Pension droht oder vielleicht Gott sei dank.

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zeerookah
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Re: Pension droht oder vielleicht Gott sei dank.

Beitrag von zeerookah » 24.04.2019 20:39

Siggi09 hat geschrieben:
24.04.2019 19:47
Bzgl. dieses Details? Hmm, kann sein. Dachte es gibt DDU nur für die, die auch "amtlich" als dienstunfähig erklärt werden (ob sie es wirklich sind, sei mal dahingestellt). Hier ist aber jemand dienstfähig! Das ist doch der Unterschied zum Bisherigen, oder?
Du verstehst es nicht, oder willst es nicht verstehen. Wer in DDU will muß nur sich von einen Arzt ein paar Monate krank schreiben lassen. Dann leitet die 'Telepost' den Rest von allein ein. Der Beamte gibt dabei nur zu verstehen das man keinen Widerspruch gegen das Verfahren einleitet.
Die 1.Krankmeldung ist am besten gleich über 4 Wochen damit die Personaler sich vorstellen können worauf es hinaus laufen kann.
Außer beim Netzausbau sollte das klappen. Du musst nur durch mehrmonatiges Krank sein den ersten Schritt tun.
So ähnlich ist es bei dem Threadersteller. Die Post sagt solche Arbeitsplätze haben wir nicht und leitet DDU ein. Wenn da kein Widerspruch von dem Beamten kommt dann muß er nur zu Hause sitzen und warten bis die Urkunde da ist. Dann war es das. Wenn die Pensionsberechnung noch nicht durch ist gibt es erstmal 60% oder auch voll weiter.
Solange der betroffene Beamte keinen Widerspruch einlegt geht alles seinen sozialistischen Gang und er landet zu Hause.

Siggi09
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Re: Pension droht oder vielleicht Gott sei dank.

Beitrag von Siggi09 » 24.04.2019 21:30

zeerookah hat geschrieben:
24.04.2019 20:39
Du verstehst es nicht, oder willst es nicht verstehen. Wer in DDU will muß nur sich von einen Arzt ein paar Monate krank schreiben lassen.
Darum geht es nicht. In der Folge muss auch die Dienstunfähigkeit 'stehen'. Tut sie es nicht, kann nicht zur Ruhe gesetzt werden. Hier müsste also, selbst wenn T und Bea sich einig sind, die BNetzA sagen: Nee nee, so geht das aber nicht! Zumindest so lange wie kein Arzt die Dienstunfähigkeit feststellt.

Aber lassen wir es. Nur wenn es so geht wie beschrieben, kann man sich den Zinnober mit der monatelangen Krankschreibung auch schenken.

PeterPaulandMary
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Re: Pension droht oder vielleicht Gott sei dank.

Beitrag von PeterPaulandMary » 24.04.2019 22:56

Ich habe mich über dienstfagih echt gewundert.
Aber vom Prinzip her passt jetztdie ddu auch.
Bin seit einigen Jahren in 50%Teikzeit, Jobsharing wochenweise und habe nebenbei, genehmigt, gut verdient. Das geht durch meine Krankheit jetzt ganz und gar nicht und dann ist das schon bißchen knapp vom Geld her. Und da ich rechnerisch 40,5 Dienstjahre habe ist die Versorgung nicht so schlecht.

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Re: Pension droht oder vielleicht Gott sei dank.

Beitrag von PeterPaulandMary » 24.04.2019 23:02

Heute kam noch ejnSchreiben, das die zurruhesetzung weitergeht, das ich bitte meinen dienstausweis zurücksenden soll, ob ich die Urkunde vom Chef möchte oder zugesandt und dann noch, das ich ab sofort! nicht mehr verpflichtet bin, eine arbeitsunfahigkeitsbescheinigung zur Dienststelle zu senden. Meine letzte krankmeldung geht noch bis morgen!
Ich denke das wars zuerst einmal mit Post&mir!

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Re: Pension droht oder vielleicht Gott sei dank.

Beitrag von Siggi09 » 24.04.2019 23:03

dibedupp hat geschrieben:
24.04.2019 21:36
Ich frage mich, was die BNetzA (Bundesnetzagentur) mit Zurruhesetzungen zu tun hat?
Freud'scher Fehler ... BAnst PT natürlich.
Asche auf mein Haupt, ... wie viele Rosenkränze muss man beten, um es verziehen zu bekommen?

