Ruhestand für Beamte ab 2017

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RevNick
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Re: Ruhestand für Beamte ab 2017

Beitrag von RevNick » 04.07.2019 14:37

Siggi09 hat geschrieben:
04.07.2019 13:11
dibedupp hat geschrieben:
04.07.2019 06:16
Von mir aus auch 783 Stunden. BFD und 1000 Sozialstunden habe ich als Modell gemeint. Werden mal wieder Korinthen gekackt?
Ich finde diese Frage hat durchaus eine gravierende Tragweite, die ich auch als worst case Szenario deutlich gemacht habe. Wer einen BFD Job annimmt muss Rechtssicherheit haben, dass die investierte Zeit nicht "umsonst" war. Dieser Fall zeigt also, dass es noch eine Reihe ungeklärter Fragen zum ER gibt, die sich ggf. erst in der Praxis zeigen. Und da Du hier als "Profi" aus dem HR Bereich gehandelt wirst, haben Deine Beiträge eine gewisse Relevanz und bedürfen einer entsprechenden Präzision.

Ist die Antwort auf diese Frage, dass die 3 Monate nicht anerkannt werden, gleich ob als BFD oder mit den entsprechenden Stunden als Ehrenamt, dann scheidet für mich der BFD schon mal grundsätzlich als Alternative aus und im Ehrenamt würde ich mir mindestens wöchentlich die geleisteten Stunden bestätigen lassen.

Wenn einer aus dem Personalbereich kommt - egal ob Post oder Telekom - und nicht weiß dass die verschiedenen Modelle untereinander kumuliert werden können, dann sollte man noch viel mehr hinterfragen dürfen. Vor allen Dingen wüsste ich nicht, dass die Telekom im HR-Bereich Profis hat. Das sind "normale" Beamten aus dem mD (ggf. mit Bewertung max TI8), die in einem speziellen Bereich und Fachthema geschult sind. Wenn es in die rechtlichen Details geht und tiefergehende Fragen geklärt und beantwortet werden müssen, werden die Fragen sowieso an die wirklichen Spezialisten weiter gegeben.
Daher wäre ich mit dem Hinweis "Profi" aus dem HR Bereich wirklich sehr vorsichtig.

RevNick
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Re: Ruhestand für Beamte ab 2017

Beitrag von RevNick » 04.07.2019 14:44

Hallo nochmals,
wenn eine solche Frage mit der Möglichkeit der Kombination der verschiedenen Modelle als "Werden mal wieder Korinthen gekackt?" abgehandelt wird, ist das schon ein Ding. Das kann nämlich unter Umständen bedeuten, dass wenn man von dieser Möglichkeit der Kombination ausgegangen wäre und die Zeiten nur innerhalb der Kombination der verschiedenen Modelle erfüllt, nach drei Jahren doch der Abschlag von 10,8 % abgezogen wird.
Und nach den drei Jahren gibt es keine "Schonfrist" mehr um die fehlenden Zeiten ggf. nachzuholen. Das sollte jedem klar sein...

ULLUB
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Re: Ruhestand für Beamte ab 2017

Beitrag von ULLUB » 04.07.2019 14:59

Auf der Homepage www.banst-pt.de/versorgung/news-3/ steht unter der Rubrik "Allgemeine Hinweise zum Engagierten Ruhestand" auf Seite 6 folgende Bemerkung "Keine Kombination der Bausteine untereinander möglich". Also eindeutiger geht es nicht.

MfG ULLUB

Siggi09
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Re: Ruhestand für Beamte ab 2017

Beitrag von Siggi09 » 04.07.2019 16:12

dibedupp hat geschrieben:
04.07.2019 15:38
Wer z. B. bei einer BFD 4 Monate war, muss bei der nächsten nur noch 8 Monate erbringen.
Jetzt alle zufrieden?
Das ist mal 'ne Aussage :)
Wobei man sich dann quasi (ohne Zeiten zu verlieren) mit einmal BFD auf immer BFD festlegt. Wohl dem, der dann eine neue Einsatzstelle findet und für die restliche Zeit eingestellt wird.

Torquemada
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Re: Ruhestand für Beamte ab 2017

Beitrag von Torquemada » 04.07.2019 16:26

Ich vermute mal, dass der "Rausschmiss" seitens der Einsatzstelle eher selten praktiziert wird.

RevNick
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Re: Ruhestand für Beamte ab 2017

Beitrag von RevNick » 04.07.2019 17:02

dibedupp hat geschrieben:
04.07.2019 15:38
Hast Recht RevNick aka Re............
Beide Modelle können nicht kumuliert werden. Die Zeiten des BFD werden nicht auf die1000 Sozialstunden angerechnet. Aber sie werden bei einer neuen BFD Stele mit angerechnet. Wer z. B. bei einer BFD 4 Monate war, muss bei der nächsten nur noch 8 Monate erbringen.
Jetzt alle zufrieden?

