Ist das noch an Menschenverachtung zu überbieten?

Hier kommen politische Themen zur Sprache.

Moderator: Moderatoren

Zollwolf1960
Beiträge: 497
Registriert: 01.12.2005 10:23
Behörde:
Wohnort: Goch

Ist das noch an Menschenverachtung zu überbieten?

Beitrag von Zollwolf1960 »

Hallo Leute,

ich sag dazu nur noch eins: Sofort raus aus der EU.

http://www.zdf.de/ZDFmediathek/beitrag/ ... -Gefahr%3F und dort ab Minute 25 reinhören.

Ein Zitat:
ILLNER: “Soll das heißen, ganz Europa denkt, uns Deutschen sei nicht zu trauen — und deshalb haben wir bis zum Sankt Nimmerleinstag für die Fehlleistungen sämtlicher anderen zu blechen und ansonsten die Schnauze zu halten?”
VERHEUGEN: "Ich fürchte, so ist es, Frau Illner.”
Das ist ein Schlag ins Gesicht des deutschen Volks. Ekelhafte EU-Bürokratie bzw. EU-Diktatur.

Schönen Tag noch
Der öffentliche Dienst und der gesunde Menschenverstand schließen einander aus.

Man sollte sich die Gelassenheit eines Stuhles zulegen können, der muss auch mit jedem A.... klarkommen.
Zollwolf1960
Beiträge: 497
Registriert: 01.12.2005 10:23
Behörde:
Wohnort: Goch

Beitrag von Zollwolf1960 »

Hallo,

das ist starker Tobak. Hat euch das umgehauen?

Dazu noch was Nettes:
“Wir machten aus Hitler ein Monstrum, einen Teufel. Deshalb konnten wir nach dem Krieg auch nicht mehr davon abrücken, hatten wir doch die Massen gegen den Teufel persönlich mobilisiert. Also waren wir nach dem Krieg gezwungen, in diesem Teufelsszenario mitzuspielen. Wir hätten unmöglich unseren Menschen klarmachen können, daß der Krieg eigentlich nur eine wirtschaftliche Präventivmaßnahme war.”

(US-Außenminister Baker in “Der Spiegel” Nr. 13/1992)
Gefunden:
Das ganze Gerede von EU als völkerverbindendem Zusammenschluss gleichberechtigter Mitgliedsstaaten wird entlarvt als das, was es wirklich ist. Es wird ad absurdum geführt und steht repräsentativ für die Selbstzertsörung, die Selbstaufgabe, das Borderline-Syndrom des deutschen Volkes. Der Borderline-Patient zeichnet sich durch schwerste Traumatisierungen und eine ganz massive Ich-Störung aus. Er ist geradezu hohl, da er fundamentale emotionale Bereiche ausgeblendet hat, um psychisch überleben zu können. Er ist regelrecht süchtig nach, abhängig von Zuwendung und narzisstische Bestätigung von außen und gleichzeitig wird der Mangel an Ich-Identität durch Selbstzerstörung kompensiert, um sich überhaupt noch wahrnehmen zu können ( wir alle kennen ja die massiven Selbstzerstörungen von Borderline-Patienten ). Diese Selbstzerstörung ist allgegenwärtig, massiv und extrem weit fortgeschritten. Beispiele hierfür seien, um nur einige wenige zu nennen, das Sichdefinieren nicht über das Selbst, sondern ein dem Selbst Übergeordnetes ( EU, NATO, europäische Einheit, europäische Verfassung, gemeinsame Währung, Anbiederung an Amerika) , die Deutsche Sprache, die diesen Selbstzerstörungstrieb auf geradezu ideale Weise in der Verhunzung durch Anglizismen und Vergosssung zum Ausdruck bringt.
Wieso passt das alles nur so gut zusammen? Einfach erschreckend.

LG
Der öffentliche Dienst und der gesunde Menschenverstand schließen einander aus.

