Fragebogen von der BAnstPT (Reaktivierungsuntersuchung)

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Dienstunfall_L
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Re: Fragebogen von der BAnstPT (Reaktivierungsuntersuchung)

Beitrag von Dienstunfall_L » 12.09.2021 08:14

Teddybaer hat geschrieben: 12.09.2021 02:49 Macht es Sinn, von meinem behandelnden Arzt noch weitere, ausführlichere Arztberichte beizubringen?
Ja! Ideal ist, sie vor der Begutachtung einzureichen.
Teddybaer hat geschrieben: 12.09.2021 02:49Welche weiteren Möglichkeiten habe ich, falls ich mit seinem Gutachten nicht einverstanden bin?
Dann wartest du den Bescheid ab und ggf. legst du Widerspruch ein.

Teddybaer
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Re: Fragebogen von der BAnstPT (Reaktivierungsuntersuchung)

Beitrag von Teddybaer » 12.09.2021 11:19

Danke für euere Einschätzungen!
Könnte es nicht sein, daß die Beauftragung eines niedergelassenen Arztes für das BAPT kostengünstiger ist, als die Vergabe der Untersuchung an das BAD?
Das BAPT muß ja leider so sehr sparen, daß bereits im ersten Anschreiben auf folgendes explizit hingewiesen wurde:

Bitte beachten Sie:
Keine Kostenerstattung für privatärztliche Unterlagen!
Der/Die Versorgungsempfänger trägt die Kosten für selbst veranlasste
privatärztliche Atteste, Gutachten und Berichte etc.

Gleichzeitig bittet man aber um Übersendung aktueller ärztlicher Unterlagen (max. 1 Jahr alt)
Eigentlich sollte hier schon das Bestellerprinzip gelten.
Wer Unterlagen anfordert, sollte auch die Kosten tragen.

In den Jahren 2012/13 hatte ich nur mit dem BAD zu tun, einen Amtsarzt habe ich nie gesehen...

Welche (Zusatz-) Qualifikation benötigt eigentlich ein Mediziner, um die Begutachtung eines Bea in Hinblick auf DDU auszuführen?
Reicht es da, Facharzt im Bereich der ursächlichen Erkrankung zu sein?
Amtsärzte scheinen ja in manchen Bereichen mittlerweile ausgestorben zu sein...


Hinweis: Dieser Beitrag kann Spuren von Sarkasmus oder Ironie enthalten ;)

Pipapo
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Re: Fragebogen von der BAnstPT (Reaktivierungsuntersuchung)

Beitrag von Pipapo » 12.09.2021 19:04

Teddybaer hat geschrieben: 12.09.2021 11:19 ….
Welche (Zusatz-) Qualifikation benötigt eigentlich ein Mediziner, um die Begutachtung eines Bea in Hinblick auf DDU auszuführen?
….
https://dejure.org/gesetze/BBG/48.html

Der Arzt muss von der obersten Dienstbehörde als Gutachter benannt sein.

Teddybaer
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Re: Fragebogen von der BAnstPT (Reaktivierungsuntersuchung)

Beitrag von Teddybaer » 12.09.2021 22:34

Hallo EliHelli

ich habe auch den Verdacht, diese Untersuchung findet nur statt, um seitens BAPT bei Rückfragen zum Thema Reaktivierung sagen zu kommen, wir haben unsere Aufgabe erfüllt:
Im Kalenderjahr 2021 wurden XXXX vorzeitig im Ruhestand befindliche Bea bzgl. Reaktivierung kontaktiert,
davon wurden XX% ärztlich untersucht wovon letztendlich x Beamte bundesweit reaktiviert wurden.
Zum Untersuchungstermin werde ich noch weitere Unterlagen vom Facharzt vorlegen und erwarte dann ruhigen Gewissens das Untersuchungsergebnis.

Hallo Pipapo!

Danke für den Link und Deine Info!
Dann gehe ich mal einfach davon aus, daß man beim BAPT weiß, wer auf der Ärzteliste steht...

