Zum ersten mal zur ärztlichen Untersuchung (Reaktivierung)

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Kekschen72
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Zum ersten mal zur ärztlichen Untersuchung (Reaktivierung)

Beitrag von Kekschen72 »

Hallo ihr Lieben,

ich bin seit 2011 im Ruhestand. Bis jetzt habe ich auch nur einmal Post bezüglich der Reaktivierung erhalten. Daraufhin habe ich meine ärztlichen Unterlagen (vorrangig das von meinem Psychologen, weshalb ich auch in die Dienstunfähigkeit gegangen bin). Einige Tage später habe ich auch schriftlich die Verlängerung der Dienstunfähigkeit erhalten.

Nun kam vor einiger Zeit wieder Post (nach Ablauf der letzten zwei Jahre). Ich bin dann (wie beim letzten mal) zu meinem Psychologen gegangen um mir ein aktuelles Gutachten zu holen. Dieser sagte mir, dass solle die Telekom selber bei ihm einfordern, sonst müsse ich es auf eigene Kosten erstellen lassen. Nun gut, habe ich gedacht. Habe dann allerdings meine ganzen anderen Unterlagen kopiert und eingereicht. Zu meinem psychischen Problemen, habe ich noch so allerlei Orthopädische "Diskrepanzen", wie z.B. ein Knie TEP, Arthrose 4. Grades im andern Knie, Lipödem...

Jetzt kam heute Post. Ich muss zur Untersuchung. Habe schon mit Schweißausbrüchen bei meinem Psychologen angerufen, der NATÜRLICH im Urlaub ist. Der Untersuchungstermin ist allerdings bei einer Orthopädischen Praxis :shock: . Da bin ich ja "eigentlich" total fehl am Platze. Zudem ich davon ausgehe, dass die Telekom gar kein aktuelles Gutachten von meinem Psychologen angefordert haben?!?

Was soll ich jetzt tun? Da anrufen und Fragen? Abwarten und Hingehen? Ich werde natürlich meinen Psychologen nächste Woche kontaktieren, wenn er aus dem Urlaub zurück ist.

Des weiteren habe ich einen Mini-Minijob mit 5-6 Wochenstunden in der Woche bei meinem Mann. Der Job besteht daraus, dass ich von Zuhause aus seine Unterlage Digitalisiere und in Datev ablege. Nicht mehr...Hab auch alles angegeben. Nun wird da ein Arbeitsvertrag oder ähnliches verlangt...

Sorry, aber ich bin im Moment komplett überfordert mit der Situation und schiebe so leichte Panikattaken...
Dolvit
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Re: Zum ersten mal zur ärztlichen Untersuchung (Reaktivierung)

Beitrag von Dolvit »

Ich würde tatsächlich anrufen und nachfragen, wieso die Untersuchung von einem Orthopäden durchgeführt wird. Anderseits sagst du ja, dass du auch orthopädische Probleme hast - wenn die tatsächlich bestehen, ist ja eigentlich der Gutachter egal. Besorg dir vom behandelnden Orthopäden und deinem Psychiater ein kurzes Gutachten - die Kosten dafür waren mir egal.

Zum Thema Minijob: Das ist etwas, das Gutachter,bzw. Dienstherr so gar nicht gerne sehen und sicherlich auch der Grund für sich wiederholende Reaktivierungsuntersuchungen sind. Bei mir war der Vorteil, dass ich meinen Minijob 2020 aufgegeben habe.
Durch die Aufgabe des Jobs, die durchgehende Behandlung beim Psychiater, Psychotherapien und anhaltender Beschwerden wurde vom Gutachter eine Reaktivierung ausgeschlossen, ebenso eine erneute Untersuchung und das wurde es nur dann auch von der Behörde so bestätigt
krebs8
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Re: Zum ersten mal zur ärztlichen Untersuchung (Reaktivierung)

Beitrag von krebs8 »

Auch ein Arbeitsvertrag muss nicht in schriftlicher Form vorliegen. Im eigenen Haus könnte man die Ausfertigung aber notfalls auch "nachholen" und die Tätigkeit entsprechend einfach formulieren.
Kekschen72
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Re: Zum ersten mal zur ärztlichen Untersuchung (Reaktivierung)

Beitrag von Kekschen72 »

krebs8 hat geschrieben: 22.02.2024 11:05 Auch ein Arbeitsvertrag muss nicht in schriftlicher Form vorliegen. Im eigenen Haus könnte man die Ausfertigung aber notfalls auch "nachholen" und die Tätigkeit entsprechend einfach formulieren.
Mein Arbeitsverhältnis besteht nicht mehr. Der Punkt ist schon "abgearbeitet"
blink182
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Re: Zum ersten mal zur ärztlichen Untersuchung (Reaktivierung)

Beitrag von blink182 »

Kekschen72 hat geschrieben: 22.02.2024 14:04 Mein Arbeitsverhältnis besteht nicht mehr. Der Punkt ist schon "abgearbeitet"
Von gestern auf heute? :shock:

Im Übrigen sehe ich den Minijob weder als Problem, noch als Grund dafür, dass du zu Reaktivierungsuntersuchungen eingeladen wirst.

Es kann also durchaus sein, dass du in Zukunft auch antreten musst, obwohl du keine Nebenbeschäftigung mehr hast.
Gruß
blink182