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Re: Pension droht oder vielleicht Gott sei dank.

Beitrag von PeterPaulandMary » 24.04.2019 23:16

Ich kann ja leider schlecht sehen, sorry dafür. Aber es gab noch eine besondere Seite mit Erläuterungen zum Gutachten da standen viele Erklärungen drin. Ich werde zur allgemeinen Aufklärung (ddu /trotz dienstfähigkeit und und und) diese ganzen Seiten lade ich mal hier hoch. Vllt interessiert das ja jemanden und auch wie es weitergeht.. Anschließend wollte ich noch loswerden das ich gern arbeiten würde.,die Folgen des schlaganfall aber leider verhindern das ich zb Auto fahren kann und das gehört seit 1984 zu meinem erlernten Beruf, deswegen ist es schwierig einfach mal so weiterzumachen
Mfg
Zuletzt geändert von PeterPaulandMary am 25.04.2019 00:14, insgesamt 1-mal geändert.

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zeerookah
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Re: Pension droht oder vielleicht Gott sei dank.

Beitrag von zeerookah » 24.04.2019 23:37

Siggi09 hat geschrieben:
24.04.2019 23:03
dibedupp hat geschrieben:
24.04.2019 21:36
Ich frage mich, was die BNetzA (Bundesnetzagentur) mit Zurruhesetzungen zu tun hat?
Freud'scher Fehler ... BAnst PT natürlich.
Asche auf mein Haupt, ... wie viele Rosenkränze muss man beten, um es verziehen zu bekommen?
Das macht die BAnst PT doch alles. Ohne sie geht nix

Dienstrechtliche Aufgaben
Die dienstrechtlichen Aufgaben betreffen die bei den Postnachfolgeunternehmen (PNU) Deutsche Telekom AG (DTAG), Deutsche Post AG (DPAG) und Deutsche Postbank AG (DPAG) aktiven und im Ruhestand befindlichen (inaktiven) Beamten.

Folgende konkrete Aufgaben wurden der BAnst PT gesetzlich übertragen:

Für inaktive Beamte (Versorgungsempfänger):
Berechnung, Festsetzung und Zahlung der Versorgungsbezüge (Pensionen)
Ausübung der dienstrechtlichen Befugnisse einschließlich Reaktivierungsüberprüfungen
Wahrnehmung der Funktion als Familienkasse
Aufgaben der obersten Dienstbehörde in Versorgungs- und Beihilfeangelegenheiten
Für aktive Beamte:
Rechtmäßigkeitsprüfungen bei Festsetzungen der begrenzten Dienstfähigkeit
Beabsichtigte Zurruhesetzungen (Pensionierung) der Beamten wegen Dienstunfähigkeit
Für beide Personengruppen – aktive und inaktiveBeamten:
Disziplinarrechtliche Rechtmäßigkeitsprüfungen
Berechnung, Festsetzung und Zahlung der Beihilfen in Krankheits- und Todesfällen
Zur praktischen Umsetzung der Beihilfebearbeitung bedient sich die BAnst PT auf Grundlage eines gesetzlichen Auftragsverhältnisses der Postbeamtenkrankenkasse.

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Re: Pension droht oder vielleicht Gott sei dank.

Beitrag von AndyO » 25.04.2019 06:09

Torquemada hat geschrieben:
24.04.2019 12:30
AndyO hat geschrieben:
24.04.2019 12:10
bahnbiajotta hat geschrieben:
24.04.2019 08:11
Aber wenn da steht voll Dienstfähig kannst du auch einen Anwalt beauftragen, der gegen die Zuruhesetzung vorgeht.
Du hast Einschränkungen, mehr nicht.
Und die DTAG ist der ungekrönte Meister im Ignorieren dieser Einschränkungen...
Ich dachte er/sie/es sei bei der Post.
Stimmt, dann besteht ja noch Hoffnung. Weil schlimmer wie DTAG geht in dem Punkt nimmer. ;)

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Re: Pension droht oder vielleicht Gott sei dank.

