Köln/Brühl

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Elfiolil
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Re: Köln/Brühl

Beitrag von Elfiolil » 04.12.2019 21:34

Hallo, heute war es leider soweit. 6 Kollegen und ich haben die Anhörung nach Brühl zum 01.02.2020 erhalten.. rund 600 Kilometer weg. Davon sogar 2 Kollegen, die angeblich eine 4 jährige Verlängerung der Zuweisung zur Agentur für Arbeit erhalten haben..!? Unser neues Arbeitsprofil soll Arbeiten in Projekten sein...

Kaus
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Re: Köln/Brühl

Beitrag von Kaus » 05.12.2019 09:59

Elfiolil hat geschrieben:
04.12.2019 21:34
Hallo, heute war es leider soweit. 6 Kollegen und ich haben die Anhörung nach Brühl zum 01.02.2020 erhalten.. rund 600 Kilometer weg. Davon sogar 2 Kollegen, die angeblich eine 4 jährige Verlängerung der Zuweisung zur Agentur für Arbeit erhalten haben..!? Unser neues Arbeitsprofil soll Arbeiten in Projekten sein...
dann würde ich den Kollegen mit der angeblichen 4 jährigen Verlängerung der Zuweisung empfehlen, so schnell wie möglich dies schriftlich einzufordern und die Zustimmung zur Verlängerung zu unterschreiben

Kaus
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Re: Köln/Brühl

Beitrag von Kaus » 05.12.2019 11:55

Ich kenne das Problem mit den Verlängerungen aus eigener Erfahrung, es liegt am Bundeshaushalt, die befristeten Stellen können erst nach der Genehmigung des Bundeshaushalts im Bundestag verlängert werden, vorher sind es nur Absichtserklärungen. Am 15.11 war die Bereinigungssitzung des Haushaltsausschuss, die Haushaltsmittel für Arbeit und Soziales sind im Einzelplan 11 festgelegt. Meine schriftliche Verlängerung ab 1.1 habe ich teilweise erst Mitte Januar erhalten. Dies ist sehr ärgerlich, vorher ist man total verunsichert.

JoMuschel
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Re: Köln/Brühl

Beitrag von JoMuschel » 05.12.2019 12:55

Elfiolil hat geschrieben:
04.12.2019 21:34
Hallo, heute war es leider soweit. 6 Kollegen und ich haben die Anhörung nach Brühl zum 01.02.2020 erhalten.. rund 600 Kilometer weg. Davon sogar 2 Kollegen, die angeblich eine 4 jährige Verlängerung der Zuweisung zur Agentur für Arbeit erhalten haben..!? Unser neues Arbeitsprofil soll Arbeiten in Projekten sein...
Hallo Elfiolil,
habt Ihr eine Anhörung für eine Versetzung oder Zuweisung bekommen und welche Tätigkeiten sind in der Anhörung aufgeführt und sind die Posten alle amtsangemessen ? Welche DP habt Ihr denn eigentlich ?

Jetzt könnt Ihr erst einmal nur gegen die Anhörung Gründe dagegen aufführen und dann abwarten, wie der Dienstherr reagiert. Dann wenn Widerspruch eingelegt werden soll, spätestens zu diesem Zeitpunkt einen Anwalt einschalten.
Vielleicht auch soweit gehen, dass man einfach zur Zeitpunkt der Versetzung dort hin fährt und sich das Ganze mal anschaut. Kosten für Umzug oder Zweitwohnung werden übernommen. Anschaffungen können steuerlich abgesetzt werden. Und wenn es dann nicht passt, einfach entsprechend reagieren.
Wenn sich dort vor Ort rausstellt, dass es nicht amtsangemessen ist (einfach mal Protokoll von den Tätigkeiten anfertigen), wird jedes VG diesen Verwaltungsakt kassieren...entsprechende Urteile gibt es bei proT-in für diese Versetzungen/Zuweisung zur TPS nach Brühl - einfach mal dort schauen und prüfen, ob diese Urteile hilfreich sind.

Wenn man Widerspruch/Klage einreicht und nicht antritt, wird zu 100 % das DU-Verfahren eingeleitet. Das ist die aktuelle Vorgehensweise der Telekom und daran wird sich nicht viel ändern. Der/die Verantwortliche/n sitzen ja in der Nähe in Köln und kennen die Gegebenheit vor Ort sehr gut.

