Meine Zeit bei Jobservice

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hugoegonbalder
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Re: Meine Zeit bei Jobservice

Beitrag von hugoegonbalder » 16.10.2017 11:12

watschenmann hat geschrieben:
16.10.2017 08:00
Hallo Whyalla,

nur mal so am Rande. Es ist nicht nur DAS Letzte - in Bezug auf Arbeitsbedingungen bist du auch immer DAS Letzte.
Ich war auch zeitweise zu einer anderen Behörde abgeordnet.
Hier sind die Führungskräfte so draufgewesen, dass erst mal die abgeordneten Beamten zusammengeschissen wurden, wenn die Zahlen, die erreicht werden mussten nicht gepasst haben und das Stammpersonal wurde mit Samthandschuhen angepackt.
Auch mit Pausenzeiten lief es ähnlich bei den abgeordneten Beamten wurde daraufbestanden die Zeiten nicht zu überschreiten, sonst kam der Spruch "Sie wissen, dass Sie nur 30 Minuten Pause haben????"
Beim Stammpersonal wurde hier großzügig drüberweggesehen und die Führungskräfte hielten sich auch nie an die Zeiten - im Gegenteil.

Deswegen werde ich mich auch nicht mehr zu einer anderen Behörde abschieben lassen. Denn dort bist du wie gesagt immer DAS Letzte.

Gruß Watschenmann
Hallo Watschenmann, ich war bereits zu 4 Behörden abgeordnet und kann das so nicht bestätigen. Ausnahme bildete hier das bamf wo einfach gar nichts passte. Ansonsten kann ich nur von positiven Erfahrungen bei Behörden berichten. Nach 6 Monaten, nachdem ein angehäuften Berg abgearbeitet war konnte ich wieder gehen. Das kann man natürlich auch als DAS LETZTE bezeichnen. Aber der Umgang mit Kollegen / Führungskräften war in Ordnung.

BilanzFuzzi
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Re: Meine Zeit bei Jobservice

Beitrag von BilanzFuzzi » 16.10.2017 12:31

Es gibt ja auch immer wieder Leiter/Teamleiter, die von oben nach unten delegieren und meinen, dass sie über alles stehen und die
Mitarbeiter ihre "Sklaven" sind - und wenn dann das "niedrige Volk" innerhalb einer Abordnung kommt, dann versuchen diese Leiter
natürlich ihre Macht auszuspielen - ist ja auch manchmal schlimmer als im Kindergarten...

Es gibt aber auch gute Beispiele bei Abordnungen - ich habe aber auch immer die Erfahrung gemacht, dass bei einem (zeitlich befristeten)
Einsatz die Kollegen/innen einen immer sehr gut aufnehmen und das die Teamarbeit sehr sehr gut funktioniert.
Dabei habe ich das Gefühl, dass je besser die Teamarbeit funktioniert, des schlimmer werden die Vorgesetzten und Teamleiter - die
können sich wahrscheinlich auch nicht vorstellen, dass sich Kollegen/innen gut verstehen und auch respektieren...

Whyalla
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Re: Meine Zeit bei Jobservice

Beitrag von Whyalla » 16.10.2017 13:43

Hallo Watschenmann,

so ganz kann ich das nicht bestätigen. War schon bei 5(!) behörden abgeordnet ( ARGE- 2004-2006, dann Zoll ( da waren die Kollegen super und wäre da auch noch geblieben - aber nur auf Abordnungsbasis. Das wollte der zoll aber nicht. Desweitern beim THW, Bamf letztes Jahr( ziemlich chaotisch aber Gold gegen ABH KÖln)
Wire sollen da in urallten, staubigen akten rumwühlen und das AZR aktualisieren weil das Stzammpersonla aufgrund von xxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxx totalem Chaos dort nicht dazu gekommen sind das AZR zu pflegen.

4 altgediente Eisenbahner sitzen da und sollen tausendevon staubigen Akten scanfertig machen.
Das ganze stinkt zum Himmel; für uns Bundesbeamte keine Kohle da für ATZ oder Vorruhestand xxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxx

Unbelegte bzw. eindeutig falsche Behauptungen gelöscht. MOD

BilanzFuzzi
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Re: Meine Zeit bei Jobservice

Beitrag von BilanzFuzzi » 16.10.2017 15:18

es ist so wie im richtigen Leben...