Man sollte sich die Gelassenheit eines Stuhles zulegen können, der muss auch mit jedem A.... klarkommen.
Zollkodex-Ritter
Beiträge: 830
Registriert: 30.11.2006 18:40
Behörde:

Beitrag von Zollkodex-Ritter »

Zollwolf1960 hat geschrieben:Hallo,

das ist starker Tobak. Hat euch das umgehauen?

Dazu noch was Nettes:
“Wir machten aus Hitler ein Monstrum, einen Teufel. Deshalb konnten wir nach dem Krieg auch nicht mehr davon abrücken, hatten wir doch die Massen gegen den Teufel persönlich mobilisiert. Also waren wir nach dem Krieg gezwungen, in diesem Teufelsszenario mitzuspielen. Wir hätten unmöglich unseren Menschen klarmachen können, daß der Krieg eigentlich nur eine wirtschaftliche Präventivmaßnahme war.”

(US-Außenminister Baker in “Der Spiegel” Nr. 13/1992)
Wenn ich dir jetzt sage, dass du auf Lügen hereingefallen bist? Der Spiegel kann man online lesen, die haben ältere Ausgaben in ihrem Archiv. Das Zitat ist dort nicht zu finden. Suche ich aber bei google danach, dann finde ich dieses Zitat auch nicht im Spiegel, sondern im Internet in Verschwörungsforen, auf Heimnetzseiten diverser brauner deutschnationaler Organisationen, aber nicht im Spiegel 13/1992. Das Zitat ist gefälscht, es ist im Spiegel nicht zu finden.

Wieso passt das alles nur so gut zusammen? Einfach erschreckend.

LG
Wer profitierte denn bisher am meisten vom Euro? Wer profitiert von dem niedrigen Euro-Wechselkurs (bis der USD einbrach)? Wer braucht denn Griechenland, Irland und Co. im Euro, damit der Wechselkurs unten gehalten wird und dass Exporte auf Teufel komm raus möglich sind?

Schizophren in dem Zusammenhang ist nur, dass der Euro Deutschland derart genutzt hat, dass viele der anderen Euro-Staaten aufgrund fester Wechselkurse nicht mehr wirtschaftlich konkurenzfähig sind im Vergleich zu Deutschland: Die Griechen können ihre Währung nicht abwerten, sie brauchen Mrd. von Europa, von Deutschland, vom IWF. Schizophren deshalb, weil die Wirtschaftskraft in Deutschland u.a. die griechische Wirtschaft mit staatlich subventionierten Niedriglöhnen (ALG2, Ein-Euro-Jobs, Kurzarbeitergeld, Lohndumping,..) mit kaputt gemacht hat. Die "Angst" der anderen Mitgliedstaaten ist berechtigt, denn Deutschland kauft sich überall in die Staaten indirekt ein.

Dass Merkel gerade die Situation mit Griechenland, wo man monatelang zögerte, wider bessern wissens nichts tat, verschärft hat -egal ob gewollt oder ungewollt- ist allgemein bekannt.
B...

Beitrag von B... »

@Zollwolf
Habe ich mir letzte Woche angesehen, aber diese Aussage muss mir entgangen sein.

Erschreckend die fast einhellige Meinung, nur eine Transferunion könne den Euro noch eine Weile länger überleben lassen.

Erst den Bürgern eine starke Währung mit Orientierung an der DM versprechen.
Dann die Bürger über die neue Währung nicht mit entscheiden lassen. Die könnten sie sonst frecherweise noch ablehnen.
Als nächstes notwendige wichtige Schritte in Richtung einheitlicher europäischer Wirtschafts- und Finanzpolitik zum Zwecke annähernd gleichlaufender wirtschaftlicher Entwicklungen nicht vornehmen.
Nach wenigen Jahren deshalb schon die Stabilitätskriterien aufweichen zum Zwecke weiterer zügelloser Schuldenaufnahmen ohne Konsequenzen.
Sich dann im Olivengürtel und im Whiskybelt hemmungslos verschulden.
Damit auf die Schnauze fallen, zuerst dort die eigenen Banken retten wollen mit Geld was man nicht mehr hat.
Dann sich RECHTSWIDRIG von andern EU-Ländern mit Bail-Out raushauen lassen, obwohl genau das in den EU-Verträgen untersagt ist.
Und als krönende Abschluss jetzt wegen all dessen nach Eurobonds und einer Transferunion schreien, um die UmverteilungsEU dauerhaft zu zementieren.

