Steigende PKV-Beiträge 2020/2021

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M240i
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Re: Steigende PKV-Beiträge 2020/2021

Beitrag von M240i » 16.12.2020 17:59

EgonKrenz hat geschrieben: 16.12.2020 16:07
M240i hat geschrieben: 16.12.2020 15:25 Wenn sie BBeamter, und Sie EgonKrenz, ihr Alter dazu schreiben. Ich denke die niedrigen Beiträge sind Alters bedingt! Da ich wesentlich mehr zahle!
seit 2007 in der pkv und 40 j
Danke für deine Antwort!
Seit 1993 PKV und 55j

Magnolie
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Re: Steigende PKV-Beiträge 2020/2021

Beitrag von Magnolie » 25.12.2020 13:54

Auch ich bekam eine hohe Beitragserhöhung von der Debeka.
Ich könnte wegen der Erhöhung kündigen. Doch bin ich älter und habe Vorerkrankungen, so dass ein Wechsel nicht viel Sinn macht.
Darauf spekuliert die Debeka bei älteren Versicherten ..

Denn:
Je älter man wird, je mehr chronische Krankheiten man bekommt, umso mehr versucht diese Versicherung, sich schadlos zu halten.
Ich rate jedem, frühzeitig aus dieser Versicherung auszusteigen, damit er sich künftigen Ärger erspart, wenn das eintritt, wofür man die Versicherung abgeschlossen hat, nämlich Krankheiten.

Bei jedem Leistungsantrag nimmt sie dann später nämlich Kürzungen vor.
Leistungen, die sie noch vor Jahren zahlte, werden dann teils nicht mehr bezahlt, obwohl es sich um Leistungen handelt, bei denen keine Änderungen in den Tarifen bestehen.
Z. B. eine mit normalem Steigerungssatz berechnete GOZ-Ziffer bei einer provisorisschen prothetischen Versorgung.

Mein Rat:
Geht raus aus dieser Versicherung.
Informiert Euch über die Tricks, die gerade die Debeka anwendet, wenn ihr mal chronisch krank werdet.
Z. B. bei Jamada, Trustpilot, Testberichte, etc.

Ralf Lustig
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Re: Steigende PKV-Beiträge 2020/2021

Beitrag von Ralf Lustig » 25.12.2020 16:14

Auch mich beschäftigt das Thema noch immer.
Kann mir jemand sagen, um welchen Zeitraum, konkret (welche Jahre konkret), es sich bei dem Verfahren (BGH) handelt?
Ab wann (Streitwert) macht es denn überfhaupt Sinn zu klagen (zu mal ein Rechtsanwalt nicht für ein Appel und Ei tätig wird)?
Wenn ich alles so richtig verstehe, geht es dabei "nur" um die jährliche Erhöhung der Beiträge/Prämien (bei mir durchschnittlich jedes Jahr monatlich ca. 20 Euro mehr). Macht es da Sinn zu klagen?
Mit besten Grüßen, bis bald
Ralf

-YourBunnyWrote-
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Re: Steigende PKV-Beiträge 2020/2021

Beitrag von -YourBunnyWrote- » 25.12.2020 18:48

Magnolie hat geschrieben: 25.12.2020 13:54 Bei jedem Leistungsantrag nimmt sie dann später nämlich Kürzungen vor.
Leistungen, die sie noch vor Jahren zahlte, werden dann teils nicht mehr bezahlt, obwohl es sich um Leistungen handelt, bei denen keine Änderungen in den Tarifen bestehen.
Z. B. eine mit normalem Steigerungssatz berechnete GOZ-Ziffer bei einer provisorisschen prothetischen Versorgung.

Mein Rat:
Geht raus aus dieser Versicherung.
Informiert Euch über die Tricks, die gerade die Debeka anwendet, wenn ihr mal chronisch krank werdet.
Z. B. bei Jamada, Trustpilot, Testberichte, etc.
Meinst du raus aus der Debeka oder ganz aus der PKV? Inwiefern wären die andenen Privaten besser? Könntest du die Tricks etwas genauer ausführen?

