Fragebogen von der BAnstPT (Reaktivierungsuntersuchung)

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Postlerin
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Re: Fragebogen von der BAnstPT (Reaktivierungsuntersuchung)

Beitrag von Postlerin » 16.07.2019 10:26

Also ich meine den tatsächlich behandelnden Arzt. Der sollte nicht von der Schweigepflicht entbunden werden.

Der beauftragte Gutachter übermittelt ja nur sein Ergebnis an die jeweilige Stelle. Diagnosen werden da ja nicht genannt.

Clauswalter
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Re: Fragebogen von der BAnstPT (Reaktivierungsuntersuchung)

Beitrag von Clauswalter » 16.07.2019 10:34

Hier mal im Detail das Formblatt, welches an die BAnPT adressiert ist:


"[b]Einwilligung zur Weitergabe ärztlicher Unterlagen und Schweigepflichtentbindung[/b]

Hiermit erkläre ich meine Einwilligung in die Weitergabe der von mir eingereichten privatärztlichen Unterlagen an die/den Gutachterin/Gutachter bestellte/n Ärztin/Arzt für den Fall der Erforderlichkeit einer ärztlichen Untersuchung nach § 48 Abs. 1 BBG.

Zudem entbinde ich die BAnPT gegenüber der als Gutachterin bestellten Ärztin/dem als Gutachter bestellten Arzt von ihrer Schweigepflicht. "

Siggi09
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Re: Fragebogen von der BAnstPT (Reaktivierungsuntersuchung)

Beitrag von Siggi09 » 16.07.2019 11:11

Clauswalter hat geschrieben:
16.07.2019 10:34
"Einwilligung zur Weitergabe ärztlicher Unterlagen und Schweigepflichtentbindung

Hiermit erkläre ich meine Einwilligung in die Weitergabe der von mir eingereichten privatärztlichen Unterlagen an die/den Gutachterin/Gutachter bestellte/n Ärztin/Arzt für den Fall der Erforderlichkeit einer ärztlichen Untersuchung nach § 48 Abs. 1 BBG.

Zudem entbinde ich die BAnPT gegenüber der als Gutachterin bestellten Ärztin/dem als Gutachter bestellten Arzt von ihrer Schweigepflicht. "
Ich würde den behandelnden Arzt nicht von seiner Schweigepflicht entbinden. Stattdessen schreibt der behandelnde Arzt ein Befundbericht für den Gutachter, womit der alle für seine Begutachtung erforderlichen Informationen bekommt. Diesen Bericht erhalte ich von meinem Arzt und ich gebe ihn weiter an den Gutachter. Damit gibt es keine Beziehung / Kommunikation zwischen Arzt und Gutachter (hinter meinem Rücken). Das muss m.E. reichen und ist im Falle der DRV auch nicht anders. So verstehe ich die o.g. Formulierung auch: "... Weitergabe der von mir ... "

Davon unbeachtet ist die Strategie die man selber "fährt". Will man in DDU versetzt werden, oder will man das verhindern ...

Torquemada
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Re: Fragebogen von der BAnstPT (Reaktivierungsuntersuchung)

Beitrag von Torquemada » 16.07.2019 11:35

dibedupp hat geschrieben:
16.07.2019 11:22
Bei der zitierten Schweigepflichtsentbinding geht es darum, dass der BanPT erlaubt wird, Unterlagen, die der Beamte an die BanPT geschickt hat, bei einer Untersuchung an den Gutachter weiterzuleiten.
Das ist doch völlig in Ordnung und deckt sich mit dem von Siggi09 erklärtem Sachverhalt.

Beispiel:

Kolleg*in ist seit Jahren in Behandlung wegen Depressionen und Angststörungen und wurde in den Ruhestand versetzt. Während der Therapie hat der Arzt Einblicke in alle mögliche Sachen erhalten. DAS geht den Dienstherrn gar nichts an.
Wegen der Reaktivierungsuntersuchung erstellt der Facharzt für den Gutachter eine Stellungnahme. Die bekommt der Gutachter und das war es dann.

Z4Hansi
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Re: Fragebogen von der BAnstPT (Reaktivierungsuntersuchung)

Beitrag von Z4Hansi » 16.07.2019 13:41

Hallo blink 182! Schon was gehört von der Banst bezüglich der Untersuchung. Melden die sich nach einer Zeit? Wie lange hat die Untersuchung gedauert? Kann mir nicht vorstellen das sich die Ärzte in die alten Untersuchungsergebnisse reinlesen.Gruß

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Re: Fragebogen von der BAnstPT (Reaktivierungsuntersuchung)

Beitrag von Pirpa1 » 16.07.2019 21:30

Hallo zusammen,
ich habe letzte Woche auch den Fragebogen von der Banst erhalten. Von meinen Fachärzten habe ich Arztberichte erhalten, die ich mit dem Fragebogen in dieser Woche absenden will.

