Beihilfe im Ausland: Mitstreiter gesucht

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Mikesch
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Re: Beihilfe im Ausland: Mitstreiter gesucht

Beitrag von Mikesch » 19.08.2016 13:16

tollpatschkoenigin hat geschrieben:Man muss seinen Lebensstil einfach seinem Gehalt anpassen.
...und sich vorher die Frage stellen, ob man mit diesem Lebensstil durchs Leben gehen will.

Deine Einstellung finde ich gut!

LG Mikesch
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tollpatschkoenigin
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Re: Beihilfe im Ausland: Mitstreiter gesucht

Beitrag von tollpatschkoenigin » 19.08.2016 19:11

Mikesch hat geschrieben: Deine Einstellung finde ich gut!

LG Mikesch
Danke :)

Ich weiß hier wird gerne viel gejammert, weil es uns Beamten doch sooo schlecht geht. Wenn man unzufrieden ist, dann sollte man was ändern. Entweder den Job oder seine Einstellung.

Liebe Grüße übrigens ins schöne Oldenburg (mein Ex-Amt ;) )

Baumschubser
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Re: Beihilfe im Ausland: Mitstreiter gesucht

Beitrag von Baumschubser » 19.08.2016 21:51

Mikesch hat geschrieben:
Offensichtlich verdienen die Befürworter genug Geld und werden keine Pensionäre.
Wenn in 18 Monaten für mich Sabbat ist, darf ich für mich und meine Frau von meinen 2000 Öcken noch rund 500 für die PKV ausgeben. Rechne mal aus, um wieviel das bei 2 Personen über Harz IV liegt!
Hätte ich in meinem Leben nicht vernünftig gewirtschaftet, könnte ich mir dann die Kugel geben, weil außer einem Dach und was zu futtern nix mehr bleibt.
Na ja, du redest hier aber auch über den nahezu ungünstigsten Fall, den man sich denken kann in der PKV. Sobald man ohne Aufschläge nur für sich selber zahlen muss und bereits im aktiven Dienst bei 70% Beihilfe ist, die KInder beitragsfrei in der GKV der Ehefrau versichert sind bzw. waren, ist das Modell der PKV schon um einiges positiver zu bewerten. Wenn ich meinen jetzigen Beitrag und meine nach heutigem Stand zu erwartende Pension nehme, wären das 10% vom netto. Ich meine, es könnte schlechter laufen.

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zeerookah
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Re: Beihilfe im Ausland: Mitstreiter gesucht

Beitrag von zeerookah » 19.08.2016 23:15

Mikesch hat geschrieben: Wenn in 18 Monaten für mich Sabbat ist, darf ich für mich und meine Frau von meinen 2000 Öcken noch rund 500 für die PKV ausgeben. Rechne mal aus, um wieviel das bei 2 Personen über Harz IV liegt!
Hätte ich in meinem Leben nicht vernünftig gewirtschaftet, könnte ich mir dann die Kugel geben, weil außer einem Dach und was zu futtern nix mehr bleibt.
Wie geht das denn als A9z verheiratet mit nur 2.000€ Pension?
Ich habe mit Stk.1 A7 geschieden allein lebend 1.670€ Pension.
Und das die Pension einmal kommt weiß man doch. Und jeder hat doch 40 Jahre Zeit sich auf diesen Einschnitt privat finanziell vorzubereiten.
Also sollte vernünftiges wirtschaften normal sein. Bitte nicht als Angriff auffassen.

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Mikesch
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Re: Beihilfe im Ausland: Mitstreiter gesucht

Beitrag von Mikesch » 20.08.2016 01:42

zeerookah hat geschrieben:Wie geht das denn als A9z verheiratet mit nur 2.000€ Pension?
Ist erst mal Altersteilzeit, z.Zt. exakt 2043 brutto, zwei Jahre später um 2.400 netto ohne KV (Dank Steuerklasse) wenn die richtige Pense kommt. Mein Fehler war, dass das noch nicht in meinem Kopf war. Tschulligung vielmals!!

@Baumschubser
Die 70% Beihilfe kommen erst wenn ich in richtiger Pense bin, so bleibts erst mal bei den 50%.
Das Prob ist meine Holde, die wenn sie als "alte" Frau in die PKV einsteigt, es richtig teuer wird, auch bei Beihilfe 70%.
Hier auch ein Nachtrag: Die GKV meiner Holden bietet die Möglichkeit an, dass sie in der GKV bleiben kann, angesetzt wird dann mein hälftiges brutto.

Wenn ich meine PKV vom Luxus befreie, werden es für uns Beide -da meine Holde in der GKV bleibt- dann so um 350 - 400,-, derzeit.

