Schon unterschrieben?

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Florian Hanebüchen
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Beitrag von Florian Hanebüchen » 01.04.2018 19:14

Aktuell stark in der Diskussion ist die sogenannte Erklärung 2018. Sie richtet sich gegen illegale Masseneinwanderung und für die Wiederherstellung der rechtsstaatlichen Ordnung an unseren Grenzen.

Zuerst konnten sich nur Akademiker und Kulturschaffende beteiligen. Wie man liest, soll die Erklärung aber in eine Petition münden, die allen offen steht.

Mich würde interessieren, wie die Diskussion darüber in den Amtsstuben aussieht. Ein mutiges Signal gegen die Gefahren für den gesellschaftlichen Zusammenhalt durch ungesteuerte Zuwanderung und für den Erhalt unserer freiheitlich-demokratischen Werte? Oder sollte man sich lieber zurückhalten - unsere Politiker schaffen das schon?
Zuletzt geändert von Florian Hanebüchen am 01.04.2018 19:58, insgesamt 1-mal geändert.

dibedupp
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Re: Schon unterschrieben?

Beitrag von dibedupp » 01.04.2018 19:23

Der Link funktioniert nicht.

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Florian Hanebüchen
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Re: Schon unterschrieben?

Beitrag von Florian Hanebüchen » 01.04.2018 19:59

dibedupp hat geschrieben:
01.04.2018 19:23
Der Link funktioniert nicht.
Ist repariert, danke für den Hinweis.

Torquemada
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Re: Schon unterschrieben?

Beitrag von Torquemada » 01.04.2018 20:19

Hierzu gibt es heute am 01.04.2018 um 23.10 Uhr einen Beitrag bei den ARD-Tagesthemen.

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tiefenseer
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Re: Schon unterschrieben?

Beitrag von tiefenseer » 06.04.2018 09:56

Inanbetracht der Haltung einer Frau Merkel an ihrer "Asylpolitik" halte ich den Schritt für alternativlos.

Es ist doch befremdend täglich mit zu erleben, wie im politischen Lager stets "alte"-neue Ausreden gefunden werden, um wichtige Projekte in unserem Land nicht zu finanzieren zu können/zu wollen. Ich denke da beispielhaft an der Schulausbildung unserer Kinder. Weiter - Bundesweit fehlen etwa 30.000 Kita-Plätze. Der Bereich der Altenpflege, wo man 8ooo Stellen schaffen will, wo 80.000 (!!!) benötigt werden.
Beispiel gäbe es sicherlich Hunderte.

Auf der anderen Seite werden Gelder verschwendet, die sinnvoll eingesetzt werden könnten.
Wieviel Millarden sind seit 2015 durch die illegale Einwanderung uns an Schaden entstanden?

Ich habe irgendwo gelesen, dass jährlich 20 Milliarden Euro für Versorung und Unterbringung von uns Steuerzahlern aufgebracht werden müssen.

Was für eine gigantische Summe!!!!

Und - angesichts des allseitig massiven Lobbyismus zugunsten der Masseneinwanderung ist es eher wahrscheinlich, dass die Kosten noch untertrieben sind.

Vor einigen Tagen führte ich ein Gespräch mit einem Mediziner einer Klinik.
Seit der massenhaften Zuwanderung tauchen wieder Krankheitsbilder auf, die bei uns "ausgerottet" schienen. Er nannte u.a. Krätze und TBC. Erkrankungen, die dem Sozialsystem enorme Kosten verursachen. Kosten, die die Krankenkassen demächst auf die Beitragszahler abwälzen werden.

Ich werde diese Petition unterstützen.
Die letzten Jahrzehnte mit den bekannten „Volks“-Parteien haben Deutschland genau dorthin gebracht, wo es jetzt steht: Am Abgrund!
Ärgere Dich nicht über Deine Fehler und Schwächen, ohne sie bist Du zwar vollkommen, aber kein Mensch mehr.

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Florian Hanebüchen
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Re: Schon unterschrieben?

Beitrag von Florian Hanebüchen » 06.04.2018 21:49

tiefenseer hat geschrieben:
06.04.2018 09:56
Ich habe irgendwo gelesen, dass jährlich 20 Milliarden Euro für Versorung und Unterbringung von uns Steuerzahlern aufgebracht werden müssen.

