Angst vor Zwangspensionierung

Forum für die Beamten der Deutschen Bahn.

Moderator: Moderatoren

salvia31
Beiträge: 5
Registriert: 11.01.2013 14:34
Behörde:

Angst vor Zwangspensionierung

Beitrag von salvia31 » 11.01.2013 15:42

Hallo liebe Forumsmitglieder,

bin neu hier und habe folgendes Anliegen:
Ich bin 53J. und zugewiesener Beamter im mittleren
nichttechn.Dienst bei der Deutschen Bahn.
Seit ca. 10J. leide ich unter rezidivierenden
depressiven Schüben und einer bes. Form
der Migräne.
Ich bin medikamentös eingestellt
und komme so halbwegs mit Dienst/Leben klar.
Trotzdem bin ich seit meiner Erkrankung 1 oder
2 mal pro Jahr mind. 4-6 Wochen krankgeschrieben.
Hinzu kommen stationäre Rehamaßnahmen.
Ich brauche diese Krankschreibungen einfach um nicht
wieder in den Zustand zu Beginn meiner Erkrankung
zu kommen, als ich 6 Monate "weg vom Fenster"
war.
Ich bin von Anfang an offensiv mit meiner Erkrankung
umgegangen und meine bisherigen Vorgesetzten hatten
mit Verständnis reagiert.
Nun hat die Führung gewechselt und mir ist bekannt,
dass ich in Zukunft nicht mehr mit diesem Verständnis
rechnen kann.
Ich weiß, dass man nicht so pauschal antworten kann:
Hat jemand Erfahrung, ob ich mit den geschilderten
Fehlzeiten vom Dienstherren (BEV) aus gesundheitlichen Gründen
als dauerhaft dienstunfähig angesehen werden kann ?
Ich kann mir eine Zwangspensionierung wg DDU absolut nicht
leisten.
Viele Grüße

schäferhund
Beiträge: 346
Registriert: 28.09.2010 12:54
Behörde:

Re: Angst vor Zwangspensionierung

Beitrag von schäferhund » 11.01.2013 16:22

Hallo salvia 31,

ich bedauere, dass deine Gesundheit so angeschlagen ist und wünsche dir gute Besserung. :D
salvia31 hat geschrieben: als ich 6 Monate "weg vom Fenster"
war.
Ich vermute, dass du da sechs Monate zusammenhängend im Krankenstand warst. Deine Vorgesetzten hätten dich dann normalerweise beim Amtsarzt vorstellen können. Ich möchte dir jetzt nicht die Hoffnung nehmen, aber bei deinem Alter, deiner Krankheitsgeschichte und deiner Qualifikation besteht schon die Gefahr, dass man dich früher oder später loswerden möchte. Dies ist allgemein der Trend im öffentl. Dienst. Was sagen deine Vorgesetzten, bzw. Personalchef dazu ?

Gruß vom Schäferhund

wirtschaft_frei
Beiträge: 128
Registriert: 08.05.2012 22:18
Behörde:

Re: Angst vor Zwangspensionierung

Beitrag von wirtschaft_frei » 11.01.2013 17:47

bei knapp 20% Fehlzeiten, das jedes Jahr und aufgrund des selben Sachverhaltes ist eine Infragestellung deiner Dienstfähigkeit aus gesundheitlicher Sicht schon gegeben.

kreisverkehr
Beiträge: 72
Registriert: 13.04.2010 14:37
Behörde:

Re: Angst vor Zwangspensionierung

Beitrag von kreisverkehr » 11.01.2013 18:21

wirtschaft_frei hat geschrieben:bei knapp 20% Fehlzeiten, das jedes Jahr und aufgrund des selben Sachverhaltes ist eine Infragestellung deiner Dienstfähigkeit aus gesundheitlicher Sicht schon gegeben.
Als Nichtbeamter solltest du das am wenigsten beurteilen können.

zolltrottel
Beiträge: 541
Registriert: 10.12.2007 18:37
Behörde:

Re: Angst vor Zwangspensionierung

Beitrag von zolltrottel » 11.01.2013 19:31

oh nein hirn frei schon wieder ! don´t feed the troll !!!

