Der Fall Uli Hoeneß

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Topgun
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Der Fall Uli Hoeneß

Beitrag von Topgun » 13.03.2014 18:51

Hallo,
heute ist das Gerichtsurteil gegen den
Bayernpräsident Hoeneß gefallen, und ich habe einen super
Kommentar der JF gefunden... :wink:

"Hoeneß hat keinen Schaden angerichtet wie die Politiker, die den Steuerzahlern jetzt Milliardenlasten aufbürden.
Er hat per Saldo ein kleines Minus mit seinen Transaktionen auf einem Schweizer Bankkonto gemacht, sagte er.
Dennoch fährt er jetzt ein, weil das Gericht nur die Jahre bewertet, in denen er Gewinne erwirtschaftete,
und die außer Acht läßt, in denen er Verluste gemacht hat. Nur so konnte die hohe Zahl von 27 Millionen Euro aufgetürmt werden.
Gewinne und Verluste darf er nachträglich nicht miteinander verrechnen.

Nachträglich verrechnen war ihm nicht möglich

In Wahrheit ging es bei dem Prozeß und der Medienkampagne gegen den Steuersünder Hoeneß um mehr als einen prominenten Vereinspräsidenten.
Dem Normalbürger sollte demonstriert werden, was geschieht, wenn er seine Steuerschulden nicht rechtzeitig begleicht und es wagt,
Geld ins Ausland zu transferieren. Hoeneß ist der Sündenbock, der uns als abschreckendes Beispiel präsentiert wird.

Denn die Gier des Staates wird immer größer. Immer neue und höhere Steuern haben seit Jahren immer neue Rekorde bei den Staatseinnahmen produziert.
Doch das ist immer noch nicht genug. Gleichzeitig steigt die Verschuldung immer weiter, weil der Staat auch immer maßloser beim Ausgeben wird.
Flughäfen und andere Prestigeprojekte, deren Eröffnung sich über Jahre hinzieht, kosten das Dreifache der geplanten Summe.
Mit immer neuen Sozialleistungen wird der Urnenpöbel bei Laune gehalten. Hilfszahlungen für Pleitestaaten wie Griechenland oder
demnächst die Ukraine sind seit Jahren angeblich alternativlos.

Die Politiker, die das zu verantworten haben, kommen niemals vor Gericht. Aber gegen Steuersünder wie Uli Hoeneß,
der fünfzig Millionen Euro an Steuern entrichtet hat und dann nicht alle seine Gewinne aus der Schweiz beim Fiskus ablieferte,
wird trotz Selbstanzeige eine Haftstrafe verhängt. Da ist etwas aus dem Ruder gelaufen. Der Schauprozeß darf nicht den Bürgern gemacht werden,
die einen Teil ihres Einkommens für sich behalten wollten.
Nicht Hoeneß gehört hinter Gitter, sondern die Bankenretter und all die anderen Verschwender von Steuergeldern."

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Ruheständler
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Re: Der Fall Uli Hoeneß

Beitrag von Ruheständler » 14.03.2014 00:18

Topgun hat geschrieben:
In Wahrheit ging es bei dem Prozeß und der Medienkampagne gegen den Steuersünder Hoeneß um mehr als einen prominenten Vereinspräsidenten.
Dem Normalbürger sollte demonstriert werden, was geschieht, wenn er seine Steuerschulden nicht rechtzeitig begleicht und es wagt,
Geld ins Ausland zu transferieren
. Hoeneß ist der Sündenbock, der uns als abschreckendes Beispiel präsentiert wird.
:roll: Jeder Bürger kann sein Geld ins Ausland transferieren, egal wo in der Schweiz oder der Karibik,nur er muss den Gewinn versteuern :mrgreen: und Sündenbock klingt für mich ziemlich verniedlicht,Steuerstraftäter ist treffender formuliert.
Du hast keine ausreichende Berechtigung, um die Dateianhänge dieses Beitrags anzusehen.
meine Eltern sagten damals immer wieder:Junge mach aus Deinem Leben was anständiges, Ergebniss : Feinmechaniker, Soldat,Arbeiter,Angestellter,Beamter,Pensionär,was soll ich noch vollbringen ?... :mrgreen:

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Mikesch
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Re: Der Fall Uli Hoeneß

Beitrag von Mikesch » 14.03.2014 09:09

"Super Kommentar..."
Ich habe selten so eine gequirlte Sch... gelesen. :twisted:
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Re: Der Fall Uli Hoeneß

Beitrag von Steinbock » 14.03.2014 09:35

Topgun hat geschrieben: Hoeneß ist der Sündenbock, der uns als abschreckendes Beispiel präsentiert wird.
Völliger Schwachsinn.
Du gehörst allso auch zu diesen Menschen, die der Meinung sind:
Dass Leute die Geld haben und Vermögen angesammelt haben keinerlei Steuern mehr zu zahlen brauchen.
Der kleine Mann allerdings muss bluten.

