Leasingbeamter hat geschrieben:Kirchhof sein Vorschlag zur Steuervereinheitlichung finde ich gut, bis auf den einheitlichen Steuersatz!
…weg mit den Ausnahmetatbeständen für alle
…Einkommensteuern erst ab 10.001 Euro
…zwischen 10.001 Euro und 20.000 Euro Steuersatz von 10 bis 15 Prozent vom Hundert
…ab 20.001 Euro ein Steuersatz von 20 vom Hundert (Kirchhofs Vorschlag: für alle)
…nur ab 50.000 Euro müsste m.E. ein Steuersatz von 35 vom Hundert angesetzt werden
Wäre doch eine Möglichkeit! Nur in unserem Staat leider nicht umsetzbar!
Ich liebäugle ebenfalls mit dem Vorschlag vom Herrn Kirchhoff.
Finde die flat-tax-Idee allerdings gut. Man könnte immernoch bei Einkommen von XXXXXX höhere Sätze nehmen, aber zu sagen alle zahlen zB 25% ist doch schon mal nen Anfang.
Freibeträge für Erwachsene 10.000 und für jedes Kind 8.000.
Würde in meinem Fall bedeuten, ich könnte 56.000 € verdienen (mit meiner Frau zusammen) ohne Steuern zu zahlen!
Klar die Reichen werden bei Kirchhoff entlastet, aber weniger EkStn an sich lassen sich eben auch wieder in Konsum umsetzen und an der MwSt verdient der Staat mithin am meisten.
Nach einer dreijährigen Pause haben sich die Abgeordneten des Bundestags wieder ihre Diäten erhöht: Nach dem Parlamentsbeschluss vom Donnerstagabend steigen die monatlichen Einkünfte im kommenden Jahr um 292 Euro auf dann 7960 Euro.
Mit Beginn des Jahres 2013 folgt noch einmal eine Anhebung um 292 Euro. Nur die Linke stimmte geschlossen gegen das Vorhaben, alle anderen Fraktionen sprachen von einer angemessenen Erhöhung.
Letztmals waren die Diäten Anfang 2009 gestiegen. Eine weitere Erhöhung wurde damals von der großen Koalition im letzten Moment gestoppt, weil das Vorhaben auf dem Höhepunkt der Finanzkrise auf massiven öffentlichen Widerstand gestoßen war.
Erstmals seit neun Jahren bewilligte der Bundestag auch wieder eine höhere Wahlkampfkostenerstattung für die Parteien. Das Parlament hob die Obergrenze von derzeit 133 Millionen Euro auf 141,9 Millionen in diesem und auf 150,8 Millionen Euro im kommenden Jahr an.
Bis zu diesem Betrag erhalten die Parteien Geld vom Staat - unter anderem für jede errungene Wählerstimme.
Für die Berechnung des staatlichen Zuschusses ist diese Obergrenze aber künftig weniger entscheidend als die Einnahmen einer Partei aus Spenden und Mitgliedsbeiträgen. Kleinere Parteien fühlen sich dadurch benachteiligt.
So beklagte die Piratenpartei, sie verliere ein Sechstel ihrer Zuschüsse, während die großen Parteien mehr Geld bekämen. Der Bund der Steuerzahler kritisierte grundsätzlich die Anhebung der Obergrenze. Die rückläufige Zahl von Wählern und Parteimitgliedern dürfe nicht noch mit einem höheren Zuschuss belohnt werden.
Sicher, man kann euch vestehen. Aber wurden die Damen und Herren nicht auch dafür ausgewählt eure Interessen zu vertreten ? Oder habe ich da etwas falsch verstanden.
