amtsärztliche Verbeamtungsuntersuchung Beamter (Bund)

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Fragender2019
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amtsärztliche Verbeamtungsuntersuchung Beamter (Bund)

Beitrag von Fragender2019 » 13.11.2019 09:23

Guten Morgen in die versammlte Runde ...

mir ist bewusst, dass die Frage bereits oft gestellt wurde, die SuFu habe ich auch genutzt ... bin aber nicht wirklich fündig geworden. Daher eröffne ich dann doch einmal ein Thema.

Folgendes:

Ich habe ein Schreiben erhalten, in dem mir die beabsichtigte Verwendung auf einem Dienstposten als Sachbearbeiter im gehobenen techn. Dienst (Schreibtischposten), vorbehaltlich der Feststellung der fachlichen, persönlichen und gesundheitlichen Eignung, in Aussicht gestellt wird.

Das Fachliche dürfte sich mit dem Vorstellungsgespräch und der Sichtung meiner Bewerbung erübrigt haben. Persönliche Eignung (Zuverlässigkeit) dürfte ebenfalls unproblematisch sein. Ich war in meinem Leben nie straffällig, Gegenstand von Ermittlungsverfahren o.Ä., ich habe nicht mal Punkte in Flensburg.

Also zum Kern des Pudels:

Ich war bis jetzt circa 15 Jahre in der freien Wirtschaft tätig und bin nicht ganz Mitte 40.

Nun habe ich etwas "Bammel" vor der Diensttauglichkeitsuntersuchung. Meinen Körper habe ich zugegebenermaßen nicht gerade wie eine Kathedrale behandelt (BMI knapp unter 30). Mein Zahnstatus hat Luft nach oben. Ich habe in den letzten 15 Jahren recht wenig Sport gemacht (Zeit fehlt einfach: Familie und Berufspendler = 11h täglich beruflich unterwegs). Drogen habe ich nie in meinem Leben konsumiert (nicht mal in den "wilden Jahren" während meines Studiums). Alkohol in Maßen ... (vielleicht 1-2x monatlich ... eher 1x). Ich bin Brillenträger (nicht besonders stark ... etwa -1 und -1,25 Dioptrien ... genaue Werte habe ich garnicht). Ich habe nie geraucht.

Was mir nur ein wenig Sorge bereitet ist, dass ich vor ungefähr 2,5 Monaten vermutlich wegen eines Spinnenbisses für 10 Tage starke Antibiotika und in der Folge etwa 4 Wochen Schmerzmittel nehmen musste. Die Sache ist jedoch rückstandlos überstanden.

Ich habe etwa 2 Jahre Betablocker genommen und bin gerade dabei diese unter ärztlicher Kontrolle abzusetzen. Mein Hausarzt hielt meine Blutdruckprobleme seinerzeit (im Frühjahr 2017 diagnostiziert) für stressbedingt. Damals begann eine familiengerichtliche Auseinandersetzung.

Was kommt auf mich zu während dieser Untersuchung. Wie ist der formale Ablauf?

Bekomme ich ein Aufforderungsschreiben mir einen Termin beim Amtsarzt meines Landkreises zu machen und der führt dann die Untersuchung durch?
Meine vorgesehene Dienststelle liegt im benachbarten Bundesland. Ist dann der dortige Amtsarzt zuständig? Oder erhalte ich einen Termin bei einem vorgegebenen Arzt? Was wird abgeprüft?

Wegen des Spinnenbisses habe ich ein wenig Bedenken in Bezug auf medikamentös bedingte mögliche Veränderungen im Blut. Ich wollte vorab meinen Hausarzt kontaktieren und Rücksprache halten. Ich habe verschiedentlich auch von Blutentnahmen gelesen. Was wird hier getestet? Sind Betablocker ein k.o.-Kriterium?

Vielen Dank und viele Grüße, Fragender2019

Torquemada
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Re: amtsärztliche Verbeamtungsuntersuchung Beamter (Bund)

Beitrag von Torquemada » 13.11.2019 10:24

Fragender2019 hat geschrieben:
13.11.2019 09:23
Guten Morgen in die versammlte Runde ...

mir ist bewusst, dass die Frage bereits oft gestellt wurde, die SuFu habe ich auch genutzt ... bin aber nicht wirklich fündig geworden. Daher eröffne ich dann doch einmal ein Thema.

..........

Wegen des Spinnenbisses habe ich ein wenig Bedenken in Bezug auf medikamentös bedingte mögliche Veränderungen im Blut.
Thematik wurde dutzendfach hier durchgekaut. Bei dir kann man nur noch fragen, was das für eine Spinnenart gewesen ist......

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