Schäm dich - oder hast Du auch einige Millionen am Fiskus vorbei ins Ausland transferiert und hast jetzt Angst,
dass Du der nächste bist der mit Recht in den Knast wandert.

Meiner Meinung nach, sollte man für solche Typen ein Mindeststrafmaß von 10 Jahren fordern. :mrgreen:

Gruß vom Steinbock

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Re: Der Fall Uli Hoeneß

Beitrag von Siedler » 14.03.2014 10:54

Ich denke wir werden in naher Zukunft noch mehr über Hoeneß erfahren.
Woher hatte der Mann so viel Geld?

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Re: Der Fall Uli Hoeneß

Beitrag von Ruheständler » 14.03.2014 14:13

Na ja, er hat das Urteil nun doch angenommen aus eigener Einsicht ?? :lol: Wie man liest hat er sich mit der Familie abgestimmt und zieht die Revision zurück und legt alle Ämter nieder :mrgreen: oder war die heutige Vorstandssitzung der Weisheit letzter Schluß ?? :?:
meine Eltern sagten damals immer wieder:Junge mach aus Deinem Leben was anständiges, Ergebniss : Feinmechaniker, Soldat,Arbeiter,Angestellter,Beamter,Pensionär,was soll ich noch vollbringen ?... :mrgreen:

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Re: Der Fall Uli Hoeneß

Beitrag von Mikesch » 14.03.2014 14:21

Ruheständler hat geschrieben:Na ja, er hat das Urteil nun doch angenommen aus eigener Einsicht ??
Vor dem BGH wär das Verfahren nur auf Verfahrensfehler überprüft worden, nicht das Urteil selbst.
Wär es kassiert worden, hätte die Beweisaufnahme nochmals durchgeführt werden müssen. Fraglich, ob sich dann etwas an dem Urteil geändert hätte, es sei denn, es können neue entlastende Beweise vorgelegt werden, oder Entlastendes wäre nicht ausreichend berücksichtigt worden.
Ich denke, der Herr H. wäre da nicht durchgekommen...
Wenn von Einsicht die Rede ist, dann von dieser ;-)
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Re: Der Fall Uli Hoeneß

Beitrag von Carrington » 14.03.2014 14:50

Immer diese Verharmlosungen. Es gibt keine Steuersünder. Es sind Hinterzieher. Sünden vergibt die Kirche. Ich hätte ihm 8 gegeben.

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Re: Der Fall Uli Hoeneß

Beitrag von El Pocho » 14.03.2014 17:41

3,5 Jahre klingen für einige viel (für mich noch zu wenig). Bloß was sind 3,5 Jahre Knast, wenn er nach ein paar Wochen in den offenen Vollzug kommt und somit nur noch in der JVA schlafen muss und nach der Hälfte wohl ganz frei kommt (auf Bewährung)!?
Er ist ein Geschäftsmann durch und durch und wusste ganz genau, dass man die Einkünfte versteuern muss.

Ich hoffe, dass die Staatsanwaltschaft in Revision geht.

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Re: Der Fall Uli Hoeneß

Beitrag von Topgun » 14.03.2014 19:09

dibedupp hat geschrieben:Was ein Blödsinn. Hoeneß hat 27 Millionen Steuern hinterzogen. Dafür gehörtver in den Knast. Punkt.
Und wäre Hoeneß ein Moslem, dann würdes du jetzt hier schreiben, dass das Strafmaß viel zu niedrig ist.
Moslems sitzen sogar bei "Totschlag" weniger ab. Hier gibt es schon seit Jahren zweierlei Strafmaß in Deutschland.
Hier mal nur ein Beweis...

