Zivile Laufbahn, AC, Erfahrung BWverwaltung, gntD, Studiumsplatz, Ü30ig

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Kieler Primus
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Beitrag von Kieler Primus » 10.10.2020 23:33

Hallo, ich wurde zum Assessment Center (AC) eingeladen und würde mich gerne optimal vorbereiten.

Kann einer hier seine Erfahrung teilen? -->Public Administration Studiumsplatz

Darüber hinaus interessiert mich folgendes...
1) Ist der CAT-Test machbar auch für einen Ü-30jährigen? Wird alles nur am Computer gemacht, oder müssen wir auch handschriftlich schreiben? Wenn Ja, welcher Teil wäre es denn?

3) Im Brief stand zum ersten (wahrscheinlich der schriftliche) Teil des AC. Besteht man den ersten Teil, wird man folglich zum zweiten (wahrscheinlich mündlichen) Teil eingeladen. Erfolgt dort auch die Ab-/Zusage - nach dem zweiten Teil? Wie läuft das ab?

3) Wird man nach seinem Studium (des Public Administration Beamtenstudium) bei der Bundeswehr sicher/oder wie wahrscheinlich auch als Beamter eingestellt?

4) Kann einer seinen beruflichen Alltag schildern in der Bundeswehrverwaltung? Damit ich ein konkretes Bild vom Beruf habe.


Vielen Dank für die Antwort/en

flyernils
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Re: Zivile Laufbahn, AC, Erfahrung BWverwaltung, gntD, Studiumsplatz, Ü30ig

Beitrag von flyernils » 11.10.2020 12:43

Moin!

Vorweg: Meine Erfahrungen sind ein paar Jahre her, kann sich also verändert haben:

1.) Den CAT-Test macht man nur am PC, den sonstigen schriftlichen Teil nur handschriftlich. Bei den Inhalten des CAT-Test (u.a. Konzentrationsfähigkeit, Merkfähigkeiten) macht es Sinn, den altersabhängig zu bewerten, also das hier für die gleiche Bewertung der 25jährige eine bessere Leistung bringen muss als der 40jährige - mit meinen 37 Jahren ich ihn damals aber bestanden.

Um den Bewerber beim Test unter zusätzlichen "Stress" zu setzen, ist der Test durch knappe Zeitvorgaben so konstruiert, das man den gar nicht vollständig schaffen kann.

2.) Für den mündlichen Teil erhält man eine eigene `Note`, die zusammen mit der Bewertung des schriftlichen Teils zu einer Gesamtnote verrechnet wird, auf dieser Basis wird dann eine Rangliste erstellt und die besten x Bewerber eingestellt.

In meinem Fall hat die zuständige, anwesende Sachbearbeiterin aus dem Personalamt uns Bewerbern nach dem mündlichen Teil inoffiziell gesagt, ob es `unterm Strich`für einen vorderen Platz auf der Rangliste gereicht hat oder ob man sich besser was anderes suchen sollte. Also keine Zu- oder Absage, aber eine Tendenz.

3.) Das Ganze ist wie duales Studium zu sehen, wer mit der Laufbahnausbildung anfangen darf und erfolgreich abschließt, wird auch automatisch für die weitere Laufbahn bei der Bundeswehr eingeplant. Beamter ist man übrigens bereits vom ersten Tag der Ausbildung an als "Beamter auf Widerruf".

4.) Das hängt schwer davon ab, ob man beim z.B. BAAINBw, BAIUDBw oder BAPersBw ist (also den großen Behörden mit einem bestimmten Arbeitsschwerpunkt) oder in einem örtlichen BwDLZ (die von allem etwas machen) sitzt. Durch die Praktika in der Laufbahnausbildung lernt man beide Ebenen kennen.

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Bruce Springsteen
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Re: Zivile Laufbahn, AC, Erfahrung BWverwaltung, gntD, Studiumsplatz, Ü30ig

Beitrag von Bruce Springsteen » 17.11.2020 19:05

1. Machbar, wenn du dich vorbereitest. Ich empfehle die Hesse&Schrader-Bücher mit CD-Rom, wo man selbst am Computer üben kann. Da stehen auch bezüglich weiterer Fragen die Erfahrungsberichte drin. Unheimlich wertvoll.
2. Fehlt Frage 2 mit Absicht? Auch hier: sei genau. ;)
3. Ob du dann nach dem Studium eingestellt wirst ist zweitrangig. Ich rate sogar davon ab. In der BW wird ganz schlecht befördert. Ich empfehle die Kommunalverwaltung, da wirste in der Regel hochbefördert. Bin jetzt innerhalb von 4 Jahren insgesamt 4x befördert worden. Einmal Lebzeit und 3x Beförderung. Egal wo, du wirst am Ende gebraucht und kannst es Dir aussuchen.
4. Mach ein Praktikum-kommt super bei der Bewerbung. ;)

Torquemada
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Re: Zivile Laufbahn, AC, Erfahrung BWverwaltung, gntD, Studiumsplatz, Ü30ig

Beitrag von Torquemada » 17.11.2020 19:21

Bruce Springsteen hat geschrieben:
17.11.2020 19:05
Einmal Lebzeit und 3x Beförderung.
Lebenszeit......viel Glück noch für die nächste Beförderung :D

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Bruce Springsteen
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Re: Zivile Laufbahn, AC, Erfahrung BWverwaltung, gntD, Studiumsplatz, Ü30ig

Beitrag von Bruce Springsteen » 18.11.2020 18:31

?!?!?