Es hat keiner bestritten, dass innerhalb der einzelnen Bausteine (also BFD bei verschiedenen Stellen oder die 1000 Sozialstunden bei mehreren Vereinen aufgeteilt) eine Kumulation stattfinden kann.
Hast also gut bei der BAnst PT nach dem Hinweis von ULLUB recherchiert und abgelesen... ;)

MadHeart
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Re: Ruhestand für Beamte ab 2017

Beitrag von MadHeart » 04.07.2019 21:51

Manno. Da hab ich ja was losgetreten. Also. Die beiden Säulen BFD und Ehrenamt (1000) vermischen geht nicht. Ich wurde ohne Angaben von Gründen entlassen. Ohne Vorwarnung. Innerhalb der Probezeit ist das möglich. Das Bundesamt für Familie und zivilgesellschaftliche Aufgaben ist zuständig für den BFD. Und diese Stelle muss die Kündigung aussprechen. BAnst PT hab ich informiert. Wird wohl auch Neuland für die sein. Noch keine Antwort.

RevNick
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Re: Ruhestand für Beamte ab 2017

Beitrag von RevNick » 05.07.2019 11:22

Hallo MadHeart,
Du musst Dich auf jeden Fall um was Neues selber kümmern, da die 1000 Sozialstunden oder das Jahr BFD am Stichtag nachgewiesen werden müssen.
Wenn Du am Tag X mit Ablauf der drei Jahre die Zeiten nicht hast, ist es dein eigenes Verschulden. Wenn das Gesetz bzw. die Vorgaben so umgesetzt und angewendet werden, dann hast Du im ungünstigsten Fall Pech gehabt und erfüllst Du Vorgaben nicht ! Und in diesem Falle werden die 10,8 % ab dem 4. Jahr abgezogen.

Daher vorher lieben ins Detail gehen und explizit nachfragen (manche würden sagen Korinthen kacken) und sich nicht immer auf die sogenannten Profis verlassen. Vielleicht kennst Du es von Deiner Arbeit, dass Du dich auf die, die am lautesten Schreien und sich immer wieder in den Vordergrund spielen, eigentlich nicht verlassen und berufen solltest. Das ist jetzt von mir eine rein persönliche Meinung und muss nicht mit der Meinung oder deiner Erfahrung übereinstimmen...!

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Re: Ruhestand für Beamte ab 2017

Beitrag von Flash65 » 05.07.2019 20:00

Hallo Leute, habe mal ne Frage...angenommen ich habe schon 500 Stunden oder so. Dann werde ich krank, so das ich die 1000 Stunden nicht mehr in der Zeit voll kriege. Was passiert? Pech gehabt...10,8 wird abgezogen? LG Flash65

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Re: Ruhestand für Beamte ab 2017

Beitrag von noexite » 05.07.2019 20:55

Ja, definitiv ja.

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Re: Ruhestand für Beamte ab 2017

Beitrag von Ruheständler » 05.07.2019 21:05

Flash65 hat geschrieben:
05.07.2019 20:00
...so das ich die 1000 Stunden nicht mehr in der Zeit voll kriege. Was passiert? Pech gehabt...10,8 wird abgezogen?
.. das dürfte rechtlich eine einseitige Vertragsverletzung darstellen,womit alle Konsequenzen zu tragen wären somit auch den %- tualen Abzug.
Gruß vomRuheständler
meine Eltern sagten damals immer wieder:Junge mach aus Deinem Leben was anständiges, Ergebniss : Feinmechaniker, Soldat,Arbeiter,Angestellter,Beamter,Pensionär,was soll ich noch vollbringen ?... :mrgreen:

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Re: Ruhestand für Beamte ab 2017

Beitrag von Flash65 » 05.07.2019 21:38

Dann vergess es Telekom, dann bleibe ich lieber :-( Der Vertrag ist ja Witz, man erkrankt schwer und es wird gesagt, du hast deinen Vertrag nicht erfüllt. Ha, traurig. Dann steht man sich mit bleiben und DDU besser.

Kaus
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Re: Ruhestand für Beamte ab 2017

Beitrag von Kaus » 06.07.2019 12:42

Flash65 hat geschrieben:
05.07.2019 21:38
Dann vergess es Telekom, dann bleibe ich lieber :-( Der Vertrag ist ja Witz, man erkrankt schwer und es wird gesagt, du hast deinen Vertrag nicht erfüllt. Ha, traurig. Dann steht man sich mit bleiben und DDU besser.
es gibt viele Optionen, und jeder kann für sich seine beste Option auswählen, ist doch gut, dass die Telekom mehrere Optionen ihren Mitarbeitern anbietet, um den Stellenabbau umsetzen zu können

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Re: Ruhestand für Beamte ab 2017

Beitrag von Flash65 » 06.07.2019 17:20

Dann bevorzuge ich ATZ, das scheint mir sicher und sinnvoll :-)

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Re: Ruhestand für Beamte ab 2017

Beitrag von Siggi09 » 06.07.2019 17:30

Kaus hat geschrieben:
06.07.2019 12:42
Flash65 hat geschrieben:
05.07.2019 21:38
Dann steht man sich mit bleiben und DDU besser.
es gibt viele Optionen, und jeder kann für sich seine beste Option auswählen, ist doch gut, dass die Telekom mehrere Optionen ihren Mitarbeitern anbietet, um den Stellenabbau umsetzen zu können
Bei DDU von einer Angebotsoption zum Personalabbau zu sprechen ist schon etwas schräg und ATZ / ER / Altersgeld sind eher Angebote des Gesetzgebers an die Telekom, um den Personalabbau zu bewerkstelligen.

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