Telemichi
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Re: Köln/Brühl

Beitrag von Telemichi » 05.12.2019 15:32

Ich kann nur jedem, der von der Versetzung nach Brühl betroffen ist sich sofort einen Fachanwalt für Arbeitsrecht zu nehmen und ihn schon bei der Anhörung zu beteiligen. Ich wehre mich erfolgreich seit bereits 2 Jahren gegen Versetzung nach Köln. Ich kommuniziere mit der Telekom nur über meinen Anwalt, ohne einen Anwalt ist man verloren. Man muss dem Richter klar machen, dass es sich bei der Versetzung nach Brühl um eine Schikane handelt, um Mobbing. Es sind 200 Stellen in Brühl geplant, wenn die Telekom mit 200 Klagen überflutet wird, dann ändert sich vielleicht ihre Strategie. Wir müssen gemeinsam Druck auf die Telekom ausüben. Schreib auch Beschwerdebriefe an Verdi, DBB und den Betriebsrat. Nur wer nicht kämpft hat schon verloren.

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Re: Köln/Brühl

Beitrag von Torquemada » 05.12.2019 16:47

Arbeitsrecht bringt da nicht. Verwaltungs/Beamtenrecht.....Und wer so massiv angegangen wird, muss den Anwalt schon bei der Anhörung beauftragen. Denn die Telekom sieht auch, wer sich wie verhält.

Kaus
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Re: Köln/Brühl

Beitrag von Kaus » 05.12.2019 18:29

Telemichi hat geschrieben:
05.12.2019 15:32
Ich kann nur jedem, der von der Versetzung nach Brühl betroffen ist sich sofort einen Fachanwalt für Arbeitsrecht zu nehmen und ihn schon bei der Anhörung zu beteiligen. Ich wehre mich erfolgreich seit bereits 2 Jahren gegen Versetzung nach Köln. Ich kommuniziere mit der Telekom nur über meinen Anwalt, ohne einen Anwalt ist man verloren. Man muss dem Richter klar machen, dass es sich bei der Versetzung nach Brühl um eine Schikane handelt, um Mobbing. Es sind 200 Stellen in Brühl geplant, wenn die Telekom mit 200 Klagen überflutet wird, dann ändert sich vielleicht ihre Strategie. Wir müssen gemeinsam Druck auf die Telekom ausüben. Schreib auch Beschwerdebriefe an Verdi, DBB und den Betriebsrat. Nur wer nicht kämpft hat schon verloren.
verstehe ich nicht, im November 2019 hast Du geschrieben, "Eher Versetzung nach Brühl, Standort Köln gibt es nicht mehr. 10 Wochen ist noch nicht lange Zeit, habe Anhörungsschreiben nach Brühl im Juli bekommen und bis jetzt noch kein Versetzungsschreiben", und jetzt schreibst Du, Du wehrst Dich seit 2 Jahren gegen die Versetzung nach Köln???

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Re: Köln/Brühl

Beitrag von Telemichi » 05.12.2019 18:54

Was ist da nicht zu verstehen? Ich habe noch kein Versetzungsschreiben nach Brühl bekommen. Sollte ei Versetzungsschreiben nach Brühl kommen, werde ich natürlich dagegen klagen. Das empfehle ich auch allen anderen die davon betroffen sind.

Kaus
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Re: Köln/Brühl

Beitrag von Kaus » 05.12.2019 20:20

Telemichi hat geschrieben:
05.12.2019 18:54
Was ist da nicht zu verstehen? Ich habe noch kein Versetzungsschreiben nach Brühl bekommen. Sollte ei Versetzungsschreiben nach Brühl kommen, werde ich natürlich dagegen klagen. Das empfehle ich auch allen anderen die davon betroffen sind.
jetzt habe ich es verstanden, Du hast ein Anhörungsschreiben im Juli 2019 nach Brühl erhalten, wehrst dich bereits seit 2 Jahren gegen eine Versetzung nach Köln bzw. Brühl (gegen einen Verwaltungsakt, der noch nicht erlassen wurde?), und wirst, sobald das Versetzungssschreiben nach Brühl kommt, beim Verwaltungsgericht dagegen klagen

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Re: Köln/Brühl

Beitrag von FrescherDieter » 05.12.2019 20:23

Hallo und guten Abend,
ich persönlich würde für die Anhörung noch keinen Anwalt beauftragen. Das kostet nur Geld und eine Ablehnung mit Begründung kann jeder selber schreiben. Ich bezweifle auch, dass sich die Telekom davon beindrucken lässt, ob man mit oder ohne RA auf einen Anhörung reagiert.