Es geht ja in diesem Fred darum, sollen Beamte auch in die GKV. Ich vertrete ja die These, dass es für Wenigverdiener, wie wir es sind, die GKV schlicht günstiger ist. Nur gut Verdienende profitieren von der PKV, da die Beiträge für alle gleich sind, egal wie hoch das Einkommen.

Wieder mein Beispiel:
Wäre ich als Beamter in der GKV, dann wäre meine Holde ohne Einkommen und kostenlos mitversichert.
Bei 7,5 % und Brutto als Pensionär wären das ca. 280,- Euronen und jetzt sogar entsprechend weniger, da ich mich noch in Alterteilzeit befinde.
Auch wenn mich zeerookah auf einen Fehler hingewiesen hat, zeigt es doch deutlich, wie Wenigverdiener als Beamte gearscht sind.
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Re: Beihilfe im Ausland: Mitstreiter gesucht

Beitrag von yuser » 20.08.2016 10:13

2400 netto würde ich jetzt nicht gerade als Wenigverdiener bezeichnen. Vergleich das mal mit dem Eckrentner, den es so eh nicht gibt - nicht mal 1200€.
Ebenso sollte auch berücksichtigt werden, dass in Kombination Beihilfe / Quotentarif PKV (was genau ist Luxus?) eine hervorragende Absicherung möglich ist - und zwar auch dann, wenn sie aller Voraussicht nach auch benötigt wird (Alter).

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zeerookah
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Re: Beihilfe im Ausland: Mitstreiter gesucht

Beitrag von zeerookah » 20.08.2016 11:45

Mikesch hat geschrieben: Auch wenn mich zeerookah auf einen Fehler hingewiesen hat, zeigt es doch deutlich, wie Wenigverdiener als Beamte gearscht sind.
Ich fühl mich nicht unwohl in meiner Situation. Mit 57 Jahren und 71,75% in den Ruhestand gehen finde ich in Ordnung.
Und auch die im Leben genossenen Vorteile bei Hauskredit als Beamter fand ich in Ordnung.
Einmal bei der Bank die Urkunde mit der Schwarzrotgoldenen Kordel vorgelegt (Lebenszeit) und das Kreditfüllhorn wurde geöffnet.
Selbst wie ich geschieden war wollte man mir vor 20 Jahren zu 100% eine Wohnung von der Bank finanzieren.
Und gegen was man überhaupt nicht gegen an befördert werden kann ist die Steuerersparnis im Ruhestand. Aktiv habe ich 470€ Lohnsteuer/Monat bezahlt. Im Ruhestand sind es 170€ Monat.
@Mikesch Du bist von den Zahlen 3 Besoldungsgruppen über mir. So ganz kann ich dein Problem nicht nachvollziehen.

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Re: Beihilfe im Ausland: Mitstreiter gesucht

Beitrag von Mikesch » 20.08.2016 16:23

Leute, es geht nicht darum ob es uns gut geht oder nicht oder wir zufrieden sind ;-)
Ja, auch ich bin zufrieden, sonst könnte ich mir die AT nicht leisten ;-)

In diesem Fred geht es darum, GKV oder PKV für Beamte.
Fakt ist, dass die PKV für die meisten Beamten ungünstiger ist, da die unteren und mittleren Beamten die wirklich gut Situierten mit finanzieren.
Eine Mehrversorgung kann ja jeder abschließen wenn er mag...
Dass ich diesen Umstand Mist finde, sei mir doch gegönnt.

Es ist für mich aber immer wieder verwunderlich, dass das wie ein Schrei nach Jehova ist, dass selbst die Benachteiligten diesem System die Stange halten.
Politisch wird sich nie was ändern, es bleibt wie es ist. Die Herren wären ja auch blöd, freiwillig mehr zahlen zu wollen, solange die Indianer zahlen...

Schönes WE, Mikesch
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Re: Beihilfe im Ausland: Mitstreiter gesucht

Beitrag von zeerookah » 20.08.2016 16:42

@Miikesch
Ja du hast recht. Wir sind vom Thema abgeglitten.
Aber meine Krankenversicherung + Beihilfe gefällt mir auch gut (wenn ich bei einen Facharzt einen Termin innerhalb von 3 Tagen haben möchte, dann bekomme ich den auch).

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Re: Beihilfe im Ausland: Mitstreiter gesucht

Beitrag von Baumschubser » 20.08.2016 17:49

@Mikesch

Wie schon geschrieben, du hast mit jetzt 50% Beitragssatz und der Notwendigkeit, deine Frau mitzuversichern die ungünstigste Ausgangslage für die PKV.

Ich habe eine Frau, die selber arbeitet und demzufolge in der GKV ist, 2 Kinder, die bei ihr kostenlos mitversichert sind bzw. waren und mir bereits jetzt 70% Beihilfe einbringen.

