ER Engagierter Ruhestand 2019

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T-Worker
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ER Engagierter Ruhestand 2019

Beitrag von T-Worker » 06.02.2019 13:20

Ist bekannt, wieviele zum 31.01.2019 und zum 28.02.2019 in den engagierten Ruhestand gegangen sind/werden?
Wie groß ist das Rest-Budget in 2019?
Ist zu erwarten, dass auch nach April/Mai dieses Jahres der ER 2019 (Budget 2019!?) angeboten wird?

Torquemada
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Re: ER Engagierter Ruhestand 2019

Beitrag von Torquemada » 06.02.2019 16:08

Für 2019 gibt es offiziell kein Budget mehr.

T-Worker
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Re: ER Engagierter Ruhestand 2019

Beitrag von T-Worker » 07.02.2019 11:05

Danke für die Info, das es offiziell in 2019 kein Budget mehr gibt.
Wieviele Kollegen sind denn zum 31.01.2019 in ER gegangen? Und ist schon bekannt wieviele zum 28.02.2019 in ER gehen werden?

MartinusK
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Re: ER Engagierter Ruhestand 2019

Beitrag von MartinusK » 07.02.2019 12:14

Das Budget ist anscheinend für das komplette Jahr ausgeschöpft.
Ich kenne mindestens zwei ehemalige Kolleginnen, die im April
gehen - aber bis heute noch keine offizielle Zusage haben.
Die Zusage soll angeblich kurzfristig kommen...

T-Worker
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Re: ER Engagierter Ruhestand 2019

Beitrag von T-Worker » 07.02.2019 22:40

Wie viele Kollegen/-innen sind denn nun tatsächlich zum 31.01.2019 in den ER gegangen?

dibedupp
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Re: ER Engagierter Ruhestand 2019

Beitrag von dibedupp » 07.02.2019 23:01

Das weiß wohl hier wohl niemand, sonst hättest du eine Antowrt bekommen. Fakt ist, dass für dieses Jahr keine Anträge mehr gestellt werden können, da wohl nicht mal alle, die noch für Mai beantragt haben gehen können.

Siggi09
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Re: ER Engagierter Ruhestand 2019

Beitrag von Siggi09 » 08.02.2019 07:06

dibedupp hat geschrieben:
07.02.2019 23:01
Das weiß wohl hier wohl niemand, sonst hättest du eine Antowrt bekommen. Fakt ist, dass für dieses Jahr keine Anträge mehr gestellt werden können, da wohl nicht mal alle, die noch für Mai beantragt haben gehen können.
Wobei es nicht überraschen würde, wenn nicht doch noch Budget freigegeben wird und es noch weitere "Fenster" für einen Antrag in 2019 gibt. Blöd nur, wenn man dann im Urlaub oder krank ist ... ;)

Zahlen wurden bisher nirgends veröffentlicht. Im Grunde ist die Info aber auch wertlos, ob es nun 50, 400 oder 1000 waren. Was nützt das?

MartinusK
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Re: ER Engagierter Ruhestand 2019

Beitrag von MartinusK » 12.02.2019 17:25

Aktuell gehen Beamte zu April oder Mai 2019 in den ER.
Die Anträge wurden aber vermutlich schon direkt nach Freigabe
der Mittel eingereicht. Komischerweise haben diese Beamte
aber noch keine offizielle Zusage vom Dienstherrn...

Es muss sich jeder Mal für sich ausrechnen, ob nicht eine DDU
ggf. mit 50-80 €/Monat weniger, die bessere Variante ist.
Keine 1000 Stunden oder BufDi...Wenn man mal den Ansatz
für die 1000 Sozialstunden oder ein Jahr BufDi mit 15 €/Stunde
ansetzt, kann jeder sich selber ausrechnen, was der ER wert ist.

Aber auch, weil man innerhalb der DDU ggf. Leistungen einer BUZ
beantragen kann. Weiter auch vielleicht (was aber wesentlich
schwieriger ist) eine Erwerbsminderungsrente bei der RV beantragen
(für die Beamten, die eine Anwartschaft haben).

Die BUZ oder Rente wäre beim ER wahrscheinlich nicht möglich, da
man hier freiwillig und ohne gesundheitliche Einschränkungen (Grund)
den ER beantragt.

Siggi09
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Re: ER Engagierter Ruhestand 2019

Beitrag von Siggi09 » 12.02.2019 18:17

MartinusK hat geschrieben:
12.02.2019 17:25
Es muss sich jeder Mal für sich ausrechnen, ob nicht eine DDU
ggf. mit 50-80 €/Monat weniger, die bessere Variante ist.
Wenn man im Mittel 85 Jahre alt wird und wir die 80 EUR ansetzen, verzichtet man auf 28.800 EUR.

Und in DDU zu kommen, bedeutet einen Spießrutenlauf durchzustehen, insbesondere, wenn man eigentlich keine gesundheitlichen Probleme hat.

Torquemada
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Re: ER Engagierter Ruhestand 2019

Beitrag von Torquemada » 12.02.2019 18:32

Es ist mir unklar, warum jetzt wieder (hatten wir früher schon oft debattiert) diese Zahlenvergleiche ER versus DDU durchgekaut werden sollen.

Der Vorruhestand ist für Kollegen, die gerade kein Risiko haben, leider DDU zu werden.
Der Ruhestand wegen DDU ist für Kollegen, die aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr können.

Die Frage nach einer "besseren Variante" stellt sich in der Realität gar nicht.