Gruß R.L.
haha. wir sind doch der prügelknabe der nation. von arbeitgebern, arbeitnehmern, selbständigen, rentnern und hartzer werden interessen vertreten. aber von uns doch nicht! wir machen doch eh den ganzen tag nix. da wollen wir mal bald unserem ruf gerecht werden.....
frustrierte grüsse
Zuletzt geändert von zolltrottel am 8. Jul 2011, 11:57, insgesamt 1-mal geändert.
zolltrottel hat geschrieben:"Die Unionsfraktion wies die Kritik umgehend zurück. Er halte die Erhöhung der zu versteuernden Diäten im Jahr 2012 und 2013 um jeweils 292 Euro für vernünftig, maßvoll und vertretbar, sagte der Parlaments-Geschäftsführer der Unionsfraktion, Peter Altmaier (CDU), in Berlin. Dies gelte besonders vor dem Hintergrund, dass sich die Steigerung auch an jüngsten Tarifabschlüssen in der Industrie und im verarbeitenden Gewerbe orientiere. Die Diäten liegen derzeit bei monatlich 7668 Euro."
Diese Aussage ist an Dreistigkeit nicht mehr zu übertreffen
Zumindest wissen die Arbeitnehmervertreter jetzt, welche Hausnummer sie bei der nächsten Tarifrunde aufrufen können.
Vorgestern gab es im Fernsehen als Begründung zum Thema Diätenerhöhung sinngemäß: Die Diätenerhöhung würde sich u.a. notwendig machen, um zu verhindern, das sich Abgeordente bei zu treffenden Entscheidungen für gut zahlende Firmen aussprechen.
Das kann ich mir garnicht vorstellen, das Beamte so etwas machen würden. Wir wurden immer wieder auf das Thema Korruption hingewiesen und das man sich strafbar macht.
die aussage:" bla bla bla wir orientieren uns an den abschlüssen der industrie bla bla bla" ist eine absolute verarsche und frechheit und ein schlag ins gesicht für jeden angehörigen des öffentlichen dienstes !!!!!! bezüglich des letzten abschlusses (2,4 % in zwei jahren minus 2,5 % weihnachtsgeld') hiess es noch sinngemäß: man kann den öffentlich dienst nicht mit der privatwirtschaft vergleichen bla bla bla.........ich kann gar nicht soviel fressen, wie ich kotzen könnt.................
Ich habe den parlamentarischen Staatssekretär, der für unseren Bereich zuständig ist, per dienstlicher Mail gefragt warum er sich eine Diätenerhöhung gönnt, während mit seiner Stimme im Bundestag unser Geld nachweislich gekürzt wurde. Eine Antwort bekam ich in Form eines Anschisses meines Vorgesetzten dass mich das als Beamten nicht zu interessieren habe. Das könne ich als Bürger und Wähler von der privaten Mailadresse und in der Freizeit machen. Nur dass ich, als ich als normaler Bürger fragte, keine Antwort bekam. Genau so wenig wie von meiner Wahlkreisabgeordneten.
Ich fühle mich schlicht und ergreifend nicht ernst genommen. Mir fällt es bei einer solchen Behandlung wahrlich nicht leicht solchen Vorgesetzten gegenüber loyal zu sein, die mich nicht ernst nehmen und nur als Fußabtreter sehen.
Das einzige, was die Verwaltung versteht, ist doch der Widerstand. Was nützt es, wenn der/die Kollege/in krank arbeiten kommt, weil ja sonst die anderen (bei der dünnen Personaldecke) die Arbeit mitmachen müssen. Warum wehrt sich mein Vorschreiber nicht gegen die völlig irrsinnigen Aussagen seines Vorgsetzen. Getreu dem Motto das darf ich nicht? Dann hätte ich gerne das Verbot als VA, gegen den ich dann den Rechtsweg gehen kann.
Wir sind wie die Schafe uns fehlt nur ein richtiger Leithammel, denn der ist ebenfalls nur ein Schaf, oder hat irgendeine Gewerkschaft /Interessenvertretung bisher etwas sinnvolles erreicht?
Handeln kann hier nur der einzelne, da das Kollektiv nie zusammenfinden wird. Es wird immer einzelne geben, die für die Wurst die ihnen vorgehalten wird und nach der sie nur schnappen dürften (Beförderungen) jeden anderen im Regen stehen lassen wird. Was zu tun ist, muss jeder für sich entscheiden.
