Bewerbung

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DerHagn
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Bewerbung

Beitrag von DerHagn » 21.06.2020 15:23

Servus zusammen,

gibt es für eine Bewerbung an eine andere Behörde irgendwelche Besonderheiten? Was sollte die Bewerbung enthalten bzw. welche Unterlagen sind beizufügen? Gibt es hier Unterschiede gegenüber „normalen“ Bewerbungen?

Danke und viele Grüße

H.

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Bruce Springsteen
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Re: Bewerbung

Beitrag von Bruce Springsteen » 21.06.2020 20:20

gibt es für eine Bewerbung an eine andere Behörde irgendwelche Besonderheiten? -Nein!
Was sollte die Bewerbung enthalten bzw. welche Unterlagen sind beizufügen? - Alles, sodass deine Bewerbung die erste Runde übersteht.
Gibt es hier Unterschiede gegenüber „normalen“ Bewerbungen? - Nein, aber ein Vorteil. Den, das du in der Anderen Behörde bereits gearbeitet hast und somit eine andere Erfahrung mitbringst. Seh ich zumindest bei mir...

DerHagn
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Re: Bewerbung

Beitrag von DerHagn » 22.06.2020 09:49

Guten Morgen,

danke für die Antwort.
Wie erklärt man denn die Einverständnis zur Einsicht in den Personalakt(und Mitteilung personalverwaltende Dienststelle)? Genügt hier ein Satz im Anschreiben oder ist da eine Formvorschrift zu wahren?

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Bruce Springsteen
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Re: Bewerbung

Beitrag von Bruce Springsteen » 22.06.2020 13:16

Hab es in meiner Bewerbung mit einem Satz so stumpf abgehandelt, ja. Reicht völligst aus. Solange du dich hinterher nicht böse beschwerst, reicht der Satz im Anschreiben völligst. ^^ Zur Not sollen Sie dir extra ein Schriftgut zuschicken.

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Re: Bewerbung

Beitrag von DerHagn » 22.06.2020 14:21

Vielen Dank Bruce. Genügt als Hinweis auf die personalverwaltende Dienststelle der Verweis aufs Personalamt und dessen Adresse?
müssen Beurteilungen mitgeschickt werden? Ich schätze mal ja? Die Urkunde vom Auswahlverfahren von vor über 10 Jahren ist wsl. eher nebensächlich, oder?

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Bruce Springsteen
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Re: Bewerbung

Beitrag von Bruce Springsteen » 22.06.2020 16:01

Ja, def. Auswahlverfahren jucken wie Ausbildung etc kein Schwein mehr. :D
Adresse deiner Personalstelle brauchste nicht anzugeben. Wenn sie wirklich das wissen wollen oder sich vorher wirklich - um alle Zweifel entgegen zu wirken- vergewissern wollen, schicken sie dir extra ein Schreiben zu. Wird aber nicht passieren.
Theoretisch können Sie auch ohne deine Zustimmung deine Akte -wegen deiner Bewerbung anfordern- und dann meldet sich deine Stelle explizit noch mal.
Wie gesagt, hab nur kurz und bündig bei mir geschrieben, dass ich meine Zustimmung zwecks Akteneinsicht gebe. Nicht mehr, nicht weniger. Das sind dann auch alle Unterlagen wie Beurteilungen drin.

Du musst erstmal den ersten Schritt schaffen: das Vorstellungsgespräch, wo du nur fiktiv alles angibst. Solltest dich bewähren, Schritt 2, fordern sie deine Akte an. Da wird dann dein gesagtes anhand deiner Akte genau geprüft. ;) Dann ermitteln die immer eigenhändig deine Personalstelle.

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Re: Bewerbung

Beitrag von DerHagn » 22.06.2020 19:51

Grüß dich,

danke für die Hilfe. Muss man die Beurteilungen dann beifügen? Das Zeugnis einer vorherigen Ausbildung und der Abschlussprüfung zum Verwaltungswirt, wie schaut es damit aus? Abschlusszeugnis der mittleren Reife würde ich natürlich beilegen. Führt man im Lebenslauf die Beförderungen oder nur die Tätigkeit bei Stadt xy auf?
Vielen Dank.

Grüße

H.

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Bruce Springsteen
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Re: Bewerbung

Beitrag von Bruce Springsteen » 22.06.2020 21:17

Servus,
nein, nur Anschreiben, Lebenslauf und evlt. - wie ich es gerne machte - eine Vorderseite mit Bild usw. drauf. Deine Beurteilungen werden - wenn überhaupt - mit der Akte gelesen. Dein Abschlusszeugnis der mittleren Reife interessiert keinen, erst Recht, wenn die sehen, dass du den Verwaltungswirt - also zeitlich gesehen den Erfolg nach der mittleren Reife- hattest.

Auf die Beförderungen gehst du nicht ein. Wie gesagt, dass schauen die sich alles mit der Akte an.

Du bringst erstmal mündlich vor, was du hast und bist. Wenn die dich einstellen wollen, dann fordern sie deine Akte an. Wenn das dann alles passt, wirste eingestellt.

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Re: Bewerbung

Beitrag von DerHagn » 13.07.2020 13:22

Danke für deine Hilfe bzw. Infos.
Die Zeiten bleiben mir ja erhalten (Dienstzeiten etc.), wie aber wird mit den Beförderungswartezeiten umgegangen? Regelt das jede Behörde anders?

LG

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Bruce Springsteen
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Re: Bewerbung

Beitrag von Bruce Springsteen » 16.07.2020 21:03

Ja leider! Das bringste am besten bei deiner neuen Stelle in Erfahrung.

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Re: Bewerbung

Beitrag von DerHagn » 17.07.2020 13:25

Danke für deine Antwort.
Weißt du zufällig, ob der neue Dienstherr noch nicht genommene Urlaubstage übernehmen würde? Überstunden verfallen wohl oder kann man dich die auszahlen lassen?

Vielen Dank!

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Re: Bewerbung

Beitrag von Bruce Springsteen » 18.07.2020 17:36

In der Regel übernimmt er sie nicht, da er ja nicht den Urlaub ausbaden will, den du dir beim alten AG angespart hast. Ihm entgeht Arbeitskraft, die dem alten AG "zugestanden" hätte. Ich bin zweimal zum 1.4 gewechselt und musste daher 1/4 anteilig des neuen Jahres und alten Urlaub abbauen. Und das waren bei mir mal 7 Wochen. Dazu musste die Überstunden ebenso abbauen, da der neue Dienstherr sie nicht übernimmt, denn dort fängste bei 0 an.

Aber die neue Stelle teilt dir im Regelfall alles mit bzw. du fragst vorher schon nach. Interesse bekunden kann nie schlecht sein.

Kommt auch immer darauf an, wann du wechselst. Alter, vom letzten Jahr, Urlaub musst bis Ende September nehmen. Wechselt du jetzt um die Zeit, solltest ja auch in den ersten 3-6 Monaten in deiner "Einarbeitungszeit" wenig bis kaum Urlaub nehmen. Und bevor dir das was weg gestrichen wird, solltest zumindest alten Urlaub nehmen.

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