SO NICHT!!

Hoffentlich fliegt der ganze Laden schon auseinander, bevor wir hier für alle garantieren und zahlen.

http://www.wallstreet-online.de/nachric ... die-pleite
http://www.manager-magazin.de/unternehm ... 42,00.html

@Zollkodex-Ritter Du verwechselst Ursache und Wirkung.

Deutschland war vor Jahren noch der alte kranke Mann Europas. Die Wachstumsraten niedrig, die Arbeitslosigkeit hoch. Warum? Weil durch den europäischen Wirtschaftsraum und die gemeinsame Währung – neben den Auswirkungen der Globalisierung im Allgemeinen – die anderen Euroländer billig an Kredite kamen und auf Verschuldungsbasis investierten. Kapital floss aus Deutschland ab, um in irische und spanische Immobilien und sonst wo in renditeträchtigere Anlagen als in Deutschland gesteckt zu werden. Dieses Kapital wurde nicht mehr in Deutschland investiert.
Das erst machte die Arbeitsmarktreformen, Agenda 2010, den zweiten Arbeitsmarkt und die Discountlohnjobs Mitte der 2000er erst notwendig, um wieder wettbewerbsfähiger zu werden.
Zollkodex-Ritter
Beiträge: 830
Registriert: 30.11.2006 18:40
Behörde:

Beitrag von Zollkodex-Ritter »

Bombadil hat geschrieben:
Hoffentlich fliegt der ganze Laden schon auseinander, bevor wir hier für alle garantieren und zahlen.
Dazu wird es nicht kommen, weil daran niemand interesse hat. Aber selten hat es Erfolg, wenn man schlechtem Geld noch mehr gutes Geld hinterherwirft.

@Zollkodex-Ritter Du verwechselst Ursache und Wirkung.

Deutschland war vor Jahren noch der alte kranke Mann Europas. Die Wachstumsraten niedrig, die Arbeitslosigkeit hoch.
Welcher Zeitraum war das denn?
Das erst machte die Arbeitsmarktreformen, Agenda 2010, den zweiten Arbeitsmarkt und die Discountlohnjobs Mitte der 2000er erst notwendig, um wieder wettbewerbsfähiger zu werden.
... aber so weit, um ein Billiglohnland auf europäischer Ebene zu werden. Deutschland hat schon immer mehr vom Euro profitiert, als es gezahlt hat. Jetzt kommt man eben an die Schwelle, wo sich das ändern wird.
Zollwolf1960
Beiträge: 497
Registriert: 01.12.2005 10:23
Behörde:
Wohnort: Goch

Beitrag von Zollwolf1960 »

Hallo Ritter,

danke für die Aufklärung. Dabei hab ich so sehr auf die Quelle geachtet und bin doch hereingelegt worden.

Oft frage ich mich, wem diese ganze verdrehte Verdrehung von Tatsachen nützt. Das unsere gesamte Politelite nur aus Marionetten besteht, ist mir schon länger klar, ebenso wie unsere Massenmedien. Wenn die Kapitalgeber keine Anzeigenwerbung oder TV-Werbung buchen, ist es zappenduster. Hinzu kommt die nette Wortschöpfung Lobbyismus, die so viel bedeutet wie Korruption. Dazu passt die nette Aussage eines Großindustriellen: Die am besten angelegte Million ist die Korruptionsmillion. Welcher das gesagt hat, ist unbekannt.