Siggi09
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Re: ER Engagierter Ruhestand 2019

Beitrag von Siggi09 » 12.02.2019 18:53

Torquemada hat geschrieben:
12.02.2019 18:32
Die Frage nach einer "besseren Variante" stellt sich in der Realität gar nicht.
So ist es!

MartinusK
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Re: ER Engagierter Ruhestand 2019

Beitrag von MartinusK » 12.02.2019 19:08

Siggi09 hat geschrieben:
12.02.2019 18:17

Wenn man im Mittel 85 Jahre alt wird und wir die 80 EUR ansetzen, verzichtet man auf 28.800 EUR.

Die Lebenserwartung ist bei Männern unter 78 und bei Frau ca. 83 - im Mittel sind das 80,5 Jahre. Siehe folgende Statistik:
https://www.zeit.de/wissen/gesundheit/2 ... nd-anstieg

Siggi - Du kannst dann ja mal für Dich für die statistischen Lebensjahre bei Männern mit 78 die Summe ausrechnen und hoffen, dass Du auch so alt wirst :lol:

Im Mittel mit 80,5 Jahren macht das dann nur noch ca. 25.000 € aus. Jetzt rechne mal die 1000 Sozialstunden dagegen oder 1 Jahr BufDi. Dann nimmst Du deinen persönlichen Stundensatz als Beamter - ich rechne mal mit einem Stundenlohn von ca. mindestens 15 - 20 € - für A7 bis A9. Beim unteren Ansatz bist Du bei den 1000 Sozialstunden bei 15.000 €. Das ist jetzt nur ein statistischer Vergleichswert.
Welchen monetären Ansatz ich für das Jahr als Bufdi ansetzen müsste, davon will ich hier gar nicht anfangen.

Aber auch im Nebenjob würde derjenige, der in DDU wäre, meiner Meinung nach mindestens 12 € die Stunden bekommen, dann wäre es im Vergleich der 1000 Sozialstunden immer noch 12.000 €- Dann sind wir auf einmal nur noch bei ca. 40 € Unterschied.

Wenn jetzt einer vorher schon eine BUZ hat und diese dann tatsächlich die Zahlungen bei DDU leistet (das hängt von seinen Versicherungsbedingungen ab und es muss keine Dienstunfähigkeitsversicherung sein), dann brauchen wir nicht mehr anfangen zu rechnen. Derjenige der in den ER geht, kann keine BUZ-Leistungen beantragen, weil er ja nicht krank ist. Dem Grunde nach ist der ER´ler nicht mehr beschäftigt und kann demzufolge auch nicht mehr berufs-/dienstunfähig werden (auch wenn er eine BUZ hätte). Im Unterschied zu dem Beamten, der in DDU ist, - ggf. gibt es sogar noch eine Erwerbsminderungsrente von der RV (wenn eine Anwartschaft vorhanden und die weiteren Bedingungen erfüllt sind). Eine Rente ist aber nur unter "erschwerten" Bedingungen zu bekommen, da die RV strengere Vorgaben für eine Berufsunfähigkeit hat.

Letztendlich muss es jeder für sich entscheiden und am Ende des Tages muss jeder persönlich entscheiden, ob der ER in Frage kommt bzw. ob der Antrag überhaupt durchgeht. Persönlich würde ich mich für den ER entscheiden, wenn ich auswählen könnte. Dann kann man selber den Zeitpunkt des "Ausstiegs" wählen und geht erhobenen Hauptes und wird nicht aus dem Unternehmen rausgeworfen ! oder nach einer langen Leidenszeit mit Untersuchungen und sonstigen Aufforderung "entsorgt".

T-Worker
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Re: ER Engagierter Ruhestand 2019

Beitrag von T-Worker » 13.02.2019 15:33

Statt wieder mal zu debattieren, wann wieso warum wer am „lukrativsten“ in den ER gehen könnte, stellt sich doch nur eine (bereits beantwortete) Frage: ER weiterhin möglich?

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zeerookah
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Re: ER Engagierter Ruhestand 2019

Beitrag von zeerookah » 13.02.2019 16:38

'ES' muss nicht jedes langatmige Geschreibsel von MartinusK auf die Goldwaage gelegt werden.

Der_Lipper

Re: ER Engagierter Ruhestand 2019

Beitrag von Der_Lipper » 13.02.2019 17:07

Hört auch zu rechnen. Viele Bekannte, auch Beamte von mir, wären froh, ab 55 in den Ruhestand gehen zu können. Es ist ein tolles Angebot, dass Euer Arbeitgeber Euch die Möglichkeit bietet, so früh zu gehen. Das Gesetz wurde still und heimlich verabschiedet zu einer Zeit, in der der übrige öffentliche Dienst einen großen Personalbedarf hat. Um das Gesetz halbwegs politisch "verkaufen" zu können, hat am den ER halt eingefügt. Ihr sollte Euch über die geschenkte Lebenszeit freuen, zu einer Zeit, in der andere ggf. erst mit 63 in den Ruhestand gehen können. Und ER, in ehrenamtlichen Bereichen, ist doch für die Betroffenen ein Gewinn. Auch mal ggf. die "andere Seite der Gesellschaft", z. B. Tafel, Diakonie, sehen zu können. Außerdem ist ja das Angebot freiwillig, wer nicht möchte, darf ja je nach Geburtsjahr bis 65 und länger arbeiten, und sein Geldvermögen steigern.

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