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Re: Zivile Laufbahn, AC, Erfahrung BWverwaltung, gntD, Studiumsplatz, Ü30ig

Beitrag von AlterPinguin » 19.11.2020 07:34

Bruce Springsteen hat geschrieben:
17.11.2020 19:05
In der BW wird ganz schlecht befördert. Ich empfehle die Kommunalverwaltung, da wirste in der Regel hochbefördert.
Magst du mal was zu den Beförderungszeiten bei der Bw schreiben?
Welche Kommunalverwaltung meinst du? Aus meiner Sicht sind Kommunalverwaltungen eher absolute Beförderungsbremsen.

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Bruce Springsteen
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Re: Zivile Laufbahn, AC, Erfahrung BWverwaltung, gntD, Studiumsplatz, Ü30ig

Beitrag von Bruce Springsteen » 20.11.2020 17:50

AlterPinguin hat geschrieben:
19.11.2020 07:34
Magst du mal was zu den Beförderungszeiten bei der Bw schreiben?
Welche Kommunalverwaltung meinst du? Aus meiner Sicht sind Kommunalverwaltungen eher absolute Beförderungsbremsen.
Ich hatte bis zuletzt Kontakt zum Chef eines AC im südlichen Raum Deutschlands, der mir abriet. Es gibt nicht wenige SB´s, die teiweise jahrelang auf ihrem Posten bleiben, weil sie sonst zu einem anderen Standort in Deutschland für eine Beförderung müssten und dann dort ja nicht garantiert ist, ob sie dann auch befördert werden. Da hockste mich 50ig noch auf ne trostlosen A8er Stelle.

In der Kommunalverwaltung wirste teilweise durchbefördert. Hab in 3 Jahren 3 Beförderung durch - von A6 auf A9. Je größer die Verwaltung, umso schneller geht es. Da haste auch mehr Bandbreite, was die Verwendungen angeht. Die Stadtverwaltung bündelt alles - von Finanzen (Finanzverwaltung), Ordnungsdienst (ähnlich Zoll/Polizei) usw.

Die "Beförderungsbremsen" sind daher immer abhängig, welche Behörde. Das kann man pauschal nicht sagen. Kleine Kommunen haben schlechtere Stellen und befördern schlechter. Bei großen Städten siehts anders aus.
Bspw. únsere Schützer der Demokratie, welche gerne kurz vor Studiumende die angehenden Public Managment Absolventen mit A12-er Stellen abgreifen wollen. Da bekommste natürlich feuchte Augen als Absolvent. Dass du aber 20 Jahre brauchst, um von A9 auf A12 zu kommen, steht im kleingedruckten... ^^

Gerade im g.D wirste händeringend gesucht. Ich mach nicht umsonst nächstes Jahr meinen Aufstieg..

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Re: Zivile Laufbahn, AC, Erfahrung BWverwaltung, gntD, Studiumsplatz, Ü30ig

Beitrag von AlterPinguin » 21.11.2020 11:15

Du darfst nicht vergessen, dass du Bundesbeamter bist und demnach auch bundesweit einsetzbar bist. Wenn du natürlich irgendwo mitten auf dem Land in irgendeinem BwDLZ bist, dann wirste natürlich ewig auf eine Beförderung nach A12 oder A13 warten müssen, bis der Vorgänger möglicherweise selber in Pension gegangen ist oder versetzt wurde. Das ist dann der eigenen Unflexibiliät geschuldet und nicht, weil es keine geeigneten Dienstposten gibt. In den Oberbehörden gibt es zig freie Dienstposten, jedoch tummeln die sich meistens in NRW. Örtliche Flexibilität ist alles, insbesondere als Bundesbeamter. Wer das natürlich nicht will, ist grundsätzlich als Bundesbeamter falsch.
In vielen großen Kommunen muss man sich sogar von A9 auf A10 bewerben um danach A11 werden zu können, bei der Bundeswehr wirste im Normalfall einfach durchbefördert, egal wo du deinen Dienst tust. Jetzt rechne mal die Zeit, die vergeht, bis man in den Kommunen dann A11 oder A12 geht. Ich würde fast wetten, dass du da bei der Bundeswehr in den überwiegenden Fällen schneller bist.