Erst nach dem VA und dem dann durchzuführenden Widerspruch macht es Sinn, einen RA zu beauftragen. Schaut Euch mal die Urteil gegen die Versetzungen/Zuweisungen bei proT-in an, dort sind sehr gute Anwälte in den Urteilen aufgeführt. Diese Fachanwälte haben Erfahrung mit der Telekom und sind sehr sehr kompetent. Ein Anwalt muss auch nicht aus der Nähe sein sondern kann aus ganz Deutschland beauftragt werden. Alles kann telefonisch oder per Mail geklärt werden und wenn überhaupt kommt es bei dem gesamten Verfahrungen zu einem oder max. 2 persönlichen Terminen vor Gericht.
Ein guter, kompetenter und erfahrener Rechtsanwalt ist sehr wichtig und das kann ich nur jedem Betroffenen hier empfehlen. Mit anwaltlichen Beistand ist man der Telekom auf Augenhöhe unterwegs. Da werden die Argumente der Telekom im Detail auseinander genommen und aktuell sind viele Richter insbesondere in der ersten Instanz bei den VG´s immer wieder beamtenfreundlich unterwegs. Aber das auch nur, weil die Versetzungen rechtlich fraglich sind und die Begründungen allemal an den Haaren herbeigezogen.

@ Telemichi
Du kannst Dich von dem Wunschdenken Wir müssen gemeinsam Druck auf die Telekom ausüben." verabschieden. Hier kocht im Normalfall jeder Einzelne sein eigenes Süppchen und die Meisten geben wenig bis überhaupt nichts preis. Das macht es der Telekom auch einfach, denn so muss jeder einzelne Beamte für sich klagen und die Telekom macht so weiter.
Erst wenn sich mal die Beamten zusammen tun würden, eine Art "Sammelklageverfahren" (ich weiß dass das nicht möglich ist, also bitte einfach die Füße stillhalten", dann würde sich ggf. was ändern. Bei uns hatte ein BR mal den Vorschlag thematisiert, dass die Telekom bundesweit alle von sich aus initiierte Zuweisungen/Versetzungen veröffentlichen muss. Zumindest mit Angabe der Org.-Einheit/Ort und Wohnort des Betroffenen. Dann könnte man schnell erkennen, wenn z. B. aus der Nähe von Darmstadt nach Köln versetzt würde und umgekehrt, die Telekom aber dann immer mitteilt, der Beamte aus Köln wird in Darmstadt dringend gebraucht und umgekehrt.

Vielleicht kommt ein Gericht ja mal da drauf und drängt die Telekom zur Offenlegung dieser Daten - dann wird die T aber schnell den Verwaltungsakt zurückziehen und klein beigeben. Und wenn der Richter dann drängt und ein Urteil erlässt das besagt, so lange die Telekom diese Daten nicht öffentlich zugänglich macht, darf sie keine Zuweisungen/Versetzungen ohne Zustimmung durchführen, dann wäre der Käs gegessen.
So weit hat sich bisher aber noch kein Richter aus dem Fenster gelehnt !!!

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Re: Köln/Brühl

Beitrag von Torquemada » 05.12.2019 21:15

Der Stil kommt mir sehr bekannt vor....

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Re: Köln/Brühl

Beitrag von Ruheständler » 05.12.2019 21:23

... Du meinst sicher den Stil der Telekom :mrgreen: oder :?:
meine Eltern sagten damals immer wieder:Junge mach aus Deinem Leben was anständiges, Ergebniss : Feinmechaniker, Soldat,Arbeiter,Angestellter,Beamter,Pensionär,was soll ich noch vollbringen ?... :mrgreen:

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Re: Köln/Brühl

Beitrag von zeerookah » 05.12.2019 22:06


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Re: Köln/Brühl

Beitrag von Kaus » 06.12.2019 07:20

aha, alle, die nicht Eurer Meinung sind, werden der Gruppe "ES" zugeordnet

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Re: Köln/Brühl

Beitrag von Siggi09 » 06.12.2019 07:46

Kaus hat geschrieben:
06.12.2019 07:20
aha, alle, die nicht Eurer Meinung sind, werden der Gruppe "ES" zugeordnet
Nein, denn Dich ordne ich nicht der Gruppe ES zu, bin aber selten Deiner Meinung :mrgreen:
ES ist übrigens keine Gruppe, sondern EINE "multiple" Person mit immer neuen Nicks.

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