Fragebogen von der BAnstPT (Reaktivierungsuntersuchung)

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zeerookah
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Re: Fragebogen von der BAnstPT (Reaktivierungsuntersuchung)

Beitrag von zeerookah » 20.05.2020 17:37

Die BanstPT muß das machen. Und selbst wenn es ganz dumm läuft für dich wird die Telepost sagen für diese ganzen Einschränkungen haben wir keinen Arbeitsplatz. Und sollte auch das wieder Erwarten nicht passieren dann bist du doch von Anfang an auf Grund deiner physischen Beschwerden wieder Krank. Und du wirst wieder in DDU geschickt.
Das sowas nervlich natürlich sehr belastend ist steht auf einen anderen Blatt Papier.

Torquemada
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Re: Fragebogen von der BAnstPT (Reaktivierungsuntersuchung)

Beitrag von Torquemada » 20.05.2020 19:30

ramos96 hat geschrieben:
20.05.2020 15:25
Da bin ich mir nicht so sicher, das es quasi nur eine "Formalie" ist.

Hier in diesem viewtopic.php?f=22&t=10391 Thread wurde ja auch ein Mitte 50jähriger wieder "gesundgeschrieben".
Ja....dem ist wohl so.

ramos96
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Re: Fragebogen von der BAnstPT (Reaktivierungsuntersuchung)

Beitrag von ramos96 » 26.05.2020 19:05

Beiliegend im Anschreiben des Termins zur Reaktivierungsuntersuchung bei mir war auch das Merkblatt für die "Ärztliche Untersuchung nach §46,48 Bundesbeamtengesetz (Reaktivierungsüberprüfung, §46 Abs. 1 Satz 2 BBG).

Darin heißt es
.." Eine Ausnahme der Schweigepflicht besteht allerdings im Rahmen des §48 Abs. 2 BBG. Danach ist mit der Erteilung des Begutachterauftrages die Ärztin oder Arzt aufgefordert, der Behörde ein Ergebnis der Begutachtung und im Einzelfall die tragenden Gründe des Gutachtens mitzuteilen soweit deren Kenntnis für die Behörde unter Beachtung des Grundsatzes der Verhältnismäßigkeit für die von ihr zu treffende Entscheidung erforderlich ist..."


Heißt also der Dienstherr/Behörde/Deutsche Post AG bekommt im Einzelfall vom Gutachter/Arzt ein detailliertes Untersuchungsergebnis mit entsprechender Diagnose..?
Und der Satz..." soweit deren Kenntnis für die Behörde unter Beachtung des Grundsatzes der Verhältnismäßigkeit für die von ihr zu treffende Entscheidung erforderlich ist...." ist auch für mich mißverständlich.
Warum sollte es Erforderlich sein( unter dem Deckmantel der Verhältnismäßigkeit) dem Dienstherrn eine Diagnose mitzuteilen..?

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zeerookah
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Re: Fragebogen von der BAnstPT (Reaktivierungsuntersuchung)

Beitrag von zeerookah » 27.05.2020 07:51

Der Gutachter könnte ja auch zu dem Schluß kommen das du Kerngesund bist und für ihn ein "Hochstapler a la Felix Krull"
Die Behörde hat einen Gutachter beauftragt um Erkenntnisse zu erhalten für ihre weitere Entscheidung in Bezug auf deine Person. Also muß sie auch über das Ergebnis informiert werden.
Da du dich ja außerhalb der "Norm" befindest aber weiterhin Geld & medizinische Versorgung erhalten möchtest ohne dafür eine Gegenleistung zu bringen.

ramos96
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Re: Fragebogen von der BAnstPT (Reaktivierungsuntersuchung)

Beitrag von ramos96 » 22.06.2020 17:26

Ich packe mein Erlebnis der Reaktivierungsuntersuchung mal in diesen Thread.

Hatte kürzlich diese Reaktivierungsuntersuchung bei einem Gutachter/Arzt der als Orthopäde arbeitet.
Ärztliche Unterlagen und Befunde hatte ich NICHT im Vorfeld mit dem Fragebogen zugesandt, sondern wollte ich direkt zu Untersuchung mitbringen. Der Gutachter wunderte sich dementsprechend, warum er außer den Personalien noch nichts über mich da hatte...
Ich hatte/habe 2 Problemfelder wobei eines (vielleicht auch das 2.) davon überhaupt nicht sein Fachgebiet betrifft. Seinen Unmut darüber ließ er deutlich ab. Er könne nicht diagnostizieren und begutachten wenn das nicht sein Fachgebiet wäre. Wieso er so etwas überhaupt in die Hände kriegen würde.