Vielen Dank für eure Unterstützung°

Teddybaer
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Re: Fragebogen von der BAnstPT (Reaktivierungsuntersuchung)

Beitrag von Teddybaer » 13.09.2021 12:23

Hallo EliHelli

Über die Auswahl des angegebenen Arztes bin ich persönlich verwundert.
Er ist in einer Stadt, ca. 30 km von meinem Wohnort, Facharzt der Orthopädie.
In meinem dortigen Bekanntenkreis ist er nicht gerade als guter oder zu empfehlender Arzt bekannt.
Seine Bewertungen in diversen Foren sind teilweise nicht gerade vertrauenerweckend...

Aus eigenem Antrieb würde ich ihn definitiv nicht aufsuchen.
Da er seitens BAPT bestimmt wurde, werde ich aber meiner Pflicht nachkommen und den Termin wahrnehmen.

Was dann weiter geschieht, mache ich vom Ergebnis der Untersuchung abhängig...

7up
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Re: Fragebogen von der BAnstPT (Reaktivierungsuntersuchung)

Beitrag von 7up » 15.09.2021 12:53

Servus,

vielleicht hilft es, wenn man sich einen Arzt sucht, der einen behandelt und gleichzeitig Gutachter ist.
Der weiß dann, wie und mit welchen Formulierungen man evtl. zweifelhaften Stellungnahmen eines Amtsarztes oder des BAD vorbeugen kann. Sie werden sich dann hüten etwas Gegenteiliges von sich zu geben. Sind ja Kollegen........
Diesen Weg habe ich gewählt in der Hoffnung in die DDU zu treten, mit dem Ziel vorzeitig den Verein mit dem großen T zu verlassen.......

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Re: Fragebogen von der BAnstPT (Reaktivierungsuntersuchung)

Beitrag von Teddybaer » 15.09.2021 21:33

Hallo Leute!

Heute war ich bei meinem Hausarzt (Facharzt der Chirurgie/Sportmediziner).
Er schreibt mir vor dem Gutachtertemin eine kurze Zusammenstellung seiner Befunde für den ihm bekannten Kollegen/Gutachter.
Laut Aussage meines Arztes sehen Gutachter solche Unterlagen gern, weil es die Erstellung eines Gutachtens erleichtert.
Unter der Hand wurde angedeutet, daß der betreffende Kollege nicht sehr viele Patienten hat und vermutlich gerade deshalb als Gutachter tätig ist.
@7up: Ich glaube nicht, daß die bei BAPT verwendete Gutachterliste für uns einsehbar ist.
Da sucht man sich besser einen guten, fähigen und renommierten Facharzt.
Jemand aus dieser Kategorie hat vermutlich so viel zu tun, daß er gar keine Zeit dafür hat, um Gutachten zu schreiben.

Vor der Untersuchung habe ich keine Angst, da meine gesundheitlichen Probleme immer noch vorhanden und nachweisbar sind.

Ich werde allerdings nach Abschluß des Gesamtvorgangs definitiv ein Schreiben an BAPT senden, da mir in den vorliegenden Schreiben einige unschöne Ungereimtheiten aufgefallen sind...

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Re: Fragebogen von der BAnstPT (Reaktivierungsuntersuchung)

Beitrag von 7up » 17.09.2021 08:07

Servus,

Der letzte Einwand ist durchaus berechtigt.

Voraussetzung ist natürlich, dass man gesundheitlich soweit angeschlagen ist, was die DDU gerechtfertigen würde.
Mein behandelnder Facharzt hat mir vor Monaten im Nebensatz erwähnt, dass er auch ein medizinischer Gutachter sei. Er wisse schon was zu tun ist.
Seinen Hinweis: "Das kriegen wir schon hin mit der DDU" habe ich natürlich gerne zur Kenntnis genommen.
Somit wurde ich erneut für 6 Wochen krankgeschrieben und warte auf die Reaktion der DTAG.