watschenmann
Beiträge: 104
Registriert: 18.05.2012 11:22
Behörde: BEV

Re: Angst vor Zwangspensionierung

Beitrag von watschenmann » 11.01.2013 20:22

Hallo Salvia31,

mach dir nicht zu viele Sorgen. Ich bin auch zugewiesener Beamter bei der Deutschen Bahn und in einer ähnlichen Situation wie du,
Ich bin auch auf Grund von Depressionen und Überarbeitung 8 Monate am Stück Dienstunfähig geworden.
Nach ca. 6 Wochen kam die Einladung zum Betriebsarzt, da diesem meine Arbeitsbedingungen bekannt waren brauchte ich nicht viel zu erklären und er riet mir zu einer Kur die ich auch angetreten habe.
Da die Kur nicht allzuviel gebracht hat (der Psychologe vor Ort fragte "Und was wollen Sie von mir) bin ich nach der Kur als weiter dienstunfähig nach Hause entlassen worden.
Nach ca. 8 Wochen habe ich eine weitere Einladung zum Betriebsarzt erhalten (der Termin lief ohne Ergebnis, da die Ärztin erst den Kurbericht beantragen wollte). Nach weiteren 4 Wochen war der Bericht da und ich fuhr zum nächsten Termin.
Dort sagte mir die Betriebsärztin sie würde mich für meine bisherige Tätigkeit untauglich schreiben. Dies habe ich auch noch meinem Arbeitgeber (DB Vertrieb) mitgeteilt und mir wurde das BEM-Verfahren angeboten. Ich bin dann nach Rücksprache mit der Betriebsärztin in die Wiedereingliederung an meiner Dienststelle erschienen und es wurde mit den BEM-Gesprächen begonnen. Da aber bei DB-Vertrieb keine Stellen mit meinen Einschränkungen vorhanden sind werde ich demnächst zu DB-Jobservice wechseln und auch nebenbei versuchen in anderen Bereichen eine neue Beschäftigung zu finden. Also ich würde mir nicht allzu große Sorgen machen und über die BEM-Schiene versuchen weiter im Dienst zu bleiben.
Meine bisherigen Erfahrungen sind eigentlich positiv.

Gruß Watschenmann

salvia31
Beiträge: 5
Registriert: 11.01.2013 14:34
Behörde:

Re: Angst vor Zwangspensionierung

Beitrag von salvia31 » 11.01.2013 21:30

Hallo,
schäferhund hat geschrieben:Ich vermute, dass du da sechs Monate zusammenhängend im Krankenstand warst. Deine Vorgesetzten hätten dich dann normalerweise beim Amtsarzt vorstellen können
Selbstverständlich war ich damals beim Betriebsarzt.
Nach der Reha wurde ich als voll dienstfähig beurteilt.
Vielen Dank für deine Genesungswünsche.
watschenmann hat geschrieben: werde ich demnächst zu DB-Jobservice wechseln
Hallo Watschenmann,
das könnte ich mir auch vorstellen, aber nach meinem Kenntnisstand
nimmt DB Jobservice keine älteren Beamte mehr.

watschenmann
Beiträge: 104
Registriert: 18.05.2012 11:22
Behörde: BEV

Re: Angst vor Zwangspensionierung

Beitrag von watschenmann » 11.01.2013 22:30

"nimmt DB Jobservice keine älteren Beamte mehr."

Hallo salvia31

ich bin nicht der einige mit gesundheitlichen Problemen bei uns im Bereich und ich kenne mehrere Kollegen in deinem Alter, die auch zu Jobservice gekommen sind.
Mann darf nur nicht so viele Gesundheitseinschränkungen haben, das man nicht mehr vermittelbar ist.

Gruß Watschenmann

wirtschaft_frei
Beiträge: 128
Registriert: 08.05.2012 22:18
Behörde:

Re: Angst vor Zwangspensionierung

Beitrag von wirtschaft_frei » 11.01.2013 22:36

kreisverkehr hat geschrieben:
wirtschaft_frei hat geschrieben:bei knapp 20% Fehlzeiten, das jedes Jahr und aufgrund des selben Sachverhaltes ist eine Infragestellung deiner Dienstfähigkeit aus gesundheitlicher Sicht schon gegeben.
Als Nichtbeamter solltest du das am wenigsten beurteilen können.
Als klar denkender Mensch spielt das auch eine so große Rolle, stimmts?

