PKV: Debeka - Summenbegrenzung Zahnleistungen

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Particledust
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PKV: Debeka - Summenbegrenzung Zahnleistungen

Beitrag von Particledust » 29.03.2021 21:32

Guten Tag,

ich (25 Jahre, keine gesundheitlichen Vorerkrankungen) habe mich in den letzten Tagen intensiv mit verschiedenen pkv (Debeka, HUK, LMV, Barmenia, ...) befasst. Hierzu habe ich mir die Dokumente zu den Beihilfetarifen und Beihilfeergänzungstarifen im Detail durchgelesen.

Aktuell tendiere ich zum Tarif der Debeka B 20K, B 30, WL 20K, WL 30, BC, PVB. Jedoch "missfällt mir", dass es bei den Zahnleistungen eine Summenbegrenzung von 6150€ pro Jahr gibt (bei der LVM werden die restlichen Kosten z.B. vollständig übernommen). Falls es in Zukunft mal eine aufwendigere Zahnbehandlung geben sollte, z.B. mehrere Implantate, würde die oben genannte Summe ja nur einen Bruchteil der Kosten abdecken.

Wie ist eure Meinung hierzu?

Ps: Abgesehen von der Summenbegrenzung für die Zahnleistung, ist mir als einzig andere "Schwäche" bei der Debeka nur noch das fast nicht existente Tagesgeld von 11€ pro Tag bei Kuren aufgefallen. Sind euch noch andere "Schwächen" bekannt?


Grüße

-YourBunnyWrote-
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Re: PKV: Debeka - Summenbegrenzung Zahnleistungen

Beitrag von -YourBunnyWrote- » 31.03.2021 22:44

Servus, die Schwächen bei Debeka sind bekannt, hier mal ein Auszug:
- Heilmittel "Aufwendungen bis zur jeweils beihilfefähigen Höhe" (B30), Restkostenübernahme fehlt
- BC: tech. Hilfsmittel "bis zur beihilfefähigen Höhe". Sprich Beihilfe=0, Leistung=0
- ambulante Behandlunge nicht über 3,5 GOÄ hinaus
- stationär: "medizinisch begründete Aufwendungen auch über Höchstsätze hinaus"=>Kann-Regelung
- Psychotherapie: keine Restkostenübernahme

Die 6150€ pro Jahr würde ich nicht zu hoch hängen. Es sind ja nur die Restkosten. Mach dich bitte nochmal über die Tarifsystematik schlau. Beispiel: Zahnarzt Rechnung 15.000€: B30 und B20 zahlen 50%=7.500€. Beihilfe zahlt (aus irgendeinem Grund) nur 30%=4500€. Restkosten 3000€. Jetzt gilt es einen guten Ergänzungstarif zu haben. Die Debeka würde hier die 3000€ zahlen (bis max eben 6150). Das muss aber schon eine heftige Rechnung sein oder die Beihilfe wird radikal gekürzt.

Datenbanker
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Re: PKV: Debeka - Summenbegrenzung Zahnleistungen

Beitrag von Datenbanker » 25.04.2021 19:25

Zum einen ist die (Bundes-) Beihilfe 2021 bei Zahnersatz (Metall) von 40 auf 60% erhöht worden. Dementsprechend werden aus den 6000 weit mehr als 12000 Zahnarztrechnung. Das müssen dann aber zig Kronen sein...

Manch ZA ist auch sehr kreativ bei der Rechnung und verlangt unzulässig viel. Wenn beim ZA der Beihilfe-Bescheid kein Einlenken verursacht, hat mir ein Brief an die zuständige KV (die sehr hilfsbereit sind!!) geholfen. Dort schauen sich Gutachter die Sache an und Ärger mit der KV möchte kein (Z)A.

Wer Sonderlocken -wie Implantate- möchte, muss den Tarif prüfen. Als Beamter mit Beihilfe hat man eigentlich halbwegs sanierte Zähne, so dass alle paar Jahre vielleicht eine neue Krone fällig wird - die kostet aber selten mehr als 1 K€. Brücken etc können natürlich teurer sein. Da kann ich nicht mitreden ( 50+ und aufgewachsen, als Prophylaxe keine Kassenleistung war = viele, viele Restaurationen)

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