Und wie kann es sein, dass etwas nicht bezahlt wird, was früher bezahlt wurde? Das geht ja nicht nach Lust und Laune des Versicherers, sondern es gilt das, was im Vertrag steht. Dort sind die Leistungen eindeutig beschrieben. Was genau wurde bei der Prothese nicht bezahlt, der Teil, den die Beihilfe nicht übernommen hatte?

Magnolie
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Re: Steigende PKV-Beiträge 2020/2021

Beitrag von Magnolie » 26.12.2020 14:40

-YourBunnyWrote- hat geschrieben: 25.12.2020 18:48 Meinst du raus aus der Debeka oder ganz aus der PKV? Inwiefern wären die andenen Privaten besser? Könntest du die Tricks etwas genauer ausführen?
Wenn man raus aus der PKV kann, dann wäre ich auch dafür. Bei Beamten ist das aber wohl relativ teuer, so dass man in der Regel nur raus aus einer Privatversicherung kann um in die nächste einzutreten. Ich kann nicht sagen, welche andere Privatversicherung die Beste wäre. Ich kann nur über Erfahrungen mit der Debeka berichten, die ich aber hier, um anonym zu bleiben, nicht im Detail nennen werde.

Einer der von mir gemeinten "Tricks" ist der gewählte Zeitpunkt für die massive Beitragserhöhung, was ich oben schon angedeutet habe:
Denn viele Versicherte gehen aus Angst vor einer evtl. Ansteckung derzeit viel weniger zum Arzt. Die Debeka sieht dies ja durch die derzeit engereichten Leistungsanträge für die Krankenversicherung.
D h. viele Versicherte haben aber gesundheitliche Probleme, die sie, wenn sie keine Ansteckung mehr fürchten müssen (z. B. nach der Impfung) aber dennoch beim Arzt oder im Krankenhaus klären lassen werden.
Diese Versicherten werden vom Sonderkündigungsrecht infolge der Beitragserhöhung kaum Gebrauch machen und werden eher nicht in einen Tarif mit weniger Leistungen wechseln, weil sie ja noch umfangreiche Diagnostik oder Behandlungen machen lassen müssen.
So werden also viele die "Kröte" mit den immensen Beitragserhöhungen "schlucken" - und das ist im Sinne der Debeka.
Soweit ich weiß, haben andere Krankenversicherer nicht sooo immens ihre Beiträge erhöht wie die Debeka ...

Ein weiterer oft gelesener Punkt ist, dass die Debeka bei ihren Versicherten solange großzügiger mit der Erstattung von Leistungen ist, wie es sich für den Versicherten noch lohnt, zu einer anderen Versicherung ohne zusätzliche Risikozuschläge zu wechseln.
Ist aber ein Versicherter erst mal so krank, dass er bei anderen Versicherungen mit enormen Risikozuschlägen rechnen muss, lässt die Leistungsbereitschaft der Debeka deutlich nach.
Ich lese viel auf Internetseiten, in denen Kunden, Versicherte oder andere Verbraucher Erfahrungen mit bestimmten Anbietern austauschen.
Diese Seiten habe ich oben teils genannt, wobei es sicher noch weitere gibt.
Einfach mal lesen und man hat dann schon einen Eindruck.

Bei der Prothese geht es nicht um den Bereich, den die Beihilfe zu zahlen hat oder ggf. nicht zahlen will bzw. muss.
Ich weiß, dass es Leistungen gibt, die von der Beihilfe nicht gezahlt werden, die dann aber von der Debeka gezahlt werden.
Es geht um eine Ziffer für prothetische Leistungen (siehe GOZ F. 5000 ff), die korrekt berechnet wurde.

Mr. Green
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Re: Steigende PKV-Beiträge 2020/2021

Beitrag von Mr. Green » 26.12.2020 15:54

Aus dem Kollegenkreis weiß ich zumindest, dass ich bei der Debeka scheinbar ganz gut aufgehoben bin. Da hört man von anderen Versicherern ganz andere Stories.