Beitrag von PeterPaulandMary » 28.04.2019 11:52

Hallo an alle, die hier auch helfen wollen .
ich werde die Gutachten demnächst mal hier posten, sobald hier bei mir jemand zuhause ist, der mir dabei hilft.
Worüber ich mir den Kopf zermartere ist eben , ob ich es hinauszögere oder nicht. das liegt besonders auch am Geld was nachher netto übrigbleibt. Da habe ich infos bekommen über meine Dienstjahre und ähnlich , finde aber kein Tool welches mir annähernd solch niedrige Steuern vorrausberechnet, wie sie hier teilweise genannt werden. Ich habe rechnerisch 40,5 Dienstjahre und eben 71,75% erreicht. nach diversen rechnern im internet bin ich immer bei 5-7Hundert Euro Stuern, pro Monat in Steuerklasse 5 , bei der von mir berechneten Pensionshöhe. dAS IST NICHT akzeptabel, muss ich wohl mal geduld haben, bis ich eine Vorrausberechnung bekomme und dann doch noch widersprechen ....
Gibts hier vllt einige, die in ähnlicher Situation sind und verraten , was sie netto bekommen ??
Eckdaten ( Bj1967 , seit 1984 Post. A5, Stufe 8 mittlerweile. Seuerklasse 5 verh. keine Kinder,dieses jahr vllt Pension.

schönen sonntag an alle.
peterpaul and Mary

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Re: Pension droht oder vielleicht Gott sei dank.

Beitrag von Sozitante » 28.04.2019 12:16

Warst du bei der Post im einfachen Dienst?

Ich wusste nicht dass es auch Beamte mit a5 bei der Post gibt

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Re: Pension droht oder vielleicht Gott sei dank.

Beitrag von Torquemada » 28.04.2019 13:29

Sozitante hat geschrieben:
28.04.2019 12:16
Warst du bei der Post im einfachen Dienst?

Ich wusste nicht dass es auch Beamte mit a5 bei der Post gibt
Natürlich gibt es bei der Post den mittleren Dienst....also A5 - A9. Ich verstehe das mit der Steuerklasse 5 nicht. Die ist doch irrelevant. Bei Ehepaaren ist die Steuerklasse 4 mit Faktor zu empfehlen, damit jeder sieht, was er/sie/ES real netto verdient. Hilfsweise zuerst die Steuerklasse 4 verwenden denn mehr wird es nicht. Es gibt da einige männliche Wesen und sogenannte Hauptverdiener, die gar nicht kapieren, dass die Steuerklasse 3 ihnen nicht persönlich gehört.

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Re: Pension droht oder vielleicht Gott sei dank.

Beitrag von PeterPaulandMary » 28.04.2019 13:46

Sozitante hat geschrieben:
28.04.2019 12:16
Warst du bei der Post im einfachen Dienst?

Ich wusste nicht dass es auch Beamte mit a5 bei der Post gibt
Ja, einfacher Dienst. Postbetriebsassistent ist die amtsbzeichnung. Briefträger 😏

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Re: Pension droht oder vielleicht Gott sei dank.

Beitrag von PeterPaulandMary » 28.04.2019 13:49

Ich bin allerdings nicht der hauptverdiener in unserer Ehe, meine Frau verdient brutto mindestens doppelt soviel wie ich.
Steuerklasse 3&5 wurden uns empfohlen durch den Steuerberater.

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Re: Pension droht oder vielleicht Gott sei dank.

Beitrag von Torquemada » 28.04.2019 14:51

PeterPaulandMary hat geschrieben:
28.04.2019 13:49
I
Steuerklasse 3&5 wurden uns empfohlen durch den Steuerberater.
Dann soll der Steuerberater mal das Zeug mit Pension ausrechnen. Bei Steuerklasse 5 bist du persönlich der/die / DAS Doofe....

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Re: Pension droht oder vielleicht Gott sei dank.

Beitrag von zeerookah » 28.04.2019 15:51

Und dem Finanzamt sind die Steuerklassen eh egal.
Da ES nur einmal im Jahr mit euch zusammen abrechnet. Daher die Diskussion ums Ehegattensplitting :mrgreen:

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