Bildschirmarbeitsplatzbrille

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tkllg
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Bildschirmarbeitsplatzbrille

Beitrag von tkllg » 30.12.2011 16:22

Hallo liebe Leute,
ich muss mir heute mal Luft machen.
Bei uns gibt es eine Dienstanweisung die aussagt das die BG eine Arbeitsplatzbrille bezahlt wenn das vom Betriebsarzt empfohlen wird. Meine Frau hatte das getan und der Antrag wurde rstmal von einem Mitarbeiter der Personalabteilung abgelehnt weil auf dem Rezept des Augenartzes nicht Bildschirmarbeitsplatzbrille stand. Auf der Bescheinigung des Betriebsarztes stand das aber drauf. Der Mitarbeiter unterstellte indirekt dem Betriebsarzt einen Betrugsversuch. Erst durch intervention des Betriebsarztes und Ausstellung eines neuen Rezepts durch den Betriebsarzt wurde die Brille bewilligt. Jetzt kam es aber noch dicker. Ich tat das gleiche ein paar Wochen später, reichte alle notwendigen Unterlagen ein. Heute bekam ich die Bewilligung für die Brille. Das was bewilligt wurde stimmte aber mit den eingereichten Kostenvoranschlägen nicht überein. Der Mitarbeiter hatte mit dem Optiker telefoniert und mitgeteilt das ich nur das bekomme was auch meine Frau bekommen hat da wir angeblich die gleiche Arbeit verrichten was wir nicht machen. Die Optikerin verstand auch nicht was der Mitarbeiter wollte und ließ das Argument das alle Augen verschieden sind nicht gelten.
Wie kann ein Mitarbeiter so entscheiden ohne mal nachzufragen?
Darf der Mitarbeiter solche Äußerungen machen? Verstößt das nicht schon gegen den Datenschutz?
Darf der Mitarbeiter die Werte die der Augenarzt festgestellt hat zu Gesicht bekommen oder müsste da nicht die Empfehlung des Betriebsarztes reichen.
Kann mir das mal jemand erklären??

Ina123
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Re: Bildschirmarbeitsplatzbrille

Beitrag von Ina123 » 01.01.2012 12:35

hilfr duieser Link?? http://www.unfallkasse-berlin.de/conten ... k/324.html

ich liebe Links

Ina 123

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Re: Bildschirmarbeitsplatzbrille

Beitrag von Ina123 » 01.01.2012 12:36


Ina123
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Re: Bildschirmarbeitsplatzbrille

Beitrag von Ina123 » 01.01.2012 12:37


tkllg
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Re: Bildschirmarbeitsplatzbrille

Beitrag von tkllg » 01.01.2012 17:53

Die Bewilligung war nicht das Problem, nur wie es abgelaufen ist geht garnicht. Da wird beim Optiker angerufen und gesagt das nur das übernommen wird was auch meine Frau bekommen hat. Das jeder Mensch verschieden ist war dem Mitarbeiter nicht begreiflich zu machen. Habe mich auch mal bei einem Betriebsrat erkundigt und der Mitarbeiter bewegt sich auf sehr dünnem Eis was den Datenschutz angeht.

Ina123
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Re: Bildschirmarbeitsplatzbrille

Beitrag von Ina123 » 05.01.2012 03:37

nun, was tun? Vielleicht hilft hier nur eine Beschwerde? Art. 17 Grundgesetz räumt jedermann das Recht ein, sich einzeln oder zusammen mit anderen mit Bitten oder Beschwerden an die zuständigen Stellen und an die Volksvertretung zu wenden.

Na dann, viel Erfolg und berichte darüber...

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Re: Bildschirmarbeitsplatzbrille

Beitrag von Ina123 » 07.01.2012 03:28

So, gestern habe ich mir einen Augenarzt in meiner Nähe gesucht, denn mittlerweile brauche ich auch dringend eine entsprechende Sehhilfe.
Ich habe in unser Bildschirmverordnung gelesen, das ich die Personalstelle informieren muss. Na, dann will ich mal in der kommenden Woche den Gang durch die Institution antreten.
Zu gegebener Zeit werde ich vom Fortgang, bzw. vom Stand der Brille/Dinge berichten, falls es jemand wissen will..

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Re: Bildschirmarbeitsplatzbrille

Beitrag von Ina123 » 12.01.2012 03:40

Habe die Benachrichtigung bekommen, das die arbeitsmedizinische Untersuchung und Beurteilung "Sehhilfe erforderlich" völlig ausreicht und ich nicht noch extra zum Augenarzt muss.
Jetzt geht es weiter, werde berichten....

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Re: Bildschirmarbeitsplatzbrille

Beitrag von Bundesfreiwild » 12.01.2012 12:29

WEnn ich mich richtig entsinne:

Ich bin als ERSTES zum Augenarzt meines Vertrauens und erhielt ein Rezept UND ein Attest mit der Empfehlung Bildschirmarbeitsplatzbrillem, Kunststoffgläser wegen diverser Probleme) und natürlich die Stärkenmessung.

Antrag ans PST mit diesen Unterlagen ans PST schicken mit der Bitte um Mitteilung, was davon bezahlt wird.
Natürlich wird PST mitteilen, dass es maximale Erstattungsgrenzen gibt und die auch in Zahlen darstellen.
Wer die überschreitet, muss zuzahlen.
Kann also sein, dass man "nicht mehr bekommt, als der Nebendran", was aber nur daran liegen darf, dass eben die maximale Erstattungsgrenze erreicht wurde.

Einladung zum Betriebsarzt und von dort Empfehlung für eine Bildschirmarbeitsplatzbrille, auch die Empfehlung für Kunststoffgläser!!