Auf meinen Einwand das die Post/Telekom ja gar nicht wissen könne was ihr Beamter für Krankheiten hat, und dementsprechend die Fachrichtung ja fast nie 100% stimmen könne lies ihn kalt.
Ich konnte ihm meine Symptomatiken auch nicht (ausführlich) genug erklären. Er meinte nur das ich jetzt wohl noch mehrere Untersuchungen/Gutachter bekommen würde, bis das (End) Ergebnis Dienstfähig ja/nein feststehen würde.
Zumal auch Problemfall 1 in soweit unklar ist weil es zwar Symptome, aber keinen Befund geben würde...
Der Gutachter ließ mich generell die ganze Zeit spüren, das da ein "Fall" vor ihm sitzt der ihm nicht schmeckt. Er tat so als wenn er als Gutachter noch nie einen Beamten/Patienten hatte, wo er als Orthopäde der falsche Ansprechpartner ist.

Kann es sein das bei den Beamten die beim zurückschicken des Fragebogens auch schon ärztliche Befunde mitgeben automatisch der richtige Facharzt/Gutachter ausgewählt wird..??
Also die Leute bei der BAnstPT sehen dann schon sofort welche Fachrichtung/Gutachter in Frage kommt, sodaß es in diesen Fällen von der Fachrichtung (immer) passt..?
Mit der Konsequenz das der Dienstherr sofort Bescheid weiß was dem Beamten physisch/psychisch fehlt. Aus diesem Grund wollte ich im Vorfeld NICHTS zusenden...!
Der Gutachter ließ mich in dem Gefühl zurück das er NICHT entscheiden könne wie es mit mir weitergeht, da mindestens ein " körperlicher Problemfall" nicht seine Fachrichtung ist. Auch fragte er mich nicht wie ich das überhaupt sehen würde, ob ich selbst wieder daran denken könne wieder zu arbeiten.

Mir ist das generell unverständlich. Es gibt theoretisch 1000nde Krankheiten und sehr viele Fachrichtungen.
Da ist es doch (leider) logisch das es Untersuchungen beim Gutachter geben kann, wo der Gutachter/Amtsarzt keinen blassen Schimmer von der Materie hat. Wie es da zu einem (End) Ergebnis kommen soll ist mir schleierhaft.
Kann es jetzt sein das ich jetzt noch zu einem anderen Gutachter/Amtsarzt überstellt werde wo die Fachrichtung besser "passt"..?

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Bruce Springsteen
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Re: Fragebogen von der BAnstPT (Reaktivierungsuntersuchung)

Beitrag von Bruce Springsteen » 22.06.2020 17:51

Unabhängig von meiner fehlenden Kenntnis in der Materie, aber ich denke, dass ja genau das unterbunden werden will. Sprich, du reichst die Unterlagen ein und ein entsprechender Gutachter kann dazu Stellung beziehen. Machst du das nicht, steht er doof da.

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Re: Fragebogen von der BAnstPT (Reaktivierungsuntersuchung)

Beitrag von blink182 » 29.06.2020 12:48

ramos96 hat geschrieben:
22.06.2020 17:26
Der Gutachter ließ mich generell die ganze Zeit spüren, das da ein "Fall" vor ihm sitzt der ihm nicht schmeckt. Er tat so als wenn er als Gutachter noch nie einen Beamten/Patienten hatte, wo er als Orthopäde der falsche Ansprechpartner ist.
Ich kann den Unmut des Arztes nachvollziehen...was soll ein Orthopäde mit dir anfangen, wenn der Grund für deine DDU auf einem anderen Fachgebiet liegt?
Kann es sein das bei den Beamten die beim zurückschicken des Fragebogens auch schon ärztliche Befunde mitgeben automatisch der richtige Facharzt/Gutachter ausgewählt wird..??
Davon gehe ich aus, alles andere würde ja keinen Sinn machen.
Mit der Konsequenz das der Dienstherr sofort Bescheid weiß was dem Beamten physisch/psychisch fehlt. Aus diesem Grund wollte ich im Vorfeld NICHTS zusenden...!
Du bist zur Einreichung von Befunden/Diagnosen nicht verpflichtet, aber dann kannst du eben auch nicht erwarten, dass die BAnstPT "blind" den passenden Gutachter für dich findet.

Ich habe offen gestanden kein Verständnis dafür, wenn jemand so gar keine Kooperationsbereitschaft zeigt und sich anschließend noch aufregt.
Mir ist das generell unverständlich. Es gibt theoretisch 1000nde Krankheiten und sehr viele Fachrichtungen.
Da ist es doch (leider) logisch das es Untersuchungen beim Gutachter geben kann, wo der Gutachter/Amtsarzt keinen blassen Schimmer von der Materie hat. Wie es da zu einem (End) Ergebnis kommen soll ist mir schleierhaft.
Kann es jetzt sein das ich jetzt noch zu einem anderen Gutachter/Amtsarzt überstellt werde wo die Fachrichtung besser "passt"..?
Ruf doch einfach bei der BAnstPT an und frag nach, wie es weitergeht.
Gruß
blink182

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