Ich habe meine Konsequenzen gezogen und jede freiwillige Leistung, die ich meinem Dienstherren entgegengebracht habe gestrichen (wie er mir ja auch). Es sind nur Kleinigkeiten und teilweise lächerlich, bringen die Verwaltung aber gehörig ins Rotieren. Beispiele gefällig.
Mein privates Handy und mein privater Telefonanschluss ist privat. Die Nummer hat bei uns auf der Arbeit keiner mehr. "Und wenn wir Sie mal erreichen wollen". Schicken Sie doch nen Brief. Dies war die Gegenaktion zum Verbot Privatgespräche (selbst im Sekundenrahmen) im Dienst führen zu dürfen.
Da ich keinen mehr anrufen durfte musste ich leider eine Dienstbesprechung vorzeitg verlassen, tja meine Frau wartet und meine Arbeitszeit von 10 Stunden war überschritten. "Sie bleiben". Ja, wenn Sie jetzt offiziell für mich Mehrarbeit anordnen
Den Verwaltungsführerschein habe ich abgegeben, tut mir leid ich fahre keine Dienstwagen mehr (hab dabei Glück ist nicht für die Arbeit unbedingt nötig einen Dienstwagen zu fahren, anders als im Vollzugsbereich)
Ich melde mich krank. Was haben Sie? Geht Sie nichts an?
Ich bestehe auf ausführliche Mitarbeitergespräche ist ja mindestens einmal im Jahr mein Recht. Kann auch zweimal sein.
Stellt euch jetzt mal vor jeder Außenprüfer würde seinen Privatwagen stehenlassen und mit der Bahn fahren. Würde dieser Bereich noch funktionieren? Oder was würde es der Verwaltung kosten für jeden ein DKfz zu besorgen. Niemand ist mehr über seine privaten Telekommunikationsein richtungen zu erreichen. Vieviel würden wohl die Handys kosten Die Kollegen aus den Vollzugsbereichen würden ihre Überstunden abfeiern und danach darauf bestehen, dass die Arbeitszeitrichtlinie eingehalten. Wir vermessen unsere Büros und schauen, ob die Arbeitsstättenverordnung eingehalten ist. Wird beäugen kritisch welche Dateien die Vorgesetzten über uns haben und forden die Einhaltung des Datenschutzes. Wir zwingen unsere Vorgesetzten dazu 2 mal im Jahr mit uns ein Mitarbeitergespräch zu führen. Und wenn wir das nicht kriegen klagen wir.
Was glaubt Ihr wie würde Verwaltung dann noch funktionieren. Bisher klappt es noch weil wir uns mit unserem Beruf identifizieren, bereit sind mehr zu geben als wir müssen. Wenn es das nicht mehr gibt, dann gute Nacht Deutschland
Staatssklave hat geschrieben:
. . .
Handeln kann hier nur der einzelne, da das Kollektiv nie zusammenfinden wird. Es wird immer einzelne geben, die für die Wurst die ihnen vorgehalten wird und nach der sie nur schnappen dürften (Beförderungen) jeden anderen im Regen stehen lassen wird. Was zu tun ist, muss jeder für sich entscheiden. . . .
So is es
Hei Staatssklave
ich kann dir nur zustimmen
ich möchte dazu weiter ausführen:
Die derzeitige Arbeitssituationen ist in vielen, vermutlich den meisten Bereichen im öff Dienst gleich bis identisch.
Wenn nun wirklich alle "nur" ihren Job machen würden, wie mit dem jeweiligen Dienstherrn/Arbeitgeber vereinbart, würde alles aber auch alles den Bach runter gehen
Staatssklave hat geschrieben:
. . .
Was glaubt Ihr wie würde Verwaltung dann noch funktionieren
. . . .