Frage dazu, wie lange dauert es, bzw. hat es bei einigen gedauert bis nach dem Absenden der Unterlagen, der Termin zur Untersuchung gekommen ist.
Das warten zermürbt mich etwas. Schon mal Danke für die Antworten.
Viele Grüße

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Re: Fragebogen von der BAnstPT (Reaktivierungsuntersuchung)

Beitrag von blink182 » 18.07.2019 08:06

Z4Hansi hat geschrieben:
16.07.2019 13:41
Hallo blink 182! Schon was gehört von der Banst bezüglich der Untersuchung. Melden die sich nach einer Zeit? Wie lange hat die Untersuchung gedauert? Kann mir nicht vorstellen das sich die Ärzte in die alten Untersuchungsergebnisse reinlesen.Gruß
Ich habe immer noch nichts gehört.

Die Untersuchung war in schätzungsweise 15 Minuten erledigt.
Zuletzt geändert von blink182 am 18.07.2019 08:09, insgesamt 1-mal geändert.
Gruß
blink182

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Re: Fragebogen von der BAnstPT (Reaktivierungsuntersuchung)

Beitrag von blink182 » 18.07.2019 08:08

Pirpa1 hat geschrieben:
16.07.2019 21:30
Frage dazu, wie lange dauert es, bzw. hat es bei einigen gedauert bis nach dem Absenden der Unterlagen, der Termin zur Untersuchung gekommen ist.
Das ging bei mir schnell, allerdings hatte der Termin selber ca. einen Monat Vorlauf.
Gruß
blink182

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Re: Fragebogen von der BAnstPT (Reaktivierungsuntersuchung)

Beitrag von Pirpa1 » 18.07.2019 09:41

Danke blink182 für Deine Antworten.

Gruß

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Re: Fragebogen von der BAnstPT (Reaktivierungsuntersuchung)

Beitrag von RevNick » 18.07.2019 18:19

Pirpa1 hat geschrieben:
16.07.2019 21:30
Hallo zusammen,
ich habe letzte Woche auch den Fragebogen von der Banst erhalten. Von meinen Fachärzten habe ich Arztberichte erhalten, die ich mit dem Fragebogen in dieser Woche absenden will.

Frage dazu, wie lange dauert es, bzw. hat es bei einigen gedauert bis nach dem Absenden der Unterlagen, der Termin zur Untersuchung gekommen ist.
Das warten zermürbt mich etwas. Schon mal Danke für die Antworten.
Viele Grüße
Hallo Pirpa1,

der Zeitraum der Untersuchung hängt immer von dem jeweiligen Arzt ab. Es kann zwei Wochen sein, oder auch zwei Monate. Eigentlich sollte der Beamten eine Abschrift des Auftrages der Reaktivierungsuntersuchung von der BAnst PT bekommen. In diesem Fall weißt Du auch welcher Arzt beauftragt wurde. Dann kannst Du im Zweifelsfall einfach mal dort anrufen und fragen, wann dort der Termin für die Untersuchung vorgesehen ist...

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Re: Fragebogen von der BAnstPT (Reaktivierungsuntersuchung)

Beitrag von Cyber » 18.07.2019 20:11

:roll: Ne du brauchst die BAnstPT nicht anzurufen. Die BAnstPT macht einen Termin und du erhälst die Aufforderung mit dem Arzttermin direkt von der BAnstPT. Kann allerdings 2 bis 3 Monate dauern. Nach der Untersuchung erhälst du auch ziemlich schnell das Untersuchungsergebnis vom Postbetriebsarzt schriftlich und was der schreibt sagt er dir auch. Allerdings dauert es dann wieder zwei bis drei Monate bis die BAnstPT dir was schreibt. Die halten sich aber an das was der Arzt angekreuzt hat. (Weiter dienstunfähig - Nachuntersuchung in XXX Monaten empfohlen)

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Re: Fragebogen von der BAnstPT (Reaktivierungsuntersuchung)

Beitrag von RevNick » 18.07.2019 21:43

Guten Abend,

wer hat denn was davon geschrieben, dass die BAnst PT angerufen werden soll ?

Laut Vorgabe der BAnst PT bekommt der Beamte eine Abschrift der Aufforderung zur Untersuchung an den Arzt. Diese Aufforderung kann der Beamte auch anfordern, wenn dies (noch) nicht durchgeführt wurde. Da man jederzeit Einsicht in seine Personalakte haben kann, sollte das auch kein Problem sein und keine Geheimnis bleiben...

