Frage zur Versicherung in Übergangszeit Schüler-Beamter

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Torquemada
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Re: Frage zur Versicherung in Übergangszeit Schüler-Beamter

Beitrag von Torquemada » 09.02.2016 21:52

Tipp für dich:

Da es die oben genannte Versicherung seit ihrem Daten-Korruptionsskandal etwas "schwerer" hat, müsste für dich doch eine Werbeprämie drin sein, wenn du sie empfiehlst.

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Baumschubser
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Re: Frage zur Versicherung in Übergangszeit Schüler-Beamter

Beitrag von Baumschubser » 09.02.2016 21:59

Stimmt, für eine Neukundenwerbung sollte was rausspringen. :lol: :lol: :lol:

Allerdings muss man dieser Gesellschaft auch eines zugute halten. Durch die recht rabiate Neukundengewinnung sind immer wieder viele neue und vor allem junge Beamte dort versichert worden. Das sichert auch alten Säcken wie mir äußerst günstige Beiträge. Man kann also auch der eien oder anderen Datenlücke mal was gutes abgewinnen. :wink:

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Bananen-Willi
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Re: Frage zur Versicherung in Übergangszeit Schüler-Beamter

Beitrag von Bananen-Willi » 09.02.2016 22:01

Torquemada hat geschrieben:
Baumschubser hat geschrieben: Muss er sich als Pensionär später dann zu 100% privat absichern? Oder bekommt er ähnlich wie ich als Justizbeamter auch Beihilfe entsprechend den Familienverhältnissen?
Er bekommt Beihilfe.
Ich weiß nicht, ob das in andern Ländern anders ist, in Bayern jedenfalls muss man sich als Pensionär nur zu 30% restkostenversichern, 70% trägt dann die Beihilfe.

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Baumschubser
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Re: Frage zur Versicherung in Übergangszeit Schüler-Beamter

Beitrag von Baumschubser » 09.02.2016 22:06

Ich denk mal, das wird hier in Sachsen auch so sein, zumal wir ja nahezu alle Vorschriften seinerzeit aus Bayern übernommen haben. Wäre auch logisch und eine Gleichstellung mit anderen Beamten.

Wobei??? Eigentlich hat er ja 40 Jahre und länger PKV-Beiträge gespart, da wärs ja nur gerecht...... :twisted: :twisted: :twisted:

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Re: Frage zur Versicherung in Übergangszeit Schüler-Beamter

Beitrag von sdh1807 » 10.02.2016 10:34

An PKV-Beiträgen spart er nichts. Meines Kenntnisstandes nach muss er sich privat pflegeversichern.

http://www.gdp.de/gdp/gdpmp.nsf/id/DE_G ... icherungen

gefunden
es besteht Versicherungspflicht
§ 23 Abs. 4 SGB XI
http://www.gesetze-im-internet.de/sgb_11/__23.html

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Baumschubser
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Re: Frage zur Versicherung in Übergangszeit Schüler-Beamter

Beitrag von Baumschubser » 10.02.2016 11:14

OK, das wären nochmal rund 10-15€ im Monat (zumindest zahle ich so viel). :wink:

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Re: Frage zur Versicherung in Übergangszeit Schüler-Beamter

Beitrag von Baumschubser » 06.08.2019 15:59

Update:
Ich hole das Thema nochmal hoch, da ja alles zusammen gehört und ich deshalb keinen neuen Thread aufmachen will und dort nochmal die Vorgeschichte erkläre. ;)

Mein Junior hat sich letztlich für eine Laufbahn bei der Landespolizei Mecklenburg-Vorpommern entschieden. Er wird per 01.10.19 zum Polizeikommissar ernannt (eine letzte mündliche Prüfung und die Verteidigung der Bachelorarbeit vorausgesetzt).

Er ist seit Anfang an bei DEM großen Beamtenversicherer (den Namen nenne ich hier mal nicht, beginnt mit D) mit einer kleinen Anwartschaft versichert und wird auch dort bleiben. Nun hat er sich ausrechnen lassen, was er über 45 Dienstjahre für die große Anwartschaft zahlen müsste (ca. 35-40€ plus Pflege monatlich) und wieviel er letztlich als Pensionär deshalb sparen würde (rund 70€ monatlich). Beide Beträge können natürlich im Laufe der Jahre steigen, das kann heute niemand vorausberechnen. Kurzum er ist der Meinung, dass sich das nicht wirklich lohnt, es sei denn er würde knapp 90 oder älter werden.

Rein rechnerisch ist das erstmal nicht zu widerlegen. Aber gibts eventuell noch eine Falle, in die man da tappen könnte und wo sich die große Anwartschaft rechnet?

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