Und es gibt auch keine "Tricks" wann die PKV ihre Beiträge erhöhen dürfen. Das geht erst, wenn bestimmte Grenzwerte überschritten sind. Darum kommt es alle paar Jahre zu stärkeren Beitragserhöhungen anstatt jährlich zu moderateren. Und man kann ja auch das Positive sehen: Höhere Beiträge ergeben eine höhere BRE :D

Magnolie
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Re: Steigende PKV-Beiträge 2020/2021

Beitrag von Magnolie » 26.12.2020 20:59

Mr. Green hat geschrieben: 26.12.2020 15:54 Aus dem Kollegenkreis weiß ich zumindest, dass ich bei der Debeka scheinbar ganz gut aufgehoben bin.
Du bist also noch jünger, wenn Du sogar BRE bekommst. Dann warte mal, bis Du im Alter von 60 oder 70 bist und vielleicht Deine Krankheitskosten hochgehen...
Wenn das nicht passiert, d. h. Du relativ gesund bleibst, wirst Du bei keiner Versicherung schlechte Erfahrungen machen.
Solche Menschen werden von einer Krankenversicherung nicht vergrault. Im Gegenteil: Diese Menschen sollen doch die Versicherung mitfinanzieren.

Für mich war die Beitragserhöhung dieses Jahres die mit Abstand Höchste. Ich habe in den letzten ca 40 Jahren noch nie eine solche Beitragserhöhung gehabt.
Daher fragt man sich schon, wieso gerade zu diesem Zeitpunkt ...

Magnolie
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Re: Steigende PKV-Beiträge 2020/2021

Beitrag von Magnolie » 26.12.2020 21:19

Magnolie hat geschrieben: 25.12.2020 13:54
Z. B. bei Jamada, Trustpilot, Testberichte, etc.
Korrektur:
Richtig: Jameda (statt Jamada)

M240i
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Re: Steigende PKV-Beiträge 2020/2021

Beitrag von M240i » 27.12.2020 09:08

Für mich war die Beitragserhöhung dieses Jahres die mit Abstand Höchste. Ich habe in den letzten ca 40 Jahren noch nie eine solche Beitragserhöhung gehabt.
Daher fragt man sich schon, wieso gerade zu diesem Zeitpunkt ...
[/quote]

Sie wissen nicht warum die Beiträge so steigen? Nichts für ungut aber dann haben sie die letzten drei Jahre nicht viel mitbekommen was bei uns alles abläuft!

ISDNforever
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Re: Steigende PKV-Beiträge 2020/2021

Beitrag von ISDNforever » 27.12.2020 10:56

Magnolie hat geschrieben: 26.12.2020 20:59 Für mich war die Beitragserhöhung dieses Jahres die mit Abstand Höchste. Ich habe in den letzten ca 40 Jahren noch nie eine solche Beitragserhöhung gehabt.
Daher fragt man sich schon, wieso gerade zu diesem Zeitpunkt ...
Es ist sehr ärgerlich, keine Frage, aber die Begründungen werden den Schreiben beigefügt. Vereinfacht gesagt sind oft gestiegene Leistungsaufgaben und die geringeren Zinsen.
Darüber hinausgehende Details kann ein Versicherungsmathematiker errechnen.

Wer in die PKV wechselt wird dort auch sein Leben lang bleiben, außer eine sozialversicherungspflichtige Beschäftigung wird aufgenommen (Finanztip und andere erklären dies gut). Deshalb sollte man auch X % durchschnittliche jährliche Steigerung einplanen.

Magnolie
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Re: Steigende PKV-Beiträge 2020/2021

Beitrag von Magnolie » 27.12.2020 11:30

M240i hat geschrieben: 27.12.2020 09:08 Sie wissen nicht warum die Beiträge so steigen? Nichts für ungut aber dann haben sie die letzten drei Jahre nicht viel mitbekommen was bei uns alles abläuft!
Was meinen Sie mit "was bei uns alles abläuft!"
In Deutschland läuft sehr vieles ab und das Meiste wird keinen Einfluss auf die Beiträge der Debeka haben.

Derzeit (seit März 2020) sollte die Debeka keine hohen Ausgaben haben, weil sehr viele Menschen wegen der Ansteckungsgefahr nicht zum Arzt, ins Krankenhaus gehen und weil doch Operationen gar nicht mehr stattfinden.

