"Aktive" Beamte - Postzulage und Einmalzahlung

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Siggi09
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Re: "Aktive" Beamte - Postzulage und Einmalzahlung

Beitrag von Siggi09 » 10.01.2018 19:07

Das Thema trifft auf die aktiven Beamten bei den Servicegesellschaften schon seit 2007 zu und wurde bereits vor dem 2. Senat des BVG verhandelt und "verloren". Im Kern liegt es daran, dass im Bund inzwischen 40 oder 41 Stunden/Woche gearbeitet wird. Das bedeutet, sollte die Telekom über 38h/Woche hinaus gehen, auch wieder (anteilig?) die Bundesbesoldungstabelle anwenden muss. Also erst dann gibt es wieder mehr Geld. Man darf sich aber dennoch vera... fühlen.

Sei froh, wenn Du noch 10 Jahre länger die 34h/Woche geniessen durftest.

AndyO
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Re: "Aktive" Beamte - Postzulage und Einmalzahlung

Beitrag von AndyO » 11.01.2018 11:13

Bruddler hat geschrieben: 10.01.2018 16:18 Zur Erinnerung: im Rahmen des "Beschäftigungspaktes" 2004 wurde T-Beamten Urlaubs- und Sonderzahlung gestrichen und dafür die WAZ auf 34 h gekürzt.
Also ich erinnere mich, dass auch Leistungszulagen und vorgezogene Erfahrungsstufen in diesen Topf fielen. Seitdem haben wir ja unsere eigene Besoldungstabelle. Das zwischen 34h und 38h kein Ausgleich stattfindet, haben wir tarifvertraglichen Vereinbarungen zu verdanken, die die 34h seit Beginn zunehmend unterlaufen.

Telekommi
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Re: "Aktive" Beamte - Postzulage und Einmalzahlung

Beitrag von Telekommi » 11.01.2018 13:11

AndyO hat geschrieben: 11.01.2018 11:13 Also ich erinnere mich, dass auch Leistungszulagen und vorgezogene Erfahrungsstufen in diesen Topf fielen. Seitdem haben wir ja unsere eigene Besoldungstabelle. Das zwischen 34h und 38h kein Ausgleich stattfindet, haben wir tarifvertraglichen Vereinbarungen zu verdanken, die die 34h seit Beginn zunehmend unterlaufen.
Und was damals meines Wissens noch gar nicht möglich war, das Instrument der "Zuweisung" mit allen Konsequenzen.
Beispiel: ich war als Beamter bei GHS mit 34 Stunden. Dann wurde ich die TelIT gegründet, weiterhin 34 Stunden.
Dann wurden wir an die TSI gehängt. Ich bekam ein Schreiben nach dem Motto: entweder hier unterschreiben für die ISB mit gleichem Gehalt oder Zuweisung auf gleichen Posten als Beamter, nur dann mit den Stunden die in dem aufnehmenden Unternehmen gearbeitet wird. TSI= Grundarbeitszeit 38 Stunden.
Mein Glück war nun das Alter, da TSI die altersgerechte Arbeitszeit hat, d.h. ab 50 noch 36 Stunden und ab 53 noch 35 Stunden.
Anfänglich hatte ich dann 36 Stunden, heute arbeite ich 35 Stunden, mein gegenüber arbeitet 34 Stunden, da Angestellter.

Siggi09
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Re: "Aktive" Beamte - Postzulage und Einmalzahlung

Beitrag von Siggi09 » 11.01.2018 15:04

Bruddler hat geschrieben: 11.01.2018 12:28 Macht es das besser?
Im übrigen war ich wenigstens an einem der Verfahren dazu am BVG beteiligt und habe das Ganze zumindest nicht einfach hingenommen!
Mir geht es hier v. a. darum, dass die sogenannte Personalvertretung außer etwas blabla nichts unternimmt.
Und fast alle Betroffenen so agieren wie du, sei doch froh ... und alles hinnehmen.
Nein, das macht es nicht besser. "Man" vergisst auch nicht! Die 2007er Aktion war allerdings vom AG veranlasst und nicht die Idee der Gewerkschaft. Man sollte hier nicht die Verursacher verwechseln. Als nächstes ist da der Gesetzgeber, der solche Aktionen (Betriebsübergang nach §613a) nicht wirksam verhindert, dass Unternehmen einfach neue Gesellschaften gründen, dort ein paar Mitarbeiter mit den schlechtest möglichen TV parkt und dann den gesamten Betrieb dorthin übergibt und damit der schlechte TV den guten TV ersetzt (statt anders rum). Dass die Gewerkschaft dann einen schlechten Stand hat und trotz wochenlanger Streiks nur Schadensbegrenzung erreichen kann ist doch klar. Wie mächtig Gewerkschaften am Ende wirklich sind, kann man in Englands Geschichte studieren, Stichwort Murdoch. Was also sollen Gewerkschaften noch mehr machen, zumal ihnen seitens der Belegschaften der Rückhalt immer mehr fehlt? Siehe Amazon. Und dazu trägt auch dieses Gewerkschaft-Bashing bei und nützt am Ende nur den Unternehmen.

So wenig wie ich Dir vorwerfen würde den Prozess am BVG verpatzt zu haben, sollte man den Gewerkschaften vorwerfen bei den Tarifverhandlungen 2007 nicht mehr erreicht zu haben.

Und: Ich bin in einer Gewerkschaft und nehme nicht alles hin. Aber auch das muss man sich leisten können und die Möglichkeiten sind begrenzt! Auf jeden Fall hast Du offenbar die letzten 10 Jahre rund ein Jahr weniger gearbeitet als ich aber den gleichen Pensionsanspruch. Darüber könnte man sich auch freuen ... 8-)

psi
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Re: "Aktive" Beamte - Postzulage und Einmalzahlung

Beitrag von psi » 11.01.2018 18:42

Hallo Zusammen
Nur um es richtig zu stellen
Die T-Systems und ein paar andere Einheiten haben ARAZ (Altersreduzuerte Arbeitszeit)
Ab 50zigsten Lebensjahr 38 Stunden Wochenarbeitszeit (interessant für Kollegen die 40 Stunden haben)
Ab 53zigsten Lebensjahr 36 Stunden Wochenarbeitszeit und mit 55 Jahre kommt man auf 35 Stunden.....

Telekommi
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Re: "Aktive" Beamte - Postzulage und Einmalzahlung

Beitrag von Telekommi » 11.01.2018 23:21

Hm,
bin ich schon so alt?
Ich weiss nur noch, ich habe anfänglich 36 gearbeitet, heute sinds 35....dachte, dass wäre schon mit 53 so gewesen.....

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Re: "Aktive" Beamte - Postzulage und Einmalzahlung

Beitrag von EuroistUntergang » 07.10.2020 16:22

Hallo Zusammen,
wie ist momentan die WAZ nach Alter gestaffelt bei T-Systems?
Danke für die Antwort

Freddie
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Re: "Aktive" Beamte - Postzulage und Einmalzahlung

Beitrag von Freddie » 13.10.2020 09:36

Bei T-Systems gilt meines Wissens für nicht AT Kräfte mit Vollendung des 52. Lebensjahres 36h Woche und mit Vollendung des 54. Lebensjahres 35 Wochenstunden.

EuroistUntergang
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Re: "Aktive" Beamte - Postzulage und Einmalzahlung

Beitrag von EuroistUntergang » 14.10.2020 18:31

ok. Danke

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