Damit zum Optiker, alles dort nochmal GENAU ausmessen lassen (man sollte z. B. wissen, wie weit der Bildschirm von der eigenen Nase entfernt steht, weil darauf die Brennweite der Brille abgestimmt werden muss, evtl. auch mit einer "Reserve", damit man nicht nach 1/2 Jahr schon wieder neue Gläser braucht. Die Augen verändern sich noch paar Jahre lang).

GANZ KLAR IST, dass jeder eine INDIVIDUELLE Brille braucht, weil - genau wie schon bemerkt - jeder eine andere Fehlsichtigkeit hat (auch bei einer Bildschirmbrille muss das beachtet werden).

Rechnung vom Optiker wieder bei PST einreichen und die Erstattung wird kommen.

Aber selbst bei mir, die ich schon immer wegen Fehlsichtigkeit und Kurzsichtigkeit eine Brille tragen muss, blieb der Preis (mit Kunststoffgläsern und Superentspiegelung sogar) im Rahmen des Erstattungsmaximus.

Die Entspiegelung empfehle ich unbedingt, da die Deckenbeleuchtung oft Reflexe in der Brille verursacht. Das ist dann bei stundenlanger Bildschirmarbeit etwas anstrengend. Und die Brille sollte evtl. etwas stabiler ausfallen, weil man sie öfter mal ab- und aufsetzt als eine die man den ganzen Tag auf der Nase hat.

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Re: Bildschirmarbeitsplatzbrille

Beitrag von Ina123 » 01.02.2012 04:38

Info zum weiterem Verlauf: 2 Kostenvoranschläge habe ich abgegeben.
Ich habe mich selber erschrocken, wie teuer so eine richtige Bildschirmarbeitsplatzbrille ist, aber jeder hat nur 2 Augen....

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Re: Bildschirmarbeitsplatzbrille

Beitrag von Bundesfreiwild » 01.02.2012 16:13

Tja... meine Brillen landen immer im 450-Euro-Bereich und davon sind in der Regel 350 Euro nur für die Gläser.

Natürlich mit Kunststoff, Entspiegelung und Schutz"lack", ggfs. auch mit Tönung.

Die Brillengestelle sind wahrhaftig nicht der Kostentreiber.

Und die Preise sind dann auch die gleichen - egal ob beim "Fach"optiker oder bei Fielmann. Wenn man vernünftige Qualitätsgläser mit höheren Dioptrien und Achsenkorrektur braucht, dann wirds immer ziemlich gleich teuer.

Ich finde es dabei einfach lächerlich, dass die Krankenkassen/Beihilfen sich auf (mit Zusatzversicherung) 100 Euro Leistung zurückziehen und so tun, als wären Brillen ein Modeobjekt. Wer 4-5 Dioprien hat, der weiss, dass er ohne Brille (oder Kontaktlinsen) nicht mal arbeitsfähig wäre. 20 Euro pro Glas... Das würde ja schon Fensterglas kosten, ließe man es sich in die Brille fummeln.

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Re: Bildschirmarbeitsplatzbrille

Beitrag von Monica » 02.02.2012 17:05

Darf ich mal fragen, was genau unter einer Bildschirmarbeitsplatzbrille zu verstehen ist?
Da habe ich zuvor noch nie von gehört. Reicht eine übliche Lese-/Tv-Brille nicht aus oder wo sind da die Unterschiede?
Ich finde es bei uns im Büro schon großzügig, dass bei den monatlichen Bürobestellungen für die Brillenträger auch extra Reinigungstücher mitbestellt werden.
Wäre deshalb niemals auf die Idee gekommen für die Arbeit extra eine Brille zu erhalten. Das soll von mir auch nicht kritisiert werden, ich wundere mich einfach nur ein wenig.
Hast du denn sehr starke Sehprobleme? Mein Mann arbeitet schon seit Jahren in einer IT-Firma und starrt auch den ganzen Tag den PC. Das einzige was für seine und die Gesundheit seiner
Kollegen getan wurde, sind solche Schreibtischstühle, die sich dem Rücken irgendwie anpassen. Von sowas kann ich bei mir im Klassenzimmer nur träumen :)
Aber ich will mich nicht beklagen :)
Geht nicht, funktioniert nicht, will nicht, kann nicht – gibt es hier nicht!

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Re: Bildschirmarbeitsplatzbrille

Beitrag von Ina123 » 04.02.2012 05:30

Hallo Monica,
wenn Du bei google: Bildschirmbrille eingibst, bekommst Du eigentlich schon Deine Fragen beantwortet.
Es geht darum, dass die notwendige Sehhilfe an die Entfernung des Bildschirms angepasst ist.
Eine Lesebrille ist auf ca. 40 ausgelegt, für eine Bildschirmbrille sind die Gläser auf mind. 50cm. Ausgelegt.

http://www.ergo-online.de/site.aspx?url ... brille.htm

Eure Firma ist bei einer Berufsgenossenschaft versichert.
Sicher gibt es bei dieser BG einen arbeitsmedizinischen- und/oder sicherheitstechnischen Dienst? Diese Mitarbeiter beraten Euch bei der richtigen Gestaltung der Arbeitsplätze!!

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Re: Bildschirmarbeitsplatzbrille

Beitrag von Ina123 » 04.02.2012 08:31

Hallo Monica,
die Stühle konnte ich nicht finden, nur OTTO...

Ina 123

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Re: Bildschirmarbeitsplatzbrille

Beitrag von Ina123 » 10.02.2012 03:55

....noch nichts gehört, wahrscheinlich liegen die noch am Boden, wegen der Kostenvoranschlägen, die haben sie umgehauen....

Ina123

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