Kostenübernahme Debeka

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Merudian
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Kostenübernahme Debeka

Beitrag von Merudian »

Ich habe aktuell das Problem, dass die Debeka große Schwierigkeiten bei der Zustimmung zur Kostenübernahme (Private Akutklinik Psychotherapie) macht. Einweisung und Befundbericht des Facharztes liegen der Klinik vor - aber das reicht der Debeka nicht. Es besteht von medizinischer Seite große Dringlichkeit. Das ist der Debeka offensichtlich egal: Jetzt soll zusätzlich noch ein langer Fragenkatalog vom Facharzt ausgefüllt werden - in der Klinik sagte man mir, Einweisung und Befundbericht reichen aus für eine Kostenzusage. Wer hat mit der Debeka ähnliche Erfahrungen gemacht?
stuntmanmike
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Re: Kostenübernahme Debeka

Beitrag von stuntmanmike »

als ich mal in einer klinik war hat man dort die ersten wochen das risiko einer gescheiterten kostenuebernahme uebernommen. das nur als hinweis
Magnolie
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Re: Kostenübernahme Debeka

Beitrag von Magnolie »

Die Debeka hat bei mir schon wiederholt Rechnungen, die psychiatrische oder psychologische Leistungen abrechnen, nicht bezahlt.
Der höchste Betrag waren über 1.600 Euro (= 30 % des Rechnungsbetrages). Ich hätte klagen müssen und ärgere mich, dass ich es nicht tat.
Zuletzt wurden mehrere GOÄ-Ziffern aus der Gruppe der GOÄ-Ziffern 800 ff nicht bezahlt.
Wenn man in Bewertungsportalen die Bewertungen zur Debeka liest, findet man öfters Fälle, in denen die Debeka Schwierigkeiten mit
Leistungen auf dem Gebiet der Psychiatrie macht.

Man könnte mutmaßen, ob sie mit ihrer Zahlungsverweigerung psychisch Erkrankten noch mehr schaden will?
Allium
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Re: Kostenübernahme Debeka

Beitrag von Allium »

Ich kenne das Verfahren der Debeka genauso wie du es beschreibst, begründet wird z.B., dass der DH zuständig für die Erhaltung der DF sei, demnach ist die Debeka der Auffassung gewesen, der DH müsse auch zahlen... .diese Fragenkataloge hatte mir die Debeka auch zugesandt, habe sie meinen Ärzten übergeben.
Falls es dir sehr mies geht, lass dich direkt in die Psychiatrie einweisen, Krankenhausbehandlung akut stationär, dann wird es eben als Krankenhausbehandlung abgerechnet.
Ich habe eine psychosomatische Reha gemacht, also keine Akutbehandlung. Da ich dies mit versichert hatte, wurde auch gezahlt (jedoch wie versichert nur die 28 Tage, den Rest hatte dann die Beihilfe und der DH nach §46 BBG übernommen)
Magnolie
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Re: Kostenübernahme Debeka

Beitrag von Magnolie »

Jetzt soll zusätzlich noch ein langer Fragenkatalog vom Facharzt ausgefüllt werden -
Ich kenne das auch. Ich glaube, damit will die Debeka einem die Ärzte vergraulen. Mir hat ein Hausarzt gekündigt, weil die Debeka einen Befundbericht wollte, bevor sie die Arztrechnung bezahlt. Das aber hat der Arzt nicht eingesehen, dass er für das Bezahlen einer Rechnung nochmals eine Leistung in Form eines Berichtes erbringen solle.
Und auch diese langen Fragenkataloge kenne ich.
Diese Methoden grenzen an Nötigung. Die wissen genau, dass man damit sich einen anderen Arzt suchen kann, weil kein Arzt übrige Zeit hat.
Womöglich würde das Beantworten der Fragen dem Arzt noch nicht einmal bezahlt werden.