Oftmals werden aber die abgeordneten Beamten/innen für Arbeiten eingesetzt, die das "normale" Personal nicht macht, wie z. B. Abarbeitung Fehlerlisten und irgendwelche Tätigkeiten, die eigentlich jeder von der Straße machen kann. Ob das dann im individuellen Fall auch amtsangemessen ist, interessiert sowieso keinen. Und schon einmal überhaupt nicht die Teamleiter und Vorgesetzten...

Bei der ARGE und beim BAG habe ich überwiegend nur gute Erfahrungen gemacht - auch deshalb, weil dort viele Ehemalige sind und im Team funktioniert es in der Regel auch immer sehr sehr gut. Auch deshalb, weil die Probleme alle Teammitglieder haben - aufgenommen wurde man dort von den Mitarbeiter/innen übrigens auch immer gut...
Das BAMF kenne ich jetzt nicht, ist aber aus Erfahrungsberichten nicht so dolle - das macht nur eine/r, wenn man wohnortnah eingesetzt bleiben möchte und überhaupt nichts anderes ist mehr frei. Es ist auch nicht jedermanns/frau Sache, sich mit den speziellen "Kunden" abzugeben und sich ggf. auch mal den Zorn dieser Kunden stellen zu müssen - was aber auch das Problem bei der ARGE sein kann...

Jaschner
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Re: Meine Zeit bei Jobservice

Beitrag von Jaschner » 18.10.2017 19:57

Was mußtes Du als Abschiebehelfer machen?

Whyalla
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Re: Meine Zeit bei Jobservice

Beitrag von Whyalla » 19.10.2017 10:39

Ziemlich chaotisch weil 2 Köche in dem Topf rühren- einerseits die Stadt und andererseits das MIK ( Ministerium für Migration des Landes NRW).
Wir sollen Duldungen überprüfen , und zwar XXXXXXXXXXXX die schjon teilweise seit Jahrzehnten mit Duldung hier sind. Müssten das Land schon lange verlassen haben, bekommen aber immer wieder aufs neue ein Duldung und natürlich auch Kohle......überprüfen ob die Angaben in der Akte übereinstimmen mit den Angaben bei der Stadt und im AZR( welches sehr schlecht gepflegt worden ist..) Wird nicht einer mehr durch abgeschoben; zumal die Stadt Köln gar nicht abschieben will.....

Konnotation entfernt MOD

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Re: Meine Zeit bei Jobservice

Beitrag von Torquemada » 19.10.2017 10:53

Das kann ja so überhaupt rechtlich nicht sein.

Zuständig für Duldungen sind die zuständigen Ausländerbehörden und nicht Leute, die da mal schnell aushelfen sollen.

Zudem: Wer eine Duldung hat, muss eben nicht ausreisen. Die Verweigerung einer weiteren Duldung ist Sache der Ausänderbehörde.

Whyalla
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Re: Meine Zeit bei Jobservice

Beitrag von Whyalla » 19.10.2017 11:25

Natürlich muss eine Person, welche eine Duldung hat, grundsätzlich ausreisen. Wir stellen natürlich keine Duldungen aus sondern sollen die persönlichen Angaben der Geduldeten in der Akte vergleichen mit dem AZR. Nicht mehr und nicht weniger....Ich laden dich ein mal paar Akten " durchzustöbern".....
Es wurden wohl ( die Idee stammt von den MPen der Länder) 420 Bundesbeamte gesucht....gemeldet haben sich wesentlich weniger......kein Wunder.....in köln sollte wohl 30 kommen, schlussendlich waren es 9...

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Re: Meine Zeit bei Jobservice

Beitrag von bahnbiajotta » 25.10.2017 08:28

Diese Diskussion hat. meiner Meinung nach, hier im Bahn-beamtenforum nichts zu suchen.
:D

Nutzt dafür bitte dien Thread für Politik.


Guter Vorschlag. Der Thread wurde um Jobservice-fremde Diskussionen bereinigt. Bitte bei der Sache bleiben. Vielen Dank. MOD

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zeerookah
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Re: Meine Zeit bei Jobservice

Beitrag von zeerookah » 06.11.2017 10:41

"Paßt ja" hier rein :)
1.000 neue Mitarbeiter in sieben Tagen
https://www.rbb24.de/wirtschaft/beitrag ... athon.html

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