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Re: Zivile Laufbahn, AC, Erfahrung BWverwaltung, gntD, Studiumsplatz, Ü30ig

Beitrag von Bruce Springsteen » 22.11.2020 11:58

Stimmt so nicht.Bei der BW brauchste auch einen entsprechenden Dienstposten. Wenn ich sehe, dass manche nach 25 Jahren dort erst Stabsfeldwebel werden, was ich nach 3 Jahren erreicht habe, dann weißte um die Unterschiede GEGEN die BW. In großen Kommunen gibt es fast keine A9 Stellen im g.D, da wirste automatisch A10, weil du entweder auf einer A10er Stelle hockst oder gar A11, was Standard ist.

Die BW ist BUND, da wirste weniger schnell befördert. Bin nach 8 Jahren als SU raus und nach insgesamt 6 Jahren inkl. Ausbildungszeit wäre ich jetzt StFw. Wenn ich 12 Jahre gemacht hätte, wäre ich höchstens HFw. Damit lockste doch keinen mehr aus seinem Loch raus. Das ging vor 20 Jahren aber nicht mehr heute.

Gerade in der Verwaltung herrscht jetzt seit Jahren und in Zukunft mindestens genauso schlimm die Pensionsstarken Abgänge. Ich bin nicht umsonst von A6 auf A9 innerhalb von 3 Jahren befördert worden. Die Kommunen brauchen die Leute. Und wie hälste die Leute: durch Zufriedenheit, durch Beförderungen.

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Re: Zivile Laufbahn, AC, Erfahrung BWverwaltung, gntD, Studiumsplatz, Ü30ig

Beitrag von AlterPinguin » 22.11.2020 13:50

Bruce Springsteen hat geschrieben:
22.11.2020 11:58
Stimmt so nicht.Bei der BW brauchste auch einen entsprechenden Dienstposten. Wenn ich sehe, dass manche nach 25 Jahren dort erst Stabsfeldwebel werden, was ich nach 3 Jahren erreicht habe, dann weißte um die Unterschiede GEGEN die BW. In großen Kommunen gibt es fast keine A9 Stellen im g.D, da wirste automatisch A10, weil du entweder auf einer A10er Stelle hockst oder gar A11, was Standard ist.
Im militärischen Bereich sind die Dienstposten von A7 bis A9 gebündelt und im zivilen von A6 bis A8. Im gehobenen Dienst sind die Dienstposten von A9 bis A11 gebündelt. Grundsätzlich kann man ohne Probleme nach Erfüllung der Stehzeit befördert werden. Im gehobenen Dienst ist man drei Jahre A9, anschliessend drei Jahre A10 und wird pünktlichst zu A11 befördert. Es sind wohl noch viele A12 Dienstposten unbesetzt, weils einfach nicht genug Personal gibt. Eigentlich kann man festhalten, dass man A12 mit absoluter Garantie wird, wenn man langfristig die Nahrungsaufnahme nicht verweigert, natürlich wird dann auch, jenachdem wo man wohnt, ein wenig Flexibilität vorausgesetzt. Natürlich gibt es im militärischen Bereich andere Stehzeiten als im zivilen.
Bruce Springsteen hat geschrieben:
22.11.2020 11:58
Gerade in der Verwaltung herrscht jetzt seit Jahren und in Zukunft mindestens genauso schlimm die Pensionsstarken Abgänge. Ich bin nicht umsonst von A6 auf A9 innerhalb von 3 Jahren befördert worden. Die Kommunen brauchen die Leute. Und wie hälste die Leute: durch Zufriedenheit, durch Beförderungen.
Warum wird generell immer weniger bei den Kommunen verbeamtet?
Warum bremsten die Kommunen die letzten Tarifverhandlungen so gnadenlos aus, wenn sie doch laut deiner Aussage attraktiv sein müssen?
Ich kenne eher das gegenteilige. Der Bund ist viel attraktiver, natürlich mit der Einschrankung, der bundesweiten Versetzbarkeit.

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Re: Zivile Laufbahn, AC, Erfahrung BWverwaltung, gntD, Studiumsplatz, Ü30ig

Beitrag von Bruce Springsteen » 22.11.2020 17:55

Kann ich in doppelter Hinsicht NICHT zustimmen.

1. Im zivilen haste einige A9er Stellen. Hock selbst auf einer. Im g.D sind die drei Jahre auch Quatsch, da man jedes Jahr auf Antrag befördert werden kann. Wird bei uns gemacht. Wir haben 25-Jährige, die sind auf A11. 3Jahre Studium bis 22-23, dann 1 Jahr Verkürzung auf Verbeamtung und A10, dann A11 mit 25ig. Und das sind nicht wenige während eines Jahrganges. Daher sind die milität. Stehzeiten absoluter Quatsch, auch wenn dort die Anforderungen geringer sind.