Du willst also behaupten, dass jemand der 1/5 der Arbeitszeit krank ist und das immer wegen der gleichen Probleme nicht dauerhaft krank ist?

So kann wirklich nur ein Beamter denken.

egyptwoman
Beiträge: 680
Registriert: 26.12.2011 15:54
Behörde:
Wohnort: Hurghada/Ägypten

Re: Angst vor Zwangspensionierung

Beitrag von egyptwoman » 12.01.2013 02:49

wirtschaft_frei hat geschrieben:Du willst also behaupten, dass jemand der 1/5 der Arbeitszeit krank ist und das immer wegen der gleichen Probleme nicht dauerhaft krank ist?

Wiedermal ein sinnfreier Kommentar von einem der keine Ahnung hat. Nein auch wenn jemand 1/5 der Arbeitszeit krank ist, ist er nicht dauerhaft krank weil er ja schließlich den Rest der Zeit arbeitet. Ich frage mich warum du dich immer in Sachen einmischen musst von denen du partout keine Ahnung hast und ganz ehrlich gesagt frage ich mich wann die Mods hier mal eingreifen. Es ist langsam nicht mehr zu ertragen wenn jemand hier um Hilfe fragt und du ständig deine unqualifizierten Beiträge ablieferst und wenn ich die Postings andere Forenmitglieder so lese bin ich nicht die einzige die so denkt.
Bisher hast du nichts qualifiziertes geschrieben was irgendwem hier weiterhelfen kann, dafür jede Menge Kommentare über die ach so überpriviligierten Beamten und anderen "Müll".
Gibt so nen netten Spruch: Wenn man keine Ahnung hat, einfach mal die Klappe halten.

egyptwoman

wirtschaft_frei
Beiträge: 128
Registriert: 08.05.2012 22:18
Behörde:

Re: Angst vor Zwangspensionierung

Beitrag von wirtschaft_frei » 12.01.2013 10:03

Für dich bedeutet helfen wahrscheinlich auch nur: "Ja, bleib zu Hause, lass dich krankschreiben und warte ab und reich eine Klage ein."

Genau mit solchen Aussagen ist überhaupt niemandem geholfen. Wenn dir meine Meinung nicht passt, da sie nicht mit deiner rosaroten Beamtenbrille übereinstimmt, dann lebe damit! Welchen Sinn hätte ein Forum in dem alles und jeder die gleiche Meinung und Grundeinstellung vertritt?

Achja, wenn jemand 1/5 der Arbeitszeit krank ist und das JEDES JAHR aus dem SELBEN GRUND, nein, dann ist er nicht krank? Was ist das denn für eine Logik? Man nennt so etwas eine negative Gesundheitsprognose. Und dazu gibt es schon zig Urteile die eben genau eine Kündigung/Zurruhesetzung aus diesem Grund rechtfertigen.

Mal als Beispiel: Du bestellst deine Pizza bei immer dem gleichen Lieferanten. In einer von fünf Lieferungen kommt er gar nicht oder das Essen ist kalt und selbst dann musst du das Essen bezahlen. Was würdest du tun? Denk mal drüber nach...

arme Sau
Moderator
Beiträge: 890
Registriert: 10.11.2005 08:25
Behörde:

Re: Angst vor Zwangspensionierung

Beitrag von arme Sau » 12.01.2013 12:39

egyptwoman hat geschrieben:
wirtschaft_frei hat geschrieben: ...
frage ich mich wann die Mods hier mal eingreifen.
...

egyptwoman
Weil wir ein "MÖGLICHST" freies Forum sein wollen, in dem auch andere Gedanken einfließen sollen.
Schreib den Admin an, er möchte einen "Ignore" Button einfügen (soweit das geht), ansonsten sehe ich das wie

zolltrottel hat geschrieben: Don´t feed the troll !
Und so lange wirtschaft frei nicht austickt kann er meinetwegen weiter stänkern :roll:
Grüne Beiträge sind -Mod- Beiträge, schwarze geben meine "private Meinung" wieder!
---------
Wenn der Staat versagt http://www.harrywoerz.de/?pg=0

Totale Überwachung stoppen
http://www.pro-bargeld.com/gefahr-fuer-deutsche-sparer.html

Werbung