Von A11 in A10

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Tanja1988
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Von A11 in A10

Beitrag von Tanja1988 » 22.08.2016 22:19

Hallo zusammen,
ich habe eine etwas ungewöhnliche Frage und hoffe ich finde hier ein paar Infos! Vielleicht sind ja ein paar Leute aus dem Personalrecht hier, die mir genaueres sagen können.

Ich habe 2012 ein FH Studium (Bachelor) abgeschlossen, also für den gehobenen Dienst, und gleich danach eine Angestelltenstelle bei einem Landratsamt angenommen. Die Stelle war mit A10 dotiert, ich war aber erstmal in E9 eingestuft. Nach drei Jahren wurde ich auf Lebenszeit verbeamtet und war dann auch in A10 angekommen. Der Fachbereich, in dem ich gearbeitet habe, war wirklich super. Nette Kollegen, angenehmes Arbeitsklima, usw. hat alles gepasst. Allerdings hatte ich mich dann intern auf eine Stelle im Fachbereich für Finanzen beworben. Diese war mit A11 dotiert, weshalb ich dann nach langer Überlegung entschieden hatte mich dort zu bewerben. Ich wurde dann auch dort übernommen.

Leider musste ich feststellen, dass das ein ziemlicher Fehler war. Die Arbeit ist zum einen sehr eintönig und zum anderen sind meine Kollegen bis auf ein, zwei Ausnahmen sehr unangenehm. Ich bin immer noch in A10, soll aber nun Ende des Jahres in A 11 gruppiert werden. Ich hatte mir immer zugesprochen, dass es schon irgendwann besser wird auf dieser Stelle, aber seit einigen Monaten trage ich den Gedanken mit mir rum mich wieder zurück auf meine alte Stelle zu bewerben. Dort wären im Übrigen alle sehr begeistert, wie ein Kollege von dort mir erzählt hat.

Meine Frage nun: Wie wird das vom Personalamt gesehen, wenn ich in A11 gruppiert bin und mich dann auf eine A10 Stelle zurückbewerbe? Auf der alten Stelle hätte ich immerhin die Möglichkeit auch mal die Fachbereichsleitung/Teamleitung zu übernehmen, was ich mir gut vorstellen könnte. Ich habe eben etwas Bammel davor, dass man mich dann eventuell als wenig belastbar ansieht. Mit dem Gehalt in A10 wäre ich auch völlig zufrieden. Wenn ich mir vorstelle auf der jetzigen Stelle zwar A11 zu erhalten, aber weiterhin dort arbeiten zu müssen, sehe ich insgesamt für meine Lebensqualität keinen Vorteil. Ist das was ich vorhabe überhaupt möglich? und wenn ja, habt ihr Tipps wie ich bei einem etwaigen Vorstellungsgespräch argumentieren könnte, ohne zu sagen, dass ich meine derzeitigen Kollegen nicht besonders mag? :D

Wäre euch dankbar für eine Antwort!

Liebe Grüße, Tanja

Gerda
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Re: Von A11 in A10

Beitrag von Gerda » 23.08.2016 13:16

Hi Tanja,

auf die Kollegen würde ich nicht ansprechen, sondern auf das bevorzugte Aufgabengebiet. Nicht mehr und nicht weniger ;) Es könnte natürlich sein, wenn der erwünschte Dienstposten mit A 10 bewertet ist, dass du dann von der A 11 in die A 10, insofern du den Zuspruch erhälst, rutschst.

Mich wundert ohnehin, dass du schreibst "Eingruppierung", das ist doch eher eine Beförderung im Beamtenrecht... :?: .

Grüssle Gerda

sdh1807
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Re: Von A11 in A10

Beitrag von sdh1807 » 24.08.2016 08:01

Man kann sich auf niedriger dotierte Stellen bewerben, wenn man damit einverstanden ist eine Ernennung in ein niedrigeres Amt zu bekommen.
Wenn man sagt mir liegt das andere mehr und dafür nehme ich Gehaltseinbußen hin finde ich das löblich und ehrlich

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