Kritik an der Postbeamtenkrankenkasse wg. Beihilfeberechnung

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teddfue
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Kritik an der Postbeamtenkrankenkasse wg. Beihilfeberechnung

Beitrag von teddfue » 14.04.2019 15:15

Das ist aber jetzt nicht wirklich in Ordnung. Ich bin vor 35 Jahren aus der PBeaKK ausgetreten und bin bis zum 31.12.2015 bei neutralen Beihilfestellen(Oberpostdirektion, Telekom und das BADV in Berlin) gut betreut worden (2 Ablehnungen in 32 Jahren).
Zum 01.01.2016 hat der Gesetzgeber das Neutralitätsgebot abgeschafft und uns Nichtmitglieder wieder mit der Beihilfe der PBeakk zugewiesen. Jetzt heißt es wieder wie zu Neros Zeiten in der Arena kämpfen und überleben. Zehnmal wurden die Anträge bis jetzt teilweise abgelehnt . Mir sollten bis jetzt einige tausend Euro vorenthalten werden.

Nichtmitglieder, Beamte der Berufsgenossenschaften und ehemalige Mitglieder wie ich, sind in einem sozialistischen, diktatorischen Akt des Gesetzgebers, dieser kranken Kasse wieder zwangsweise zugeführt worden.
Sei dem gibt es wieder unzählige Ablehnungen der Beihilfe seitens dieser kranken Kasse. Die letzte Ablehnung geschah wegen angeblich fehlender Unterlagen. Nach telefonischem Widerspruch erklärte mir die Sachbearbeiterin, dass die Antragsunterlagen doch vollständig vorhanden sind. Der Widerspruch wurde im Bescheid diesmal wieder abgelehnt, diesmal sogar ohne jegliche Begründung.
Es macht keinen Sinn mehr immer wieder Widersprüche gegen Verwaltungsakte einzulegen. Hier ist jetzt klar ein Betrugsversuch durchgeführt worden. Ich werde morgen zur Staatsanwaltschaft gehen und eine Strafanzeige stellen.
Deshalb hätte ich jetzt Teile dieses gelöschten Threads dringend benötigt. Frage an den Admin: Kann mir ggf., wenn von der Staatsanwaltschaft gefordert wird ein Auszug davon übermittelt werden?
Frage an die Kollegen: Gibt es noch andere Kollegen, die nicht Mitglied der PBeakk sind und die auch am 01.10.2016 zwangszugewiesen wurden? Bitte meldet euch.
Dies Zwangszuweisung ist wirklich bitter, man kann nur noch mit einer Verfassungsklage wieder da rauskommen.

teddfue
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Beitrag von teddfue » 14.04.2019 15:17

Sorry, muss heißen:
Frage an die Kollegen: Gibt es noch andere Kollegen, die nicht Mitglied der PBeakk sind und die auch am 01.01.2016 zwangszugewiesen wurden? Bitte meldet euch.

dibedupp
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Beitrag von dibedupp » 14.04.2019 15:28

Meinst du wirklich, eine Staatsanwaltschaft interessiert sich für irgendwelche anonymen Beiträge in irgendeinem Forum?

Torquemada
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Beitrag von Torquemada » 14.04.2019 17:07

teddfue hat geschrieben:
14.04.2019 15:15


Nichtmitglieder, Beamte der Berufsgenossenschaften und ehemalige Mitglieder wie ich, sind in einem sozialistischen, diktatorischen Akt des Gesetzgebers, dieser kranken Kasse wieder zwangsweise zugeführt worden.
Bitte mäßige dich hier. Der Gesetzgeber führt in einer parlamentarischen Demokratie keine "diktatorischen Akte" durch. Zudem ist dein Behauptung inhaltlich falsch, weil nur deine Beihilfe dort berechnet wird. - mod

teddfue
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Re: Kritik an der Postbeamtenkrankenkasse wg. Beihilfeberechnung

Beitrag von teddfue » 15.04.2019 08:57

Ich hatte mir hier Hilfe im Forum erhofft. Tatsache ist, dass auch die Beihilfe für uns Nichtmitglieder vom Personal der PBeakk durchgeführt wird und die Infrastruktur der Kasse (z.B. Computerprogramme) benutzt wird und die Mitarbeiter sich ständig an der Satzung der PBeakk orientieren, was aber genau für uns nicht zulässig ist. Es wird auf den Beihilfebescheiden groß mit "PBeakk gut versichert geworben". Dies führt regelmäßig zu Irritationen bei den Ärzten. Ich habe sogar schon einmal eine Rechnung mit den Sätzen der PBeakk (Faktor 1,9 statt 2,3) bekommen. Aktuell sind angeblich von mir eingereichte Originale nicht auffindbar, dann wieder auffindbar und dann nach Tagen wieder weg.

Ich weiß nicht mehr weiter, ich brauche Hilfe!

Mir sollen ja nur mal eben 1000€ vorenthalten werden wegen der verschwundenen Dokumente. Genau wegen solcher Vorgänge bin ich ja vor 35 Jahren dort ausgetreten. Hier ist die Grenze dessen, was sich eine Behörde erlauben kann, überschritten. Auch ich bin pensioniert und ich habe keine Kontakte mehr zu Kollegen, die nicht in der PBeakk sind. Ich werde den Beitrag selbstverständlich gemäßigt wiederholen, da ich eben Kollegen suche, die auch nicht in der PBeakk versichert sind und die Ähnliches erleben müssen.

Dieser ganze Ärger mit den willkürlich anmutenden Bescheiden hat nach meinem Austritt vor 32 Jahren schlagartig aufgehört, weil eben eine neutrale Beihilfestelle dann zuständig war. Genauso schlagartig hat der Ärger mit diesen Bescheiden( Jetzt Beihilfebescheiden) ab dem 01.01.2016 wieder angefangen.

Dass solltet Ihr wissen und auch versuchen zu verstehen.

Man wird behandelt, als ob man ein Mitglied dieser Kasse wäre! Natürlich bin ich nicht der Kassenseite der PBeakk zugeordnet. Aber Kassenseite und Beihife sind bei der PBeakk einfach eins.
Gebt mir bitte die Gelegenheit mich mit Kollegen zu vernetzen.
Danke.

Siggi09
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Re: Kritik an der Postbeamtenkrankenkasse wg. Beihilfeberechnung

Beitrag von Siggi09 » 15.04.2019 13:45

teddfue hat geschrieben:
15.04.2019 08:57
Aktuell sind angeblich von mir eingereichte Originale nicht auffindbar, dann wieder auffindbar und dann nach Tagen wieder weg.
Also ich bin nun auch kein Fan der PBeaKK und dem Erstattungsverhalten, aber solche Probleme hatte ich noch nicht. Und wenn wirklich mal etwas verschwindet, dann reicht man eben die Kopien nach oder bittet die Abrechnungsstelle die Abrechnung noch einmal zuzusenden. So etwas lässt sich in der Regel klären, da muss man nicht gleich davon sprechen, dass einem etwas absichtlich vorenthalten werden soll.

Meist ist es auch so: Wie man in den Wald hinein ruft ...

ISDNforever
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Re: Kritik an der Postbeamtenkrankenkasse wg. Beihilfeberechnung

Beitrag von ISDNforever » 15.04.2019 19:10

Die Einreichungsapp gilt übrigens auch für die Beihilfedienste. Hier sieht man direkt, ob die Einreichung "erfolgreich abgeschlossen wurde".

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