@Bombadil
Schau dir mal die EU-Parlamentarier Nigel Farage an:

http://www.youtube.com/watch?v=DbZEU-ieiGA
http://www.youtube.com/watch?v=ZTsvB3jvsmM

Zu diesen Links sage ich, dass ich sie nur wegen der Meinungsvielfalt ausgewählt habe, meine Gesinnung ist eine andere als die der dort aufgeführten politischen Vereinigungen.

LG
Der öffentliche Dienst und der gesunde Menschenverstand schließen einander aus.

Man sollte sich die Gelassenheit eines Stuhles zulegen können, der muss auch mit jedem A.... klarkommen.
Zollkodex-Ritter
Beiträge: 830
Registriert: 30.11.2006 18:40
Behörde:

Beitrag von Zollkodex-Ritter »

Zollwolf1960 hat geschrieben: Oft frage ich mich, wem diese ganze verdrehte Verdrehung von Tatsachen nützt. Das unsere gesamte Politelite nur aus Marionetten besteht, ist mir schon länger klar, ebenso wie unsere Massenmedien.
Ganz einfach: Der freien Meinungsbildung. Wenn man über Medienkompetenz verfügt. Wenn nicht, ist es die Beeinflussung der Massen.
Wenn die Kapitalgeber keine Anzeigenwerbung oder TV-Werbung buchen, ist es zappenduster. Hinzu kommt die nette Wortschöpfung Lobbyismus, die so viel bedeutet wie Korruption. Dazu passt die nette Aussage eines Großindustriellen: Die am besten angelegte Million ist die Korruptionsmillion. Welcher das gesagt hat, ist unbekannt.
War es jemals anders? Geld regiert die Welt. Solange, bis die unten sich massiv wehren und Chaos herrscht.
B...

Beitrag von B... »

Zollkodex-Ritter hat geschrieben: Welcher Zeitraum war das denn?
Das ist nicht so lange her. 2003 bis 2006
Zollkodex-Ritter hat geschrieben: Dazu wird es nicht kommen, weil daran niemand interesse hat. Aber selten hat es Erfolg, wenn man schlechtem Geld noch mehr gutes Geld hinterherwirft.
Es wird dazu kommen. Wir können nur noch wählen ob es eher dazu kommt oder wir noch mehr gutes Geld schlechtem Geld hinterherzuwerfen und es dann erst dazu kommt.


@Zollwolf
ILLNER: “Soll das heißen, ganz Europa denkt, uns Deutschen sei nicht zu trauen — und deshalb haben wir bis zum Sankt Nimmerleinstag für die Fehlleistungen sämtlicher anderen zu blechen und ansonsten die Schnauze zu halten?”
VERHEUGEN: "Ich fürchte, so ist es, Frau Illner.”
Das benannte Zitat von Frau Illner und Herrn Verheugen habe ich nicht finden können.
Zollkodex-Ritter
Beiträge: 830
Registriert: 30.11.2006 18:40
Behörde:

Beitrag von Zollkodex-Ritter »

Bombadil hat geschrieben:
Zollkodex-Ritter hat geschrieben: Welcher Zeitraum war das denn?
Das ist nicht so lange her. 2003 bis 2006
2003 war das erste Jahr einer Folge von Jahren, in dem Deutschland Exportweltmeister war. Klar, das Wachstum war gering. Im Vergleich zum restlichen Europa.
Zollkodex-Ritter hat geschrieben: Dazu wird es nicht kommen, weil daran niemand interesse hat. Aber selten hat es Erfolg, wenn man schlechtem Geld noch mehr gutes Geld hinterherwirft.
Es wird dazu kommen. Wir können nur noch wählen ob es eher dazu kommt oder wir noch mehr gutes Geld schlechtem Geld hinterherzuwerfen und es dann erst dazu kommt.[/quote]
Nein. Kommen muss gar nichts. Problematisch nur, dass wir auf dem Weg sind, und unsere oberen nichts tun, um genau das zu vermeiden, nicht, weil sie es nicht können oder wollen, sondern weil es nahezu unmöglich ist.
Blue Ice Ultra
Beiträge: 764
Registriert: 22.09.2011 18:42
Behörde:

Re: Ist das noch an Menschenverachtung zu überbieten?