Ich zahle somit aktuell keine 150€ Beitrag in der PKV, profitiere also mehr als nur ein wenig vom System und kann zumindest vom Preis her gegen die PKV nichts einwenden.

Oder um es anders auszudrücken, man kann sowas nicht pauschal gut finden oder ablehnen. Es kommt immer auf den ganz persönlichen Einzelfall an. Du bist A9Z und für dich ist sie teurer als die GKV. Ich bin A8 und habe über all die Jahre Geld gespart.

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Re: Beihilfe im Ausland: Mitstreiter gesucht

Beitrag von yuser » 20.08.2016 18:09

So sehe ich das auch. Wenn Du in der GKV einen ähnlichen Leistungsumfang abbilden willst wie jetzt, dann wird das sicher nicht billiger als jetzt (stationärer Zusatz, ambulanter Zusatz im Kostenerstattungsverfahren evtl. etc.).

Ich sehe auch nicht wo die unteren Besoldungsgruppen irgendwas für die Besserverdienenden subventionieren sollten.

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Re: Beihilfe im Ausland: Mitstreiter gesucht

Beitrag von Mikesch » 21.08.2016 14:07

yuser hat geschrieben:Ich sehe auch nicht wo die unteren Besoldungsgruppen irgendwas für die Besserverdienenden subventionieren sollten.
Weil der Beitragssatz eines Postboten der Selbe ist wie bei Frau Merkel, so einfach ist das...
Ob Du A6 bist oder A13...
Egal, ob Du nur 1000,- verdienst oder 100.000,-......
Nur tuen einem A6er 200,- Euronen mehr weh, als einem A13er.
Was ist daran so schwer zu verstehen?

@Baumschubser:
Klar, es mag Konstellationen geben, wo man nicht schlecht fährt, insbesondere da Deine Holde in der GKV ist und bei mir besonders blöde.
Insgesamt stimmt aber mein erster Absatz...
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Re: Beihilfe im Ausland: Mitstreiter gesucht

Beitrag von Baumschubser » 21.08.2016 15:54

Es mag "diese Konstellationen" nicht geben, diese sind eher die Regel. In unserer Dienststelle haben wir rund 100-120 Beamte, die überwiegende Zahl A7-A9, alle in der PKV. Von den meisten kenne ich die familiäre Situation. Eine derart ungünstige und teure Angelegeneheit wie bei dir, ist bei vielleicht 10 Leuten, wenn überhaupt. Das liegt aber einfach daran, dass hier fast alle Frauen auch arbeiten gehen.

Insofern ist deine Behauptung, dass die PKV für die meisten Beamten schlecht ist, schlichtweg falsch. Du projezierst deine ungünstige Situation auf die Masse, das ist aber nicht so.

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Re: Beihilfe im Ausland: Mitstreiter gesucht

Beitrag von yuser » 21.08.2016 16:24

So ist das eben in der PKV. Die Kosten bzw. Kopfschäden sind bei einem A9 oder A13 oder, wie du sagst, Frau Merkel aber im Durchschitt auch immer die gleichen. Ein Auto ist halt auch nicht nur deshalb billiger weil ich weniger verdiene. Ich muss mich wiederholen - für 200€ hast Du eine Top-Versorgung, ebenso wie Frau Merkel.

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Re: Beihilfe im Ausland: Mitstreiter gesucht

Beitrag von Mikesch » 21.08.2016 17:54

Sorry, eine KV mit einem Auto zu vergleichen halte ich für recht gewagt...
Ein Auto kaufe ich freiwillig, eine KV ist Pflicht. Ich bin wahrlich kein Sozi, IMHO gehören aber die Beiträge für Sozialleistungen sozial gerecht auf alle verteilt.
Nur, wenn die Beiträge nach dem Einkommen verteilt wären, bräuchte der Postbote vllt. nur 100,- Zahlen und Frau Merkel 300,-.
Wer zu den Grundleistungen weitere Leistungen wünscht, bitte, dafür gibt es ja Zusatzversicherungen auch in der GKV oder halt privat.
Baumschubser hat geschrieben:Eine derart ungünstige und teure Angelegeneheit wie bei dir, ist bei vielleicht 10 Leuten
Was ist mit den Beamtenehepaaren, sollen auch nicht so selten sein? ;-)
Du fährst auch nur deshalb vllt. besser, weil Deine Holde in der GKV ist, eben weil sie günstiger ist.

Noch mal: Ich halte eine Pflichtversicherung mit gleichen Beiträgen für alle, egal welches Einkommen für ungerecht und unsozial.

Aber ich denke, wir kommen nicht weiter, auch wenn wir uns weiter endlos die Argumente um die Ohren hauen ;-)
Lassen wir es einfach so stehen und wenn ihr mit der gegenwärtigen Regelung zufrieden seid, ist die Welt doch in Ordnung :-)
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