Im übrigen gibt es ein interessantes Urteil des BGH vom 16. 12. 20.
https://www.bundesgerichtshof.de/Shared ... n=10690868
Ich habe das erst vor kurzem gefunden und bin noch am Überlegen, ob ich vor Jahresende handeln muss.
Es ging darin um Beitragserhöhungen der Axa-Versicherung.
Aber es dürfte sicher auch auf andere Privatversicherungen anwendbar sein.

Interessant für die aktuellen Beitragserhöhungen ist das hier:
https://www.tagesschau.de/wirtschaft/ve ... e-101.html
Zwar könnten Versicherte die Erhöhungsbeträge zunächst zurückfordern, wenn die Gründe für die Erhöhung unvollständig mitgeteilt wurden.
Im Gegenzug würden dann aber die zukünftigen Beiträge besonders stark steigen.
Ich gehe davon aus, dass es vor dem Urteil schon absehbar war, wie sich der BGH entscheidet, so dass die aktuellen Beitragsanpassungen evtl. die erwartbaren Rückforderungen für die Vorjahre auch ausgleichen sollen.
Wenn dies einer der Gründe ist, dann muss man erst Recht eine Rückforderung für die Vorjahre prüfen.

Magnolie
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Re: Steigende PKV-Beiträge 2020/2021

Beitrag von Magnolie » 27.12.2020 11:42

ISDNforever hat geschrieben: 27.12.2020 10:56 Es ist sehr ärgerlich, keine Frage, aber die Begründungen werden den Schreiben beigefügt. Vereinfacht gesagt sind oft gestiegene Leistungsaufgaben und die geringeren Zinsen.
Darüber hinausgehende Details kann ein Versicherungsmathematiker errechnen.

Wer in die PKV wechselt wird dort auch sein Leben lang bleiben, außer eine sozialversicherungspflichtige Beschäftigung wird aufgenommen (Finanztip und andere erklären dies gut). Deshalb sollte man auch X % durchschnittliche jährliche Steigerung einplanen.
In meinem gerade geposteten Beitrag habe ich auf die derzeit wohl niedrigen Ausgaben der Debeka infolge Corona hingewiesen und noch andere mögliche Gründe (Link "tagesschau.de") genannt.
Beamte wechseln nicht in die PKV, sondern sind in aller Regel ab dem 1. Tag drin.
Gesetzlich Versicherte werden eine PKV in den meisten Fällen meiden. Mein Bruder ging nach kurzer Zeit freiwillig wieder aus einer PKV raus.

Mir stellt sich die Frage, ob eine Krankenversicherung ihre Beiträge bei Menschen, die im Laufe ihrer Zugehörigkeit zur Versicherung schwerer krank werden und daher höhere Kosten haben, erhöhen darf? M. E. nicht.
Aber natürlich wird die Versicherung auch eine Beitragserhöhung bei diesem Personenkreis anders begründen ...

PS:
Nebenbei bemerkt:
Das Bußgeld in Höhe von 1,3 Mio Euro, das die Debeka im Jahr 2014 zahlen musste, haben die Versicherten über ihre Beiträge sicher auch bezahlt, ohne dass dies wohl in den Gründen für die Beitragsanpassungen gestanden hat. Oder stand das drin?

M240i
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Re: Steigende PKV-Beiträge 2020/2021

Beitrag von M240i » 27.12.2020 12:17

Was meinen Sie mit "was bei uns alles abläuft!"
In Deutschland läuft sehr vieles ab und das Meiste wird keinen Einfluss auf die Beiträge der Debeka haben.



Hier geht es ja um die Debeka, aber heißt es hier Steigende PKV Beiträge!
Die Debeka ist nicht die einzige Versicherung wo so steigt! Warum wohl? Keinen Einfluss auf Debeka ? Wenn sie meinen!
Wie ich schon geschrieben haben seit Drei Jahren!