Beitrag von Blue Ice Ultra »

Zollwolf1960 hat geschrieben:Hallo Leute,

ich sag dazu nur noch eins: Sofort raus aus der EU.

http://www.zdf.de/ZDFmediathek/beitrag/ ... -Gefahr%3F und dort ab Minute 25 reinhören.

Ein Zitat:
ILLNER: “Soll das heißen, ganz Europa denkt, uns Deutschen sei nicht zu trauen — und deshalb haben wir bis zum Sankt Nimmerleinstag für die Fehlleistungen sämtlicher anderen zu blechen und ansonsten die Schnauze zu halten?”
VERHEUGEN: "Ich fürchte, so ist es, Frau Illner.”
Das ist ein Schlag ins Gesicht des deutschen Volks. Ekelhafte EU-Bürokratie bzw. EU-Diktatur.

Schönen Tag noch
Naja, seit dem WK2 ist das ja schon so. Sobald es in der Welt irgendwo wackelt ist Deutschland da und macht die Taschen auf. Das für sich genommen muss man erstmal so zur Kenntnis nehmen. Was ich persönlich daran aber so entsetzlich finde ist die Tatsache, das wir immer noch Mandatsträger haben, die obwohl Sie weder in der Kriegs- noch in der direkten Nachkriegszeit geboren sind, reflektorisch, bei jeder kritischen Äußerung über Deutschland den Geldbeutel aufmachen und zahlen oder sich auch für Dinge entschuldigen, die mit Verlaub gesagt niemanden mehr interessieren. Ich heiße die Nazi-Zeit nicht gut, finde es aber lächerlich, das deutsche Politiker sich jedes mal den Stiefel anziehen, wenn darauf angespielt wird.
Benutzeravatar
Bundesfreiwild
Beiträge: 1946
Registriert: 17.01.2011 08:48
Behörde:

Beitrag von Bundesfreiwild »

Wir leben in einem scheinheiligen System. Meine Mutter war Jahrgang 26, also 19, als WK II zu Ende war. Also völlig ohne Verantwortung für das, was im 3. Reich abgegangen ist. Schon diese Generation war nicht mehr in der Verantwortung und die nachfolgenden erst recht nicht mehr.

Mir geht es ganz schwer auf den Keks, dass unser Land immer noch an Israel zahlt und mit geschlossenen Augen die Politik dieses Landes unterstützt, dass sich immer noch als Opfer hinstellt, wobei es meiner Meinung nach definitiv mittlerweile auch Täter ist.
Sobald man sowas aber öffentlich sagt, wird man sofort mit der Anlage des Antisemitismus beworfen. Da mir aber jede Religionszugehörigkeit 1. völlig suspekt und 2. egal ist, und ich mich NUR an den politischen und menschrechtsverletzenden Aktionen Israels störe, lasse ich mir das nicht ans Bein binden.

Alle mögliche wird mit unserer Schuld und Verantwortung aus der 3.Reich-Zeit begründet. Und mir geht auf den Keks, wie die Medien immer wieder in die gleichen Hörner stoßen, um dem doofen STeuerzahler die Kohle aus dem Säckel zu ziehen.

