Versetzung an einen weit entfernten Dienstort

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suemue
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Versetzung an einen weit entfernten Dienstort

Beitrag von suemue » 25.06.2018 10:13

Hallo liebe Mitstreiter,
vielen von euch wird es ähnlich gehen wie mir.
Ich bin untauglich und soll pensioniert werden, was ich eigentlich schon seit dem 01.12.2017 bin, aber ich bin im Klageverfahren und mir wurde mitgeteilt, daß ich noch aktiver Beamte wäre, nur mit Pensionsbezügen.
Ich habe mir einen Anwalt genommen, der Widerspruch erhob und eine Begründung von dem BEV forderte und das mehrmals, aber es kam nur so wischiwaschischreiben von BEV. Jetzt hat mein Anwalt eine Untätigkeitsklage angedroht und siehe da das BEV reagierte und bot mir eine Stelle in Saarbrücken, als Postbote an. Ich bin Lokführer in Frankfurt und wohne nicht weit von Frankfurt entfernt. Jetzt soll ich nach Saarbrücken um dort Post zu verteilen beim BEV.
Nun meine Frage wem geht es ähnlich und wer ist wohin versetzt worden oder ihm eine Stelle angeboten worden, so könnte man feststellen, das eseine willkür ist den Beamten durch Deutchland zu schicken, . Wenn wir uns da einig wären hätte dieses ganze Arbeitsplatzgeschiebe endlich mal ein Ende, denn das Gericht würde diese Doppelmoral der Dienststellen durchschauen. Es gibt bestimmt in Saarbrücken oder nährern Umgebung Beamte im mittleren Dienst, die froh wären einen Arbeitsplatz in Saarbrücken zu bekomen. Ich habe in Frankfurt 42 Berwerbungen geschrieben, hatte aber angeblich keine Chancen. Ein Beamter muß sich nicht bewerben, aber es hat Vorteile, denn so kann ich beweisen, daß es in Frankfurt/Main Arbeitsplätze für mich gab.Schaut mal auf indeed einem Stellenportal nach, gebt einfach mal Bahn ein, da erscheinen viele Stellen die auf dem Externe Stellenmarkt ausgeschrieben sind. Druckt sich euch aus und haltet sie eurem Vermittler oder dem BEV unter die Nase.(Es gibt für untaugliche Beamte ARBEITSPLÄTZE)
Wer intersse an einem Arbeitsplatz in Saarbrücken, als Hauspostbote (Stellenbewertung A8) hat kann mich gerne anschreiben.

Torquemada
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Re: Versetzung an einen weit entfernten Dienstort

Beitrag von Torquemada » 25.06.2018 13:50

PostBeamter123 hat geschrieben:
25.06.2018 12:57

also entweder bist Du im Ruhestand ......- dann kannst Du auch keine Jobangebote mehr bekommen und bekommst die abgesenkte Besoldung als Pension. ......
Oder Du bist im laufenden DDU-Verfahren ....
Weder noch in dieser Absoutheit. Er geht juristisch mit Anwalt gegen die erfolgte Versetzung in den Ruhestand wegen Dienstunfähigkeit vor.

Torquemada
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Re: Versetzung an einen weit entfernten Dienstort

Beitrag von Torquemada » 25.06.2018 14:23

Er bekommt natürlich schon die Pensionbezüge. Habe ich auch nicht bestritten.

Innerhalb des Gerichtsverfahrens (Stellungnahmen der Parteien) versucht nun der Dienstherr diesen offenkundigen Trick.

Torquemada
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Re: Versetzung an einen weit entfernten Dienstort

Beitrag von Torquemada » 25.06.2018 15:07

PostBeamter123 hat geschrieben:
25.06.2018 14:47
Torquemada hat geschrieben:
25.06.2018 14:23
Er bekommt natürlich schon die Pensionbezüge. Habe ich auch nicht bestritten.

Innerhalb des Gerichtsverfahrens (Stellungnahmen der Parteien) versucht nun der Dienstherr diesen offenkundigen Trick.
Das hat nichts mit einem Trick zu tun - das ist die gesetzlich vorgeschriebene Vorgehensweise.

Der Trick ist natürlich, dass der Dienstherr jetzt im Verfahren eine Stelle aus dem Hut zaubert, die der Beamte gar nicht real will bzw. sie auch nicht erreichen kann.

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Re: Versetzung an einen weit entfernten Dienstort

Beitrag von suemue » 25.06.2018 16:48

Eine mündliche Anhörung hatte ich nicht und erst war ich dienstuntauglich, dann auf einmal soll ich als Postbote arbeiten ??? Na bin ich jetzt untauglich oder nicht ? So wie ich es sehe bin ich eingeschränkt tauglich und zu mindest bis zu dem Stellenangebot oder der gerichtlichen Entscheidung müßte mir das BEV meine Bezüge nach zahlen.
oder sehe ich das falsch ?

suemue
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Re: Versetzung an einen weit entfernten Dienstort

Beitrag von suemue » 25.06.2018 21:11

Ich habe nur einen schriftlichen Widerspruch an das BEV geschickt.
Ich bin seit 2010 dienstunfähig, wegen suizid im Beruf, dann Suizid von meinem Bruder, der in meinen Armen gestorben ist, danach ist an gebrochenem Herzen meine Mutter gestorben, daß hat mich geundheitlich sehr geschafft.
Ich habe dann im Büro, die ganze Zeit gearbeitet, aber ohne einen festen Arbeitsplatz erhalten zu haben. 2013 erlitt ich einen Schlaganfall, wo ich aber keine Schäden davon trug. Danach durfte ich keinen Betriebsdienst ausüben. Ich arbeitete von März 2014 bis Dez. 2016 im Büro, auf einmal wurde ich zum Jobservice abgestellt und zum 01.09.2016 begann die OP1. ( ich bin in der Hoffnung zum Jobservice gegangen eine Arbeitsplatz zu erhalten) und so begann die PO1 am 01.09.2016 bis zum 01.06.2017 dann kam die Orientierungsphase OP2, die bis zum 01.06.2018 gehen sollte, doch man hat mich schon vorher abgeschrieben, denn ich wurde zum 01.12.2017 pensioniert.
Ich hatte von mir aus 42 Bewerbungen geschrieben, aber leider in ganz wenigen Fällen überhaupt eine Einladung erhalten und von den Einladungen die ich erhalten hatte, habe ich auch nur wenige Absagen erhalten, von den Anderen Bewerbungen habe ich nie mehr was davon gehört. (Respektlosigkeit).

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