Was für eine gigantische Summe!!!!
Das ist möglicherweise sogar noch zu niedrig gegriffen:
NZZ hat geschrieben:Indirekt bestätigt Entwicklungshilfeminister Gerd Müller derlei hohe Summen. Der CSU-Politiker rechnet vor: «Für eine Million Flüchtlinge geben Bund, Länder und Gemeinden 30 Milliarden Euro im Jahr aus. Das Geld wäre in den Herkunftsländern besser angelegt.» Das Institut der Deutschen Wirtschaft (IW) kommt auf den Betrag von 50 Milliarden, den auch der Sachverständigenrat für 2017 errechnet hat. Das Kieler Institut für Wirtschaftsforschung kalkuliert mit bis zu 55 Milliarden Euro pro Jahr.
Was mich am meisten daran stört: Die sogenannten Flüchtlinge kommen doch alle aus sicheren Drittstaaten. Wie kann man dann so tun, als sei die Einreise nach Deutschland alternativlos?
tiefenseer hat geschrieben:
06.04.2018 09:56
Ich werde diese Petition unterstützen.
Die letzten Jahrzehnte mit den bekannten „Volks“-Parteien haben Deutschland genau dorthin gebracht, wo es jetzt steht: Am Abgrund!
Meiner Ansicht nach fehlt bei den genannten Parteien jegliche konkrete Planung, wie man die - immer noch anhaltende - Neuzuwanderung begrenzen möchte. Und zudem gibt es keine Erleichterungen für mehr Rückführungen. Die Verwaltungsgerichte und das BAMF sind doch total überlastet.

Ich habe den Eindruck, man versucht, die Versäumnisse dadurch zu kaschieren, dass man vor der Gefahr von rechts warnt. Klar, Rechtsextremismus ist ein Problem. Aber gerade solch eine Erklärung kann dazu beitragen, dass der Protest in die Mitte getragen wird.

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tiefenseer
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Re: Schon unterschrieben?

Beitrag von tiefenseer » 08.04.2018 11:15

Florian Hanebüchen hat geschrieben:
06.04.2018 21:49

Ich habe den Eindruck, man versucht, die Versäumnisse dadurch zu kaschieren, dass man vor der Gefahr von rechts warnt. Klar, Rechtsextremismus ist ein Problem. Aber gerade solch eine Erklärung kann dazu beitragen, dass der Protest in die Mitte getragen wird.
Die gesamte Kultur des Diskussion und des Meinungsstreits hat eine Form angenommen, die nur noch schwerlich zu ertragen ist. Und - es hat auch hier im Forum Einzug gefunden.
Überhaupt stößt man zunehmend auf ein recht verstörendes Verständnis von Meinungsfreiheit, das darauf hinausläuft, die harsche Ablehnung anderer Ansichten ohne weitere Diskussion als Einschränkung der Meinungsfreiheit anzusehen. Ist man der Meinung, dass die Diskussion ein künstlich erzeugte Hysterie sei und wir eine Verpflichtung ggü. den vielen "sogenannten Flüchtlingen" hätten, dann wird jede anders geartete Meinung im Keime erstickt und schnell wird man in die Ecke AfD- und Pegida-Sympathisantenmilieu geschoben.

Vielleicht ein Disskosionsanreiz.
Mit seinem Buch "Deutschland schafft sich ab" hat Tilo Sarazzin eine Welle der Empörung, besonders was sein Diskussionsansatz zu den Migranten und den Folgen u.a. in der Bildung zu Tage brachte, hervor gebracht.
Viele „gute Menschen“ und „Realitätsverweigerer“ in diesem Land haben die vom Autor in aller Klarheit skizzierten Probleme, die es übrigens auch schon vor der Zeit der sogenannten „Flüchtlingskrise“ gab, in der bekannten Form versucht zu verleugnen, klein zu reden oder gar abzuwiegeln.

War das alles falsch was er zu diesem Thema im Jahr 2010 veröffentlichte?

Nur 8 Jahre danach haben wir einen Zustand erreicht, wo in der Politik immer noch kein generelles Umdenken stattgefunden hat.

Der in der Natur herrschende Veränderungsprozeß wird schlußendlich auch die Politik dieses Landes einholen, wenn es nämlich an den eigenen Geldbeutel gehen wird. Oder wie gedenkt diese alt-neue Politikerriege die finanzielle Last eines weiteren Flüchtlingsstromes ( ich denke dabei an den Familienanschluss/-nachzug) zu schultern, ohne den Zugriff auf das erwirtschafte Geld - was uns ja so wohlwollend als schwarz Null serviert wird?
Ärgere Dich nicht über Deine Fehler und Schwächen, ohne sie bist Du zwar vollkommen, aber kein Mensch mehr.

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Re: Schon unterschrieben?

Beitrag von Florian Hanebüchen » 30.05.2018 20:19

Liebe Leute,

es gibt eine ganz wichtige Information für die Unterzeichner der Erklärung 2018:

Viele haben die im März gestartete Petition unterschrieben. Mittlerweile hat eine der Initiatorinnen, die bekannte Bürgerrechtlerin Vera Lengsfeld, die Petition förmlich beim Bundestag eingereicht. Die vorher eingereichten Mitzeichnungen werden nicht automatisch gezählt. Das heißt, alle Unterstützer des Vorhabens müssen nochmal ihre Mitzeichnung in der Bundestags-Petition leisten! Ein Quorum von 50.000 Unterschriften ist erforderlich. Man kann sich relativ einfach registrieren lassen und dann seine Mitzeichnung abgeben.

Hier ist der Link:

Petition 79822 | Asylrecht - "Gemeinsame Erklärung 2018" vom 17.05.2018

Viele Grüße
Hanebüchen

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