mimimania hat geschrieben:freshair hat geschrieben:Der Thread fängt an, als wüssten schon alle hier Mitlesenden über deine Lebensgeschichte vollumfänglich Bescheid. Irgendwie scheine ich was verpasst zu haben....

Also eigentlich sollte man hier schreiben, wenn man nen halbwegs vernünftigen Kommentar abzugeben hat. Bei Langeweile gibts sicher auch andere Optionen...
Ich habe diesen Thread hier schon mal letzte Woche angeschaut und war etwas befremdet. Der User freshair hat die Feststellung getroffen, dass der Thread einfach so einsteigt in ein Thema, wozu es offensichtlich irgendwelches Vorwissens bedarf, man weiß jedenfalls erst mal gar nicht, warum, wieso, weshalb.
Erst, wenn man mal die Beiträge von Ihnen, mimimania, hier im Forum anschaut, weiß man etwas mehr und weiß um die Hintergründe.
Es scheint sich um diese zu handeln:
http://www.beamtentalk.de/hilfe-depress ... t6898.html
http://www.beamtentalk.de/muss-man-eine ... t7470.html
Sie, werte mimimania, haben nicht mal auf diese Threads verlinkt, steigen mitten in ein Thema ein und erwarten anscheinend, dass alle sofort Bescheid wissen bzw. alle Ihre Foren-Beiträge gelesen hätten.
User fresair hat völlig zu Recht in einem netten Ton gemeint, dass hier offensichtlich irgendetwas fehlt an Infos, aber Sie schmettern seinen Beitrag als unvernünftig und Langeweile-Beitrag ab.
Wenn Sie dieses Verhalten auch in der Dienststelle so zeigen bzw. gezeigt haben, dann wundert mich ihre geschilderte Situation mit Kollegen oder auch Vorgesetzten nicht sehr.
In ihrem Ersten Thread ,,Hilfe Depression Amtsarzt" (siehe erster Link oben) vom Mai hatten Sie ihre Situation von gleichzeitigem Dienst mit 65 %, einem Medizin-Vollzeit-Studium und der Sie belastenden Familiensituation geschildert.
Sie setzten auf das Studium, aber wollten gleichzeitig die finanzielle Absicherung ihres Dienstherrn. Der hat aber auch seine Interessen.
Ich weiß nicht recht, mich wundert es nicht, dass man dann irgendwann zusammenbricht, so wie Sie das darstellten.
Der Knackpunkt ist nur, dass Sie sich selber in diese Situation gebracht haben.
in dem zweiten Thread ,,Muss man einem unnötig das Leben schwer machen" schildern Sie die Gegebenheiten auf Ihrer Dienststelle, wie es Ihnen dort besonders dieses Jahr erging und das sie mehr oder weniger schlecht behandelt wurden. Den Thread eröffnen Sie übrigens wieder, als ob alle, die diesen lesen, ihre Vorgeschichte wüssten!
Dass dort, wie sie schildern, ihre Sachen im Urlaub ausgeräumt wurden und teilweise offen rumstanden, ist zwar nicht schön, aber passiert eben, was solls. Private Sachen wie Beurteilungen oder sonstiges bewahrt man eh nicht in der Dienststelle auf oder wenn, dann gut verschlossen.
Und nun dieser Thread hier, der beschreibt, wie man Sie in die Entlassung treiben möchte mit Bossing, Mobbing und was hier sonst noch genannt wurde. Für mich ist das alles sehr undurchsichtig dargestellt, sie schreiben viele eigenartige Sachen und schieben alles auf ihre bösartige und mobbende Beschäftigungsbehörde.
Sie sind seit 2009 BaL und im mD, schreiben aber, man solle Ihnen Hinweise geben, wer sich gut in Beamtenrecht auskenne. Ich weiß nicht, ich habe auch eine Beamtenlaufbahn gestartet im mD und in diesem Vorbereitungsdienst wurde einem beigebracht, wie man Gesetze anwendet, Sachverhalte subsummiert und besonders Beamtenrecht wurde intensiv behandelt. Und sie wissen nicht einmal, was Ihre Rechte sind, und unterschreiben so mir nichts, dir nichts einen Entlassungsantrag, ohne die Folgen abzusehen und ohne genau zu wissen, welche Ansprüche sie noch haben wegen des Resturlaubs usw.???
Sie haben das Studium aufgenommen, was eine große Belastung ist. Ihnen wurde nahegelegt, sich unbezahlt für die Zeit des Studiums beurlauben zu lassen, das haben sie abgelehnt, weil sie ja die schöne finanzielle Absicherung des Beamtenstatus nicht aufgeben möchten. Gleichzeitig wuchs ihnen dann alles über den Kopf, sie haben ihre Arbeit nicht mehr geschafft (vielleicht ist das auch ein Diszi wert???) und wundern sich nun, dass man sie weghaben möchte? Ich denke, es ist ziemlich sicher, dass sich Ihre Situation, gerade mit der hohen Belastung usw. auch auf das Klima mit Kollegen und Vorgesetzten negativ ausgewirkt hat.
Nichts gegen eine Depression, das ist eine wirklich schlimme Sache und ich bin der Letzte, der so etwas verharmlost, aber Sie haben nichts dagegen unternommen, sondern wollten ihr Ding auf Kosten anderer durchziehen.
Sorry, aber nach diesem ganzen Geschwafel habe ich da absolut kein Mitleid mehr. Ich habe auch einige üble Dinge mitgemacht im Beamtenapparat, aber irgendwo muss man auch mal etwas Selbstreflexion betreiben und sich fragen, ob man auch selber Fehler gemacht hat!