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Re: Fragebogen von der BAnstPT (Reaktivierungsuntersuchung)

Beitrag von Teddybaer » 11.11.2021 16:58

Hallo Kollegen,

hier die Zusammenfassung meiner Raktivierungsuntersuchung;

- Fragebogen durch BAPT im Juni/Juli 2021, Unterlagen eingeschickt
- im August 21 Anordnung der Ärztlichen Untersuchung
- Termin beim ärztlichen Gutachter im Oktober (Facharzt für Orthopädie)
- Schreiben des BAPT vier Wochen nach dem Termin:
... Die Voraussetzungen für die Dienstunfähigkeit bestehen weiterhin.
Eine erneute Berufung in das Beamtenverhältnis kommt damit aus heutiger Sicht nicht in Betracht.
Nach derzeitiger Sach- und Rechtslage ist eine nochmalige Überprüfung... nicht mehr vorgesehen.

Jetzt warte ich nur noch auf die Erstattung meiner Fahrtkosten für den Untersuchungstermin...

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Re: Fragebogen von der BAnstPT (Reaktivierungsuntersuchung)

Beitrag von blink182 » 19.12.2021 08:42

Teddybaer hat geschrieben: 11.11.2021 16:58 Schreiben des BAPT vier Wochen nach dem Termin:
... Die Voraussetzungen für die Dienstunfähigkeit bestehen weiterhin.
Eine erneute Berufung in das Beamtenverhältnis kommt damit aus heutiger Sicht nicht in Betracht.
Nach derzeitiger Sach- und Rechtslage ist eine nochmalige Überprüfung... nicht mehr vorgesehen.
Das vermerken die Gutachter sehr gerne in ihren Gutachten, die BAnstPT folgt dem jedoch i.d.R. nicht - wobei das vermutlich auch vom Krankheitsbild abhängt.

Gratulation jedenfalls, dass dir weitere Reaktivierungsuntersuchungen erspart bleiben. 8-)
Gruß
blink182

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Re: Fragebogen von der BAnstPT (Reaktivierungsuntersuchung)

Beitrag von blink182 » 19.12.2021 09:00

Kimba hat geschrieben: 11.03.2021 12:19 Im Anschreiben stand drin, das die BansT gesetzlich verpflichtet ist, alle 2 Jahre die Dienstunfähigkeit zu überprüfen.
Anscheinend haben die da etwas Spielraum, bei mir wurden zweieinhalb Jahre angesetzt und ich warte aktuell auf die nächste Einladung.

Weiß hier zufällig jemand, wie das gerechnet wird? Ab Datum des Untersuchungstermins oder ab Datum des Schreibens ("Sie sind weiterhin dienstunfähig") der BAnstPT?
Zuletzt geändert von blink182 am 19.12.2021 09:32, insgesamt 3-mal geändert.
Gruß
blink182

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Re: Fragebogen von der BAnstPT (Reaktivierungsuntersuchung)

Beitrag von blink182 » 19.12.2021 09:22

Torquemada hat geschrieben: 21.01.2021 23:03
blink182 hat geschrieben: 21.01.2021 19:03
Torquemada hat geschrieben: 21.01.2021 17:43 Angeblich sollen arbeitsfähige DDU-Ruheständler ermittelt werden....angeblich.
Und dann?
Aktivieren.....es gibt genug Tätigkeiten z.B. bei den Landkreisen...Corona....etc.
blink182 hat geschrieben: 22.01.2021 11:03
Andrea55 hat geschrieben: 22.01.2021 10:15 Die Einladungen mit den Fragebögen sind doch erst raus..
Gruß Andrea
Na, dann warten wir doch einfach ab, ob die Reaktivierungen zunehmen.

Das sollte sich ja bis Ende des Jahres herauskristallisiert haben.
Ich bin mal so frei, ein paar Beiträge von Anfang des Jahres zu zitieren.

Was ist denn eigentlich nach mittlerweile fast einem Jahr aus den angeblich geplanten "Massenreaktivierungen" arbeitsfähiger DDU-Ruheständler geworden?

Wahrscheinlich genau das, was ich vorausgesagt hatte...nämlich nichts? :lol:

Oder ist hier jemandem gegenteiliges bekannt?
Gruß
blink182

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