Festsetzung Stufe

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SchwarzeRobe
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Festsetzung Stufe

Beitrag von SchwarzeRobe » 11.04.2016 16:28

Hallo,

Also mal kurz zur Vorgeschichte. Ich habe 2009-2011 mein Referendariat am Gymnasium absolviert und war in der Zeit Beamter auf Widerruf. Danach war ich an mehreren Schulen angestellt und wurde nach E13 bezahlt. Inzwischen wäre ich Stufe 3.
Da die Jobaussichten momentan nicht besonders gut sind, werde ich im Herbst 2016 ein duales Studium zum Diplom-Finanzwirt absolvieren.

Besteht irgendeine Chance darauf, dass ich später meine bisherigen Stufen angerechnet bekomme, oder fange ich sicher wieder bei Null (also 1) an?

Danke

Seller us M.
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Re: Festsetzung Stufe

Beitrag von Seller us M. » 11.04.2016 18:31

Keine Ahnung!
Das ist - wie so oft - abhängig vom anzuwendenden Recht. Wer soll denn der künftige Dienstherr sein?

SchwarzeRobe
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Re: Festsetzung Stufe

Beitrag von SchwarzeRobe » 11.04.2016 21:03

Zukünftiger Dienstherr wird das Landesamt für Steuern.
Sollte ich mich wieder hocharbeiten müssen wäre es nicht schlimm, aber schöner wäre es natürlich, wenn ich etwas angerechnet bekäme. Schließlich mach ich ja einen großen Schritt zurück von E13 auf A9

Seller us M.
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Re: Festsetzung Stufe

Beitrag von Seller us M. » 11.04.2016 22:51

Nein, das Landesamt für Steuern hat keine eigene Rechtspersönlichkeit und kann deshalb auch kein Dienstherr sein. Dienstherr wird wohl der Freistaat Bayern werden. Damit richtet sich die Stufenzuordnung nach dem Bayerischen Besoldungsgesetz (BayBesG).

Bei der erstmaligen Begründung eines Beamtenverhältnisses mit Anspruch auf Grundbezüge erfolgt die Zuordnung zur ersten mit einem Grundgehaltsbetrag ausgewiesenen Stufe der maßgeblichen Besoldungsgruppe (Anfangsstufe). In Besoldungsgruppe A 9 ist das die Stufe 1. Die Stufe beginnt mit Wirkung vom Ersten des Monats, in dem die Ernennung wirksam wird. Ausgehend von diesem Zeitpunkt regeln sich der Zeitraum des Verbleibens in der Anfangsstufe sowie das Aufsteigen in den Stufen. Der Zeitpunkt des Beginns kann vorverlegt werden, teilweise von Amts wegen, teilweise auf Antrag. Beim Querlesen von Artikel 31 BayBesG habe ich aber keine Möglichkeit entdeckt, die Zeiten der hauptberuflichen Tätigkeiten im Schuldienst zu berücksichtigen.

SchwarzeRobe
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Re: Festsetzung Stufe

Beitrag von SchwarzeRobe » 12.04.2016 12:13

Ok, trotzdem Danke. Ist ja auch nicht schlimm, mich hat es einfach nur mal interessiert.

Torquemada
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Re: Festsetzung Stufe

Beitrag von Torquemada » 13.04.2016 13:45

Mich würde eher interessieren, warum die Übernahmemöglichkeit ins Beamtenverhältnis bei dir so schlecht sind. Vielleicht solltest du das Bundesland wechseln. Oder als Lehrer im Angestelltenverhältnis arbeiten.
Ein duales Studium nach dem Unistudium?

freshair
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Re: Festsetzung Stufe

Beitrag von freshair » 15.04.2016 06:58

SchwarzeRobe hat geschrieben:Hallo,

Also mal kurz zur Vorgeschichte. Ich habe 2009-2011 mein Referendariat am Gymnasium absolviert und war in der Zeit Beamter auf Widerruf. Danach war ich an mehreren Schulen angestellt und wurde nach E13 bezahlt. Inzwischen wäre ich Stufe 3.
Da die Jobaussichten momentan nicht besonders gut sind, werde ich im Herbst 2016 ein duales Studium zum Diplom-Finanzwirt absolvieren.

Besteht irgendeine Chance darauf, dass ich später meine bisherigen Stufen angerechnet bekomme, oder fange ich sicher wieder bei Null (also 1) an?

Danke
...ich denke Lehrer sind zur Zeit sehr gefragt???? ...oder hast du nur feststellen müssen, dass du nicht den richtigen Beruf gewählt hast?
Gruß aus Bochum

SchwarzeRobe
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Re: Festsetzung Stufe

Beitrag von SchwarzeRobe » 15.04.2016 08:30

Gefragt? Nicht wirklich. Wobei, das hängt auch immer von der Fächerkombi ab und davon, welche Schulart man studiert hat. Die Berufsbezeichnung "Lehrer" ist ja nicht wirklich homogen.

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