
Meine Suche nach einer ähnlichen Frage war leider erfolglos, daher hoffe ich, dass ich hier nicht ein Thema aufmache, welches schon mehrfach geklärt wurde.
Folgender Sachverhalt:
Ich bin zu jeweils 50% beihilfeberechtigt und privat krankenversichert.
Ich bekomme ein Medikament verschrieben, dessen Kosten beihilfeberechtigt sind.
Eine hälftige Kostenübernahme durch meine pKV erfolgt jedoch nicht. Eine schriftliche Ablehnung meiner pKV liegt mir hierfür vor.
Im Beihilfeantrag gibt es nun den Abschnitt:
"Werden Aufwendungen für Krankheiten, für die Versicherungsleistungen ausgeschlossen oder eingestellt worden sind, geltend gemacht?"
Dabei sind die Aufwendungen anzugeben und der Nachweis über den Ausschluss beizufügen.
Ich habe den Beihilfeantrag ordnungsgemäß ausgefüllt und die ausgeschlossenen Kosten angegeben und den Nachweis entsprechend beigefügt.
Nun habe ich den Beihilfebescheid bekommen und es erfolgte eine hälftige Kostenübernahme. Die andere Hälfte muss nun also privat getragen werden.
Mir stellt sich jetzt nun folgende Frage: Weshalb müssen von der pKV ausgeschlossene Versicherungsleistungen angegeben und nachgewiesen werden, wenn eine Kostenübernahme durch die Beihilfe trotzdem nicht erfolgt? Oder liegt eventuell ein fehlerhafter Beihilfebescheid vor?