigen Tage !
Diesmal ohne Zitate, den müsst ihr dann selbst lesen :wink:

http://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/g ... -1.1381277
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Re: Euro vor dem Abrgrund ?

Beitrag von Zollkodex-Ritter »

schäferhund hat geschrieben:Die gemeinsame Währung "Euro" ist eigentlich eine feine Sache. :D Es sitzen nur die falschen Teilnehmer mit im Boot.
Deutschland und Frankreich sind da aber mit eingeschlossen, im Kreis der falschen Teilnehmer.

Schließlich haben diese beiden Länder sich kreativ in den Euro reingerechnet....
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Re: Euro vor dem Abgrund ?

Beitrag von beuys64 »

Die Währungsgemeinschaft ist die Grundlage für ein zusammenwachsenes Europa. Die Zweifel im Hinblick auf den Schuldenberg Griechenlands sind sicher berechtigt,
aber...
warum habe ich insgeheim das Gefühl, das hier Ängste geschürt werden,
damit der Kleinanleger seine Handvoll Aktien fix unter Wert verscheuert, der kleine Durchschnittsbürger noch schnell hastig konsumiert?
die Wirtschaft schwächelt ja wieder (ständig), da müssen schnell Erträge her!
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Mikesch
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Re: Euro vor dem Abgrund ?

Beitrag von Mikesch »

Das ist ein Ansatz...

Weiter geht es um die Erhaltung von Pfründen...
Ließe man GR pleite gehen würde das auch Geld kosten, aber wer würde es hauptsächlich verlieren? Spekulative Bonzen und Banken...
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Re: Euro vor dem Abgrund ?

Beitrag von Hanny »

Wie die Sache ausgehen wird, das bleibt wohl weiterhin spannend.. allerdings halte ich einen guten Ausgang für Deutschland fast schon für unwahrscheinlich.
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Re: Euro vor dem Abgrund ?

Beitrag von egyptwoman »

Meine Meinung: Es werden nach Griechenland noch andere Länder folgen, die trotz massiver Hilfe sich nicht erholen werden. Ich sehe es so: Diese Eurozone wird irgendwann zuerbrechen, denn die paar Länder die im moment noch Zahlungsfähig sind, können nicht alles stemmen. Verlieren wird jedes Land, am meisten die Länder die zur Zeit die Pleiteländer finanziell unterstützen, denn das Geld wird nicht zurückkommen. Das heißt den Bürgern in den Ländern wird es wenn die Zone zusammenbricht, erstmal wesentlich schlechter gehen, ich denke jedoch das sich Dtl (allerdings nicht mit Fr. Merkel an der Spitze) wieder erholen wird. Normalerweise sollte man diese ganze Eurozone auflösen, denn außer Spesen nix gewesen.

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Re: Euro vor dem Abgrund ?

Beitrag von beuys64 »

D ist erst durch Zoll- und Währungsunion aus einem Flickenteppich mit zig Staaten, Herzogtümern, Herrschaftsgebieten zu der Wirstchaftsgemeinschaft geworden, die man/frau sich mit der Einführung des Euro für ein Europa wünscht.

Leider wurde leichtfertig versäumt, vorab gemeinsam Auswege zu beschließen ,falls ein Staat die erforderlichen Eigenanstrengungen nicht beitragen kann.

Ich kann einerseits Griechenland verstehen, sie haben eh nichts mehr zu verlieren und auch dort werden nicht die Wohlhabenden herangezogen, sondern die Bürger, der vllt. gerade noch sein Leben finanzieren konnte und jetzt durch Einsparungen Überlebensängste bekämpfen muss.

Bei uns sehen viele nicht ein, das sie mit ihrem Fleiss und Sparsamkeit den lockeren Lebensstil in anderen Ländern mitfinanzieren sollen (aber selber weiter sparsam und fleißig sein sollen)

Das schürt Konflikte.

Ich habe aber den Eindruck, das dies auch der deutschen Regierung ganz recht ist: Damit wird verschleiert, das auch hier Gelder unzweckmäßig ausgegeben und folglich Schulden gemacht werden, die nicht sein müssten.

Die Weltwirtschaft ist bekanntermaßen globalisiert. Kein wirtschaftlich Handlender kann ernsthaft wollen, das jeder Staat (wieder) eine eigene Währung hat.

Es gibt Zwänge und Mechanismen, die das verhindern werden. Das das bei den Durchschnittsbürger mit empfindlichen finanziellen Einschnitten (und wenn es nur staatliche Leistungen wie Kindergartenplätze, Sicherheit durch Polizei) erbunden sein wird, ist wohl unbestritten