Ist in meinem Fall eine Verbeamtung sinnvoll?

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Dienstunfall_L
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Re: Ist in meinem Fall eine Verbeamtung sinnvoll?

Beitrag von Dienstunfall_L » 03.07.2017 06:10

Was die Rentenansprüche betrifft, würde ich bei der DRV einen Beratungstermin wahrnehmen.

Zur Überlegung, ob Verbeamtung, gehört auch der Gedanke der Krankenversicherung:
Wie ist der Status derzeit?
Wie teuer wäre ggf. ein Wechsel?
(Wenn GKV: Wechsel in freiillige gesetzliche 100% wie Selbstständige / Wechsel in PKV 50%)
(Wenn bereits PKV, dann wird es vrsl. günstiger wg Beihilfe)

sdh1807
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Re: Ist in meinem Fall eine Verbeamtung sinnvoll?

Beitrag von sdh1807 » 03.07.2017 08:23

Tyto hat geschrieben:
30.06.2017 17:55
Die Aussage stimmt auch nicht. Es gibt bei A9 beispielsweise keine Stufe 1, bei höheren Ämtern geht es sogar erst bei Stufe 3 los.
Ach wirklich? Dann frage ich mich was § 27 Abs. 2 BBesG da für Sachen behauptet.
Mit der ersten Ernennung mit Anspruch auf Dienstbezüge im Anwendungsbereich dieses Gesetzes wird ein Grundgehalt der Stufe 1 festgesetzt, soweit nicht Erfahrungszeiten nach § 28 Absatz 1 bis 3 anerkannt werden.
Und die Besoldungstabellen scheinen dann ja auch falsch zu sein.

http://www.beamtenbesoldung.org/images/pdf/bund2018.pdf

Wir haben das Jahr 2017, schade das dein Wissen diesbezüglich Anfang 2009 stehen geblieben ist.

Troy
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Re: Ist in meinem Fall eine Verbeamtung sinnvoll?

Beitrag von Troy » 03.07.2017 13:29

Hallo indalo, mit einfließen in die Überlegungen sollte die Tatsache der 100prozentigen Lohnfortzahlung bei Erkrankung sein. Gerade bei einer längerfristigen oder schwerwiegenden Erkrankung verliert man nichts vom vollen Lohn und man muss sich auch nicht direkt Gedanken um eine etwaige Erwerbsunfähigkeit, schlimmstenfalls Kündigung machen. LG

Torquemada
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Re: Ist in meinem Fall eine Verbeamtung sinnvoll?

Beitrag von Torquemada » 03.07.2017 13:47

Dienstunfall_L hat geschrieben:
03.07.2017 06:10
Was die Rentenansprüche betrifft, würde ich bei der DRV einen Beratungstermin wahrnehmen.
Ich kenne soche Beratungstermine (war mehrfach mit meiner Frau dort).

Wer etwas Basisintelligenz hat und die gut gemachten Seiten der DRV durchliest, bekommt auch alle Infos.

Da inzwischen jeder Rentenversicherte regelmäßig seine Renteninformation zugesendet bekommt und somit seine bisher gesammelten Rentenpunkte kennen sollte, ist alles ziemich einfach.

https://www.deutsche-rentenversicherung ... issen.html

Achtung: Kontenklärung sollte erfolgt sein, damit wirklich alle rentenrechtlich relevanten Zeiten bei der DRV erfasst sind.
Pro Rentenpunkt kann dann mit 67 Jahren mit ca. 30 Euro Bruttorente im Monat gerechnet werden.
Zusatzversorgung des öffentlichen Dienstes nicht vergessen !!!

Ich würde mir verschiedene Szenarien im Vergleich anschauen und monetär bewerten (DRV versus Beamtenversorgung):

- Schwere Krankheit mit z.B. 58 Jahren/61 Jahren/65 Jahren

- Psychischer Zusammenbruch mit z.B. 50 Jahren/53 Jahren/ 57 Jahren

Tyto
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Re: Ist in meinem Fall eine Verbeamtung sinnvoll?

Beitrag von Tyto » 03.07.2017 14:06

Wir haben das Jahr 2017, schade das dein Wissen diesbezüglich Anfang 2009 stehen geblieben ist.
oh wei oh wei, wenn man bei dir mal einen Fehler macht, dann muss man ja gleich in mehreren Sätzen Prügel beziehen :D

Bundesbeamte haben eben ein anderes System als Kommunalbeamte, mea culpa, dass ich nur ein blöder mit Landesbesoldung der Stufe 2 Einstiegsamt bin :roll:

indalo0309
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Re: Ist in meinem Fall eine Verbeamtung sinnvoll?

Beitrag von indalo0309 » 06.07.2017 19:52

Danke für eure Meinungen, Ratschläge, Hinweise.
Ich habe jetzt einen Termin beim Amtsarzt :-)

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