Selbst die katholische Kirche bekommt jedes Jahr knapp eine halbe Milliarde aus der deutschen STeuerkasse nachgeworfen - als Zahlung für die Verluste, die sie während der Säkularisierungsphase unter NAPOLEON (das ist fast 200 Jahre her), erlitten hat. Kirche und Staat sind per Gesetz in Deutschland getrennt, wieso also muss ich heutiger Steuerzahler für 200 Jahre alte Kriegsverluste der Kirche blechen? Hey - ich bin in der Kirche nicht drin und bezahle trotzdem!
Ne halbe Milliarde pro Jahr könnte unser Bildungssystem auch gebrauchen!

Und - ich gucke nicht nach USA, wenn ich Vorbilder sehen will, weder politisch und menschlich (da haben viele Versuchsauswanderer auch bittere persönliche ERfahrungen gemacht), ich gucke nicht nach anderen und lasse mir auch nichts vorkauen, was ich zu wissen und denken habe.

Allerdings... unsere Medienlandschaft ist genau dazu gedacht, den Bürger davon abzuhalten, nachzudenken, selbst zu handeln, Dinge zu bewegen, die Änderung herbei führen könnten. Sitzt nur alle schön vorm TV und lasst euch bedudeln, pokert oder spielt online, haltet euch fern von der realen politischen Lanschaft. WEr anderweitig beschäftigt ist, der ist leicht beeinfluss- und lenkbar. Schön konsumieren, nicht meckern und die Politiker und Banken Reichtum und Einfluss anhäufen lassen, bis alles den Bach runter geht.

Ich will gar nicht jedem Arschland in Afrika helfen. Ich will nicht in Afghanistan Geld sinnlos ausgeben, weil dieses Land überhaupt keine Veränderung wirklich will. Ich will keine "Entwicklungshilfe" - also Bestechungsgeld an Häuptlingsprinzen zahlen, die die Rohstoffe ihres Landes an BP oder andere verhökern, sich selbst bereichern und ihr Land diktatorisch verkommen lassen. Entwicklungshilfe hat noch nie flächendeckend der Bevölkerung geholfen, sie hat allein den großen Weltkonzernen genützt.

Macht doch mal alle die Augen auf und hinterfragt!

Hm... wenn ich mir allerdings Wer wird Millinär anschaue und sehe, was für ein grottenschlechtes Allgemeinwissen viele junge Leute unter 30 haben, die - wohlgemerkt - Abi und STudium haben und sich z.B. als Journalisten betätigen wollen... da wird mir echt schlecht bei dem Gedanken, wie solche Menschen überhaupt irgendwelche Zusammenhänge erkennen können sollen, wenn sie überhaupt keine querverbindenden Kenntnissgrundlagen haben, die unterschiedliche Tatsachen miteinander verknüpfen könnten.

Aber... war schon immer so: Je weniger jemand weiss, desto einfacher kann man ihn manipulieren.

Und : Religion und Politik - oft auch gemeinsam - sind die größten Manipulatoren schlechthin, so nach dem Motto: Ihr habt zu denken -oder zu glauben - was wir euch vorschreiben, und jede Abweichung ist entweder Sünde, Ketzerei, staatsgefährdend.
Dabei wird aber immer nur Vermögen und Macht geschützt, aber nicht die Eigenständigkeit, Freiheit und Möglichkeit des Individuums.

Bewergt euch raus aus diesem Spielchen, denkt selbst, sagt eure Meinung, handelt anders!
Benutzeravatar
Mikesch
Beiträge: 1962
Registriert: 16.01.2006 09:52
Behörde: Zollverwaltung
Wohnort: OL
Geschlecht:

Beitrag von Mikesch »

Gut gebrüllt Löwe!!!
Tja, leider wird sich daran bei der zunehmenden Verblödung in diesem Lande kaum etwas ändern.
Gut, dass ich so alt bin...
LG Mikesch
SELECT 'dreams' FROM 'erinnerungen' WHERE HARDCORE = 'yes'
Fotografie, Internet, Reisen, Tauchen & Tools
http://www.zuhause-im-wohnmobil.de
kalrot
Beiträge: 7
Registriert: 17.11.2011 17:53
Behörde:

Beitrag von kalrot »

Sicher neigt man selbst auch oft dazu die Dinge drastisch zu sehen. Aber auf der anderen Seite fragt man sich auch worin der Ausweg bestehen soll?
Sollen alle Steuerzahlungen eingefroren und dann komplett neu überprüft werden welche Ausgaben sich noch rechtfertigen lassen? Ich maße mir zumindest nicht an das festlegen zu können. Und auf einen wirklichen gemeinsamen Willend er gesamten Bevölkerung kann man sich eben auch nicht berufen. Ich weiss, dass das resignativ klingt, aber ich denke ein Ausweg ist nicht wirklich verfügbar.
Benutzeravatar
Bundesfreiwild
Beiträge: 1946
Registriert: 17.01.2011 08:48
Behörde:

Beitrag von Bundesfreiwild »

Ein Hinweis:
Die Hälfte unseres Staatshaushaltes sind Subventionen.
Also rund 150 Milliarden Euro.

Was würde passieren, wenn diese Subventionen mal nicht mehr gezahlt würden?

Nokia oder - war es Ford? - würde nicht dem Subventionstopf folgen und von Eu-Land zu Eu-Land ziehen, hier den Standort schließen, dort wieder aufmachen, bloss um die jeweiligen EU-Subventionen abzuzocken.

Es gäbe mal wieder Kosten- Nutzenrechnungen, die sich auf die tatsächliche Basis des operativen Geschäftes beziehen und nicht auf die Subventionseinnahmen.

Vielleicht würden Landwirte auch das gleiche Einkommen haben, ohne die völlig irre Subventionswirtschaft, die sich oft auf große Flächen und große Produktionsmengen bezieht, nicht auf Qualität und Nachhaltigkeit.

Man würde vielleicht auch mal wieder in andere Richtungen forschen und investieren als die, die nun gerade subventioniert werden. Wo keine Subventionen hinfließen, da tut sich eben auch nichts.

Es werden natürlich auch soziale Dinge subventioniert, wie Kitas, Erziehungs- und Elterngeld, weil nicht mal mehr die Rentenversicherungskasse dafür geplündert werden kann.

Es findet eigentlich überhaupt kein Wettbewerb statt, wie immer so schön verkündet, weil schwächelnde Sparten über Krisen gehoben werden, die sie eigentlich auch ohne Steuerzahlerkohle überwinden MÜSSEN, wenn sie denn schon alle nach der freien Marktwirtschaft schreien.
(Ich denke da nur an die Gelder, die vor 3 Jahren an die Autoindustrie gingen, um den Kauf von Neuwagen zu unterstützen) Das war der völlige
Wahnsinn.

Wir unterstützen mit Regierungs - also Bürgerkohle - unsere Konzerne, die natürlich davon nie wieder etwas zurückzahlen. Normalerweise müsste nach meinem Verständnis in einer freien Marktwirtschaft eine Steuerzahlerunterstützung auch wieder zurück gezahlt werden, sonst ist es doch die totale Wettbewerbsverzerrung.

Im Endeffekt sind fast alle Subventionen nur Schmiergelder.
Ina123
Beiträge: 250
Registriert: 19.02.2011 12:53
Behörde:

sie haben es getan

Beitrag von Ina123 »

In Neuseeland wurden vor einigen Jahren unter einer sozialistischen Regierung sämtliche Subventionen gestrichen!! Das hatte zur Folge, das die Neuseeländer ihre Steuererklärung auf einem DIN A 4 Blatt machen können( da war doch mal was mit einem Bierdeckel...), weil natürlich auch die Absetzbarkeit von "Sonderausgaben" gestrichen wurde.

Deshalb einen Link dazu: http://www.julis-rhein-erft.de/wesseling/neuseel.htm

Oder bei g..gl. oder f..r. f.x einfach Steuerreform Neuseeland eingeben.

Ina 123