Deutschland schafft sich ab
JEFTA gefährlicher als TTIP
https://www.youtube.com/watch?v=1c9yFM-YnBo 11:15 min DerEUGrenzen aufzeigenJEFTA STOPPEN
https://www.heise.de/tp/features/JEFTA-EU-Freihandelsabkommen-mit-Japan-als-Hydra-3755360.html
zolltrottel hat geschrieben:"Die Unionsfraktion wies die Kritik umgehend zurück. Er halte die Erhöhung der zu versteuernden Diäten im Jahr 2012 und 2013 um jeweils 292 Euro für vernünftig, maßvoll und vertretbar, sagte der Parlaments-Geschäftsführer der Unionsfraktion, Peter Altmaier (CDU), in Berlin. Dies gelte besonders vor dem Hintergrund, dass sich die Steigerung auch an jüngsten Tarifabschlüssen in der Industrie und im verarbeitenden Gewerbe orientiere. Die Diäten liegen derzeit bei monatlich 7668 Euro."
An was orientieren sich die Tarifabschlüsse in der Industrie und im verarbeitenden Gewerbe?
AN DEN UMSATZZAHLEN UND DEN GEWINNEN
An was orientieren sich die 0- Und Minusrunden für die Beamten?
AN DEN DURCH EINE VERFEHLTE STEUER- SUBVENTIONS- EUROPA- FINANZMARKTPOLITIK ENTLEERTEN STAATSKASSEN
An was orientieren sich die Abgeordneten, die an obiger Misere maßgeblich beteiligt sind?
SIE WABERN VÖLLIG ORIENTIERUNGSLOS DURCH DIE GESELLSCHAFT
Jetzt fehlt nur noch dass die Abgeordneten die Kaufkraft unserer Exportländer - also der Hauptabnehmer unserer Produkte und der Verursacher des Wirtschaftswachstums hierzulande für sich reklamieren
Berlin – Die Wirtschaft brummt - und endlich haben auch Arbeitnehmer etwas davon!
Immer mehr Firmen zahlen nicht nur ihren Managern, sondern auch normalen Angestellten einen Bonus. Das ergab eine BILD-Umfrage. Laut Industrieverband VDMA schüttet z.B. mindestens jeder 5. Maschinen- und Anlagenbauer eine Sonderleistung an die Mitarbeiter aus.
Wer u. a. alles Boni zahlt:
• Alltours (500 Mitarbeiter)
Der Reiseanbieter hat 2011 schon 2-mal Boni gezahlt, zuletzt 150 Euro/Mitarbeiter.
• Adidas (42 500 Mitarbeiter)
Für jeden Beschäftigten des Sportriesen gab es im Frühjahr bis zu 2000 Euro extra.
• Beiersdorf (19 000 Mitarb.)
Der Kosmetikriese („Nivea“) zahlt ein Tarifgehalt extra.
• Bosch (280 000 Mitarb.)
Bonus beträgt 48% eines Monatsgehalts. Dazu gibt es wegen Firmenjubiläum im Schnitt weitere 900 Euro.
• Daimler (260 000 Mitarbeiter)
135000 Tarifangestellte erhalten für 2011 Extrageld, Höhe noch unklar.
• Haribo (6000 Mitarbeiter)
Bonus beträgt bis zu 15% eines Monatsgehalts.
• Henkelhausen (240 Mitarbeiter)
Der Anlagenbauer (Motoren, Energie) zahlt jedem Angestellten bis zu 350 Euro extra.
• Porsche (10 000 Mitarbeiter)
Zahlte für 2010 insg. 3800 Euro Prämie/Mitarbeiter.
• Ritter Sport (800 Mitarbeiter)
Beim Schokohersteller gab‘s 66% des Monatsgehalts extra.
• Schaeffler (67 000 Mitarbeiter)
Bis zu 1000 Euro/Mitarbeiter.
• Siemens (405 000 Mitarb.)
Zahlt neben Bonus erstmals bis zu 100 Euro/Monat Betreuungszuschuss pro Mitarbeiterkind.
• Trumpf (8000 Mitarbeiter)
Der Lasermaschinen-Hersteller plant Bonus für Herbst, Höhe noch offen. (chm/deli/jan)
JA WEIL DIE MILLIARDEN NUR SO SPRUDELN HAT UNSER ROLLIFAHRER FÜR SEINE LEUTE AUCH EIN BONBON: 2,5 % WENIGER WEIHNACHTSGED !!!! D A N K E