Private Krankenversicherung im öffentlichen Dienst - Zuschuss?

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cyclist
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Private Krankenversicherung im öffentlichen Dienst - Zuschuss?

Beitrag von cyclist »

Hallo Forumskollegen!

Ich stehe vor dem Wechsel aus der Privatwirtschaft zu einer Behörde. Das Angebot steht, ich muss nur noch unterschreiben.

Ich habe bereits recherchiert, konnte aber keine eindeutige Lösung für mein Problem finden, deshalb stelle ich meine Frage hier.

Ich bin aktuell privat versichert, da ich mit meinem Gehalt über der Beitragsbemessungsgrenze (BBG) liege.
Bei dem Wechsel zur Behörde starte ich mit TV-L E14. Damit liege ich natürlich unter der BBG.
Ein Wechsel zurück in die gesetzliche Krankenkasse dürfte technisch nicht möglich sein. Ehrlich gesagt will ich das auch gar nicht.

Die Frage ist nun, bezahlt man mir einen Anteil für meine private Krankenversicherung (KV)?
Wäre ich gesetzlich versichert, müsste man mir die Hälfte der gesetzlichen KV bezahlen.
Beihilfe dürfte nicht in Frage kommen, da ich ja zu Beginn noch nicht verbeamtet bin.
Wenn ich Pech habe geht vom Netto noch die komplette PKV ab. Damit wäre mein Nettogehalt niedriger als erwartet.

Danke für eure Hilfe!
Gertrud1927
Beiträge: 514
Registriert: 28.06.2013 18:45
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Re: Private Krankenversicherung im öffentlichen Dienst - Zuschuss?

Beitrag von Gertrud1927 »

Hallo.
Ich denke wenn Du die Jahresarbeitsentgeldgrenze unterschreitest wirst Du doch versicherungspflichtig in der GKV. Ich denke auch Du bist noch keine 55.
Der neue Arbeitgeber zahlt Dir die Hälfte von Deinem GKV Beitrag.
cyclist
Beiträge: 2
Registriert: 15.01.2022 19:53
Behörde: Aktuell noch keine

Re: Private Krankenversicherung im öffentlichen Dienst - Zuschuss?

Beitrag von cyclist »

Vielen Dank.

Zur Ergänzung. Ich bin noch unter 40 und örtlich befinden wir uns in Bayern.

Die Rückkehr in die GKV ist technisch möglich, danke. Aber ich möchte in der PKV bleiben, da ich (hoffentlich) nach 3 Jahren verbeamtet werde und dann sowieso wieder in die PKV wechseln werde. Thema Anwartschaften etc. spielen mit rein.

Ich werde mich von einem privaten Versicherungsberater beraten lassen. Leider gibt es keinen in meiner Nähe.
Für eine gute Empfehlung per Privatnachricht bin ich sehr dankbar.
Hanswurst I.
Beiträge: 239
Registriert: 27.10.2015 11:11
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Re: Private Krankenversicherung im öffentlichen Dienst - Zuschuss?

Beitrag von Hanswurst I. »

Für die GKV-Zeit kann man doch eine Anwartschaft mitlaufen lassen bzw. die PKV ruhend stellen. Ich würde da mal bei der PKV selber anrufen.
Gertrud1927
Beiträge: 514
Registriert: 28.06.2013 18:45
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Re: Private Krankenversicherung im öffentlichen Dienst - Zuschuss?

Beitrag von Gertrud1927 »

Hallo.
Wenn man als Angestellter unter der Jahresarbeitsentgeltgrenze verdient ist das mit der GKV kein Wunschkonzert. Man ist dann krankenversicherungpflichtig in der GKV. SGB5 §5 1.1
Die Versicherungfreiheit §6 1.1
Bayer82
Beiträge: 20
Registriert: 30.10.2012 13:43
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Re: Private Krankenversicherung im öffentlichen Dienst - Zuschuss?

Beitrag von Bayer82 »

Bei Maklern bitte immer auf dem Schirm haben, dass die einige Gesellschaften, wie bspw. Debeka und HuK nicht anbieten können.
Was viele bei der PKV auch nicht auf dem Schirm haben ist der Geltungsbereich. Sollte irgendwann geplant sein seinen lebensmittelpunkt ins (insbes. nicht EU) Ausland zu verlegen fallen gefühlt 95% der Gesellschaften grundsätzlich raus!
Savitri
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Re: Private Krankenversicherung im öffentlichen Dienst - Zuschuss?

Beitrag von Savitri »

Du kannst für die Zeit, in der Du gesetzlich versichert bist, eine Zusatzversicherung bei Deiner PKV machen für die Privatleistungen, die Du haben möchtest. Damit bist Du effektiv privatversichert und trotzdem durchgehend bei Deiner PKV, und der Arbeitgeber bezahlt auch mit.
Frag mal nach bei Deiner PKV nach, u.U. sind die Angebote nicht so schlecht, die wollen sich ja einen Kunden erhalten.
Viel Erfolg im neuen Job.