Wenn man die Abschrift an den Arzt bekommen hat, weiß man genau welcher Arzt ausgesucht wurde. Dann kann man dort anrufen und nach dem Termin fragen - ist ja nichts anderes wie der Anruf bei seinem Hausarzt. Es gibt dann keinen Grund, warum man den Termin nicht genannt bekommen sollte. Falls noch kein Termin bestimmt wurde, kann die Arzthelferin einem aber mit sehr großer Wahrscheinlichkeit den ungefähren Termin nennen.
Nach der Untersuchung liegt es am beauftragten Arzt, wie umfangreich und wie lange es dauert, bis die BAnst PT das Gutachten bekommen.

Auch wenn man als Beamter einer Kopie vom Arzt zugesendet bekommt, weiß man ja immer noch nicht, ob das letztendlich einen weitere Dienstunfähigkeit bedeutet. Es können ja auch Einschränkungen genannt werden, die dann im Ermessen des Dienstherrn liegen, ob oder ob nicht Dienstunfähig !

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Re: Fragebogen von der BAnstPT (Reaktivierungsuntersuchung)

Beitrag von Cyber » 19.07.2019 12:23

Dann kannst Du im Zweifelsfall einfach mal dort anrufen


:roll: das ist doch alles Quark. Nach Rücksenden des Fragebogens macht die BAnstPT einen Arzttermin, schickt einem diesem mit einer Kopie des Untersuchungsauftrages zu. Falls der Termin nicht geht. Terminänderungen auch nur über die BAnstPT. ES macht keinen Sinn irgendjemand anzurufen.
Das Gutachten des Postbetriebsarzt besteht aus einem ausgefüllten Fbl. Und wenn da angekreuzt ist:" Der Beamte ist aus medizinischen Sicht bei unveränderten Verwendungsmöglichkeiten weiterhin dienstunfähig " dann ist man dienstunfähig und die anderen Felder wie "darf max 10 kg heben" etc. interessieren niemand. :roll:

übrigens - das schreibe ich aus eigener Erfahrung und habe ES nicht bei Tante Google zusammengesucht.

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Re: Fragebogen von der BAnstPT (Reaktivierungsuntersuchung)

Beitrag von RevNick » 19.07.2019 14:57

Cyber hat geschrieben:
19.07.2019 12:23
Dann kannst Du im Zweifelsfall einfach mal dort anrufen


:roll: das ist doch alles Quark. Nach Rücksenden des Fragebogens macht die BAnstPT einen Arzttermin, schickt einem diesem mit einer Kopie des Untersuchungsauftrages zu. Falls der Termin nicht geht. Terminänderungen auch nur über die BAnstPT. ES macht keinen Sinn irgendjemand anzurufen.
Das Gutachten des Postbetriebsarzt besteht aus einem ausgefüllten Fbl. Und wenn da angekreuzt ist:" Der Beamte ist aus medizinischen Sicht bei unveränderten Verwendungsmöglichkeiten weiterhin dienstunfähig " dann ist man dienstunfähig und die anderen Felder wie "darf max 10 kg heben" etc. interessieren niemand. :roll:

übrigens - das schreibe ich aus eigener Erfahrung und habe ES nicht bei Tante Google zusammengesucht.
Was ist denn daran Quark ?
Meine beschriebene Vorgehensweise entspricht genau der Realität - vielleicht hast Du deine Erfahrungen aus der Zeit vor dem 01.01.16 hier aufgeschrieben. Die BAnst PT sendet genau zwei Vordrucke zum Ausfüllen an den beauftragten Arzt mit. In allen mir bekannten und in den allermeisten Fällen werden die Ärzte aber die Fragen individuell beantworten - d. h., es werden nicht die Vordrucke verwendet die mitgesendet werden, sondern immer eigene Aufschriebe. Ein Grund dafür ist, dass die Vordruck genannten Einschränkungen einfach zu allgemein und in den meisten Fällen nichts mit den Tätigkeiten des Beamten zu tun haben. Die Ärzte wollen/können nichts zu der weiteren Verwendung des Beamten sagen...Das ist auch wieder so ein Fall, wo die Ärzte nicht zum Steigbügelhalter für die Telekom bzw. der BAnst PT sein wollen.

Ich frage mich außerdem, wie Du auf Tante Google kommst ? Solche Dinge kann nicht bei Google oder im Netz suchen - ES ist daher (mal wieder) wie sonst was man hier liest, wenn von eigenen Erfahrungen berichtet wird, sind einige (wenige) immer sofort dabei mit unterirdischen Kommentaren Zweifel zu streuen - was mit dem Begriff Quark auch gerade von Dir bewiesen wird.

Ein schönes Wochenende

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Re: Fragebogen von der BAnstPT (Reaktivierungsuntersuchung)

Beitrag von Cyber » 19.07.2019 16:16

meine Erfahrungen sind von 2018. Und das Formular heißt "Gutachten für Beamte" Und individuell sind bei mir zumindest nur Kreuzchen und die Unterschrift des Arztes. Und das Formular bezieht sich übrigens nur auf Tätigkeiten der Beamten bei den PNUs

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