2. Es wird nicht weniger bei Kommunen verbeamtet - ganz im Gegenteil. Schau dir die Stellenanzeigen mal an. "Sofern die beamtenrechtlichen Voraussetzungen vorliegen..." steht oft in der Anzeige mit drin. Unseren Angestellten wird nahe gelegt, den Aufstieg zu machen oder sich verbeamten zu lassen. Das ist schon möglich, da wachen auch die Kommunen auf.

Ich hab noch nen Hang zur BW, vermisse die Zeit und denk gern dran zurück. Aber nie im Leben würde ich nochmal hin gehen oder Bundesbeamter werden.

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Beitrag von StaatsdienerNr1 » 23.11.2020 10:16

Bruce Springsteen hat geschrieben:
22.11.2020 17:55
Kann ich in doppelter Hinsicht NICHT zustimmen.

1. Im zivilen haste einige A9er Stellen. Hock selbst auf einer. Im g.D sind die drei Jahre auch Quatsch, da man jedes Jahr auf Antrag befördert werden kann. Wird bei uns gemacht. Wir haben 25-Jährige, die sind auf A11. 3Jahre Studium bis 22-23, dann 1 Jahr Verkürzung auf Verbeamtung und A10, dann A11 mit 25ig. Und das sind nicht wenige während eines Jahrganges. Daher sind die milität. Stehzeiten absoluter Quatsch, auch wenn dort die Anforderungen geringer sind.

2. Es wird nicht weniger bei Kommunen verbeamtet - ganz im Gegenteil. Schau dir die Stellenanzeigen mal an. "Sofern die beamtenrechtlichen Voraussetzungen vorliegen..." steht oft in der Anzeige mit drin. Unseren Angestellten wird nahe gelegt, den Aufstieg zu machen oder sich verbeamten zu lassen. Das ist schon möglich, da wachen auch die Kommunen auf.

Ich hab noch nen Hang zur BW, vermisse die Zeit und denk gern dran zurück. Aber nie im Leben würde ich nochmal hin gehen oder Bundesbeamter werden.
Interessante Darstellung. Dennoch kann ich aus Erfahrung berichten, dass idR mehr Personal aus den Kommunen und Landesbehörden zur BwVw zuwandert als abwandert.

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Re: Zivile Laufbahn, AC, Erfahrung BWverwaltung, gntD, Studiumsplatz, Ü30ig

Beitrag von Bruce Springsteen » 23.11.2020 22:14

Schwer zu glauben, da die BW bspw. die interne Lehrgänge als Aufstiege der Kommunen nicht anerkennt und daher so manch Wechsel zur BW schon an sich scheitert.

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Beitrag von StaatsdienerNr1 » 23.11.2020 22:45

Bruce Springsteen hat geschrieben:
23.11.2020 22:14
Schwer zu glauben, da die BW bspw. die interne Lehrgänge als Aufstiege der Kommunen nicht anerkennt und daher so manch Wechsel zur BW schon an sich scheitert.
Das hat nichts mit glauben zu tun.
Es gibt Dienstherren die erfahren gerade eine so starke Abwanderung (Raum Koblenz), dass sie der Bw androhen, diese für die Kosten der Ausbildung aufzukommen zu lassen, wenn den Landesbeamten weiterhin die Urkunden in die Hand gedrückt werden, ohne Rücksicht auf den dort bereits herrschenden Personalmangel.

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Re: Zivile Laufbahn, AC, Erfahrung BWverwaltung, gntD, Studiumsplatz, Ü30ig

Beitrag von Iltisschnurri » 24.11.2020 06:52

StaatsdienerNr1 hat geschrieben:
23.11.2020 22:45
Bruce Springsteen hat geschrieben:
23.11.2020 22:14
Schwer zu glauben, da die BW bspw. die interne Lehrgänge als Aufstiege der Kommunen nicht anerkennt und daher so manch Wechsel zur BW schon an sich scheitert.
Das hat nichts mit glauben zu tun.
Es gibt Dienstherren die erfahren gerade eine so starke Abwanderung (Raum Koblenz), dass sie der Bw androhen, diese für die Kosten der Ausbildung aufzukommen zu lassen, wenn den Landesbeamten weiterhin die Urkunden in die Hand gedrückt werden, ohne Rücksicht auf den dort bereits herrschenden Personalmangel.
Servus,
also ich kenne das noch anders. Als vor, ich glaube 6 oder 7 Jahre, die Kfz-Steuer vom Land zum Bund ging, wurden hier vor allem Beamte der Post, Telekom, Bahn und Bundeswehrverwaltung "abgeschoben". So erzählt es mir mein Ex-Kollege, welcher beim Zoll im Bereich Kfz-Steuer arbeitet.

Gruß
Iltisschnurri

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