Beamten-Ausbildung mit 35 Jahren wagen

Allgemeine Themen zum Bereich des öffentlichen Dienstes.

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Kittyka2
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Re: Beamten-Ausbildung mit 35 Jahren wagen

Beitrag von Kittyka2 »

Ich bekam heute die Nachricht, dass die Ergebnisse wahrscheinlich im März feststehen.
Daneben habe ich schon eine Einverständniserklärung zu einem Check Up beim Amtsarzt zugeschickt bekommen, die ich bis zum 28.2. ausfüllen und unterschrieben zurücksenden soll.
Ist das übliche Praxis?
linebacker
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Re: Beamten-Ausbildung mit 35 Jahren wagen

Beitrag von linebacker »

Klar. Dann kannst direkt durchstarten. Ist ja ansonsten doof wenn du die Ausbildung beginnst und der Amtsarzt dann die Reißleine zieht.
Kittyka2
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Re: Beamten-Ausbildung mit 35 Jahren wagen

Beitrag von Kittyka2 »

Ich hatte mich nur gewundert, weil bisher ja nicht mal mein Platz im Ranking feststeht und ich jetzt schon eine Einverständniserklärung für eine Gesundheitliche Überprüfung an die Finanzverwaltung senden soll.
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tiefenseer
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Re: Beamten-Ausbildung mit 35 Jahren wagen

Beitrag von tiefenseer »

Hallo Kittyka2...Du beschreibst hier deine Ängste, Deine Bedenken und dennoch läßt Dich der Gedanke nicht los, ein (ich nenne es mal) neues Abenteuer in deinem Leben zu gehen.
Sehe es als eine Chance - egal wie dieses Abenteuer aus geht. Du kannst am Ende des Tages für dich sagen ....ich habe den Weg gewagt...egal wohin er führt.
Allein die Tatsache, das du im Stand HEUTE erkannt hast, dass dein Lebensweg nicht mehr so weiter gehen soll und es einer Veränderung bedarf ist es sicherlich legitim in Erfahrung zu bringen, was eine Umorierentierung für Hürden oder "Stolpersteine" auf einem zukommen können.

Wie hat Dienstunfall so schön geschrieben: ...Das gelobte Land. Wo ist das denn überhaupt?...

Auch im Beamtentum ist nicht alles rosarot.
Hier im Forum wirst zu zu allererst nur subjektive/emotionale Infos erhalten, die sich im Ergebnis des Autors aus seinen Erfahrungen in seinem Dienstbereich ergeben haben...viel wichtiger ist...was willst du selbst?...
Ärgere Dich nicht über Deine Fehler und Schwächen, ohne sie bist Du zwar vollkommen, aber kein Mensch mehr.
Kittyka2
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Re: Beamten-Ausbildung mit 35 Jahren wagen

Beitrag von Kittyka2 »

Hey nochmal :)

Ich habe gerade erfahren, dass bis Mitte April wohl ein Ranking erstellt. Die beiden Tests habe ich ja bestanden, den Haupttest
allerdings "nur" mit 70 %.
Ich nehme mal an, dass ist nicht sonderlich gut. Also dass es wohl damit eher auf Warteliste als auf Direktzusage hinausläuft?
Oder was meint ihr?
StaatsdienerNr1
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Re: Beamten-Ausbildung mit 35 Jahren wagen

Beitrag von StaatsdienerNr1 »

Da wir alle keine Glaskugel haben, erspar dir und uns bitte solche Fragen in Zukunft.
Kobra1411
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Re: Beamten-Ausbildung mit 35 Jahren wagen

Beitrag von Kobra1411 »

Hast Du den Test in Bayern (LPA - Test) gemacht? Wenn ja, würde ich ganz gute Chancen attestieren, zumindest im letzten Jahr bekam jeder der den Test bestanden hatte auch ein Angebot soweit ich es mitbekommen habe.
Ichwillhierraus
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Re: Beamten-Ausbildung mit 35 Jahren wagen

Beitrag von Ichwillhierraus »

Tu es NICHT!
Ich habe mit 35 eine Ausbildung in der Justiz angefangen (bin Anwärter) und ich sehe es als den größten Fehler, den ich machen konnte.
Das Beamtentum ist in unserem Alter nichts mehr, für Jüngere ja, aber nicht für uns. Wir haben so viele Einschränkungen, die es in der freien Wirtschaft einfach nicht gibt. Such dir lieber was anderes.
Du wirst nicht glücklich werden.
Lagoon4387
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Re: Beamten-Ausbildung mit 35 Jahren wagen

Beitrag von Lagoon4387 »

Das ist zum einen sehr subjektiv, zum anderen auch sehr vage gehalten. Was sind denn konkret die Einschränkungen, die dich unglücklich machen?

Ich habe jahrelang in der freien Wirtschaft gearbeitet und bin mit Mitte 30 ins Beamtenverhältnis gewechselt. Ich bin da nicht unglücklich. Viele der Nachteile, die ich persönlich in der freien Wirtschaft erlebt habe, habe ich jetzt nicht mehr - z. B. unbezahlte Überstunden oder die fehlende Möglichkeit, ins Homeoffice zu gehen, weil der Chef dann nicht weiß, was man da den ganzen Tag so treibt.

Natürlich geheh damit auch Einschränkungen einher, für mich persönlich überwiegen aber definitiv die Vorteile (keine endlosen (unbezahlten) Überstunden, weniger Stress, Sicherheit, Pension, etc.). Ein Bekannter von mir ist ebenfalls ins Beamtentum gewechselt und überglücklich mit der Entscheidung.

Insofern muss das glaube ich jeder mit sich selbst ausmachen. Wie man das wahrnimmt, hängt natürlich auch immer mit den Erfahrungen zusammen, die man im Laufe seines Berufslebens gesammelt hat.