Belastungsgrenze: Verständnisfrage zu Hinweis auf Erstattungsbescheid

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stolley
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Belastungsgrenze: Verständnisfrage zu Hinweis auf Erstattungsbescheid

Beitrag von stolley » 25.02.2019 17:36

Hallo Zusammen!

Ich verstehe nicht genau die Hinweise auf jedem Erstattungsbescheid der PBeaKK (B-Mitglied):
Hier steht folgendes:
Nachfolgend informieren wir Sie über die zur Belastungsgrenze hinzugerechneten Beträge:
Versicherungsleistungen
Jahr Betrag (EUR) Beleg/e (EUR)
2019 0,00
Beihilfe
Jahr Betrag (EUR) Beleg/e (EUR)
2019 0,00

Summe Ihrer bisher geleisteten Jahresbeträge:
Versicherungsleistungen
Jahr Betrag (EUR)
2019 12,16
Beihilfe
Jahr Betrag (EUR)
2019 28,36
Zum Ende des Jahres erhöht sich natürlich der Betrag unter "Versicherungsleistungen".

Meine Frage jetzt dazu:
Handelt es sich dabei um die von mir geleisteten Zuzahlungen oder um die über die Belastungsgrenze hinausgehenden Beträge? Ich möchte nur abschätzen, ob es sich lohnt, einen Antrag nach Chroniker-Richtlinie zu stellen, um den Grenzwert auf 1% zu verringern.

Danke Euch vielmals!

Zilian
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Re: Belastungsgrenze: Verständnisfrage zu Hinweis auf Erstattungsbescheid

Beitrag von Zilian » 25.02.2019 18:14

Hallo Stolley,

es handelt sich dabei um die geleisteten Zuzahlungen. Oben für die jeweilige Abrechnung und unten die Jahressummen.
Für die Festsetzung der Belastungsgrenze müsste die PBeaKK ja das jährlichen Bruttoeinkommen bekannt sein.

[url][/https://www.pbeakk.de/grundversicherung ... grenze/url]

stolley
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Re: Belastungsgrenze: Verständnisfrage zu Hinweis auf Erstattungsbescheid

Beitrag von stolley » 26.02.2019 09:11

Hallo Zilian,

vielen Dank für Deine Antwort!
Bei diesen Zuzahlungen handelt es sich aber nicht um die jeweiligen Differenzen zwischen Arzt- oder Medikamentenrechnung und Erstattung, richtig?!

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Ruheständler
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Re: Belastungsgrenze: Verständnisfrage zu Hinweis auf Erstattungsbescheid

Beitrag von Ruheständler » 26.02.2019 10:27

stolley hat geschrieben:
25.02.2019 17:36
Ich möchte nur abschätzen, ob es sich lohnt, einen Antrag nach Chroniker-Richtlinie zu stellen, um den Grenzwert auf 1% zu verringern.
...den Antrag zu stellen ist doch kein Aufwand,du verlierst nichts kannst nur was bekommen :mrgreen: nach überschreiten der errechneten Belastungsgrenze werden keine Eigenanteile mehr abgezogen.
Nach §49 BBhV ist das bei mir als Bundesbeamten so geregelt,die PBeaKK wird das sicherlich auch so regeln.
Bild
Gruß vom Ruheständler
meine Eltern sagten damals immer wieder:Junge mach aus Deinem Leben was anständiges, Ergebniss : Feinmechaniker, Soldat,Arbeiter,Angestellter,Beamter,Pensionär,was soll ich noch vollbringen ?...

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Re: Belastungsgrenze: Verständnisfrage zu Hinweis auf Erstattungsbescheid

Beitrag von Zilian » 26.02.2019 11:23

Hallo Stolley,

es sind in den Summen nur die Zuzahlungen je Medikament aufaddiert.

Steht ja auf der auf der jeweiligen Abrechnung jeweils einzeln aufgelistet.

"Die Höhe der Eigenbehalte beziehungsweise Zuzahlungen beträgt 10 Prozent Ihrer Kosten je Packung oder je Bezug. Dies sind mindestens 5,00 Euro und maximal 10,00 Euro, jedoch nicht mehr als die tatsächlichen Kosten."

Nicht in den Summen aufaddiert werden Selbstbehalte wegen Überschreitung eines, für dieses Medikament, festgelegten Festbetrages. Diese Festbeträge werden vom Gemeinsamen Bundesausschuss und dem GKV-Spitzenverband festgelegt und stellen auch für die PeBeaKK die erstattungsfähige Höchstgrenze dar.

Über die Festbeträge für Medikamente gibt es Infos beim Deutsches Institut für Medizinische Dokumentation und Information (DIMDI) https://portal.dimdi.de/festbetragsrecherche/

stolley
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Re: Belastungsgrenze: Verständnisfrage zu Hinweis auf Erstattungsbescheid

Beitrag von stolley » 26.02.2019 18:49

Hi Ruheständler,
Hi Zilian,

vielen Dank für Eure Rückmeldungen, Anregungen und Aufklärung!

Werde gleich den Antrag stellen! :-)

Schönen Abend allerseits!

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