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Re: Steigende PKV-Beiträge 2020/2021

Beitrag von ISDNforever » 27.12.2020 12:45

Magnolie hat geschrieben: 27.12.2020 11:42

In meinem gerade geposteten Beitrag habe ich auf die derzeit wohl niedrigen Ausgaben der Debeka infolge Corona hingewiesen und noch andere mögliche Gründe (Link "tagesschau.de") genannt.
Beamte wechseln nicht in die PKV, sondern sind in aller Regel ab dem 1. Tag drin.
Gesetzlich Versicherte werden eine PKV in den meisten Fällen meiden. Mein Bruder ging nach kurzer Zeit freiwillig wieder aus einer PKV raus.
Die Versicherungen sprechen von Mehraufwendungen von über 1 Mrd. € durch die Hygienepauschalen von mehr als 6 € bzw. 14 € je Arzt-Patienten-Kontakt. Wie sich die Ausgaben insgesamt entwickelt haben kann keiner von uns nachvollziehen.


Magnolie hat geschrieben: 27.12.2020 11:42
Mir stellt sich die Frage, ob eine Krankenversicherung ihre Beiträge bei Menschen, die im Laufe ihrer Zugehörigkeit zur Versicherung schwerer krank werden und daher höhere Kosten haben, erhöhen darf? M. E. nicht.
Aber natürlich wird die Versicherung auch eine Beitragserhöhung bei diesem Personenkreis anders begründen ...

Für den einzelnen Versicherten alleine nur wegen seiner hohen Behandlungskosten darf es, absehen von einem etwaig bei Abschluss vereinbarten Risikozuschlag, keine Erhöhung geben.
Wenn aber festgestellt wird, dass der Schwellenwert in einer "Beobachtungseinheit" überschritten wird, sind Beitragsanpassungen in den Tarifen möglich. Das trifft dann aber nicht nur den einzelnen Versicherten sondern alle Versicherten der Beobachtungseinheit eines Tarifs.

Sehr durchsichtig ist das ganze nicht, aber einfach "teure" Versicherte durch Beitragserhöhungen zu "schikanieren" geht nicht.

MikeHH
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Re: Steigende PKV-Beiträge 2020/2021

Beitrag von MikeHH » 28.12.2020 12:09

Magnolie hat geschrieben: 25.12.2020 13:54 Auch ich bekam eine hohe Beitragserhöhung von der Debeka.
Ich könnte wegen der Erhöhung kündigen. Doch bin ich älter und habe Vorerkrankungen, so dass ein Wechsel nicht viel Sinn macht.
Darauf spekuliert die Debeka bei älteren Versicherten ..

Denn:
Je älter man wird, je mehr chronische Krankheiten man bekommt, umso mehr versucht diese Versicherung, sich schadlos zu halten.
Ich rate jedem, frühzeitig aus dieser Versicherung auszusteigen, damit er sich künftigen Ärger erspart, wenn das eintritt, wofür man die Versicherung abgeschlossen hat, nämlich Krankheiten.

Bei jedem Leistungsantrag nimmt sie dann später nämlich Kürzungen vor.
Leistungen, die sie noch vor Jahren zahlte, werden dann teils nicht mehr bezahlt, obwohl es sich um Leistungen handelt, bei denen keine Änderungen in den Tarifen bestehen.
Z. B. eine mit normalem Steigerungssatz berechnete GOZ-Ziffer bei einer provisorisschen prothetischen Versorgung.

Mein Rat:
Geht raus aus dieser Versicherung.
Informiert Euch über die Tricks, die gerade die Debeka anwendet, wenn ihr mal chronisch krank werdet.
Z. B. bei Jamada, Trustpilot, Testberichte, etc.
Ich kann die von Dir gemachten Aussagen in keinster Weise nachvollziehen, obwohl ich mich zu dem von Dir genannten Personenkreis zähle.
Eine provisorische prothetische Versorgung wurde bei mir erst zu Jahresbeginn durchgeführt und von der Debeka anstandslos und vollständig erstattet.
Ich persönlich fühle mich als chronisch Kranker bei der Debeka sehr gut aufgehoben.
Beitragserhöhungen sind ärgerlich aber manchmal wohl nicht zu umgehen, wobei die Debeka über einen Zeitraum von fast 40 Jahren mir nicht durch übermäßige Erhöhungen aufgefallen ist.
Außerdem wurden im Schreiben mehrere Möglichkeiten der Beitragsreduzierung aufgezeigt.

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