Beförderung im Langzeitkrank

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Amtskappel
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Beförderung im Langzeitkrank

Beitrag von Amtskappel »

Hallo Leute.

Bin nunmehr seit Mitte Januar '22 langsfristig psychisch erkrankt.
Da ich vor meiner mich auf das nächsthöhere Amt beworben hatte, ist es nun soweit.
Der Weg dorthin war jedoch sehr steinig und zusätzlich zu meinem bestehenden Leiden äußerst belastend.
Kurz gesagt. Man wollte mit aller Macht diese Beförderung verhindern.
Nun rief man man mich an und sagte mir, dass ich kommende Woche befördert werden soll und dafür in die Anstalt kommen soll.
Das lehnte ich ab und schlug vor mir die Urkunde samt empfangsbekenntnis per Zustellung zukommen zu lassen. Dies widerrum käme seitens der Anstalt nicht infrage. Schließlich sei das ja im BeamtStG §8 Absatz 2, Satz 1 wie folgt geregelt:

BeamtStG
https://www.soldan.de/media/pdf/7d/38/4 ... 453_LP.pdf
(2) Die Ernennung erfolgt durch Aushändigung einer Ernennungsurkunde. In
der Urkunde müssen enthalten sein
Das ganze ist im slebigen unter der Nummer 55b näher beschrieben. Soweit so richtig.
Jedoch besagt die Nummer 63 folgendes:
Anstelle der perönlichen Übergabe der Urkunde kann die Aushändigung auch durch fötmliche Zustellung auf dem Postwege erfolgen, wobei diese nur im Ausnahmefall bei vorliegen besonderer Gründe gerechtfertigt ist........
Wie soll ich vorgehen. Ich will dort keinesfalls hin!
ArschVomDienst
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Re: Beförderung im Langzeitkrank

Beitrag von ArschVomDienst »

Moin, natürlich müssen die dir die Urkunde zuschicken. Du bist Krankgeschrieben und brauchst da nicht hin. War bei mir auch so. Bestehe darauf.
Ein Hoch auf die Bürokratie der unwissenden...
Amtskappel
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Re: Beförderung im Langzeitkrank

Beitrag von Amtskappel »

Vielen Dank.
So ist es letzten Endes auch geschehen.