Der Fall Johnny K.
Beleidigungen gegen Schwester Tina - Täter verhöhnen Jonny K. auf Facebook

Im Internet werden schon mal die Grenzen des guten Geschmacks überschritten.
Doch was jetzt im Fall des am Berliner Alexanderplatz zu Tode geprügelten Johnny K. zu beobachten ist,
macht einen fassungslos. Zwei der sechs verurteilten Schläger nutzen Facebook, um die Angehörigen des Opfers zu provozieren.
Es ist wohl der endgültige Beweis dafür, dass Mehmet E. und Osman A. keine Reue zeigen. Die beiden 20-Jährigen wurden im August
im Fall Jonny K. zu jeweils zwei Jahren und drei Monaten Haft verurteilt. Weil dieses Urteil noch nicht rechtskräftig ist,
sind sie seit mittlerweile einem halben Jahr auf freiem Fuß. Nun provozieren sie auf Facebook.

(Quelle: rbb-online.de)

MfG 8)

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Re: Der Fall Uli Hoeneß

Beitrag von Mikesch » 14.03.2014 19:52

@El Pocho:
Noch mal, in der Revision wird das Verfahren auf Fehler geprüft, NICHT das Urteil!

@TopGun:
Ja, da geht einem die Hutschnur hoch...
...aber ein Unrecht mit einem anderen Unrecht zu vergleichen ist keine richtige Gangart. Da sollte besser zweiteres korrigiert werden!
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Re: Der Fall Uli Hoeneß

Beitrag von Florian Hanebüchen » 14.03.2014 20:34

dibedupp hat geschrieben:und schon wird gleich wieder aufs Antimoslemthema geschwenkt, gell? Arm sowas.
Hmm, wenn ich mir den Threadverlauf so angucke, war es ein anderer Nutzer, der als erster den Begriff "Moslem" ins Spiel gebracht hat. Das war einer, der zufällig den gleichen Nutzernamen wie du hat. So was, ich dachte, doppelte Nicknames seien hier untersagt...

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Re: Der Fall Uli Hoeneß

Beitrag von Florian Hanebüchen » 14.03.2014 22:12

dibedupp hat geschrieben:Wenn du richtig lesen könntest, würdest du verstehen, dass mein Zusammenhang ein anderer war als Topguns. Aber hätte mich auch gewundert, wenn du nicht aufgetaucht wärst um deinen Gesinnungsgenossen zu unterstützen.
Dupp, da scheint ja jemand getroffen zu sein, wenn du gleich so reagierst. War dir nicht bewusst, dass es die Teilnahme in einem Internetforum mit sich bringt, dass man lesen kann, wer was wann geschrieben hat?

Topgun hatte etwas zum Fall Hoeneß geschrieben. Du warst es, der zuerst das Thema Islam ins Spiel gebracht hat, obwohl es hier um etwas anderes ging. Sich dann später genau darüber zu beschweren, ist schon sehr speziell.

Im Übrigen bevorzuge ich es, mir zu allen Themen eigenständig eine Meinung zu bilden. Auch wenn es in Einzelfragen zweifelsohne Übereinstimmungen mit anderen Nutzern gibt, wäre es mir neu, hier "Gesinnungsgenossen" zu haben. Aber ist mir schon klar, dass man als getroffener Hund das Bedürfnis zu bellen hat.

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Re: Der Fall Uli Hoeneß

Beitrag von Ruheständler » 14.03.2014 22:26

ohh man Ihr habt Probleme :roll: auch wenn hier ,,off Topic,, ist wäre es für alle User interessanter Meinungen um den Fall Uli Hoeneß zu lesen als ,,persönliche,, Anfeindungen drum, lieber mal einen Gang zurück schalten.
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Re: Der Fall Uli Hoeneß

Beitrag von Gerda » 15.03.2014 07:54

Den Weg in den Knast, der auch wieder viel Geld kostet, finde ich nicht gut.... Dieser WEg wirds ja nun, da er auf Revision verzichtet und den Weg bis zu Ende gehen will. So viele Möglichkeiten nach der Rechtssprechung gibts ja auch leider nicht....

Mir hätte es gut gefallen, wenn man ihm 60 Mio auferlegt, die erzahlen muss (also incl. der Steuerhinterziehung) und dann wird sein Vermögen eingefroren und ihm monatlich ein Betrag von xxx EUR (eine normale mittelmäßige Einkommenshöhe) zur Verfügung gestellt, von der er seinen Lebensunterhalt bestreiten muss und das 10 Jahre lang.

Die 3,5 Jahre bleibt er nicht dort, da er eh wegen guter Führung vorher gehen darf, dann ist alles wieder gut. Dass er seine Posten nun abgegeben hat, ist m. E. selbtredend, aber er ist eh fast im "Rentenalter" was bei ihm und seinen Rücklagen eh wurscht ist :mrgreen:

LG Gerda

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