Beschäftigungsprojekt

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echterBAHNER
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Re: Beschäftikungsprojekt

Beitrag von echterBAHNER » 04.05.2018 23:40

oki, dann ist dein Vermittler bei JS ganz schön dumm. Ich soll das jedes Jahr unterschreiben.

watschenmann
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Re: Beschäftikungsprojekt

Beitrag von watschenmann » 05.05.2018 07:40

Ich bekomme das Schriftstück zur Unterschrift immer vom Betrieb, der mich nach JS abgeordnet hat.
Bei JS brauche ich auch nichts unterschreiben.
Gruß Watschenmann

hugoegonbalder
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Re: Beschäftikungsprojekt

Beitrag von hugoegonbalder » 05.05.2018 15:14

echterBAHNER hat geschrieben:
04.05.2018 23:40
oki, dann ist dein Vermittler bei JS ganz schön dumm. Ich soll das jedes Jahr unterschreiben.
Hallo zusammen, muss mich da mal einklinken. Mein Vermittler ist auch nicht der hellste auf diesem Planeten. Aber was, wenn er nicht dumm wäre? Dann dürfte ich jedes Jahr unterschreiben.... ändert das etwas? Jobservice arbeitet in jeder Hinsicht am Rande der Legalität und an Gesetzte (Beamtengesetz) vorbei. Wozu sollte ich also etwas unterschreiben dürfen/müssen. Bei mir ist es wie bei oki, mich fragt niemand. Bei meinem letzten Gespräch mit meinem Vermittler wurde ich ausgelacht als ich gesagt habe, dass ich weg von Jobservice zu meine alte Dienststelle möchte. No way!!!

Aurora borealis
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Re: Beschäftikungsprojekt

Beitrag von Aurora borealis » 05.05.2018 19:55

Ich war bisher in vier Projekten. Zwei davon habe ich nach kurzer Zeit selbst beendet. Anruf, danach Schreiben: Ich höre auf, Begründung. Zack Aus die Maus. Meine letzte Beschäftigung war beim BAMF, das habe ich allerdings durchgezogen.
Die Tätigkeit fand ich interessant. Vielleicht wäre ich dort auch noch etwas länger geblieben, aber die haben ja alle Befristeten wieder beendet.

Eisenschiene
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Re: Beschäftikungsprojekt

Beitrag von Eisenschiene » 11.06.2018 10:45

Sollen beim BAMF die Befristeten nicht weiter beschäftigt werden ? Laut Minister Seehofer sollen die doch dabei bleiben, statt neue Kräfte anzulernen.

Torquemada
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Re: Beschäftikungsprojekt

Beitrag von Torquemada » 11.06.2018 10:50

Eisenschiene hat geschrieben:
11.06.2018 10:45
Sollen beim BAMF die Befristeten nicht weiter beschäftigt werden ? Laut Minister Seehofer sollen die doch dabei bleiben, statt neue Kräfte anzulernen.
Dort geht es um Angestellte, die bisher immer wieder per Kettenvertrag verängert wurden. Es geht nicht um Beamte anderer Behörden.

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Bananen-Willi
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Re: Beschäftikungsprojekt

Beitrag von Bananen-Willi » 11.06.2018 18:21

Torquemada hat geschrieben:
11.06.2018 10:50
Dort geht es um Angestellte, die bisher immer wieder per Kettenvertrag verängert wurden. Es geht nicht um Beamte anderer Behörden.
Das ist natürlich richtig, aber die Begründung für die Angestellten trifft doch für die Beamten auch zu. Seehofer sagt sinngemäß, dass die Erfahrung nicht verloren gehen darf und die Verzögerungen, die durch das Neuanlernen von neuen Sachbearbeitern entstehen, in der derzeitigen Lage unbedingt zu vermeiden sind. Von daher wäre es nur sinnvoll, dass dies auch auf Beamte angewendet werden sollte.
Ob dies natürlich von den Personalstellen auch so verstanden wird und tatsächlich eine Anwendung in den Beamtenbereich hinein erfolgen wird, wurde meiner Kenntnis nach noch nicht erörtert und hängt derzeit vollkommen in der Luft

suemue
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Re: Beschäftikungsprojekt

Beitrag von suemue » 22.06.2018 08:36

Hier mal mein bisheriges Erlebnis mit der DB !
ich bin 58 Jahre alt seit 1981 als Lokführer A8 in FRANKFURT beschäftigt und seit 2011 untauglich. Ich bin auf meiner Dienstelle mit Aushilfsjobs beschäftigt worden, also alles ohne festen Arbeistsplatz. 2013 war ich längere Zeit krank,bedingt durch einen leichten Schlaganfall, wo ich aber keine Einschränkungen erlitten habe, habe aber eine Schwerbehinderung von 50%. Ich war 6 Monate daheim. Nach 6 Monaten nahm ich wieder meine Arbeit bis 01.09.2016 auf, da schickte man mich zum Jobservice, bis 01.12.2017, da kam die Zwangspensionierung, von wegen OP1 9 Monate lang und dann OP2 12 Monate lang. Ich habe eine klage eingereicht, denn mir wurde eine Restarbetsleistung bestätigt durch den BEV-Arzt. Darauf ist die DB nicht eingegangen und reagierte mit untätigkeit. Mein Anwalt strebte eine Untätigkeitsklage an, daruf reagierte die DB, mit einem Arbeitsplatzangebot in Saarbrücken, als Postbote. Diese Stelle sei sehr krzfristig frei geworden und wäre mit A8 bewertet.
Ich mußdazu sagen, daß ich 43 Bewerbunge geschrieben habe und ich es als Willkür von der DB ansehe mich nicht zu beschäftigen. Das ist für mich der Beweis einen Beamten loswerden zu wollen
Die Fahrzeit würde einfache Fahrt mehr als 3 Stunden betragen und ich könne ja umziehen, das lehte ich ab. Die Klage ist jetzt verfasst und ist dem Gericht und meinem Arbeitgber zugestellt worden. Mir wurde mitgeteilt, daß es bis zu Verhandlung bis zu 20 Monaten dauern könne und ich bis zur Gerichtsentscheidung noch aktiver Beamte wäre, nur OHNE DIENSTBEZÜGE, also bekomme ich Pension seit 01.12.2017. Würde ich die Klage gewinnen, müßte mir die DB die differenz nachzahen.
So das ist jetzt erstmal stand der Dinge
Wäre nett, wenn jemand schreiben würde, was er für Erfahrnungen bei gericht gemacht hat.
suemue

Jaschner
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Re: Beschäftikungsprojekt

Beitrag von Jaschner » 11.08.2018 01:04

Seit Anfang des Jahres versuchen die auch mich in so ein Projekt zu drängen. Bis jetzt hab ich es aber erfolgreich geschaft dieses abzuwehren. Ob das auf dauer funktioniert weiß ich noch nicht.
Angeblich soll es da schon ein Urteil drüber geben. Weiß hier vielleicht jemand wo ich dieses Urteil finden kann

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